Forumsuche |
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| Umfrage: Haben Mieter zuviele Rechte? |
| Der Mieter achtet das fremde Eigentum zu wenig, um den Vermieter zu verstehen. |
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143 |
28.37% |
| Mieter gehören so richtig beschnitten in ihren Rechten |
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95 |
18.85% |
| Es wird Zeit für eine Vermieter-Berechtigung |
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90 |
17.86% |
| Der Mieter kennt seine Pflichten nur ungenügend. |
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84 |
16.67% |
| Der Vermieter kennt seine Pflichten oft nur ungenügend. |
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42 |
8.33% |
| Der Vermieter bekommt ja Geld dafür. Das ist okay so. |
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30 |
5.95% |
| Der Mieter hat zwar Rechte, aber wer weiss das schon?? |
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20 |
3.97% |
| Insgesamt: |
504 Stimmen |
100% |
Haben Mieter zuviele Rechte??     |
wolle unregistriert
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Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Hallo,
Vielleicht hat hier jemand eine Meinung dazu.
Ich finde es jedenfalls schlimm, dass Vermieter häufig schlecht 'ausgebildet' sind und nur selten genau wissen, was sie tun.
Wie kann es sonst sein, dass in 2004 eine Vermieterin in Hamburg durch eine Mieterhöhung zu einer Haftstrafe verklagt wurde.
Gebt einfach eure Stimme ab!
Viel Spaß,
Capo
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01.05.2005 13:33 |
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Nachmieter
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hase101

Fundament
   
Dabei seit: 12.09.2005
Beiträge: 156
Level: 30 [?]
Erfahrungspunkte: 277.969
Nächster Level: 300.073
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uhi , wenn ich mir das Ergebnis hier im mom so anschaue , bin ich ja doch schon recht erstaunt.
Aber es liegt wohl auch daran, dass wir so aufgewachsen sind...hier Richtlinien, dort Vorschriften, so das Abstimmungsmässig hier im mom gesagt wird, das es Bescheinigungen für Vermieter geben soll.
Ich stelle mir grad vor...Vermieter müssen einen sogenannten "Führerschein" machen, wenn sie Vermieten möchten
Aber das Mieter in ihren Rechten arg beschnitten werden sollten ...hmm auch das finde ich nur teilweise, weil es gibt ja auf jeder Seite "bescheidene Menschen" ..will das mal so ausdrücken.
Vermieter die nichts an ihrem Eigentum machen , hauptsache die Miete kommt .
Aber auch Mieter, die wegen jeder Kleinigkeit rummotzen
ein gutes Miteinander finde ich persönlich am besten.
So, wünsch euch noch einen schönen Tag
biba
dat häschen
__________________ und fröhlich grüsst das
:zwinker
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28.09.2005 12:37 |
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Nils
Unkraut
Dabei seit: 16.09.2005
Beiträge: 21
Level: 21 [?]
Erfahrungspunkte: 37.328
Nächster Level: 38.246
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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hy,
also schlecht ausgebildete "vermieter" sollte es natürlich nicht geben, aber das läßt sich wohl in der praxis nicht oder kaum vermeiden.
ich bin schon der meinung das dem mieter zu viel rechte anerkannt werden und vor allem das gerichte bei streitigkeiten meistens, um nicht zu sagen fast immer, mieterfreundlich entscheiden...
die problematik ist meines erachtens auch das man als vermieter immer mängel usw. beweisen muss das diese nicht bestehen was tlw. sehr schwer mgl ist, der mieter hingegen zeigt einen mangel an und mindert und das wars, da sollte auch von ihm ein wirklicher beweis her, ich könnt da jetzt etliche praxisbeispiele rein schreiben, aber ich denke wer in der branche zu tun hat weiß was ich meine.....
Nils
__________________ Kaufmann in der Grundst. und Wowi
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01.10.2005 22:43 |
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wolle unregistriert
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| Zitat: |
| aber ich denke wer in der branche zu tun hat weiß was ich meine..... |
Da kann ich dir nur beipflichten. Die Vollkasko-Mentalität zeigt sich immer öfter.
Wie kann es sein, dass ich zahlen muss, wenn der Vermieter 6 Wochen lang den Rohrbruch nicht bemerkt.
M.E. sollten die Mieter ihre Pflichten öfter mal kennen lernen oder zumindest sollten meines Erachtens die Entscheidungen öfters Vermieter-freundlich sein. Die große Kohle verdient man mit vermieten schon lange nicht mehr...
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01.10.2005 23:52 |
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Tarifcheck
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Stoner unregistriert
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Recht haben und Recht bekommen sind sehr unterschiedliche Welten.
Ich habe zumindest die Erfahrung gemacht das den Mietern in der letzten Zeit zuviel Freiraum gewährt wurde.
Welcher Mieter achtet schondas Eigentum anderer welches er nur gemietet hat???
Ich glaube das sind die weinigsten Mieter!!!
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18.10.2005 00:52 |
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Lüllsche unregistriert
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Huhu, nu möcht ich hier auch mal meinen Senf dazu geben.
Manche Mieter gehen auch mit der gemieteten Sache pfleglich um.
Nur ist es doch ein Unterschied ob Eigentum oder gemietet. Das Denken geht doch eher in Richtung "is Kaputt? Vermieter macht heile".
Hab ich auch immer gedacht, bis ich 1. Eigentum hatte und 2. nu "neu"Vermieter einer Einliegerwohnung bin.
OOOOOch wat schön wär's wenn ich meine Drainage von einen Vermieter repariert bekommen könnte. Aber naja wat soll's. Steht die Auffahrt eben noch ein paar Monate unter Wasser. Hauptsache der Mieter bekommt einen neuen Wasserhahn weil der tropft.
Natürlich bin ich total verunsichert. Schliesslich bin ich ja nicht hauptberuflich Vermieter. Wer - als Privatperson - kennt denn schon alle Gesetzestexte, Rechte und Pflichten? Es gibt 1.000 Schlupflöcher. Und wehe man formuliert einen Satz falsch.... schon verloren. Ohne Anwalt oder ähnliches kommt man doch nicht mehr aus.
Natürlich darf der Mieter den Garten hinterm Haus allein Nutzen. Aber wenn er nicht Rasen mäht, mach ich es lieber selber. Gibt doch sonst eh nur Streit. Wir wollen ja nicht das friedliche Verhältnis belasten. Evtl droht der Mieter sonst noch mit Auszug......
Aber das alles nur mal so nebenbei........ Wenn mir noch was einfällt meld ich mich noch mal
LG Lüllsche
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01.11.2005 09:30 |
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wolle unregistriert
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| Zitat: |
| Ohne Anwalt oder ähnliches kommt man doch nicht mehr aus. |
Genau deswegen haben wir dieses Forum eingerichtet. Ich persönlich finde es einfach "übel", wenn ein Mieter sofort mit dem Anwalt droht, wenn er zB nicht sofort in seine Wohnung kommt, weil er seinen Schlüssel im Schloss abgebrochen hat.
Der RA ist zugegebenermaßen nicht selten wirklich notwendig, aber diese inzwischen übliche Mietermentalität "Das ist Vermieterpflicht" finde ich nicht sinnvoll. Wenn die Mieter des öfteren mal über ihre Pflichten nachdenken würden, gäbe es nicht soviele Zwangsräumungen...
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01.11.2005 10:27 |
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Malte unregistriert
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| Zitat: |
Original von Capo
Genau deswegen haben wir dieses Forum eingerichtet. |
Ein Forum kann einen Anwalt aber höchstens ansatzweise ersetzen, da man ja als Nicht-Anwalt keinen rechtlichen Ratschlag erteilen kann.
Und ob mehr oder weniger Rechte ist doch eigentlich egal, solange Rechte und Pflichten sich die Waage halten (gilt natürlich für beide Parteien).
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10.11.2005 19:10 |
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financescout
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wolle unregistriert
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Diesen Anspruch, den Anwalt zu ersetzen, haben wir gar nicht (dürfen wir auch nit, wie bereits erwähnt)
Es gibt jedoch viel mehr, was den Vermieter interessiert, als die Kü seines Mieters..
Deswegen fande ich es auch fair, den Mieter in diesem Forum zu zulassen.
Mieter und Vermieter -->
:zwinker
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10.11.2005 19:18 |
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Stoner unregistriert
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Hallo Lüllsche,
wenn du so denkst dann gehörst du eher in die Sparte ausgenutzter Vermieter
Was meinst du was du sagen würdest wenn der Mieter die Miete mit miesen Tricks versucht zu drücken und dich als Vermieter als Lügner hinstellt???
Ich nehme mal an da hört bei dir der Spass auch auf :zwinker
Mieter gehören an die Leine gelegt mit ihren Rechten, zumal sie auch Pflichten haben, die aber kaum ein Mieter wahr haben will.
Gruß Stoner
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01.12.2005 19:24 |
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Stoner unregistriert
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auch Vermieter haben Rechte , aber die interessieren den Staat nicht.
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15.12.2005 19:06 |
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mgrasek100 unregistriert
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RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Hallo heisse Martin und ja ich sehe das auch so, Mieter haben zu viele Rechte.
ich frage mich alleridngs, wieso ihr nicht einfach mal versucht das Recht, dass auch nich tpasst, einfach zu verändern.
Das geht indem ihr auf www.bundestag.de, jetzt auch online eine Petition über alle euch brennenden Themen abgebt.
Wenn euch ein Rechtsbereich zum Beispiel das überaus mieterfruendliche Mietrecht nicht passt, dann stellt dich einfach mal einen Antrag auf Änderung und begründet dies.
Man wird sich dann mit eurer Petition befassen, es ist wichtig, dass viele Vermieter ihre Recht dort angeben, da jede Stimme zählt, man kann auch in sog. Foren auf www. Bundestag. de eben einige Petitionen durch Stimmen unterstützen, je mehr Unterstützung , um so besser, also informieren, es sind schon einige Petitionen im Bundestag berücksichtigt worden, also schaut eeuch das BGB an und sellt einfach mal nen Antrag . GRINS
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02.01.2006 17:07 |
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RMHV
Schlüsselfertig
       
