12,80€NK wir 120€ für 3 bzw. 2 personenhaushalt

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Larissa0506, 20.04.2007.

  1. #1 Larissa0506, 20.04.2007
    Larissa0506

    Larissa0506 Gast

    Hallo :wink,

    ist alles etwas kompliziert :stupid

    Meiner Schwiegeroma gehören mehrere Mehrfamilienhäuser, die mein Mann erben wir(nicht die Mutter/ist so geregelt)

    Wir wohnen hier in einer ca. 105qm großen Wohnung(gehört der Oma) zur Miete. Über uns die Dame wohnt seit ca 30 Jahren hier und hat noch so ein "Büchlein" als Mietvertrag(1 Raum weniger ca 90qm). Damals hatte der Opa dort festgehalten, das die Miete nicht erhöht werden darf. Da wir ja auch einsicht haben(betreut eine Hausverwaltung) in die NK abrechnung sehen wir, das sie gerademal für einen 3 personenhaushalt(Mann lebt schon ewig nicht mehr da aber ist noch im Mietvertrag) 12,80€ pro Monat NK zahlt. Wir auch 3 pers. zahlen 120€ im Monat. Letztes Jahr hat sie 60€ wieder bekommen wir 160€. Die Wasserkosten werden durchs ganze Haus geteilt(wohnen noch 2 andere unten, wobei eine wohnung bis vor kurzem leer stand und der in der 1,5 raum wohnung zahlt 50€ NK/Monat). Die Hausverwaltung meinte zu uns das man weder die Miete noch die NK erhöhen könnte. Sehe aber auch nicht ein das ich für sie mit bezahle.

    Miete sollte eigentlich auch erhöht werden, da von aussen Wärmedämmung gemacht wurde, in den Wohnungen selber Holzfenster gegen Kunststoff ausgetauscht und das komplette Treppenhaus renoviert wurde.

    Geht da wirklich nichts mit den Nebenkosten? In ihrem Mietvertrag sind die NK nicht seperat sondern Miete und NK in einem Betrag aufgefüht :gehtnicht

    Finde es auch komisch, das die Hausverwaltung meint da würde nichts gehen und das müssten wir so hin nehmen :wand:

    Sind ja jetzt bezüglich der Nebenkosten als Mieter und mit der Mieterhöhung als "baldige Vermieter" betroffen(bekommen unser Haus im Laufe dieses Jahr schonmal,rest später)

    Bin für jeden Ratschlag dankbar

    lieben Gruß Larissa
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 20.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    geht wohl.
    nennt man "pauschalmiete". dabei sind die nebenkosten ein fester betrag, wenn weniger verbraucht wird, hat der vermieter glück gehabt, wird mehr verbraucht, hat er pech gehabt und das geht auf seine kappe. die betriebskostenabrechnung entfällt dann komplett.
    das sowas für langfristige mietverträge nicht sonderlich geeignet ist, dürfte jedem einleuchten, der sich die steigenden kosten über ein paar jahre hinweg anschaut.
    trotzdem ist das nicht zu ändern, es sei denn die mieterin stimmt dem zu, dass der vertrag entsprechend geändert wird bzw. (besser und rechtlich auch korrekter) ein neuer vertrag gemacht wird. das ist natürlich unwahrscheinlich.

    nö, finde ich überhaupt nicht komisch.
    der vertrag wurde so gemacht, läuft vermutlich unbefristet und das ganze ist dann somit korrekt und nur mit zustimmung der mieterin zu ändern.

    allerdings könnte man im entsprechenden rechtlichen rahmen die miete selbstverständlich mal erhöhen. die modernisierungen sind da schon ein ausreichender grund. aber wohl auch die lange mietdauer.
    da müsst ihr dann halt versuchen das maximum aus den rechtlichen möglichkeiten zur mieterhöhung rauszuholen, damit ihr wenigstens nicht weiter bei den nebenkosten "miese" macht.
     
  4. #3 Larissa..., 20.04.2007
    Larissa...

    Larissa... Gast

    Danke für deine Antwort :zwinker

    Aber wie ist es denn dann, wenn wir NK nachzahlen müssten? Ist ja eine gemeinsame Wasseruhr.

    Genauso frag ich mich, wie man auf 12,80 kommt. Glaube nicht das es damals auf DM umgerechnet auch für 3 Personen so billig war. Aber eigentlich muss die Oma da ja garnichts drauf zahlen sondern eher wir, da es nur unter den Parteien aufgeteilt ist. :?
     
  5. Birgit

    Birgit Benutzer

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    Wenn im Mietvertrag eine Gesamtmiete vereinbart und vom Opa ausdrücklich in den Mietvertrag aufgenommen wurde, dass die Miete nicht erhöht werden darf, ist dies wohl eine Vereinbarung, an die man sich auch als Erbe oder neuer Eigentümer halten muss.

    Ich sehe deshalb erst einmal keine rechtliche Möglichkeit, die Miete zu erhöhen und kann gut verstehen, dass die Hausverwaltung der gleichen Meinung ist.

