Hallo,
mein Vater hat 2008 ein Haus für uns (Familie 3 Kinder) gekauft. Er wollte von Anfang an übergeben, aber da wir ergänzendes HarzIV bekommen haben, wollten wir das erst nicht. Deshalb wurde auch ein Mietvertrag gemacht mit einer sehr geringen Summe 320 Euro plus Nebenkosten. Insgesamt um die 500 Euro. Überwiesen bis vor ca 12 Monate haben wir 320 Euro. Zwischendurch ein paar Mal mit mündlicher Absprache, da von dem Geld zB. Strom erneuert wurde, nicht bezahlt. Habe deshalb ja auch nie eine Abmahnung bekommen, wie gesagt mündl Absprache. Mündliche Absprache war auch dass wir die kompletten Anfallenden Kosten für das Haus übernehmen. Sollte ja sobald wir genügend verdienen (war damals schwanger) an uns übergeben werden. Vor ca. einem Jahr gab es auch eine mündl. absprache dass wir keine Miete mehr bezahlen müssen, sondern alles ins Haus reinstecken an Geld.
Jetzt habe ich mich jedoch mit meinen Vater gestritten. Zurechten meines Vaters muss ich sagen. Ich habe nicht rechzeitig das Abwasser bezahlt und er hatte den Gerichtsvollzieher vor der Türe. Dazu muss ich sagen, versuchen gerade seit Oktober ergänzendes HarzIV zu leben und haben Kindergeldzuschlag beantragt, der aber auf sich warten lässt.
Gestern hat mir mein Vater nun die mündliche Kündigung am Telefon entgegengeschrien und auch per einschreiben (das aber noch nicht da ist) eine Kündigung ausgesprochen, wegen der nichtgezahlten Abwassergebühren. Hab mir gesten gleich einen Vorschuss von der Bank geholt (gehe inzwischen auf 400 Euro arbeiten und bewerbe mich natürlich auf Vollzeit) und das ganze sofort bei der Gemeinde bezahlt.
Dennoch besteht er auf der Kündigung und möchte sich auch nicht telfonisch mit mir unterhalten.
600km Entfernung machen auch keinen Sinn gefahren zu werden wenn ich dann eh abgewiesen werde.
Mein Onkel, meine Schwester und meine getrenntlebende Mutter sehen da sehr geringe Chancen dass er sich umentscheidet.
Meine Mutter lebt zwar getrennt von ihm aber ohne Scheidung und das Haus wurde in der Ehe gekauft. Sie steht nicht im Grundbuch. Sie würde mir jedoch gerne Helfen. Hat aber so wie es rechtl scheint nach den INfos aus dem Internet nur Anspruch auf die Hälfte des Geldes bei Scheidung, jedoch nicht auf Anspruch an der Sache.
Sie kann mit meinen Vater leider nicht reden.
Wie soll ich mich verhalten, was für Rechte habe ich?
Was gelten die mündl Abmachungen?
Er hat der Maklerin schon bescheid gesagt, wo wir damals das Haus kaufen. Hausverkauf ist auf die Schnelle nicht möglich, da es hier zuviel leerstehender Häuser gibt. Aber man weiß ja nie. Die Maklerin hatte es damals auch mitbekommen dass er das Haus für uns gekauft hat. Würde evtl auch vor Gericht aussagen: (etwa soIch habe gehört dass er dass Haus für die Familie zum wohnen gekauft hat. / Weiß nicht so genau ob sie das auch mitbekommen hat von wegen Übergabe und dieses auch aussagen würde.
Gerade gestern ging dann noch die Heizung kaputt und ich weiß jetzt echt nicht weiter. Soll ich die Heizung auf meine Kosten reparieren lassen? (nach meiner schwester die mit meinen Vater gesprochen hat müssten wir am 1.5. 2012 ausgezogen sein)
Kann er mich Kündigen mit den Grund schlechter Zahlung? Also Abwasser
Bzw. was ist mit den Mieten für 12 Monate? (mündl. Abprache)
Muss er mir erst eine Abmahnung schicken?
Nach ihm ist die Kündigung ja nur wegen Abwassernichtzahlung.
Ein vergleichbares Haus mit dem Grundstück für den Preis würden wir eh nie wieder finden. Wie lange ist es mir möglich im Haus wohnen zu bleiben? Was würde evtl das Gericht sagen?
Natürlich möchte ich es erst im Guten versuchen. Klar kommt man seinen Vater sehr ungerne mit dem Rechtsanwalt. Aber wenn ich meine Familie schützen möchte.
Habe mich auch vor einem Jahr selbständig mit einem art Pferdehof gemacht. Das Grundstück nebenan für die Pferde für einen Spottpreis 20 Euro Jahr gepachtet. Viel dort hergerichtet. Und möchte in dem Haus so lange es geht wohnen bleiben, bis ich mir genügend Rücklagen geschaffen habe etweder einen guten Hof pachten zu können und das Gewerbe (habe soviel reingesteckt und es läuft gut an - man weis ja nie, hat keine Gewähr dafür dass man irgendwann einmal davon ohne weitere Arbeit davon leben kann, aber ist eine zusätzliche Einnahmequelle) oder eine Anzahlung für einen Hof leisten zu können.
Und leider ist es ja auch so ein paar Jahre würden mir denk ich genügen, da mein Vater Herzkrank ist und Alkoholiker und ich denke so ne hohe Lebenserwartung hat man da nicht mehr. Er ist 65 Jahre und nach seinen Angaben weiß er dass er nicht mehr so alt wird. Sind aber nur andeutungen.
Vielleicht weiß ja jemand wie man da am besten vorgeht.
Versuche es natürlich erst im Guten, möchte aber die Arbeit die ich in unsere Zukunft gesteckt habe nicht wieder zurückgeworfen werden.
Und eigentlich wollen wir das Haus ja behalten.
So hoffe mal das jemand vielleicht einen Rat weis.
Liebe Grüße


Ich habe gehört dass er dass Haus für die Familie zum wohnen gekauft hat. / Weiß nicht so genau ob sie das auch mitbekommen hat von wegen Übergabe und dieses auch aussagen würde.