Hallo zusammen,
ich brauche mal die eine oder andere Meinung. Situation ist wie folgt:
Ich bin 1/2 Eigentümerin eines 8 Pateien Mietshauses in Wuppertal. Die andere Hälfte gehört(e) meinen mittlerweile verstorbenen Vater. Das Haus ist BJ 1980, hat 2x Appartment, 4x Dreizimmer und 2x Zweizimmer Wohnungen.
Die Lage ist ok, aber halt Wuppertal zur Ortsgrenze Remscheid, d.h. etwas ab vom Schuss.
Bis jetzt ist das Objekt immer vollvermietet gewesen, neue Mieter zu finden ist aber kein Spass ( dürfte bestimmt einigen bekannt vorkommen)
Da mein Vater aber nix von Rücklagen oder Investionen gehalten hat, ist ein wenig Renovierungsstau entstanden. Ebenso ist die Hälfte der Mieter über 70 bzw. über 80, d.h. Neuvermietung ist nur eine Frage der Zeit.
So, nun zur Sache. Da die neue Frau meines Vaters nun die 1/2 erben wird und ich ABSOLUT nicht mit ihr zusammen das Objekt verwalten möchte ( ging schon mit Vater nur schriftlich und Anwalts Hilfe) überlege ich, meinen Anteil an sie zu verkaufen. Ich unterstelle jetzt einfach mal, dass sie das Haus für sich möchte, da es immer der Wunsch meines Vater war. Gehe davon aus, dass sie genauso denkt.
Nun zu meiner eigentlichen Frage. Ich möchte das Kapital gerne wieder in Immobilien anlegen, aber wie? Wieder ein MFH oder lieber verschiedene ETWs? ( dieses Mal im Vorort von Düsseldorf. da ich hier die Vermietungschancen besser einschätze und die qm Preise deutlich höher sind) Da ich die Probleme mit einem ganzen Haus kenne, tendiere ich eher zu der ETW Lösung. Die Probleme mit WEG s sind mir bekannt, aber ich sehe einfach die Vorteile einer Verwaltung, die mir viel Arbeit abnimmt. Ebenso werden Kosten am Objekt geteilt ( Dach u. Heizung usw) die haben wir bisher bei unserer MFHImmobilie alleine getragen.
Hatte schon mal jemand diese Situation? Ich würde mich über eure Meinungen freuen und wünsche noch einen schönen Sonntag
Bettigell