    Nur weil einem diese Aussage nicht schmeckt, muss sie ja nicht falsch sein! :zwinker
     
  6. #5 lostcontrol, 20.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    ooops - hatte ich glatt übersehen, dass die miete nicht erhöht werden darf...
    tja, da müsst ihr dann wohl in den "sauren apfel" beissen und damit leben. aber da gibt's ja noch mehr wohnungen, da werdet ihr vermutlich trotzdem nicht wirtschaftlich zugrunde gehen, zumal ihr das haus ja geschenkt bekommt und die wichtigsten und teuersten modernisierungen schon gemacht sind...
    (dazu übrigens herzlichen glückwunsch! wenn ich mir so angucke was bei mir alles an rechnungen für altbausanierungen rumflattert, kriege ich jedesmal beinahe einen herzinfarkt und frage mich ernsthaft, ob da wohl irgendwann auch mal ein ertrag zu sehen ist...)

    --------------------

    na vermutlich hat man das vor zig jahren mal überschlagen und kam auf die 12,80 (bzw. einen entsprechenden dm-preis). wenn die verwaltung nicht damals schon verantwortlich war, wirst du das vermutlich heute nicht mehr herauskriegen können, es sei denn die unterlagen wurden so lange aufbewahrt.

    stimmt - bei einer pauschalmiete muss die oma eigentlich garnichts draufzahlen. aber wenn sie sich nicht dagegen wehrt, kann euch das ja nur recht sein.

    gerecht ist das ganze natürlich nicht.
    normalerweise sollte der verteiler natürlich schon für alle gleich sein (bzw. eben dann zusammengezählt die 100% erreichen - je nachdem wie da genau abgerechnet wird).
    die mehrkosten, die die oma verursacht, sind eigentlich vom vermieter/eigentümer zu tragen - und nicht von euch.
    da hat man halt vermutlich die neuen mietverträge modern gestaltet, den alten konnte man eben nicht so einfach ändern.
    ich denke das müsste man theoretisch auch anfechten können, dass ihr die kosten mittragen müsst.
    aber lohnt sich das denn jetzt noch? wenn ihr das haus ohnehin dieses jahr noch erbt? wollt ihr euch da wirklich über die paar kröten ärgern??? das ist mir ehrlich gesagt ein rätsel... ihr bekommt da ein wahnsinns-geschenk mit einem ziemlich hohen finanziellen wert und ärgert euch wegen eines in relation gesehen absolut lächerlichen betrags?
    wenn euch das haus demnächst gehört, müsst ihr das doch ohnehin übernehmen - da hat der opa vor 30 jahren halt mal mist gebaut beim vertrag abfassen, und diesen mist erbt ihr jetzt mit dem haus mit. wenn ihr die beiden dinge mal einander gegenüberstellt, dürfte das wohl kaum ins gewicht fallen - das sollte wirklich locker zu stemmen sein.
    schwieriger wird's mit den anderen mietern im haus - wenn ihr's korrekt machen wollt, dürft ihr die mehrkosten der oma natürlich nicht weiterhin auf sie umlegen...

    wenn ihr das haus demnächst erbt, dann würde ich euch dringend raten, entsprechende zähler einbauen zu lassen - sowohl fürs wasser, als auch für die heizkosten, als auch für den strom (falls die nicht vorhanden sind). oder noch besser: ihr mietet die zähler bei einem entsprechenden unternehmen (kommt billiger und ihr habt immer frisch geeichte geräte und müsst im austauschsfalle auch nicht nochmal bezahlen).
    sonst werdet ihr nie verbrauchsabhängig abrechnen können, und das ist - zumindest meiner ansicht nach - die einzig sinnvolle methode.

    das beste wäre natürlich wenn ihr euch mit der oma auf eine entsprechende änderung des mietvertrages weg von der pauschalmiete hin zur kaltmiete + betriebskostenvorauszahlung mit jährlicher abrechnung einigen könntet...
    wenn ihr vernünftig mit ihr redet müsste das schon möglich sein (immerhin ist euer anliegen verständlich und belegbar).

    dabei nicht vergessen: sie MUSS dem nicht zustimmen. drum wärs natürlich gut ihr wenigstens ein "zuckerle" anbieten zu können (der verzicht auf eine mieterhöhung fällt natürlich weg, aber vielleicht braucht sie ja eine neue einbauküche oder sowas in der art?)
     
  7. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Dann ist eben eine Nachzahlung zu leisten. Was auch sonst?

    Wie irgendwann irgendjemand mal auf irgendeinen Betrag gekopmmen ist, ist für irgebndeinen anderen Hausbewohner das allerletzte, was ihn zu interessieren hat.

    [qoute]
    Aber eigentlich muss die Oma da ja garnichts drauf zahlen sondern eher wir, da es nur unter den Parteien aufgeteilt ist. :?[/quote]

    Es wurde bisher viel und ausschwiefend lamentiert, dass ein Mieter die Betriebsksoten eines anderen Mieters tragen müsste. Eine auch nur ansatzweise vbernünftige Begründugn dafür wurde allerdigns nicht geliefert. Vielleicht hilft nachdenken bei der Lösung des Problems.
     
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