Hallo zusammen,
unser Grundstück ist ca. 50 Meter tief und an der "Grenze" haben sowohl wir (Eigentümer), als auch der Nachbar (Mehrfamilienhaus, jedoch nur eine Wohnung vermietet) Tannen stehen.
In dem Gartenbereich schneiden wir regelmäßig Äste die zum Nachbarn wachsen könnten ab und entsorgen die im Bachbereich oder Kompost. 1. Frage was "darf" man machen mit Ästen die vom Nachbarn zu uns wachsen? Da wie gesagt der Eigentümer des Nachbarhauses dies nicht bewohnt (wir kennen den Mann gut aber er ist jetzt über 90 und kümmert sich nicht mehr um seine Häuser) und der einzige Mieter einer Wohnung den Garten weder nutzt noch pflegt, sehe ich es irgendwie nicht ein auf der einen Seite unsere Tannen für ihn zu beschneiden, aber dann auch noch seine für uns... ich handhabe das meistens so, dass ich erst unsere Tannenäste kappe und dann je nach Motivation einige von ihm bei uns entsorge und einige von ihm einfach kappe und auf seinem Grundstück liegen lasse. Ist das OK oder eigentlich schon frech?
Dann zu seinen Tannen die direkt an unserer Garage stehen. Das sind ca. 9 ganz schmale dicht gepflanze Tannen, die ohne Ende Nadeln auf unsere Garage abwerfen. Ca. 3x im Jahr fege und kratze ich diese ab und entsorge sie Eimerweise. Ich habe die Zweige, die zu uns rüberwachsen schon so weit wie möglich abgeschnitten, aber die Nadelflut ist immernoch beachtlich. Auch hier die Frage wenn ich die Nadeln zusammengekehrt habe, darf ich die auf seiner Seite (er hat in dem Pflanzbereich der Tannen ca. 1mx10x ja auch ohne Ende Nadeln liegen da diese nie entsorgt werden) oder ist auch dies nicht die feine Art?
Als nur damit das nicht falsch rüberkommt wir haben zu dem Nachbarn im Grunde garkein Verhältnis, ich glaube er ist auch Arbeitslos und ist nie zu sehen. Auch möchten wir keinen Kontakt zu dem Vermieter/Eigentümer aufnehmen, ich brauche auch keine Paragraphen, wollte einfach nur mal wissen, inwieweit ich mir die Arbeit erleichtern kann, ohne dass ich Moralisch und Gesetzlich wirklich Mist baue?
Vielen Dank für alle Tips :-)


