Hallo,

vor eineinhalb Jahren habe ich eine Eigentumswohnung erworben die ich vermiete. Die Neubauanlage im Stadtzentrum hat einen Hausanschluß von Kabeldeutschland kostenlos erhalten; die Erschließung war ja einfach gegeben.

Hemdsärmlige Aussage vom Bauträger war, dass man jederzeit bei KD anrufen kann, um für seine Wohnung einen Anschluß zu bekommen. Es gibt keinen Zwang dazu, weil 'eh jeder Eigentümer was anderes will'. So war das auch bis vor ein paar Wochen.

Ein Antrag auf einen Sammelvertrags, an den lt. Verwaltung alle gebunden sind, wurde bei der Eigentümerversammlung knapp angenommen. Das Abstimmungsergebnis ist unstrittig, aber ist der Antrag denn zulässig? Meine Mieterin will (von Anfang an) das Angebot gg. Gebühr nicht bezahlen; die Zimmerantenne tuts auch. Es besteht also kein Interesse. Kommt mir vor wie Sippenhaft.

Ist also der Antrag überhaupt zulässig? Warum schließt nicht jeder einen Vertrag ab, der Interesse hat. Auch dabei gibts ja Staffelpreise. Ich will ja keinem dem Spaß an KD verbieten, aber warum müssen da alle mit? Es geht ja nicht um eine Notwendigkeit, die den Erhalt der Wohnanlage (z.B. marode Dacheindeckung) sicherstellt.

Kann ich ggf. die Kosten, sollte ich als Eigentümer mitgefangen sein, meiner Mieterin auferlegen?

Grüße und vielen Dank im Voraus!
cmdfa