2-Fam-Haus mit Öl-Zentralheizung gekauft

Diskutiere 2-Fam-Haus mit Öl-Zentralheizung gekauft im Heizung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo zusamen, habe mir vor kurzen ein leerstehendes 2-Fam-Haus mit Ölzentralhzg. gekauft. Habe da bislang keine Erfahrung/Ahnung. Meine anderen...

  1. #1 dabescht, 24.02.2020
    dabescht

    dabescht Erfahrener Benutzer

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    Hallo zusamen,

    habe mir vor kurzen ein leerstehendes 2-Fam-Haus mit Ölzentralhzg. gekauft. Habe da bislang keine Erfahrung/Ahnung. Meine anderen Objekte haben dezentrale Hzg. und Warmwasseraufbereitung.

    Bislang gabs in dem 2-Fam-Haus keine getrennte Erfassung/Abrechnung. Ich möchte nun die Wasserkreisläufe und Heizungskreisläufe sauber trennen. Verdunsterröhrchen oder sowas möchte ich nicht. Wärmemengenzähler erscheinen mir da besser.

    Hab ich richtig gedacht wenn ich für die 2 Whg. insgesamt 4 WMZ brauche? Also jeweils einen für den Heizungskreislauf (am Vorlauf montiert nehm ich an) und jeweils einen für den Warmwasserkreislauf?

    Weiter bräuchte ich dann noch eine Füllstandsanzeige für die Öltanks oder? Keine Ahnung wie sowas aussieht. Es sind vier alte GFK-Tanks in Reihe. Kann man das so einfach nachrüsten? Was würdet ihr mir empfehlen?

    Vielen lieben Dank schon mal.

    Grüße Klaus
     
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  3. #2 anitari, 24.02.2020
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    Warum nicht?
    HKV (Heizkostenverteiler, elektronisch) sind preiswerter und einfacher zu montieren.

    Du würdest dann nur 1 WMZ für die Erfassung des Verbrauchs für die Warmwasseraufbereitung brauchen.
    Und natürlich für jede Wohnung 1 Kalt- und 1 Warmwasserzähler.
     
  4. Andres

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    Nein, jeweils einen pro Wohnung für die Heizwärme und dazu einen zentralen WMZ für das Warmwasser, außerdem WW-Zähler.


    Verwendet man heute auch nur noch selten. Moderne Geräte funktionieren elektronisch. Am Ende ist das ein einfaches Rechenexempel: Die Kosten für den Umbau trägst du selbst, die Kosten für die Verbrauchserfassung und die Abrechnung (die mit HKV zugegeben etwas komplizierter ist) lassen sich den Mietern weitgehend überhelfen.

    Wenn man nicht sowieso an die Heizungsrohre ran muss, ist es wesentlich ökonomischer, mit HKV zu arbeiten. Bei einem Neubau oder grundlegendem Umbau sieht das anders aus.


    Ja.


    Den Hersteller der Tanks befragen. Die einfachsten Lösungen kommen von dort.


    Da könnte man noch ergänzen, dass die Kaltwasserzähler nicht nachgerüstet werden müssen. Auch hier würde ich mir kein Bein ausreißen: Statt ohne Not komplett neue Leitungen zu verlegen oder an jeder Entnahmestelle Unterzähler einzubauen, wird dann eben nach einem anderen Maßstab abgerechnet, z.B. nach Wohnfläche.
     
  5. #4 dabescht, 24.02.2020
    dabescht

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    danke für die antworten. es wird ohnehin alles getauscht. sind noch aufputzleitungen aus den 60gern. ich möchte zum ablesen nicht in die wohnungen und auch alles selber abrechnen. deshalb keine erfassungen an den heizkörpern.
    das sind mir auch die paar hundert euro wert die die insgesamt 3 wmz dann kosten. kann man die dinger nicht auch mieten? dann könnte ich sie doch auch umlegen oder?
    ansonsten würde ich es analog zu den wasseruhren machen. da lege ich die kosten der eichung (ich weiss die werden getauscht) auf die mieter um. wurde bisher von meinen mietern akzeptiert.
     
  6. Andres

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    Ja, das geht natürlich. Die Kosten entstehen halt durch den Umbau des Leitungsnetzes im Haus, aber wenn das schon beschlossene Sache ist, sehe ich nichts, was gegen deinen Plan spricht.


    Ist tendenziell eher nicht zulässig, aber m.W. noch nicht endgültig geklärt. Beanstanden wird das nur jemand, der unbedingt mehr zahlen will. Die Zähler zu mieten, ist eben sicherer.
     
  7. #6 anitari, 25.02.2020
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    Dann nimmste funkgesteurte Geräte.
     
  8. #7 dabescht, 25.02.2020
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    @anitari: funktionieren die zuverlässig? und senden die so stark, dass ich von außerhalb der wohnung ablesen kann?
     
  9. #8 anitari, 25.02.2020
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    Nach meiner Erfahrung funktionieren die zuverlässig.

    Außerhalb der Wohnungen wird ein sog. Datensammler installiert, da können die Werte dann zentral ausgelesen werden.

    Du könntest die HKV und Zähler aber auch mieten. Die Miete ist umlegbar.

    Traust Du dir wirklich zu die Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung selbst zu machen?
     
  10. GSR600

    GSR600
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    Was ist denn mit der EU Verordnung, da dürfen doch ab 2025 eh nur noch Funk basierte Zähler verbaut werden, oder hab ich das falsch im Hinterkopf?
     
  11. #10 anitari, 26.02.2020
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    Übereinstimmend sind folgende Kernaussagen, welche die Transparenz für Verbraucher erhöhen:

    • Ab 2020 installierte Zähler und Kostenverteiler sollen fernablesbar sein, wenn dies technisch machbar, kosteneffizient durchführbar und im Hinblick auf die möglichen Energieeinsparungen verhältnismäßig ist.

    • Bereits installierte, nicht fernablesbare Zähler und Kostenverteiler sollen bis 2027 mit dieser Funktion nachgerüstet oder durch fernablesbare Geräte ersetzt werden.

    https://www.bundesbaublatt.de/news/...oraussichtlich-pflicht-in-europa_3165445.html
     
  12. set

    set Erfahrener Benutzer

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    Das ist doch eigentlich eine Festlegung ohne Wert. Erst mal ist zwischen sollen und müssen ein Unterschied und zweites, wer legt fest was technisch machbar und kosteneffizient ist?
    Wenn ich als Vermieter mir sind die Teile zu teuer, was dann?
     
  13. #12 RP63VWÜ, 26.02.2020
    RP63VWÜ

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    Dann wirst Du verpflichtet, den setxit durchzuführen!
    (das sollte dann aber etwas schneller als bei unseren britischen Freunden erfolgen)
     
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