Dabei seit: 16.07.2005
Beiträge: 2.487
Status: Hausverwalter Herkunft: Halle/Saale
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Dass Mieter grundsätzlich zu viele Rechte haben, würde ich nicht behaupten. Das Gesetz scheint mir, von einzelnen Randaspekten abgesehgen, einigermaßen ausgewogen zu sein. Ein deutliches Ungleichgewicht entsteht m.E. erst durch die Auslegung bei Gericht. Dies dürfte nicht zuletzt auch für viele Wertungen gelten, die nach AGB-Recht vorgenommen werden.
Ich denke dabei an das Minderungsrecht wegen irgendwelcher Vorgänge, die nicht von der Mietsache ausgehen. Das Gesetz verlangt vom Vermieter, dass die Mietsache in vertragsgemäßem Zustand erhalten wird. Warum aber muss man den vertragsgemäßen Zustand der Mietsache auch auf die Umbegung des Objekts ausdehnen und dem Mieter ein Minderungsrecht wegen einer Lärmbelästigung durch eine Baustelle zugestehen?
Noch ein Beispiel? Schimmelbildung ist ein häufiger Streitgegenstand. Warum betrachtet man den Schimmel, der nur die Folge von erhöhter Feuchtigkeit ist, bereits als den Mangel, der zur Minderung berechtigt. Der eigentliche Mangel ist Feuchtigkeit oder eventuell auch zu niedrige Temperatur in einzelnen Bereichen, was üblicherweise als Wärme- oder Kältebrücke bezeichnet wird. Warum verlangt man also nicht vom Mieter, dass er den Mangel der Mietsache nachweist, sondern verpflichtet den Vermieter sich durch Ausschluss eines Baumangels zu entlasten?
Oder hat z.B. schon mal jemand gehört, dass ein Gericht dem Vermieter einen Anspruch mit der Begründung zugestanden hätte, ohne diesen Anspruch wäre die Realisierung seiner (zweifelsfrei bestehenden) Rechte deutlich erschwert? Der BGH gesteht dem Mieter das Recht auf Rückforderung aller Vorauszahlungen bei fehlender Betriebskostenabrechnung zu (BGH VIII ZR 57/04 vom 09.03.2005). Die Entscheidung möchte ich im Ergebnis nicht grundsätzlich kritisieren. Auffallend ist allerdings, dass in der Begründung ausgeführt wird, bei einem beendeten Mietverhältnis hätte der Mieter keine Möglichkeit mehr, seine Ansprüche durch eine Zurückbehaltung der laufenden Betriebskostenvorauszahlungen durchzusetzen. Könnte man sich denn vorstellen, dass der BGH dem Vermieter nach einer fristlosen Kündigung wegen Zahlungsverzug ein Selbsthilferecht zur Räumung zugesteht, weil eine Räumungsklage schwierig, langwierig und kostenträchtig ist?
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05.01.2006 10:25 |
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financescout
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DiplomHM

Chief assistent
   

Dabei seit: 31.12.2005
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Hallo erstmal!
Ich finde eigentlich auch nicht, dass Mieter zuviele Rechte haben. Nur viele kennen leider ihre Pflichten nicht. Das scheint meiner Meinung nach, mithin das größte Problem zu sein.
In gewerblichen Mietverträgen hat man Gott-Sei-Dank nicht so viele Schwierigkeiten, da hier alles ganz genau zwischen zwei juristischen Personen geklärt ist. Da kann man davon ausgehen, dass "sie wissen was sie tun". :zwinker
Anderst sieht das leider bei Wohnungsmietverträgen aus. Hier denken die Mieter, der Vermieter muss alles machen, und sie selber ja gar nichts. Natürlich gibt es dann viel Streit und viele rennen dann gleich zum Anwalt. Na und - ist doch denen ihre Zeit und Geld
Und Mieterschutzverein - naja! Da hab ich so meine eigene Meinung drüber. Ich habe 3 mal was mit denen zu tun gehabt. Und muss sagen: Die kennen sich auch net aus!!! Von Grundsteuerbescheiden haben die nämlich auch noch nix gehört, sondern kennen nur Statistiken und Auswertungen!
Aber wenn das alles nicht da wäre, hätten wir ja gar nix zu lachen als Vermieter :104.gif: ... und das wäre doch schade
__________________ Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden! Oscar Wilde
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06.01.2006 12:04 |
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wolle unregistriert
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| Zitat: |
| Nur viele kennen leider ihre Pflichten nicht. Das scheint meiner Meinung nach, mithin das größte Problem zu sein. |
Da fällt mir eine Story ein, die ich in einem anderen Teich (Forum) erleben musste.
Eine kurze Zusammenfassung:
Ein Mieter wollte vom Vermieter sein Bad renoviert bekommen, weil ihm die Fliesen nicht mehr gefielen. Außerdem war das WC jetzt schon 8 Jahre alt.
Logischerweise schrieb ich ihm, dass er das nicht fordern könne und er solle doch bedenken, dass nach solch einer Modernisierung auch die Miete angehoben wird.
Er könne das Bad auch selbst renovieren und so seinen Geschmack "verfliesen".
Sofort stürzten sich alle Mietrecht-"Experten" auf mich, dass ich ja keine Ahnung hätte und der Vermieter solle gefälligst das Bad sanieren, sonst würde man die Miete mindern. Ob ich mich nicht schämen würde, soetwas öffentlich zu schreiben.
Tja, da haben die Medien wohl mehr aus den Mieterrechten gemacht, als wirklich vorhanden sind. Deswegen kann ich dir nur zustimmen, dass das Hauptproblem die mangelnde Rechte/Pflichten Kenntnis ist. Aber dafür ist ja dieses Forum da. Vielleicht schaffen wir es ja, dass ein tropfender Wasserhahn nicht vor Gericht endet und der Mieter seinen Vertrag mal genau liest (Kleinreperaturklausel
), bevor er losschreit.
In diesem Sinne,
Capo
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06.01.2006 12:21 |
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DiplomHM

Chief assistent
   

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Ja, dat kenn ich ... Eine andere Sache war mal, dass eine Mieterin sich beschwert hat: "Das dauert ewig bis das kalte Wasser läuft. Zuerst ist das Wasser Handwarm, mindestens 5 Minuten lang und dann kommt erst kaltes Wasser. Aus diesem Grunde kürze ich die Miete, da laut Prüfung des Mieterschutzvereins (der Brief wurde mitgeschickt) ich mindestens 400 m³ Wasser im Jahr verbrauche!"
Hmmm ... 400 m³ Wasser alleine in einer kleinen Wohnung??? Ein Blick auf die letzten 3(!) Betriebs- und Heizkostenabrechnung genügte um zu sehen, dass sie - wie zu erwarten - kein Schwimmbad zuhause hat. Schwimmbäder haben ja etwa ein Fassungsvermögen von 300 m³ ... und die gute Frau einen Wasserverbrauch von geschlagenen ... in etwa .. wenn ich großzügig runde ... vielleicht 30 m³!
Das hab ich ihr dann geschrieben und die Sache war erledigt!!!
Androhung der Mietkürzung zurückgezogen, die nächste Abrechnung anstandslos gezahlt und sich nie mehr gemeldet.
Komisch war auch, dass sie die einzige war mit den 5 Minuten. Alle anderen (etwa 30 Mieter) hatten diese Probleme nämlich nicht.
Aber wer weiß, welchen "Wasserhahn" sie benutzt hat ... :zwinker
__________________ Das Leben ist viel zu wichtig, um ernst genommen zu werden! Oscar Wilde
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06.01.2006 12:33 |
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Rosi
Unkraut
Dabei seit: 06.07.2006
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Level: 15 [?]
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ob weniger oder mehr rechte löst das aktuelle problem nicht.
ich beobachte immer wieder, dass die mietparteien sich egal wegen was auch, sei es abrechnungsfragen, reparaturen in der wohnung und sonstiges nicht mehr an den vermieter in vernünftigem ton wenden, sondern alle sofort zum anwalt rennen und á la "gott sei dank hab ich rechtsschutz" erst mal klagen.
besser wäre es doch, wenn beide parteien mal wieder in kommunikation treten würden, da könnte man das eine oder andere problem sicher kurzfristiger und zu aller zufriedenheit lösen.
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06.07.2006 16:14 |
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gerneImmobilien
Unkraut
Dabei seit: 10.07.2006
Beiträge: 4
Herkunft: Düsseldorf
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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nette Tabelle
Ich glaube das es immer eine Art der Ansicht ist, ob ich es nun aus vermieter oder Mieter seite betrachte, grunsätzlich glaube ich das momentane gesetzgebung zwar den Mieter unterstüzt allerdings auf tatsachen des Vermietermarktes beruht. man kennt das von früher, wenn einer mist baut müssen alle dafür gerade stehn. Allerdings ist der momentane Markt wohl eher ein Mietermarkt, sprich zu viel Wohnraum und zu wenige Interessenten. Daher ist meine meinung zu dem o .g. Thema das der Mieter zu viele Rechte hat und die aufklärung zu ungenügend ist auch meine Ansicht
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10.07.2006 15:40 |
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aspren01
Bauland
 
