2 Wohnungen - eine Heizung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Katrin123, 01.05.2010.

  1. #1 Katrin123, 01.05.2010
    Katrin123

    Katrin123 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    ich interessiere mich für eine Einliegerwohnung. Die Wohnung liegt im Erdgeschoss und der Eigentümer wohnt darüber. Jetzt hat der Vermieter nur eine Ölzentralheizung. Wie kann man das am besten lösen, damit ich auch nur wirklich meine Heizkosten bezahle?
     
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  3. #2 lostcontrol, 01.05.2010
    lostcontrol

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    was heisst hier "nur" eine ölzentralheizung?
    bezieht sich das "nur" auf die tatsache, dass "nur" eine zentralheizung vorhanden ist oder darauf dass es "nur" eine ölheizung ist?

    das wirst du wohl dem eigentümer überlassen müssen, wie er das lösen will.
    grundsätzlich gibt's bei dieser konstellation (sofern wirklich nur diese zwei wohnungen im haus sind) zig verschiedene möglichkeiten die heizkosten festzulegen.

    wenn du wirklich darauf bestehen willst, dass du wirklich nur deine heizkosten bezahlen sollst, dann wird's wohl nicht ohne HKVs gehen (also entweder die berühmten "röhrchen" oder eben elektronische HKVs). wenn die nicht vorhanden sind, wird's schwierig mit dem abrechnen nach verbrauch.
    du kannst vom eigentümer/vermieter nicht verlangen dass er HKVs installiert - und wenn die situation so ist, dass der eigentümer/vermieter in seiner wohnung deutlich mehr heizkörper hat als in der einliegerwohnung vorhanden sind (was ich jetzt einfach mal annehme, denn einliegerwohnungen sind ja in solchen fällen meist deutlich kleiner), dann wäre er reichlich dumm das zu tun, denn dadurch entstehen vor allem für ihn relativ hohe jährliche zusätzliche kosten für HKV-miete, ablesung und abrechnung. die musst du zwar dann auch zusätzlich bezahlen, aber eben nur für deine heizkörper.
    überleg dir das gut ob du das wirklich willst (mal ganz abgesehen davon dass der eigentümer das vermutlich nicht will wenn er rechnen kann), denn zusätzliche kosten entstünden ja auch für dich.

    sinnvoller ist natürlich bei dieser konstellation die abrechnung nach quadratmetern - da ist es dann aber so, dass es dir nicht wirklich viel bringt, wenn du bewusst sparsam heizt. dafür fallen aber eben keine zusätzlichen kosten an.

    die dritte möglichkeit (die für dich aber wohl ausfällt) wäre natürlich die einer betriebskostenpauschale, in der die heizkosten schon drin sind. da besteht zwar dann immer das risiko dass du zuviel oder zuwenig bezahlst, aber der eigentümer/vermieter muss keine betriebskostenabrechnung erstellen, was gerade in der genannten konstellation unter umständen recht schwierig sein kann (je nachdem wie die haustechnik aussieht, ob's für alles extra-zähler gibt oder nicht).

    mit anderen worten:
    so oder so wirst das nicht du entscheiden können sondern dich danach richten müssen wie der vermieter/eigentümer das handhaben möchte.

    aus meiner persönlichen erfahrung raus (hier im privathaus habe ich auch die konstellation mit der einliegerwohnung - die nimmt ca. ein viertel der gesamt-wohnfläche des hauses ein) könnte ich mir vorstellen dass der vermieter/eigentümer lieber eine andere mieterin nimmt, die nicht auf für ihn finanziell und technisch ungünstige bedingungen besteht.
    oder anders gesagt:
    in meinem fall wäre eine wirklich korrekte abrechnung der betriebskosten schlicht unmöglich, dazu bräuchte es grundlegende und sehr teure veränderungen in der haustechnik, z.b. extra-zähler für allgemeinstrom, gartenwasser etc., HKVs für deren ablesung/abrechnung die vor allem ich teuer bezahlen müsste usw. - die entsprechenden investitionen würden die miete für die einliegerwohnung gewaltig in die höhe treiben.
    ich habe deshalb mit meiner einliegerin eine betriebskostenpauschale für alle nicht konkret messbaren betriebskosten vereinbart, dabei habe ich die heizkosten natürlich per quadratmeter kalkuliert.
     
  4. #3 Annika1975, 01.05.2010
    Annika1975

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    Andere Möglichkeit sind Wärmemengenzähler, z.B. Allmess Integral MK-Maxx. Allerdings ist das nur möglich, wenn sich die Verrohrung im Keller entsprechend einfach gestaltet. Das müsstet Ihr von einem Heizungsbauer einbauen lassen und könnt die Abrechnung selbst vornehmen. Auch der Austausch der Geräte kann nach Ablauf der Eichfrist selbst gemacht werden. Daher günstig, einfach und sehr genau. Die HKVs an den Heizkörpern sind im Vergleich sehr ungenau.
     
