18 % Wasser mit Restauration im Haus?

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von Ivar, 14.10.2006.

  1. Ivar

    Ivar Gast

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich habe hier eine echt kniffelige Geschichte bezüglich meiner Heizkostenabrechnung:

    Ich wohne in einem 4-stöckigen Mietshaus in der Stadt mit 9 Mietparteien.
    Davon sind 8 Mietparteien Privatpersonen mit 2-Zimmer-Wohnungen.
    Wohnungsgrößen ca 50 m².
    Ich selbst wohne unter dem Dach und habe aufgrund der Dachschrägen nur 43 m².
    Bei der Mietpartei im Erdgeschoss handelt es sich um einen Gastronomiebetrieb.
    Der Gastronomiebetrieb hat einen 1-geschössigen Anbau von ca. 30 m² an unserem Haus (Gesamtfläche Gastronomie: 115 m²).
    Das Haus ist "normal" gedämmt, d.h. es wurde ca. 1910 gebaut und man hat Thermopenfenster eingebaut.
    Eine Außenwand in meiner Wohnung wurde noch einmal extra gedämmt.
    Ich bewohne die Wohnung gemeinsam mit meinem Sohn.
    Wir haben in unserem Haus eine Zentral-Öl-Heizung im Keller (ca 5 Jahre alt).
    Die eingestellte Temperatur der Heizanlage ist mir unbekannt.
    Es gibt keine Warmwasserzähler im gesamten Haus.
    Warmwasserkosten werden anhand der Regel mit 18% des Gesamtheizenergieverbrauchs errechnet/geschätzt und dann auf die Quadratmeter umgelegt.
    Der Heizölverbrauch für das gesamte Haus pro Quadratmeter im Jahr liegt bei 36 Litern.
    Laut Tabelle sind angeblich 22 l/m² normal.
    Aus unseren Leitungen kommt fast ausschließlich warmes bis heißes Wasser!
    Es gibt im gesamten Haus keine Badewannen, sondern nur Duschen.
    Ich kann selbst im vierten Stock keine Eier abschrecken- auch nicht, wenn ich den Kaltwasserhahn 5 Min laufen lasse.
    Das Wasser aus der Klospülung ist warm!

    Frage: Warum habe ich bei normalem bis sparsamem Heizverhalten und Warmwasserverbrauch 90,- € Heiz- und Warmwasserkosten monatlich in einer 43 m² Wohnung?
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
    14.10.2006
    Beiträge:
    2.396
    Zustimmungen:
    0
    Also wann das kalte Wasser warm ist dann ist was mit der Rohrisolierung in den Versorgungschächten oberfaul.

    Da würde ich mal schnellstens den Verwalter informieren und um Abhilfe bitten.
     
  4. Ivar

    Ivar Gast

    Kaltwasserproblem

    Danke Heizer!
    Da hast Du wohl recht!

    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass das den Verbrauch so hochtreibt...- das würde doch lediglich erklären, warum das Wasser aus der Leitung immer warm ist, oder?

    Liebe Grüße von Ivar
     
  5. Ivar

    Ivar Gast

    Es handelt sich hierbei eigentlich nicht um ein Kaltwasserproblem- eher um ein Warmwasserproblem- oder zu hohe Heizkosten...
     
  6. Ivar

    Ivar Gast

    Ich nehme hier mal Bezug auf meinen Post unter "Agemeines" - "Kaltwasserproblem". Ich finde, ich bin mit meinem Beitrag dort nicht ganz zu Recht gelandet, weil es sich eigentlich nicht um ein Kaltwasserproblem handelt...
    Vielleicht war all das, was ich dort aufgeschrieben habe, ein bisschen too much, deshalb werde ich hier im Forum mal einzelne Fragen konkret posten.
    Wer Lust hat, sich meiner Heizkostenabrechnung mal intensiver zu widmen ist herzlich eingeladen, unter s.o. mal nachzulesen!

    Jetzt zur konkreten Frage:
    INFO´s: Es gibt in unserem 4-gschossigen Wohnhaus mit 8 Mietern von 2-Zi-Wohnungen keine Warmwasserzähler/-uhren.
    Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant.

    Frage: Ist es korrekt, wenn der Vermieter laut Gesetz bei fehlenden Warmwasserzählern auch bei vorhandenem Gastronomiebetrieb als Gesamtwarmwasserverbrauch für das Haus trotzdem nur 18 % der Gesamtheizkosten annimmt?
    Oder müsste er die Berechnung anders aufschlüsseln, da für eine Gaststätte eventuell andere Parameter gelten?

    Andersherum gefragt: Hat eine Gaststätte einen anderen Warmwasserverbrauch, als eine Privatwohnung und ich finanziere das mit meiner exorbitant hohen Heizrechnung mit?
     
  7. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

    Dabei seit:
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    0
    Diese 18% hat sich nicht Dein Vermieter ausgedacht sondern so schreibt es die Heizkostenverordnung vor. Bei Abrechnungen mit Warmwasserzählern wird für die Warmwassererwärmung durchschittlich 18% der Heizenergie aufgewendet. Das kann natürlich im Einzelfall etwas davon abweichen. Aber die zusätzlichen Zählergebühren würden auch mit einigen Euro zu Buche schlagen. Deshalb würde ich mich nicht darüber aufregen.

    Damit das Warmwasser auch immer gleich Warm ist wenn man den Hahn aufdreht gibt es in Mehrfamilienhäusern fast immer eine Zirkulation. Das Warme Wasser wird also immer im Kreis umhergepumpt. Wenn da die Rohrisolation defekt oder nicht vorhanden ist, geht dabei ganz schön Wärme verloren. Das Warme Wasser muss auch wenn keine Abnahme stattfindet immer wieder neu aufgewärmt werden, Sommer wie Winter. Das wird sicher bei Euch die hohen Heizkosten verursachen.
     
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