1 Jahr falschen Zähler zugewiesen

Diskutiere 1 Jahr falschen Zähler zugewiesen im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Guten Tag Ich hoffe das ist der richtige Bereich dafür und meine Fragen sind im Rahmen des Forums gestattet. Folgendes Problem: Wir sind...

Predmor

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Guten Tag

Ich hoffe das ist der richtige Bereich dafür und meine Fragen sind im Rahmen des Forums gestattet.

Folgendes Problem:

Wir sind Anfang letzten Jahres über Privatvermietung in eine 3 Zimmerwohnung eingezogen.
Letzten Monat hat sich herausgestellt das uns der Vermieter einen Falschen Zähler zugeteilt hat und wir bei dem Stromversorger dadurch einen falschen Zähler bedient haben. Auf den jetzt neu zugeteilten Zähler ist eine Forderung von 900 Euro offen.

Eine Absicht möchte ich nicht unterstellen da wir ein nettes Verhältnis und auch mal Späßchen miteinander machen, aber die Vermieterin verweist mich letzte Woche an ihren Sohn der seit dem nicht erreichbar ist.
Ich möchte mich gerne erst mal vor dem Treffen informieren um keine unberechtigten Forderungen zu stellen.

Dieser Fehler ist durch Mieterwechsel in der Nachbarwohnung aufgefallen. Der Vorgänger der Nachbarwohnung hat eine Rückzahlung erhalten.
Ich bin damit leider überfordert.

Meine Fragen dazu ist:
Wer ist rechtlich verantwortlich zu machen?

Da ich die Kosten von 900 Euro für den richtigen Zähler zu leisten habe, von Wem bekomme ich die bisher geleisteten Abschäge von dem falschen Zähler zurück, Versorger ? einschließlich der Rückzahlung des Vormieters der Nachbarwohnung?

Falls ich auf den Kosten sitzen bleibe, kann ich dagegen überhaupt rechtlich vorgehen, wenn ja gegen wen?

Eine richtige Rechtsberatung erwarte ich jetzt nicht aber ein paar Tipps wären sehr hilfreich.

Ich bedanke mich schon mal für jede Antwort
 
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Andres

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Da ich die Kosten von 900 Euro für den richtigen Zähler zu leisten habe

Nein, hast du nicht. Lass' dir nichts anderes erzählen! Die 900 € Rückstände sind nicht "auf dem Zähler". Es handelt sich um eine Forderung, die der Versorger gegenüber dem vorherigen Mieter (Bewohner, Benutzer, was auch immer ...) hat, nicht gegen dich und nicht gegen den Vermieter. Du musst das nicht bezahlen, nicht vorstrecken und es darf dir deshalb auch nicht der Strom gesperrt werden oder ähnliches. Die Versorger stellen sich bei solchen Dingen gerne absichtlich blöd an, um Arbeit zu vermeiden, aber die Rechtslage ist wirklich einfach: Du hast den Strom zu bezahlen, der im Rahmen deines Vertragsverhältnisses mit dem Versorger von dir verbraucht wurde. Es kann wahnsinnig lästig sein, das mit dem Versorger zu klären, aber so ist es eben.


Eine Absicht möchte ich nicht unterstellen

Das ist nett, aber ich bin da nicht so sicher.
 

RomeoZwo

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Der Vermieter ist aber weder bei dir (Whg A), noch beim Vormieter oder Nachbar (Whg B) der Vertragspartner des Versorgers. Der Vermieter hat hier also kaum ein Interesse dir den falschen Zähler zu nennen (außer die Wohnung war vorher selbst genutzt). Einziger Ansprechpartner ist hier tatsächlich der Versorger. Schwierig wird es natürlich sollten Mieter von Wohnung A und B ihre Verträge mit verschiedenen Versorgern haben.
 

RP63VWÜ

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Ich rekapituliere mal für Blöde, also für mich:
Letzten Monat hat sich herausgestellt das uns der Vermieter einen Falschen Zähler zugeteilt hat
Der Vermieter wird ja wohl kaum gesagt haben: "Das ist Ihr Zähler, kümmern Sie sich um den Versorger."
Es wird doch wohl vielmehr ein vom Vermieter unterschriebenes Übergabeprotokoll geben, in dem u.a. Zählernummer und -Stand durch den Vermieter vermerkt wurden.
Dieses würde ich als Kopie dem Versorger zukommen lassen.
Da ein neuer Mieter kaum den "richtigen" Zähler zuordnen kann, ist die "Schuldfrage" imo eindeutig.
Ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass der Vermieter, auch wenn er nett ist und Spässken macht, auch noch die Energiekosten Deiner tatsächlich gemieteten Wohnung übernehmen darf (abzüglich eines geschätzten Mindestverbrauchs).
Die Anbahnung eines Mietvertrages sollte eine "gewisse" Sorgfaltspflicht des Vermieters beinhalten.
 