Dabei seit: 12.07.2006
Beiträge: 76
Herkunft: Irland Ort der Immobilie: 88239 Wangen - Haslach
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Man kann ja Deutschland mal mit anderen Laendern vergleichen und man wird schnell sehen, dass in Deutschland die Mieter schon sehr viele Rechte haben.
Ich lebe nun schon seit ueber 10 Jahren in Irland (vermiete aber in D). In IRL ist es ein offener Markt ohne viele Regelungen. Nach dem Motto: "Wenn der Mieter nicht zufrieden ist soll er sich halt nach einer anderen Wohnung umschauen". Das Preis-/Leistungs Verhaeltnis ist wichtig und es gibt keine Beschraenkungen fuer Mieterhoehungen. Zugegeben, ein bischen das andere Extrem, aber es spricht sich eben schnell rum wenn ein Vermieter ueble Wohnungen anbietet und Abzocke macht. Hat man aber faire Vermieter dann koennen diese zumindestens problematische Mieter rausschmeissen wann sie wollen. Angebot und Nachfrage regeln meistens Probleme und nicht der Anwalt der eine Mietminderung wegen z.B, Schimmel durchsetzt. In Deutschland muss eben alles niedergeschrieben werden.
Andreas
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13.07.2006 17:45 |
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Capo
Geschäftsführer

Dabei seit: 23.04.2006
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Status: Vermieter Herkunft: Frankenthal / Pfalz Ort der Immobilie: Frankenthal / Pfalz
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Nächster Level: 7.172.237
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Das wäre für Deutschland ein wunderbarer Ansatz. Viele Vermieter reduzieren ihre Miete ja auch, bevor sie Leerstand befürchten müssen. Also greift hier das Angebot/Nachfrage System. Nur umgekehrt eben nicht...
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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13.07.2006 19:55 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

Dabei seit: 04.08.2006
Beiträge: 7.772
Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: schwabenland Ort der Immobilie: grossraum stuttgart
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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| Zitat: |
Original von wolle
Ich finde es jedenfalls schlimm, dass Vermieter häufig schlecht 'ausgebildet' sind und nur selten genau wissen, was sie tun. |
wie sollte eine solche "ausbildung" denn aussehen?
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10.08.2006 13:42 |
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Andy027
Garten


Dabei seit: 14.08.2006
Beiträge: 55
Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: München Ort der Immobilie: München
Level: 25 [?]
Erfahrungspunkte: 79.514
Nächster Level: 100.000
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Hi,
definitiv haben die zuviele Rechte.
Im Verhältnis dafür hat man als Vermieter (und somit als Investor) die ganzen Risiken, die das Eigentum mit sich bringt zu tragen und geht gegebenenfalls bankrott (!!!), weil der sch...#+@!!-Mieter die Miete nicht bezahlt, während das Darlehen getilgt bzw. die Zinsen bezahlt werden müssen!!!
Fazit: wenn der Mieter nicht zahlt (pünktlich und die volle vertraglich vereinbarte Miethöhe) muß (!!!) der Vermieter Möglichkeiten haben, den innerhalb von 2 Monaten aus der Wohnung zu bekommen!
Viele Grüße
Andy027
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14.08.2006 17:55 |
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Capo
Geschäftsführer

Dabei seit: 23.04.2006
Beiträge: 4.252
Status: Vermieter Herkunft: Frankenthal / Pfalz Ort der Immobilie: Frankenthal / Pfalz
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Nächster Level: 7.172.237
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| Zitat: |
| wie sollte eine solche "ausbildung" denn aussehen? |
Ich denke da an einen Vermieter-pass. 100 Fragen sollten reichen. Wer das besteht, darf vermieten. Ansonsten soll das ein Fachmann machen.
Ein Mofa darf man nur mit Führerschein fahren, 20 Mieter darf man aber ungefragt schikanieren. Nur weil man das ja erben kann. Kann man nicht auch "ungefragt" an ein Mofa kommen?
Wenn ich ohne Führerschein ein Mofa fahre, ist mind genauso "gefährlich, als wenn ich als Vermieter eine 4 köpfige Familie "abzocke".
| Zitat: |
| wenn der Mieter nicht zahlt (pünktlich und die volle vertraglich vereinbarte Miethöhe) muß (!!!) der Vermieter Möglichkeiten haben, den innerhalb von 2 Monaten aus der Wohnung zu bekommen! |
Das sehe ich auch so. Das ist aber wie mit dem Rechtsstaat. Der erste Verdächtige ist immer der, der die Leiche gefunden hat... (im Übertragenen Sinn)
Jeder Beklaute wird zum Versicherungsbetrüger usw.
Aber nach den aktuellen Entwicklungen denken das wohl noch mehr und haben den Urkundenprozess eingeführt...
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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14.08.2006 22:13 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

Dabei seit: 04.08.2006
Beiträge: 7.772
Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: schwabenland Ort der Immobilie: grossraum stuttgart
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Nächster Level: 11.777.899
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| Zitat: |
Original von capo
| Zitat: |
| wie sollte eine solche "ausbildung" denn aussehen? |
Ich denke da an einen Vermieter-pass. 100 Fragen sollten reichen. Wer das besteht, darf vermieten. Ansonsten soll das ein Fachmann machen.
Ein Mofa darf man nur mit Führerschein fahren, 20 Mieter darf man aber ungefragt schikanieren. Nur weil man das ja erben kann. Kann man nicht auch "ungefragt" an ein Mofa kommen?
Wenn ich ohne Führerschein ein Mofa fahre, ist mind genauso "gefährlich, als wenn ich als Vermieter eine 4 köpfige Familie "abzocke". |
naja... vermieter-pass klingt an sich schon garnicht unvernünftig, aber der mofa-vergleich hinkt ja trotzdem.
beispiel: man erbt ein 6-parteien-haus, hat aber noch nie irgendwas mit verwaltung, hausmeisterei oder gebäudesanierung zu tun gehabt.
erstmal nicht so schlimm, es existieren ja laufende verträge.
bei der nebenkostenabrechnung kann man sich an den vorjahren orientieren.
aber spätestens bei der ersten wohnungsübergabe sollte man sich ein gewisses grundwissen angeeignet haben, sonst kann das für beide seiten in die hosen gehen.
das liegt aber wirklich in der verantwortung des vermieters, ob er dafür 'n vhs-kurs absolviert oder autodidaktisch vorgeht.
zumal sich die bestimmungen ja laufend ändern.
hoch lebe das internet!
wenn's tatsächlich um geerbtes geht, würde ich jedem, der mal erben wird, dringend empfehlen, den lieben erblassern (wohl meist die eltern) den ganzen hausverwaltungskram schon mal vorab abzunehmen, damit man sich da reinarbeiten kann...
"learning by doing" erfolgt bei vermietung nämlich leider meist in direktem zusammenhang mit sehr schlechten und häufig auch teuren erfahrungen...
an ein mofa kann man genauso "ungefragt" kommen wie an ein haus, z.b. per geschenk oder per erbe...
und von wegen "abzocken" - wenn das mal so einfach wäre... mieter pflegen sich da schleunigst zu wehren, und dank mieterschutzbund und kostenfreier juristischer hilfe der gerichte kostet sie das auch im normalfall erstmal nichts... (es sei denn, sie sind tatsächlich im unrecht).
ausserdem macht man recht schnell die erfahrung, dass mietwucher sich nicht lohnt, denn: entweder stehen die wohnungen dann leer, weil man sie nicht an den mieter kriegt (und man muss die ja trotzdem entstehenden nebenkosten selbst zahlen) oder man hat permanent mieterwechsel (und jeder mieterwechsel ist nicht nur mit stress sondern meist auch mit kosten verbunden).
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14.08.2006 22:42 |
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Capo
Geschäftsführer

Dabei seit: 23.04.2006
Beiträge: 4.252
Status: Vermieter Herkunft: Frankenthal / Pfalz Ort der Immobilie: Frankenthal / Pfalz
Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.626.797
Nächster Level: 7.172.237
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Das "Abzocken" meine ich gerade. Der Normalo-Vermieter erhebt die Miete; der Mieter zahlt nicht; Der Vermieter kündigt mit einem anwalt und bekommt den Nomaden raus. Die Lehre daraus: Der Vermieter will seine uneinbringbaren Forderungen vom Nachmieter, also wird die Miete erhöht. Solange bis er sich (unwissend) strafbar macht.
Aber es geht auch andersrum. Der Mieter weiss genau, was er fordern kann. Der Vermieter weiss nur ungefähr, was er vom Mieter erwarten darf. (zB Lärm, Hausreinigung etc) Ein Vermieter, der seine Rechte gut kennt, muss weniger Lehrgeld bezahlen und hat vielleicht sogar Spaß am Vermieten.
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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14.08.2006 22:59 |
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Andy027
Garten


Dabei seit: 14.08.2006
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Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: München Ort der Immobilie: München
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Original von capo
Aber nach den aktuellen Entwicklungen denken das wohl noch mehr und haben den Urkundenprozess eingeführt... |
Hallo Capo!
Vielleicht entwickeln sich entsprechende Tendenzen. Nachdem wohl zu viele Eigentümer versucht hatten, mit den Mietern schnelles Geschäft zu machen und richtig zu rupfen, wurde der Mieterschutz ja so ausgeweitet.
Bei der aktuellen Sachlage mit den Mietnomaden und Mietausfällen aus anderen Gründen und den Beobachtungen, daß sich Vermieter/Investoren zum Teil regelrecht auf der Nase herumtanzen lassen müssen, kann ich mir vorstellen, daß dämnexxt auch die Rechte der Eigentümer wieder etwas gestärkt werden.
Mir selbst geht es ja eher um ein ausgewogenes Verhältnis und nicht darum, jetzt wieder den Mieter zu benachteiligen (obwohl ich natürlich auch gerne ordentlich Geld in meine Tasche bekommen möchte :zwinker).
Viele Grüße
Andy027
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15.08.2006 15:38 |
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Capo
Geschäftsführer

