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Heizung defekt |
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Bobbele
Unkraut
Dabei seit: 27.09.2008
Beiträge: 2
Status: Mieter
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Hallo!
Ich bin vor gut zwei Jahren an die Sammelheizung (Gas) des Hauses angeschlossen worden, weil meine rund 40 Jahre alte defekte Gasetagenheizung sich wegen fehlender Ersatzteile nicht mehr reparieren ließ. In der ersten Heizperiode lief es dann auch ganz gut, aber seit der letzten Heizperiode stellten sich dann Probleme ein. Der Druck in der Heizungsanlage fiel ständig ab und in der Folge erreichte meine Wohnung, die am höchsten im Heizkreislauf liegt, keine Heizleistung mehr. Außerdem sammelten sich erhebliche Mengen Luft. Ich hab den Vermieter ständig darauf hingewiesen, bis es ihm zu bunt wurde und er mir gezeigt hat, wie man den Wasserstand und damit den Druck in der Heizungsanlage im Keller wieder aufbaut. Damit habe ich mich über die letzte Heizperiode gehangelt, wobei ich die Heizperiode frühzeitig abgebrochen habe, weil es mir an Schluss selber zu mühselig war, dreimal am Tag in den Keller zu rennen und dort die Heizung aufzufüllen und trotzdem nachts schon wieder eine scheppernde Heizung zu haben. Dann lieber frieren.
In den Sommermonaten soll an der Heizungsanlage tatsächlich etwas repariert worden sein. In der Tat kann ich im Heizungsraum erkennen, das dort eine Art kleinerer Kessel ausgetauscht wurde. Da ich technischer Laie bin, weiß ich nicht, um was es sich handelt. Es sieht nach meinem laienhaftem Bekunden nach einem Ausgleichsbehälter aus.
Nun hat die neue Heizungsperiode begonnen und das Problem beginnt von neuem. Nun könnte es mir ja egal sein, wenn das Heizungswasser irgendwo in den Wänden versickert, es ist nicht mein Haus, was da gerade zu Grunde gerichtet wird. Aber leider wird bei uns der Heizungsverbrauch über Durchflussmengenmesser gemessen. Und da ich nicht weiß, wo die Brühe versickert, und wie der ganze Luftdurchsatz in meiner Heizung sich aus das Messerergebnis auswirkt, kann ich auch nicht sagen, ob ich nicht diesen Schaden gerade kräftig finanziere. Dazu passt leider auch, dass sich der Vermieter weigert, mir die Durchflussmengenmesser zu zeigen. Zwar habe ich mittlerweile im Keller entsprechende Geräte ausfindig gemacht, kann aber aufgrund der Menge gleichartiger Geräte nicht meines ausfindig machen. Außerdem handelt es sich um Geräte mit LCD Anzeige mit Folientastatur. Die Tastatur hat keinerlei Beschriftung und die LCD Anzeige zeigt nichts an. Ich weiß nicht, wie man die Geräte bedient. Ich habe bereits die anderen Mieter im Haus gefragt, aber die haben leider den gleichen Kenntnisstand.
Zusätzlich in die Schiene passt zudem, dass ich seit 2006 auch keine Heizkostenabrechnung bekommen habe (wie alle im Haus) noch ist die Abschlagzahlung angepasst worden (trotz erheblich gestiegener Energiekosten).
Ich weiß langsam nicht mehr, was ich hier noch machen soll.
Hab ich irgend eine handhabe? Ergo
Bin ich verpflichtet ständig in den Keller zu rennen und die Heizung aufzufüllen?
In der Zeit, in der die Heizleistung aus Luft besteht, kühlt meine (nicht isolierte) Wohnung aus. Der Zeitraum, bis wieder ausreichende Wärme vorhanden ist, beträgt in der Regel weniger als 24 Stunden. Unangenehm ist es trotzdem, zumal es sich nicht um einmalige sondern um regelmäßige, mehrmals wöchentlich vorkommende Vorkommnisse handelt. Besteht eine Möglichkeit, über eine Mietminderung hier Druck auszuüben? Wie weise ich dann die Ausfallzeiten und die abgesenkte Temperatur nach?
Ich muss damit rechnen, dass mir für 2008 im erheblichem Maße Luft als Heizleistung in Rechnung gestellt wird. Wie kann ich eine solche Rechnung im Vorfeld bereits anfechten. Besteht eine Möglichkeit, sich auf Abrechnungsbasis 2007 zu einigen (ich meine das durchaus gerichtlich, denn mein Vermieter ist grundsätzlich zu keinen Kompromissen bereit, selbst wenn er völlig im Unrecht ist und das auch weiß), was die Verbrauchsmenge angeht? Die massiven Ausfälle der Anlage fingen erst Mitte Dezember 2007 an. Die 2007er Abrechnung, sofern sie mir denn irgend wann mal vorliegen sollte, wird dann so in etwa mein normales Heizverhalten wiederspiegeln. Zumindest das für 2007. Für die Vorjahre gibt es bekanntlich keine vergleichbare Abrechnung, da ich erst Ende 2006 angeschlossen wurde.
Bobbele
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27.09.2008 10:12 |
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Nachmieter
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lostcontrol