Hutchinson Hatch

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Achtung, juristischer Laie. Angenommen, dem Vermieter gehören beide Wohnungen (wovon ich ausgehe, geht leider aus dem Text nicht zu 100% hervor), liegt die Schuld eindeutig auf Seiten des Vermieters, da du als Mieter eine falsche Zählernummer genannt bekommen hast. Gibt es eigentlich ein Einzugsprotokoll? Ich notiere da immer unter anderem die Zählerstände des Stromzählers mit den zugehörigen Zählernummern, um spätetere Rechtssicherheit als Vermieter zu haben.

Wenn es keinen Beweis für die falsche Zuweisung gibt, könnte es unter Umständen schwierig werden. Trotzdem muss sich meines Erachtens der Vermieter aktiv um die Klärung des Sachverhaltes bemühen. Besonders lustig wird es dann, wenn die zwei Wohnungen bei unterschiedlichen Versorgungsunternehmen angemeldet waren.

Beim Grundversorger würde ich jede Zahlung der 900€ ablehnen. Wird eine Kooperation der Vermieter oder des Versorgers abgelehnt, wirst du womöglich einen Anwaltstermin nicht vermeiden können.
 
Zuletzt bearbeitet:

Hutchinson Hatch

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Ich rekapituliere mal für Blöde, also für mich:

Der Vermieter wird ja wohl kaum gesagt haben: "Das ist Ihr Zähler, kümmern Sie sich um den Versorger."

Ich glaube, du hast eine bessere Meinung von dem Durchschnitt der deutschen Vermieter, als es der Realität entspricht.
Für den Einzelfall hier läßt alleine die Hinhaltetaktik auf den Sohnemann doch schlimmeres befürchten...
 

ehrenwertes Haus

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Die Versorger stellen sich bei solchen Dingen gerne absichtlich blöd an, um Arbeit zu vermeiden, aber die Rechtslage ist wirklich einfach: Du hast den Strom zu bezahlen, der im Rahmen deines Vertragsverhältnisses mit dem Versorger von dir verbraucht wurde. Es kann wahnsinnig lästig sein, das mit dem Versorger zu klären, aber so ist es eben.
Sollte sich der Energieversorger bei dir "blöd stellen", ist ein Gang zur Verbraucherzentrale oder Anwalt (falls du eine Rechtschutzvesicherung hast, Kostenübernahme vorab anfragen) anzuraten.
Das kostet dich evtl. eine Beratungsgebühr und einen kleinen Obulus für etwas Schriftwechsel, ganz sicher viel weniger als die unberechtigte Forderungssumme.
 

RP63VWÜ

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Ich glaube, du hast eine bessere Meinung von dem Durchschnitt der deutschen Vermieter, als es der Realität entspricht.
Was hat denn dies mit "guter Meinung" zu tun?
Schließlich vermiete ich selbst und kann mir einen solchen Lapsus nicht ernsthaft vorstellen.
Falls doch, sollte dies als (wie in diesem Forum sehr häufig titulierten) Vermieter-Lehrgeld angesehen werden.
 

RomeoZwo

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Also bei einer meiner Wohnungen habe ich die Zählernummer nicht mal beim Kauf erfahren. Auch der Hausmeister kannte angeblich die Zuordnung der Zähler zu den Wohnungen nicht. Die Kommunikation mit dem Versorger lief dann über Adresse, Wohnungsnummer und Name der ehemaligen Mieterin. Ich hab mir dann die Zähler-Nr. aus der Leerstandsabrechnung entnommen. Da hoff ich mal, dass der Versorger die richtige Nummer rausgesucht hat. Die aktuelle Mieterin hat aber wohl bisher keine Zweifel.
 

jorgk

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Ich habe einen ähnlichen Fall mal bei einer Bekannten mit bekommen. Dort war zudem ein anderer Versorger/Stromlieferant gewählt worden als der örtliche Grundversorger bzw. Netzbetreiber. Irgendwie hatte sie eine Zählernummer angegeben, mit der sie sich beim Versorger/Stromlieferant als neue Kundin aufgrund Neueinzug angemeldet hatte. Der Zähler mit dieser Nummer befand sich allerdings Kilometer entfernt in der nächsten Grossstadt ... (und dort gab es wohl dazu noch ein Problem mit dem Bezahlen des dort bezogenen Stroms).

Jedenfalls, am Ende ging alles gut aus (alles wurde rückabgewickelt/aufgeklärt, sie hat allein Strom "ihres" Zählers zahlen müssen [wie @Andres oben schon ausführte]) aber bis dahin war es ein langer Weg mit vielen unschönen Verwirrungen, weil der gewählte Versorger/Stromlieferant es nicht gerafft hat und dann mit Mahnungen etc. angekommen ist. Da war ein dickes Fell nötig das Bombardement an Briefen/Emails auszusitzen.