  5. Capo

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    @Annika1975
    Das sollte der Vermieter tun und nicht der Mieter!
     
  6. #5 lostcontrol, 02.05.2010
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    ok annika - und die kosten für die neue verrohrung übernimmst du? und für die danach fällige renovierung (neu verputzen, tapezieren, streichen) auch?
    klar, wenn du die ca. 10.000 euro übernehmen willst wird der eigentümer/vermieter dich sicher mit kusshand als mieterin nehmen.
    ich würd's allerdings selbst dann nicht tun, denn bei meiner konstellation, bei der die einliegerwohnung nur ca. 1/4tel der wohnfläche ausmacht, würde sich eine solche investition definitiv NICHT rechnen.

    sorry, aber ich glaube nicht dass sich irgend ein vermieter darauf einlässt dass ihm mieter vorschreiben, wie er seine heiztechnik zu gestalten hat. schon garnicht wenn das ganze irrwitzige kosten bedeutet und schlicht und ergreifend in keinster weise nötig ist.
    dir scheint nicht klar zu sein, dass der vermieter/eigentümer in diesem fall nicht an die HeizKV, nicht mal an die BetriebsKV gebunden ist.

    ich würde dir empfehlen dir einfach 'ne wohnung zu suchen die deinen vorgaben entspricht.
     
  7. #6 Katrin123, 02.05.2010
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    Also gibt es keine Pflicht, einen Zähler anzubringen?

    Wenn ich mich auf eine Pauschale einige, kann man diese Pauschale auch für Strom und Wasser machen oder brauche ich hier auch Zähler? Die Wohnung wäre halt perfekt von der Lage, etc.
     
  8. #7 lostcontrol, 02.05.2010
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    nicht in dieser konstellation (2-parteien-haus in dem eine wohnung vom eigentümer selbst bewohnt wird). da gibt's jede menge sonderregelungen, im wesentlichen ist man hier von diversen verordnungen entbunden.

    nochmal: das ist nicht DEINE entscheidung sondern die des vermieters.
    du wirst seine bedingungen akzeptieren müssen, da hast du nichts mitzureden!
    es ist also müßig hier rumzudiskutieren was du gerne hättest.

    eine pauschale für dinge zu machen, für die entsprechende zähler vorhanden sind, ergibt herzlich wenig sinn.

    für strom gibt's normalerweise eigentlich immer eigene zähler (damit der mieter seinen eigenen vertrag mit dem versorger machen kann), würde mich wundern wenn das bei dieser wohnung nicht der fall wäre.
    beim wasser kommt's drauf an ob's da einen zähler für die wohnung gibt, ob's allgemeinwasser mit eigenem zähler gibt, ob die heizung einen eigenen wasserzähler hat usw.

    jetzt erkundige dich doch erstmal beim vermieter/eigentümer wie er das handhaben möchte, und wenn dir die bedingungen nicht gefallen, dann such dir eben was, das deinen anforderungen eher entspricht.

    ohnehin ist das mit einliegerwohnungen so 'ne sache - das birgt immer gewaltiges konfliktpotential wenn man mit dem eigentümer zusammen in einem haus wohnt, man steht ja gewissermaßen immer unter seiner vollen kontrolle und von der mülltrennung über die kehrwoche bis hin zum schneeschippen im winter wird da meist sehr genau drauf geachtet dass man seinen pflichten auch regelmässig und pünktlich nachkommt.
    ganz sicher ist das nicht jedermanns sache, und ich kenne so einige die sich nie im leben auf diese konstellation einlassen würden.
    wenn du da im vorfeld schon bedingungen stellen willst könnte ich mir vorstellen dass das ohnehin nichts für dich ist.

    wird das deine erste eigene wohnung?
     
  9. #8 Annika1975, 02.05.2010
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    @ lostcontrol

    Lesen bildet und tut nicht weh:
    Bei uns hat es mit Messgeräten und Arbeit in den 2-Familien-Häusern je Immobilie ganze 850 Euro gekostet. Wenn ich da mal die Kosten für HKV, deren Ungenauigkeit und die Kosten für eine Abrechnungsfirma gegenrechne eine sehr gute Investition. Zumal man für die Messgeräte auch eine Summe X auf die Mieter umlegen kann und die damit garnichts kosten. :ätsch

    Und deine herablassende Art gepaart mit Halbwissen, auch anderen Nutzern gegenüber, kannst Du Dir echt mal sonst wo hinstecken.