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Status: Vermieter Herkunft: Frankenthal / Pfalz Ort der Immobilie: Frankenthal / Pfalz
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eine Verbesserung Ihrer Rechte als Vermieter will die baden-württembergische Landesregierung erreichen. Denn – so das Justizministerium zu Recht - "bei der letzten Reform des Mietrechts im Jahr 2001 ist die Stellung der Vermieter verschlechtert worden, das soll nun rückgängig gemacht werden".
Geplant ist eine einheitliche Kündigungsfrist für Mieter und Vermieter von stets drei Monaten.
Zudem ist vorgesehen, die Schonfrist von zwei Monaten auf einen Monat zu kürzen. Dies ist die Frist, innerhalb derer der Mieter seine fristlose Kündigung durch vollständige Bezahlung der Mietrückstände unwirksam werden lassen kann.
Besonders erfreulich: Die Kappungsgrenze soll von derzeit 20 auf 30 Prozent erhöht werden. Da kann man nur hoffen, dass den guten Absichten auch Taten folgen werden. Denn ich meine: Die Zeit ist wirklich reif für eine gerechtere Verteilung der Rechte von Mietern und Vermietern! |
Newsletter des Immobilien Beraters vom 27.07.2006
Wenn das mal kein deutliches Zeichen ist.
Wohlgemerkt: Justizministerium und nicht ein Politiker im Alleingang
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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15.08.2006 19:45 |
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Heizer
Prokurist
   

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Ich finde den Mieterschutz so i.o. Aber es sollte auch mehr und bessere Gesetze zum Vermieterschutz geben. z.B. vor Mietnomaden.
__________________ Heizkostenprofi
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20.10.2006 19:28 |
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Rose

Unkraut
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Hallöchen,
ich bin ja ganz neu hier und ich lese gerade, Mieter haben zu viele Rechte.
Ich fragte mich gerade, welche Rechte hab ich denn eigentlich?
:zwinker
Ich lebe jetzt hier seit über 6 Jahren und ich hatte nicht einmal den Vermieter hier.
Ich kenne den Hausmeister nur sehr flüchtig und hab ihn noch nie gebraucht - außer, dass er den Wasserschaden angesehen hat, den eine Nachbarin (ober mir)
vor ca 5 Jahren verursacht hat.
Der Schaden ist bis heute nicht behoben, ich habe mich dann selbst ans Werk getraut, weil irgendwann alles schimmelte im Bad. (Nässe an den Wänden und Decke)
Ach ja, weder den Hausmeister, noch die Vermieterin leben heute noch hier, also ein Schaden, den keiner, außer der alte Hausmeister und der alte Vermieter und nat. die Nachbarin kannte.
Mir wurde versprochen, der Schaden wird schnell behoben, aber es ist seither nichts passiert.
Ich könnte euch noch viele netten Geschichten erzählen, aber ich habe mich nie beschwert - na ja, beim Vermieter angerufen und gesagt, so und so sieht es aus, aber mehr nicht!
Wenn ich hier lese, von Mietkürzung etc. dann denke ich, viel. wäre das ein Weg gewesen, dem Vermieter mal deutlich zu machen, dass ich es ernst meine.... :zwinker
Na ja, jetzt nach 5,5 Jahren kommt der Vermieter drauf, dass da bei der Modernisierung sauber was schief gelaufen ist, denn nach der Modernisierung zieht es bei den Fenstern rein, der Balkonboden hat enorme Risse und lauter so Scherze.
Hab auch den Verdacht, dass in einem Zimmer Schimmel hinter den Tapeten ist, da die Dämmwände wohl an den Häusern feucht sind.
Zumindest haben einige Mieter erzählt, dass die Modernisierung mehr als Schrott war.
Was passiert eigentlich, wenn Mieter 50 Euro im Monat mehr an Miete zahlen, wegen der Modern. die Vermieter das Geld sich von den Firmen wieder holen, weil sie Murks gebaut haben?
Ich weis vom alten Vermieter, dass sie Klage eingereicht haben, weil die Firmen mehr als schlecht gearbeitet hatten.
Wenn doch die Million, die da rein gesteckt wurde, wieder zurück bezahlt wird, dann dürfte wohl der Vermieter keine Modernisierungszusch. verlangen, oder?
Na ja, mir kann es egal sein, ich ziehe eh bald aus, aber nicht wegen dem Vermieter...
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21.10.2006 01:06 |
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Vermineu

Unkraut
Dabei seit: 12.02.2007
Beiträge: 6
Status: Vermieter Herkunft: NRW Ort der Immobilie: Kreis Neuss
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Tja, ich muss zugeben das ich zur Zeit noch ein ziemlich unwissende Vermieterin bin.
Ich bin auch nicht freiwillig zu einer geworden da ich das Haus geerbt habe.
Verkaufen kann ich es aber auch nicht, da es sich um eine Erbengemeinschaft handelt.
Also muss ich mich wohl oder übel mit dem Thema beschäftigen.
Allerdings denke ich das sich so einige Vermieter ihrer Pflichten nicht bewusst sind oder diese einfach ignorieren in der Hoffnung das es keiner merkt.
Schade ist es das es so vieler Regeln überhaupt bedarf.
Die Regeln der Nebenkostenabrechnung finde ich zum (ganz kleinen) Teil unlogisch.
Aber vielleicht habe ich das auch noch nicht ganz verstanden.
Komme ich in einem Anderen Thema noch drauf zurück.
Dafür kennen sich so manche Mieter so gut mit Ihren Rechten aus, das sie einem Vermieter das Leben mehr als schwer machen können.
__________________ Viele Grüße
Vermineu
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Das Leben ist wie ein Haus - wenn man es sorgfältig pflegt und immer repariert, kann es sehr, sehr alt werden. "James W. Vaupel"
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12.02.2007 19:47 |
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Rübe
Garten


Dabei seit: 07.02.2007
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Status: Vermieter Herkunft: Deutschland Ort der Immobilie: Großraum Düsseldorf
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| Zitat: |
Original von Malte
Ein Forum kann einen Anwalt aber höchstens ansatzweise ersetzen, da man ja als Nicht-Anwalt keinen rechtlichen Ratschlag erteilen kann. |
Das stimmt natürlich so nicht! Ich kann auch als Nicht-Rechtsverdreher rechtliche Ratschläge geben, solange ich lustig bin. Nur Geld darf ich dafür nicht nehmen. Und ich darf mich auch nicht für einen Rechtsverdreher ausgeben. Aber wer will das auch schon??
__________________ Si tacuisses, imperator manisses.
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12.02.2007 22:13 |
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Rübe
Garten


Dabei seit: 07.02.2007
Beiträge: 64
Status: Vermieter Herkunft: Deutschland Ort der Immobilie: Großraum Düsseldorf
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| Vermieterpaß: Eigentum verpflichtet |
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Werte Gemeinde,
einer der wirklich fundamentalen Grundsätze unserer Gesellschaft ist folgender: Eigentum verpflichtet. Und das ist auch gut so. Wie wir alle wissen, ist der Wohlstand in Deutschland nicht gleichmäßig verteilt, im Gegenteil. Und es wird auch nicht unbedingt besser. Der Großteil der deutschen Bevölkerung hat überhaupt gar keine andere Wahl als zu mieten, wenn er nicht unter der Brücke leben will. Daher ist es meines Erachtens völlig in Ordnung, daß den Vermietern eine recht große Verantwortung zukommt.
Trotzdem stimme ich mit Capo überein: Vermieter sein kann halt wirklich nicht jeder. Die Blödheit unter den Vermietern unterliegt genau derselben Normalverteilung wie bei den Mietern. Und die Einstellung, der jeweils andere sei verantwortlich oder schuld, ebenfalls. Ich glaube, das nimmt sich alles nicht viel.
Dennoch bin ich auch der Auffassung, daß die Richter im allgemeinen das Mieterrecht schon zuweilen äußerst zu deren Gunsten strapazieren. Sicherlich im Rahmen der Gesetze. Aber schon auch oft recht weitgehend. Dies und diese Nehmermentalität, die scheinbar in unserem Land um sich greift, verhärtet die Fronten und führt überhaupt erst zu Diskussionen wie dieser.
Ich habe im Geschäft Verantwortung für Dutzende von Mitarbeitern. Das geht auf beiden Seiten nur, wenn man dauernd im Gespräch miteinander bleibt und frühzeitig die Wehwehchen bespricht. Dann wird in der Regel kein großes Drama draus, und die Anwälte müssen sich endlich einen anständigen Job suchen...
__________________ Si tacuisses, imperator manisses.
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12.02.2007 22:27 |
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Firefighter
Schnurgerüst
  
Dabei seit: 23.10.2006
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Wie kann ich denn hier abstimmen?
Ich finde auch, das Mieter zu viele Rechte haben. Wenn man meinen Thread über die Mietnomadin liest, wird man verstehen warum. Man wird vom Staat komplett alleine gelassen und richtig zur Kasse gebeten, wenn man versucht, sein Recht zu bekommen. DANKE DEUTSCHLAND!
Kein Wunder, dass so viele in den Sack hauen und hier verschwinden.
__________________ !Haare hoch und Punkrock!
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05.03.2007 18:37 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