Schlussendlich hatte sich dort bewährt insbesondere den Netzbetreiber zu kontaktieren. Mit diesem war eine vernünftige Kommunikation möglich - und sei es nur für psychischen Beistand gegenüber dem 'hohldrehenden' Versorger/Stromlieferant ... .

Ich meine der Kontakt zum Netzbetreiber war auch wichtig, weil dieser für die Meldung/Akzeptierung der Zählerstände zuständig war.
Gegenüber dem TE mag von Vorteil gewesen sein, dass hier zumindest der Zählerstand des richtigen Stromzählers abgelesen worden war. Damit konnte unstrittig der korrekte Verbrauch ermittelt werden.

Bei der TE gehe ich mal davon aus, dass neben dem falschen Zähler auch die Einzugsablesung des Zählerstands am falschen Zähler erfolgte. Normalerweise liesst ja niemand die Zählerstände benachbarter Zähler mit ab ... .
Ich würde davon ausgehen, dass ggf. der Netzbetreiber den Zählerstand des 'richtigen' Zählers rechnerisch ermitteln oder schätzen wird, ausser für diesen erfolgte eine Meldung des Zählerstands an einem Termin nah zum Einzug . Jedenfalls, deswegen wäre der Netzbetreiber eine gute Anlaufstelle, sollte der eigene Versorger/Stromlieferant 'unfähig' sein.
 

Duncan

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Ich habe einen ähnlichen Fall mal bei einer Bekannten mit bekommen.
och, mir hatten sie mal für 4 Tage mehr als 8 Millionen kWh in Rechnung stellen wollen.
Auf die Frage ob ihnen nicht aufgefallen wäre, dass selbst das örtliche Elektro-Stahlwerk da Probleme bekommen könnte das abzunehmen, geschweige den eine Einraumwohnung, kam ein klares und sehr überzeugtes: Nein.
Mir graust es vor jeder Umstellung beim Stromversorger, ich hab gefühlt noch nicht einen einzigen Fall gehabt, wo es nicht mindestens Nachfragen gab, nach genau den Werten, Daten, Namen usw. die ihnen schriftlich mit gleichem Schreiben auf der gleichen Seite in sauberer Druckschrift vorlagen...
 

immodream

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Hallo ,
seitdem unser Ruhrgebietsstromanbieter von VEW nach RWE nach innogy und jetzt eon gewechselt hat, ist das An- und Abmelden einer Leerwohnung sehr spannend und nervenaufreibend geworden.
Ich weiß nicht , ob die Callcentermitarbeiter seit Jahren Homeoffice direkt in Polen oder in der Türkei machen.
Ich kann inzwischen mehrfach diese Mitarbeiter nicht mehr verstehen. Das liegt aber nicht an meine Ohren .
Und sie verstehen mich nicht . Sind dann auch keine Sprachprobleme , sondern mangelnde Schulung .
Habe Gestern versucht , eine zum 1.März leerstehende Wohnung beim Grundversorger ( zur Zeit eon ) anzumelden .
Nachdem die Dame mit Migrationshintergrund meine Wünsche überhaupt nicht verstanden hat und mir empfahl
mich mit dem Netzbetreiber oder mit dem Stromanbieter meiner ehemaligen Mieterin in Verbindung zu setzen , hab ich dann wieder einmal einfach aufgelegt und nochmals angerufen .
Und siehe da, ich bin auf einen Mitarbeiter gestoßen, der meine Wünsche sofort verstanden hat.
Mal sehen, was daraus wird.
Ich warte seit November auf die Endabrechnung einer Wohnung , die nur im Oktober 4 Wochen leer stand .
Bei der Stromabrechnung hat es im Dezember 2019 sofort funktioniert, bei der Gasrechnung warte ich noch auf eine Endabrechnung .
Mal sehen, wann die wieder ein Inkassobüro einschalten, weil ich seit 2 Monaten meine Raten nicht mehr bezahle.
Grüße
Immodream
 

Hutchinson Hatch

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Also bei uns klappt es bisher so, dass ich beim Grundversorger höflich nachfrage, ob mein Vormieter den Zähler ordnungsgemäß gekündigt hat. Bei geringer Leerstandsdauer bin ich immer um eine eigene Anmeldung herumgekommen. Keine Ahnung, ob dass nur hier so funktioniert, aber bisher kann ich keine Probleme erkennen.
 

immobiliensammler

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Also bei uns klappt es bisher so, dass ich beim Grundversorger höflich nachfrage, ob mein Vormieter den Zähler ordnungsgemäß gekündigt hat. Bei geringer Leerstandsdauer bin ich immer um eine eigene Anmeldung herumgekommen. Keine Ahnung, ob dass nur hier so funktioniert, aber bisher kann ich keine Probleme erkennen.