Schlüsselfertig
       

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also ich würde DRINGEND empfehlen mal anständig zu entlüften!!!
jedesmal wenn du wasser auffüllst (was eigentlich bei jeder heizung ab und an nötig ist) bringst du auch luft mit ein.
mein heizungsbauer sagt, dass nach kompletter neubefüllung der heizung es bis zu ein halbes jahr dauern kann, bis endlich die luft komplett raus ist - regelmässiges entlüften selbstverständlich vorausgesetzt (allerdings am beispiel einfamilienhaus).
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27.09.2008 11:09 |
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Bobbele
Unkraut
Dabei seit: 27.09.2008
Beiträge: 2
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Themenstarter
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| Zitat: |
| also ich würde DRINGEND empfehlen mal anständig zu entlüften!!! |
Ich gehe mal davon aus, dass Du Hauseigentümer bist, denn Du kommst mit den üblichen verharmlosenden Abwehrmechanismen.
Also zur Verdeutlichung.
An dieser Sammelanlage hängen insgesamt vier Parteien. Und wenn meine Heizungsanlage innerhalb eines Tage leer läuft, ich meine auch leer, also nicht so ein bisschen Luft drin oder da mal eine kleine Blase oder so was, sondern richtig leer, also alle Heizkörper und Leitungen ohne Wasser, selbst dann, wenn ich sie nicht benutze, nämlich über den Ablauf, sprich, wenn innerhalb eines Tages mindestens ein Viertel der Flüssigkeit sich aus der Heizungsanlage verflüchtigt, und das über einen Zeitraum von nunmehr mindestens zehn Monaten und das mit steigender Tendenz, dann hat das ganz sicher nichts mehr mit Restluft in der Anlage zu tun.
Zumal die Anlage selber schon seit Jahren besteht. Genauso wie das Problem, wie ich gerade erfahren habe. Nur ist es durch meinen Anschluß um eine Etage weiter nach oben gerutscht.
Aber wie gesagt, das ist ohnehin nicht das Problem, soll ihm doch das Mauerwerk durchfeuchten und soll ihm doch die leere Heizanlage von innen wegrosten, wer sich so ignorant verhält soll ruhig aus Schaden klug werden.
Mir geht es nur noch darum, meinen Schaden zu minimieren.
Und da ist jeder Rat willkommen.
Bobbele
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27.09.2008 16:32 |
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kummer
Bodenplatte
    
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Du hast natürlich die Möglichkeit der Mietminderung und wenn § 543 Abs.2 Nr.1 BGB greift, das Mietverhältnis fristlos kündigen. Das ist bei dir der Fall, denn du hast ja mit funktionierender Heizung gemietet. 10-20% würde ich ansetzen und mit Frist die Beseitigung verlangen. Wende dich mal einen örtlichen Mieterverein. Die setzen dann mit dir ein Schreiben auf, darauf wird dann meist schnell reagiert.
§ 543: http://dejure.org/gesetze/BGB/543.html
__________________ Dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine (un)persönliche Meinung.
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27.09.2008 18:50 |
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Hausrat
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Eddy Edwards
Bodenplatte
    
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| Zitat: |
Original von Bobbele
[Ich gehe mal davon aus, dass Du Hauseigentümer bist, denn Du kommst mit den üblichen verharmlosenden Abwehrmechanismen. |
Das ist aber schön formuliert. Gefällt mir!
Jedoch wird ein völlig Unbeteiligter erstmal von einem "normalen" Entlüftungsproblem ausgehen: Die Heizung gluckert und wird nicht mehr vollständig warm. Allerdings in dem von dir geschilderten Problem, in dem sich der gesamte Heizkörper entleert, muss eine Fehlfunktion im Heizungskreislauf vorliegen. Vielleicht ist die Anlage auch nicht für diese Anwendung ausgelegt, dass der entsprechende Druck gar nicht ausreicht um den höchsten Punkt zu erreichen.
__________________ Die Ausführungen spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider!
Es besteht kein Rechtsanspruch, bin schließlich kein Rechtsverdreher,
denn Recht HABEN und Recht BEKOMMEN ist nicht das selbe!
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27.09.2008 20:55 |
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