Dabei seit: 04.08.2006
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amw - so wie du schreibst, scheinst du zur extrem seltenen spezies der "ordentlichen, anständigen mieter" zu gehören. blöd nur, dass du als solche/r unter der deutlich häufiger vertretenen spezies der "unordentlichen, schlechten mieter" leiden musst.
| Zitat: |
Original von amw
Und von Mo bis Frei darf ich an 2 bzw. 3 festgelegten Tagen waschen, wobei die Waschküche am letzten Waschtag um 20 Uhr komplett geräumt sein muss). Es gibt nur zehn Wäscheleinen, die unter 3 Mietparteien aufgeteilt werden müssen. |
sei froh dass es überhaupt eine waschküche und wäscheleinen gibt - das ist mittlerweile sehr selten geworden in mittelgrossen häusern.
| Zitat: |
Original von amw
Natürlich verstehe ich, dass sie ihr Eigentum schützen wollen, aber die ganzen Regeln, Vorschriften..die ich einhalten muss, werden mir langsam zu viel. Als Mieter kann man ja gar nicht in Ruhe wohnen. Man wird ständig vom Vermieter gemaßregelt. |
ich behaupte jetzt mal, dass 99% dieser regeln nur deshalb eingeführt wurden, weil es ohne sie einfach nicht ging.
ich erinner da nur mal an das ding mit der kehrwoche.
ich sehe mich jetzt auch gezwungen, unseren mietern eine putzfrau (und die kosten hierfür) aufs auge zu drücken, weil sie sich partout nicht an die kehrwoche halten. zuvor gab's natürlich mehrfach anmahnungen usw. - funktioniert hat's aber trotzdem nicht, nicht mal mit dem argument GELD (was ja sonst eigentlich immer zieht).
ich könnte mir vorstellen bei eurer waschküche ist es ähnlich - es gab zuviele beschwerden weil nachts gewaschen wurde (macht ja krach), es gab zoff weil es keinen waschplan gab (und mehrere leute gleichzeitig ihre wäsche aufhängen wollten), die leute haben ihre trockene wäsche nicht rechtzeitig abgehängt usw.
regeln muss man nur aufstellen, wenn es ohne regeln nicht funktioniert.
entsprechend sind es eigentlich die mieter selbst, die solche regeln erzwingen.
p.s.: 10 wäscheleinen für 3 parteien? das ist doch massig platz? da hat doch jede partei ganze 3,33 wäscheleinen für sich alleine - wo ist da das problem???
oder sind die wäscheleinen nur 1m lang?
oder wascht ihr alle grundsätzlich 3 maschinen gleichzeitig???
sei froh dass ihr überhaupt sowas wie eine waschküche und einen trockenplatz habt.... ich hab jahrelang meine wäsche auf einem wäscheständer in der wohnung trocknen müssen...
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05.03.2007 18:44 |
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lostcontrol

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| Zitat: |
Original von amw
und ich bin mit Sicherheit nicht so schwachsinnig und wasche zu unmöglichen Zeiten. |
oh - ungewöhnliche waschzeiten müssen nicht "schwachsinnig" sein.
ich wasche z.b. gerne nachts, weil es da deutlich billiger ist (nachtstrom).
| Zitat: |
Original von amw
... vorher hab ich in einer Eigentumswohnung gewohnt, ... |
sowas wie das mit den waschzeiten kann dir bei einer eigentümergemeinschaft aber genauso passieren. irgendwer hatte sicherlich mal einen grund, diese regelung aufzustellen.
warum stellt ihr die regelung nicht einfach mal in frage?
ich wäre froh wenn sich unsere mieter wieder darauf einigen könnten, die kehrwoche tatsächlich selbst zu machen.
du hast ja den vorteil und kannst dir auch was anderes suchen, wenn die wohnung, die du jetzt gemietet hast, sich als falsche wahl herausstellt.
du hast ja die möglichkeit zu kündigen. vermieter dürfen das ja nicht ganz so einfach, da müssen schon sehr triftige gründe vorliegen.
aber - nur so als kleiner tipp am rande:
mit den vermietern im selben haus zu wohnen ist ohnehin nicht so das gelbe vom ei.
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05.03.2007 21:29 |
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lostcontrol

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| Zitat: |
Original von amw
Mit ruhiger Wohnung, meinte ich ein wirklich ruhige Wohnung. Keine dröhnende Glotzkiste, keine Wumm-Wumm-Musik...und das rund um die Uhr. |
na dazu steht doch was in der hausordnung. auch so 'n regelwerk. leider nötig.
| Zitat: |
Original von amw
... auch da gabs Probleme. Ich hoffe, dass sie gelöst sind, seit ich den "empfohlenen" Reiniger verwende (der mit dem Frühlingsduft) |
*ggg* - also deine vermieter scheinen schon ziemlich penibel zu sein.
das ist ja 'ne ganz neue variante, dass sogar der reiniger vorgeschrieben wird...
darf man das überhaupt?
| Zitat: |
Original von amw
angemessene Rechte: z.B. darf nicht willkürlich gekündigt werden, |
das ist ja auch in ordnung so. aber ich finde eben schon, dass eine begründete kündigung von vermieter-seite möglich sein sollte. und zwar nicht nur bei sachen wie mietrückständen oder schweren verstössen gegen die hausordnung oder eigenbedarf. meiner ansicht nach sollten die vermieter da mehr möglichkeiten haben - und vor allem auch DURCHSETZEN können. das ist derzeit ja leider nicht so.
| Zitat: |
Original von amw
Ich versteh nicht warum es so schwer ist, als Mieter die Wohnung/das Haus pfleglich zu behandeln, |
viele mieter glauben, dass sie durch bezahlung der miete dieser pflicht enthoben sind. sobald sie dann mal selbst eigentum haben, gehen sie sehr viel pfleglicher mit den dingen um.
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06.03.2007 00:00 |
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lostcontrol

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| Zitat: |
Original von amw
Was gibt es denn noch außer Mietrückständen, Verstöße gegen die Hausordnung oder Eigenbedarf??? Ist da nicht schon alles abgedeckt? Und warum kann das nicht durchgesetzt werden? |
leider gibt es eben nur diese gründe. und das ist entschieden zu wenig. ich finde schon dass ein vermieter seinem mieter auch aus ganz persönlichen gründen kündigen können sollte. 'ne scheidung kriegt man ja auch wegen "unüberbrückbarer gegensätze" durch.
ich sage ja nicht dass ich willkürliche kündigungen für richtig halte. aber es gibt auch gründe, die nicht blosse willkür sind aber trotzdem für eine vermieterseitige kündigung nicht reichen.
selbst hausfriedensbrüche muss man in langwierigen prozessen nachweisen. das ist einfach nicht fair.
warum das nicht durchgesetzt werden kann?
schau dich mal hier im forum um - da findest du hunderte von beispielen.
und räumungsklagen dauern im schnitt bis zu einem jahr - verbunden mit tausenden von euros an kosten. soll das etwa fair sein?
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06.03.2007 07:04 |
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lostcontrol

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| Zitat: |
Original von amw
Persönliche Gründe? Weil ihm das Gesicht des Mieters/Mieterin nicht mehr passt? oder der Freund/Freundin nicht den Wünschen des Vermieters entspricht? Weil sich der Vermieter an Winzdingen aufhängt, blödsinnige Regeln aufstellt, deren Nichteinhalten automatisch zu Reibereien führt und dann kann aus persönlichen Gründen gekündigt werden. das kann es doch auch nicht sein. |
amw - ich sagte ausdrücklich nicht blosse willkür.
aber um direkt zu antworten:
wenn mir eine mieterin ihren freund ins haus holt, in dem ich mit meinen kleinen kindern wohne, und dieser freund ist verurteilter kinderschänder, dann finde ich schon, dass ich kündigen können muss. das ist z.b. derzeit nicht gegeben.
grundsätzlich meine ich schon, dass ich über mein eigentum frei verfügen können sollte.
die regeln, die vermieter aufstellen, haben meist ihre gründe und sind sehr häufig durch die mieter bedingt - aber das habe ich ja hoffentlich schon ausführlich genug erläutert.
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06.03.2007 07:44 |
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Capo
Geschäftsführer

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@losti
Das geht in diesem fall, dass man kündigt, wenn es ein 2 Familienhaus ist. Genau aus diesem Grund, den du ansprichst, gibt es ein "unkompliziertes" Kü Recht.
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Kurt Tucholsky
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06.03.2007 08:32 |
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lostcontrol

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| Zitat: |
Original von amw
Es mußten Gesetzte geschaffen werden, die den Mieter vor dieser Willkür schützen. So einfach ist das. |
und warum dürfen dann mieter aus purer willkür kündigen?
gleiches recht für alle!!!
ausserdem habe ich die blosse willkür ausdrücklich ausgeschlossen - lies das halt nochmal nach...
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06.03.2007 08:33 |
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lostcontrol

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@ capo - neee, sind 3 parteien im haus. nur steht eine wohnung gerade leer.
aber mir geht's ja nicht um diesen speziellen fall sondern ums allgemeine.
ich finde schon, dass vermieter die möglichkeit haben sollten, genauso einfach zu kündigen wie die mieter.
damit meine ich aber trotzdem nicht willkür.
@ amw
du schreibst:
| Zitat: |
| Und wenns zwischen Mieter und Vermieter Probleme gibt, dann sind doch beide froh, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Und dann kann sich der Vermieter einen besseren Mieter suchen. |
das dumme ist nur, das lediglich der mieter aus diesem grund kündigen kann, der vermieter aber nicht. d.h. im klartext: wenn der mieter völlig zufrieden mit der situation ist, obwohl sein vermieter permanent genervt von ihm ist, dann hat der vermieter null chance, dem mieter zu kündigen. das ist reichlich einseitig, finde ich.
genau DAS ist ja das ungerechte.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von lostcontrol: 06.03.2007 16:49.
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06.03.2007 10:00 |
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Capo
Geschäftsführer