Bei mir läuft das standardmäßig so ab, dass jeweils eine Mail an den Netzbetreiber geht:
- Mieter hat Wohnung an VM übergeben am .... Zählerstand ....., neuer Nutzer (Leerstand) ist VM
- Wohnung wurde vom VM am ......... an Mieter xxxxx übergeben. Zählerstand: ..........

Funktioniert bei mir mit jeden Netzbetreiber, mit einer Ausnahme: Bayernwerk, dieser Chaotenverein kann damit nichts anfangen, ich müsste herausfinden (!!!) bei welchem Anbieter der Altmieter Kunde war und das dann dort melden! - Gut, bei Bayernwerk dann eben keine Meldung mehr, sollen die halt selbst suchen an wen die neue Rechnung geht! Dabei kommt dann regelmäßig Chaos raus.
 

Predmor

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Wow so viele Antworten, VIELEN DANK
Um noch die Fragen zu beantworten:

Es gab kein Übergabeprotokoll!!!

Denn Zähler den wir zugewiesen bekommen haben befindet sich vor der Haustür. Der eigentliche Zähler der uns gehören soll befindet sich im Keller Nebenhaus.
Konnte es auch nicht glauben und haben Sicherung gezogen um sicher zu gehen.

Dem Vermieter gehören 3 Gebäude auf dem Dorf die voreinander und hinten dran gebaut sind.
Und noch was Ungewöhnliches:
Die Zähler laufen alle auf den Namen des Vermieters, das hab ich bisher auch noch nicht erlebt, da ich immer bei Gesellschaften gewohnt habe.

Also wenn ich das Fazit ziehen darf: Ist der Versorger verantwortlich für die Kosten und ich muss notfalls rechtlich gegen Diesen vorgehen.
Mein Vermieter ist damit auch raus, das wird diese freuen zu hören.
Und es war mit Sicherheit keine Absicht eher Dusseligkeit.
 

Predmor

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Direkt an den Versorger Integer mit meinem Namen und Angabe des Namen/Fa. des Vermieters.
 

Predmor

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Kleines Update:
Es kam jetzt deswegen raus weil der Vermieter eine Rechnung von diesen 900 € bekommen hat. Der Enkel (der die Nachbarswohnung bezogen hat) ist bei einem anderem Versorger angemeldet und jetzt wird gerade rausgefunden wo der Vorgänger der Nachbarwohnung seine Abschläge bezahlt hat.
Sieht ganz so aus als hätte Andres Recht und der Versorger bleibt auf den Kosten sitzen.

Ich weiß jetzt nur nicht wenn ich mich auf den Zähler mit der Belastung ummelde und die Kosten nicht gezahlt werden ob dieser gesperrt wird. Bei Versorger gab ich die Erfahrung gemacht, die machen einfach und hab 2 Kinder, kann nicht zulassen das wir im Dunkeln sitzen.
 

immobiliensammler

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Ich weiß jetzt nur nicht wenn ich mich auf den Zähler mit der Belastung ummelde und die Kosten nicht gezahlt werden ob dieser gesperrt wird. Bei Versorger gab ich die Erfahrung gemacht, die machen einfach und hab 2 Kinder, kann nicht zulassen das wir im Dunkeln sitzen.

Wie @Andres schon schrieb, Dir kann niemand den von Dir genutzten Zähler sperren weil ein Vormieter unter dieser Zählernummer noch Rückstände hat.

Das komische für mich ist, dass Du schreibst Du würdest die Abschläge unter Angabe der Firma des Vermieters bezahlen. Wenn der wirklich (formell) Zählernutzer ist und dies nur an Dich durchreicht wäre eine Sperre möglich wenn der Vermieter sagt: Rückstand zahle ich nicht. - Das wäre aber schon sehr ungewöhnlich.

Ich würde beim zuständigen Netzbetreiber (nicht Dein Versorger) anrufen und klären, wer denn nun für die Zählernummer XXX wirklich als Nutzer eingetragen ist.
 

Hutchinson Hatch

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Mein Vermieter ist damit auch raus, das wird diese freuen zu hören.

Vielleicht stehe ich irgendwie auf dem Schlauch, aber wieso ist der Vermieter aus der Verantwortung raus? Er hat Dir doch diesen falschen Zähler zugewiesen! Ich habe noch nie von der Verpflichtung des Mieters gehört, selbstständig zu überprüfen, ob der zugewiesene Zähler der richtige ist.

Nichtsdestotrotz würde ich beim Netzbetreiber persönlich vorsprechen, wie man diese Situation klären könnte.
 
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