Dabei seit: 23.04.2006
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Als das kündigen so einfach möglich war, WURDE es zur Willkür. Weil einige Vermieter (nicht nur damals) nicht wußten, wie sie was handhaben sollten, machten sie es mit dem größten Ertrag und das ging dann eben schief...
Warum hat man wohl eine Kü wegen Mieterhöhung von Vermieterseite ausgeschlossen? Weil irgendeiner auf genau diese Idee kam...
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Kurt Tucholsky
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06.03.2007 10:12 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

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aber es muss doch möglich sein, da gewisse dinge auszuschliessen.
sonst haben wir doch auch für jeden firlefanz 150tausend kleinstklauseln.
das mit der mieterhöhung ist letztendlich einfach auszuschliessen...
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06.03.2007 10:30 |
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Thomas123
Deckenfest
     

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| Zitat: |
Original von Lüllsche
Natürlich bin ich total verunsichert. Schliesslich bin ich ja nicht hauptberuflich Vermieter. Wer - als Privatperson - kennt denn schon alle Gesetzestexte, Rechte und Pflichten? Es gibt 1.000 Schlupflöcher. Und wehe man formuliert einen Satz falsch.... schon verloren. Ohne Anwalt oder ähnliches kommt man doch nicht mehr aus.
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Mach dir nix draus, wenn du lange genug vermietet hast, blickst du voll durch, allerdings kostet der Durchblick Lehrgeld.....
__________________ Mietvertrag - nie ohne MIETERSELBSTAUSKUNFT
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09.03.2007 15:17 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

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| Zitat: |
Original von Thomas123
Mach dir nix draus, wenn du lange genug vermietet hast, blickst du voll durch, allerdings kostet der Durchblick Lehrgeld |
schön wär's thomas. stimmt aber nicht.
dazu gibt's viel zu oft viel zu viele änderungen im mietrecht.
z.b. das mit der schönheitsreparaturen-klausel.
oder die heizkostenverordnung.
auch bei den betriebskosten hat sich das eine oder andere geändert.
das ganze ding ist ständig in bewegung.
da hüpft man als vermieter bzw. verwalter von eisscholle zu eisscholle und hofft, dass man keine nassen füsse bekommt. kalt isses eh.
ich kümmer mich jetzt schon seit ca. 20 jahren um diverse mietgeschichten. natürlich hab ich 'ne menge lehrgeld bezahlt. aber nicht alles hilft mir für die zukunft - einiges von den geschichten, die mich mal lehrgeld gekostet haben, gelten heute einfach nicht mehr.
dafür gibt's neue dinge, mit denen man erneut auf die nase fallen kann.
energiepass? diskriminierungsgesetz? hartz4-problematik? mietnomaden? (liste beliebig erweiterbar...)
gabs früher alles nicht. da hatte man andere probleme.
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09.03.2007 15:31 |
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Cinna
Unkraut
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find ich ein schwieriges Thema.. Einerseits ist es sehr gut, dass Mieter gewisse Rechte haben und das sollte auch auf keinen Fall geändert werden. Aber es gibt halt immer auch die andere Seite und ich denke in solchen Fällen ist das Gesetz tatsächlich oft zu Mieterfreundlich..
Habe hier zb grad so einen Fall http://www.vermieter-forum.com/thread.php?threadid=3523
Wenn ich dann sehe, dass solche Typen vom Gesetz auch noch geschützt werden, dann könnt ich echt kotzen..
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11.04.2007 19:08 |
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laudi
Unkraut
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Hallo in die Runde.
Ich bin nun schon seit 1995 Vermieter und könnte bereits ein Buch darüber schreiben. Da war der Anruf vom Bewährungshelfer das mein Mieter im Knast sitzt.... Letztes Jahr hat mir jemand einen Wasserschaden von ca. 5.000 Euro eingebrockt.... ect ect.
Was ich sagen will: Ich denke wenn nicht nur der MIETER sondern auch der VERMIETER den WILLEN hat sich zu einigen klappt das auch.
Mein Problem ist eher die ZAHLUNGSMORAL der Mieter. Von meinen Mietausständen (Titeln) könnte ich mir ungelogen einen neuen Kleinwagen kaufen! Aber alles jammern hat doch keinen Zweck?! Ich möchte handeln und eine Datenbank mit auffälligen Mietern erstellen.
Ich habe mir das etwa so gedacht: Der Vermieter der mir seine Mieter (Name Wohnort Alter ect.) nennt (gute Erfahrung, schlechte Zahlungsmoral, Mahnbescheid erwirkt, Wohnung kaputt gemacht ect..) nennt, darf in der Datenbank im Gegenzug (ALLES KOSTENLOS ) nachsehen ob er seinen Mietinteressenten findet.
Wer hätte da intresse dran?
Mail an: Bernd.Lauterborn@web.de
Danke!
__________________ Mit freundlichen Grüßen
Bernd Lauterborn
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24.06.2007 12:13 |
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Capo
Geschäftsführer

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Das gibt es schon zu hauf. Suche einfach mal bei G00gle nach
"mieterdatenbank" oder auch "Vermieterdatenbank"
Da kannst du dich ja eintragen.
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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24.06.2007 14:05 |
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emma55
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Ich finde Vermieter müssten in Ihren Rechten gestärkt werden. Ich habe in unserem Haus innerhalb der letzten 10 Jahre alles erlebt: Mietnomaden, schmutziges Treppenhaus, Badverwüstungen....usw.
Alle Kosten blieben an mir hängen, trotz Rechtsanwalt und trotz Mietkautionen. Ich habe den glauben an unsere Gesetze verloren, weil die Kosten zur Tilgung des Kredites muss ich zahlen. Der Mieter lacht sich tot und ich kämpfe um meine Existenz. So sieht es aus in Deutschland und nach dem Forum zu urteilen, bin ich nicht allein mit diesen Sorgen.
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05.11.2007 12:37 |
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jenny

Unkraut

Dabei seit: 09.12.2007
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| RE: Haben Mieter zuviele Rechte?? |
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Hallo,
ich glaube nicht das Vermieter die armen Kerle sind, wie Sie häufig hingestellt werden.
Momentan erlebe ich mit einem die Hölle. Ich zahle pünktlich meine Miete und muß mich von meinem Vermieter noch anschnauzen lassen und darf mich noch nicht einmal wehren, dann ist er beleidigt. Er schnüffelt auf dem Dachboden herum der zu meinem Teil gehört und jetzt mußte ich auch noch erfahren das noch weitere Schlüssel (von denen ich nichts wußte) vorhanden sind und er somit mit Sicherheit in meine Wohnung lief während ich auf Arbeit war.
Sowas ist dreist und unverschämt
Dieser Vermieter sollte seine Wohnung lieber selbst nutzen, dann hat er sein ganzes haus unter Kontrolle.
Aber so nicht.
Vermieter sollten genau so geprüft werden, ob sie als Vermieter taugen. wie Eltern ob sie zu Eltern taugen.
MfG
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09.12.2007 23:38 |
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Capo
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Dabei seit: 23.04.2006
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| Zitat: |
| Sowas ist dreist und unverschämt |
nee, isses nicht. Es ist strafbar...
Man kann die Mieter aufrufen, sie sollen doch mal solche schlechten Vermieter melden, sie interessiert es nicht.
Dafür habe ich eine Datenbank angelegt, damit solche Vermieter den zukünftigen Mietern bekannt werden, aber hauptsache man selbst ist raus aus der Wohnung.
Solange die Mieter immer nur jammern, dass sie einen schlechten Vermieter erwischt haben, solange wird es solche Vermieter auch geben. Ein Opfer findet sich ja immer, solange der Austausch innerhalb der Mieter ausbleibt...
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Kurt Tucholsky
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09.12.2007 23:43 |
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SunnyBoy
Unkraut
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Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: SH-Nord
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| Haben Mieter zuviele Rechte? |
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Hallo auch alle zusammen,
ich finde, dass es eine Problematik ist, die das Spiegelbild der Gesellschaft wiedergibt. Bei allen Vertragsabschlüssen, egal ob Kauf-, Miet- oder Arbeitsrecht gibt es die jeweiligen Vertragsparteien, je nach Art und Gesetzesbedingungen mehr , oder auch weniger geschult!
Fragt man bei allen Möglichkeiten den jeweiligen Beteiligten nach seinen Rechten, sprudelt er nur so über. Bei der Frage nach den Pflichten kommt garantiert meist nur ein Wort, - oft genutzt, - nur zwei Buchstaben, - je nach Aussprache :
.... äh ...
oder .... ähhh ....
oder, oder, oder....
Es gibt aber immer auf beiden Seiten schwarze Schafe, - meistens nicht in der Überzahl, aber die Wenigen reichen aus, das Image des gesamten Restes zu beschädigen.
Egal, ob Mieter oder Vermieter, - wie wir mit DEN und DEM Anderen umgehen, - es behandeln und pflegen, sollte nicht eine Sache des Gesetzes sein sondern des Anstandes.
Ich habe als Vermieter gute und langfristige Mieter gehabt, aber auch Mietnomaden, Drogentote und Kriminelle. Da lag schon Schwarz und Weiß dicht beisammen. Speziell ausgesucht habe ich es mir nicht, auch nicht immer können, - doch die Schwarzen können mir nicht die Einstellung zu der Sache wegen der Weißen nehmen. Ich trage das Risiko, habe aber auch den Ertrag, - ergo nicht jammern und ... trotzalledem freundlich sein.
Die angesprochene Datenbank über die Miesepeter dieser Branche halte ich schon lange für ein Muss und längst überfällig. Aus Schutz für die Weißen, egal welcher Art
Ich wünsche uns allen immer einen angenehmen Gegenüber!
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18.12.2007 23:00 |
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Tiger
Unkraut
Dabei seit: 05.01.2007
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Hallo,
Mieter nehmen sich die Rechte auch wenn sie sie nicht haben. Ich war selbst lange Mieterin und kann über das Verhalten meiner bisherigen Mieter nur den Kopf schütteln. Rechte die sich nicht haben, nehmen sie sich einfach, zerstören mutwillig fremdes Eigentum, lügen, beleidigen, kleiner Auszug aus einem Internetforum von meiner ehemaligen Mieterin, nachdem wir sie gebeten haben zu Lüften, da die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung die 70% Marke dauerhaft übeschritten hat, und wir bereits mehrere tausende Euro wegen durch von ihnen verursachten Schimmel bezahlt haben:
" hab ne super wut im bauch. immer sind die mieter schuld. a.r.s..geigen. arrogante ar...l.ch.." Im ganzen Ort haben sie erzählt die Wohnung wäre schimmelig. Sie hat steif und fest behauptet sie würde keine Wäsche in der Wohnung trocknen - im Forum hat sie folgendes geschrieben "Blusen trocknen bei mir so - im extra Zimmer". Wir waren damals beim Anwalt, der hat uns gesagt wir hätten die wegen dieser Beleidigungen fristlos kündigen können, wir Deppen habens natürlich nicht gemacht, weil wir ja die bösen Vermieter sind!!!!
Ich habe heute noch nen Riesenhass auf die Tusse weil sie so einen Mist erzählt und auch noch immer erzählen geht. Andere Mieter die vorher drin waren, haben einfach noch ein paar Leutchen mehr mit einquartiert, so das in einer Drei- Personen-Wohnung nachher sechs Leute "gehaust" haben. Ohne das wir gefragt wurden.Man sieht den Leuten halt nicht in den Kopf. Da hast du nette ordentliche Leute vor dir stehen und wenn sie dann mal eingezogen sind, lernst du ihr wahres Ich kennen.
Ich bin der Meinung, Vermieter sollten viel mehr geschützt werden und es sollte einem Vermieter auch jederzeit möglich sein, solche Leute "jederzeit" vor die Tür zu setzen und nicht erst Monate oder Jahre später.
Gruß
Tiger
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23.12.2007 18:21 |
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Ichbinesleid
Unkraut
Dabei seit: 23.12.2007
Beiträge: 2
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| Stalking durch (Ex-) Mieter |
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Hallo zusammen,
möchte Euch mal zeigen, was Mieter veranstalten können. Wenn Mieter einem böse mitspielen wollen, so haben sie viele "legale" Mittel das auch zu tun.
Thema: "Stalking" (hier durch die Tochter der Ex-Mieterin)
[da ist mir doch ein Link durchgegangen -
]
Frohe Weihnachten allen zusammen.
Gruß von Ichbinesleid
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23.12.2007 19:44 |
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Prüfer
Bodenplatte
    
Dabei seit: 25.11.2007
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Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: NRW Ort der Immobilie: nähe Köln
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Also dafür das das Rollstuhlschieben so schwer sein soll ist die Tochter aber ganz schön flott unterwegs
Ich denke die Alte hat sie nicht mehr alle, wenn Sie so an der Bude hängt hätte sie früher da rüber nach denken sollen eine ETW zu kaufen.
Das wiedermal der Knaller wie die Mieter den Vermieter hier hinstellen...sagenhaft.
Fühlen sich nicht mal als Wohnungsbesetzer, haben wohl den Mietvertrag nicht durchgelesen.
Für mich ein klarer Fall für die Klapse.
__________________ Gruß
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23.12.2007 20:06 |
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Eddy Edwards
Bodenplatte
    
Dabei seit: 09.03.2008
Beiträge: 468
Status: Eigentümer Herkunft: DDR Ort der Immobilie: Dresden
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Also ich gebe zu, nicht das komplette Thema gelesen zu haben. Jedoch würde ich mit solchen diffamierenden Äußerungen und der kompletten Angabe von Namen und Adressen äußerst vorsichtig sein. Das kann ganz schnell ganz dolle nach hinten los gehen. Aber wer zuviel Geld hat...
__________________ Die Ausführungen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider!
Es besteht kein Rechtsanspruch, bin schließlich kein Rechtsverdreher,
denn Recht HABEN und Recht BEKOMMEN ist nicht das selbe!
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23.04.2008 21:51 |
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Capo
Geschäftsführer

Dabei seit: 23.04.2006
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Status: Vermieter Herkunft: Frankenthal / Pfalz Ort der Immobilie: Frankenthal / Pfalz
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@eddy
Thx, habe die Posts, die mE zu weit am thema vorbei gehen gar nicht bemerkt.
Aber es soll ein Vermieter/Mieter forum bleiben und nicht eine Bühne der persönlichen Streitereien.
Stalking, Bedrohnungen, etc sind hier nicht gewünscht und das bleibt auch so.
__________________ Das ist keine Rechtsberatung -> Dummgebabbelt is' glei'
Mensch: ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen läßt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.
Kurt Tucholsky
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23.04.2008 23:03 |
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Ingerose

Pflanzsamen
Dabei seit: 26.03.2009
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Status: Eigentümer Herkunft: Baden-Württ. Ort der Immobilie: Kreis Heilbronn, und Kreis Ludwigsburg
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Nahezu täglich werden neue Gesetze gegen den Vermieter erlassen. Dazu haben unsere Politiker Zeit. Alle Parteien sind sich einig wenn es darum geht, ein Gesetz zum Nachteil der Vermieter zu erlassen. Die Mieter haben nahezu alle Rechte, und zwar Rechte die nicht nachvollziehbar sind. Was braucht ein Mieter so viele Rechte, doch normalerweise nicht. Jeder Mieter kann doch ausziehen, wenn ihm in der Wohnung-odern dem Haus etwas nicht passt. Nein Ausziehne wollen diese nicht, aber die wollen auch keine Miete zahlen. Diese Machenschaften unterstüzen unsere Volksvertreter in Berlin, indem nahezu täglich stimmschweigend neue Gesetze auf den Weg gebracht werden, danmit der Mieter die Miete kürzen kann, und nahezu kostenlos wohnt. Die Vermieter werden somit, auch durch zutun unserer Politiker, von den Mietern ausgebeutet. Keiner sieht ein, dass die Vermieter, diesen Herrschaften ein Dach über dem Kopf bietet. Nein man wird von den Politikern hierfür bestraft, indem Gesetze erlassen werden, nur für die Vorteilsnahme des MIETERS. Die Vermieter werden wohl für dumm gehalten, ja weil wir fremden Leuten ein Dach über dem Kopf gewähren. Unsere Herren Politiker sind keine Vermieter, sonst würden diese die Vermieter nicht wie die größten Verbrecher übervorteilen (beischeißen) ingerose
__________________ :
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26.03.2009 15:35 |
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Mareika47
Unkraut
Dabei seit: 11.04.2009
Beiträge: 4
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| Zitat: |
| indem nahezu täglich stimmschweigend neue Gesetze auf den Weg gebracht werden, danmit der Mieter die Miete kürzen kann, und nahezu kostenlos wohnt. |
Und das sind dann die selben Politiker die erlauben das man für 4,25 die Stunde arbeiten soll.
Irgentwie soll da was zusammen wachsen.
Gruss Mareika
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11.04.2009 21:52 |
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Michael_62
Richtfest
      
Dabei seit: 02.06.2009
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Status: Eigentümer Herkunft: Hessen Ort der Immobilie: Thüringen
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Der Beitrag ist nun mal ein wenig aus persönlicher Sicht geprägt.
Rechne erst mal ein wenig, bevor du dich derartig äusserst.
Wenn du mir ein Modell nennst, mit dem "die Bude in 10-15 Jahren" durch Mietkosten amortisiert ist, dann Hut ab.
Du vergisst in der Rechnung etwas. Das heisst Steuer, Abnutzung, nicht umlegbare Kosten, Verwaltung und das LEERSTANDS- und Zahlungsrisiko und so vieles mehr.
Wenn das so einfach ist, da Geld zu verdienen, dann frage ich mich, warum in vielen Städten und Gemeinden die Gebäudesubstanz auffällig verfällt.
Ich möchte dich mal sehen, wenn du eine Altersvorsorge aufbauen musst, und dann sitzt da ein renitenter Mietnomade und droht dir.
Das Märchen mit den Münchner Immobilien wird auch nicht mehr so lange dauern. Es ist noch nicht lange her, da war der Hype in Stuttart, und vorher im Ruhrgebiet.
Und dann hast du als Eigentümer das Wertentwicklungsrisiko. Da geht es nicht immer aufwärts.
Und wenn es dumm gelaufen ist, findest du jahrelang niemanden der dein Investment abnehmen will.
Und das alles wegen 5-10% Mietzins?
Schau dir mal das Mietrecht in der Schweiz an. Da gehen dir die Augen auf. Oder das Schwedische Teileigentumsmodell.
Da gehen auf einmal die Menschen mit den Sachen sorgfältig um!
In der Situation in Süddeutschland vor 1 Jahr haben die Banken doch bis 120% finanziert. Warum hast du dann keine Wohnung gekauft? Du hättest doch noch Geld für die Einrichtung dazu bekommen, sogar ohne Eigenkapital.
Warum spielst du dann den Dummen Mieter (Ich bin übrigens nicht der Meinung dass Mieter dumm sind)?
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18.06.2009 08:14 |
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clline

Schnurgerüst
  
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Schwarze Schafe gibt es, wie überall, auf beiden Seiten. Die Rechte welche den Mietern zustehen finde ich überwiegend OK. Der Haken ist, dass viele Mieter jedoch der Meinung sind, dass sie sehr viel mehr Rechte hätten ... als sie eigentlich haben. Als Vermieter MUSS man sich über seine Rechte/Pflichten informieren, wenn man nicht in Teufels Küche kommen will - als Mieter nicht.
Auf Vermieterseite sehe ich einen entscheidenden Unterschied, ob eine Wohnungsbaugesellschaft oder ähnliches Vermieter ist oder ein kleiner Privatmann. Letztere tun sehr oft viel mehr für das Wohlbefinden ihrer Mieter, als sie müssten. Ist ja auch OK, schließlich möchte man mit seinen Mietern gut klar kommen, wenn man sie persönlich kennt. Solange der Mieter keine Kosten tragen muss, nimmt er die 'kostenlosen' Dienstleistungen seines Vermieters natürlich gerne an. Fallen Kosten an werden einige Mieter gerne und schnell pampig. Klar sollte doch sein, dass ein Vermieter sich nicht irgendwelche Instandhaltungsmaßnamen oder sonstiges aus den Fingernägeln saugt. Wenn solche Maßnahmen notwendig sind, dann muss er sie nunmal durchführen (lassen). Kleine Privatvermieter müssen jeden Cent zweimal rumdrehen, das ist vielen Mietern nicht klar. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass der Vermieter von den monatlichen Mieteinnahmen eben nicht die Puppen tanzen lassen kann.
Welche Rechte ich nicht in Ordnung finde, sind die im Bereich Eigenbedarf oder Eigentümerwechsel ... aber das ist wieder ein anderes Thema.
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18.06.2009 11:48 |
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Christian
Deckenfest
     

Dabei seit: 12.08.2008
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Status: Vermieter; Eigentümer Herkunft: NRW Ort der Immobilie: NRW
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| Zitat: |
| Aussage wie: "Die Mieter kann doch ausziehen wenn ihn was nicht past" bringen micht auf die Palme. Die Vermieter wissen, wie schlecht hier im Süden ein bezahlpaare Wohnung zu finden ist und wissen das man vom Vermieter abhänig sind. |
Aussagen wie die zitierte bringen MICH auf die Palme!
Woher nimmst du das Recht, dass dir "bezahlbarer" Wohnraum zusteht (was auch immer du unter "bezahlbar" verstehst)?
Ich habe mal bei Sixt angerufen - ist ja wahnsinn, was die pro Tag für ein Auto verlangen! Boah, sind das Arschlöcher!
Aber wenn man mal weiterdenkt, könnte man ja auch auf die Idee kommen, sich ein eigenes Auto zu kaufen ... sich selbst eine Wohnung zu kaufen ... sich selbst ein Haus zu bauen. Ach, nee, vergiss es - das kostet auch alles Geld. Gibts denn heutzutage nix mehr umsonst?
Letztendlich ist das doch überall so - wenn ich kein Geld für eine Markenjeans habe, kann ich mir die auch nicht kaufen. Dann kaufe ich halt eine billige Jeans oder renne in Unterhose 'rum.
Wenn ich eine Mietwohnung nicht bezahlen kann (oder: will!), muss ich die ja auch nicht mieten. Ein Zelt ist billiger.
Wenn mir die Brötchen beim Bäcker um die Ecke zu teuer sind, muss ich dir ja nicht kaufen, sondern kann 2 Straßen weiter zum (billigeren) Bäcker gehen. Wenn mir die Wohnungen im Süden zu teuer sind, ziehe ich halt da hin, wo die Wohnungen billig sind und warte nicht darauf, bis mir eine passende Wohnung zuläuft.
__________________
Ich hasse Vorurteile, und diese verdammten Franzosen!
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18.06.2009 11:49 |
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

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| Zitat: |
Original von Badenländer
... und froh sein, das er ein haus, eine Wohnung geschenkt bekommt ... |
ui, wo gibt's das? häuser umsonst? ich will auch welche!!!
(unsere kosten irgendwie immer irre viel geld - zuerst in der anschaffung, jetzt in der instandhaltung/modernisierung/renovierung/pflege.)
| Zitat: |
Original von Badenländer
Die Vermieter wissen, wie schlecht hier im Süden ein bezahlpaare Wohnung zu finden ist und wissen das man vom Vermieter abhänig sind. |
ich weiss nicht was du willst, hier im grossraum stuttgart gibt's jede menge (von einem durchschnittsgehalt) bezahlbare wohnungen. wenn du natürlich mitten in stuttgart-city wohnen willst zahlst du natürlich deutlich mehr, logisch.
und wieso bist du abhängig vom vermieter? den kannste dir doch aussuchen?
also unsere mieter sind nicht von uns abhängig.
eher wir von ihnen, ohne sie könnten wir die häuser ja nicht halten...
ich würde also eher sagen wir sind von den mietern abhängig.
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18.06.2009 12:18 |
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Michael_62
Richtfest
      
Dabei seit: 02.06.2009
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Christian, ganz so einfach ist es aber auch nicht.
Bei den Mietern muss man auch bedenken, dass diese, sofern sie nicht von Vermögenseinkünften leben können, Arbeit brauchen.
Und dann lassen sich viele von der schönen glitzernden Stadt anziehen. Eine wirkliche Nettorechnung machen die Wenigsten.
Und wenn die ganzen Arbeitstiere nicht in die Wohnsiloburgen ziehen würden, dann hätte die Welt doch gar keine Anlagemöglichkeiten mehr.....
Irgend eine Form des Interessenausgleiches muss es schon geben. Wie hat es mir mal ein Mensch mit Robe mitgeteilt:
"Mietrecht ist Mieterrecht, nicht Vermieterrecht."
"Arbeitsrecht ist Arbeitnehmerrecht nicht Arbeitgeberrecht"
Es scheint politischer Wille zu sein, dass die "schwächere" Gruppe geschützt wird. Wenn jemand in dieser Kenntnis eine schöne, neue ETW kauft und vermietet "wegen der schönen Steuerersparnis..." dann kann ich da nur lachen, und dessen Mieter warscheinlich auch (6€+x/m² auf 2T€ /m² Erstellungskosten, rechne mal die Verzinsung!).
Ich wollte Badenländer nur mal animieren, sich einen Taschenechner zuzulegen, wegen der 10-15 Jahre und so...
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18.06.2009 12:27 |
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Michael_62
Richtfest
      
Dabei seit: 02.06.2009
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Du polarisiert viel zu viel.
Es geht hier doch gar nicht um Emotionalität sondern rein um Wirtschaft, d.h. Geld.
Wenn mit immobilien gar nichts mehr zu verdienen ist, werden keine gebaut. Schau dir den Verlauf der Neubauten an, dann siehst du, dass ausser in Ballungsgebieten nicht einmal die Substanz erhalten wird. Das heisst dass das Angebot an Wohnraum weiter rücklaufig sein wird und auf Menschen mit höheren Einkommen trifft, welche einen höheren Flächenverbrauch haben.
Niemand zwingt dich zu mieten. Du kannst in Deutschland mit vielen Hilfsprogrammen Eigentum schaffen. Das ist selbst mit kleinen Einkommen zu schaffen.
Aber versuche mal die Vermieter zu verstehen. Wenn ich eine Immobilie habe, ist die erst mal überhaupt nichts wert, sondern produziert eine Menge Kosten.
Die Substanz muss alle 50 - 60 Jahre im Schnitt komplett erneuert werden, d.h. etwa 2%-3% musst du schon mal als Absetzung für Abnutzung rechnen.
Dann musst du die Finanzierungszinsen des Eigentums ansetzen. Wenn du anstelle zu mieten, bauen würdest hättest du diese auch. Das sind momentan 5,5% bei einer 10 jährigen Bindung.
Dann benötigst du Versicherungen. Haftungs- und Sachversicherungen.
Dann benötigst du einen Puffer für Uvorhergesehenes wie Reparaturen ausser Plan oder längere Leerstände aufgrund von .......(hier bitte selber eintragen).
Dann möchtest du dein eingesetztes Eigenkapital auch noch verzinsen, weil es dir ohne Arbeit bei der Bank auch Zinsen gebracht hätte.
Dann musst du die Verwaltung machen lassen, da du die ganzen anzuwendenden Gesetze für eine Abrechnung gar nicht mehr kennst, da das inzwischen Ausbildungsberuf ist....
Dann lass uns mal rechnen.
100m² in Karlsruhe.
Herstellung
http://geodaten.karlsruhe.de:8080/brk/
320€/m²
Bau 2000€/m² Einfache Ausführung.
bei 4 Geschossiger Wohnbebauung ist das Grundstücksanteil von ca. 80,- dazu,
ergo 2080,-€
d.h. deine Wohnung kostet 208000,-
Der Mietspiegel gibt irgendwo 7,-€ her.
208000* (5,5%Zins + 2% AfA +0,5% Verwaltung + 1% Rücklagen/Steuersatz) = 18720 € / Jahr + Versicherungen.
Deine Miete beträgt 7€ * 100 * 12 = 8400,-€
Das heisst, für den blöden Vermieter geht die Sache nur auf, wenn er ständig die Miete errhöht und irgendwann in einen Überschuss kommt.
Und wenn er den erreicht hat, dann kommt der Gesetzgeber oder die Gemeinde mit irgendwelchen Anliegerbeiträgen oder Sanierungen, welche nicht umlegbar sind. WOW. Welches Geschäftsmodell.
Warum meckerst du da rum? So billig wie mit Miete kannst du nicht in Eigentum wohnen.
Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Michael_62: 18.06.2009 14:09.
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18.06.2009 14:02 |
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