    @Katrin123
    Es ist natürlich, wie bei vielem im Leben, Verhandlungssache. Wenn Du eine getrennte Abrechnung haben möchtest, und der Vermieter das auch mitmacht, steht dem natürlich nichts im Wege. Von solchen pauschalen Regelungen würde ich Dir jedoch abraten. Insbesondere beim Strom würde ich, wenn ich Mieter wäre, keine Wohnung ohne getrennt Abrechnung mieten. Auch Wasseruhren kosten nicht die Welt, wenn die Rohre in der Immobilie nicht gerade besonders ungünstig liegen. Bei Wärmemengenzählern kommt es ganz besonders auf die Verrohrung an. Oft gehen die Heizrohre quer durchs ganze Haus, dann ist es bautechnisch unmöglich. Sehr häufig liegen bei so kleinen Häusrn die Rohre für das Erdgeschoss einfach im Keller an der Decke, dann kann man da sehr einfach so ein Gerät zwischensetzen.

    Aber wie gesagt, sprich einfach mit dem Vermieter, was er geplant hat und schau, ob er auf deine Argumente eingeht. Sollte er auf pauschalen bestehen, pass genau auf, dass diese (im Rahmen des möglichen) gerecht sind.
     
  10. #9 Katrin123, 02.05.2010
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    Danke gleich mal für die vielen Antworten, helfen mir schon mal ziemlich weiter. Dann frage ich morgen nochmal nach, wie er das mit Strom / Wasser machen will. Falls er da eine Pauschale vorschlägt (man kann sehr gut mit ihm reden), dann hake ich mal nach, ob er nicht bereit wäre hier Zähler anzubringen. Aber erlaubt wäre es, dass man alles ohne Zähler macht bei einer Einliegerwohnung?

    Achja, dass wird meine erste Wohnung.
     
  11. #10 lostcontrol, 02.05.2010
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    falsch gedacht annika:
    das mit den messgeräten (ob wärmemengenzähler oder HKVs) funktioniert halt nur, wenn das komplette haus damit ausgestattet wird. will heissen: der eigentümer/vermieter braucht das für seine wohnung ebenfalls, und er wird ebenfalls dafür bezahlen müssen, und da einliegerwohnungen meist kleiner sind als die wohnung des eigentümers/vermieters wird er entsprechend wesentlich höhere kosten zu tragen haben, die er sonst nicht hätte.
    und genau DA liegt ja der hund begraben - warum sollte der eigentümer/vermieter sich auf sowas einlassen, was ihn zusätzlich jährlich geld kostet?
    wenn du richtig gelesen hättest dann müsste ich das jetzt auch nicht ein zweites mal schreiben...

    das sehe ich - aus der praktischen erfahrung raus - anders.
    selbst wenn die pauschale etwas zu hoch angesetzt ist wird sie, wenn sie vernünftig kalkuliert ist, immernoch niedriger liegen als eine abrechnung über messgeräte bei der zu den "normalen" kosten noch kosten für gerätemiete, ablesung und abrechnung dazukommen (mal ganz abgesehen davon, dass sich der einbau solcher geräte sicherlich auf die kaltmiete niederschlagen wird).
    ich hab das hier mal ausgerechnet bzw. von verschiedenen anbietern ausrechnen lassen und die zusätzlichen kosten lagen bei mehreren hundert euro jährlich allein für die einliegerwohnung (die die einliegerin jetzt komplett spart).

    @ katrin:

    tu das auf jeden fall - beim wasser ist das im normalfall keine grosse sache (kommt auch immer ein bisschen auf die verrohrung an, aber schlimmstenfalls braucht man halt mehrere zähler). sonderlich teuer ist es auch nicht, wenn man bedenkt wie sinnvoll solch ein zähler ist.
    beim strom sieht's ein bisschen anders aus, da kommt's extrem drauf an was da an elektrik vorhanden ist und wie die gelegt ist. unter umständen muss dann die komplette hauselektrik neu verkabelt werden, da die anbringung eines neuen zählers den bestandsschutz in fast allen fällen bricht, so dass dann alles entsprechend modernisiert werden muss, wenn die elektrik nicht auf dem neuesten stand ist. aber wie gesagt, ich halte das für unwahrscheinlich dass die wohnung keinen eigenen stromzähler hat - das war schon in der ersten hälfte des letzten jahrhunderts usus für einliegerwohnungen eigene zähler einzubauen.

    wenn es um ein 2-parteien-haus geht in dem die eine wohnung vom eigentümer/vermieter selbst bewohnt wird ja. da gelten wie gesagt jede menge sonderregelungen, der eigentümer/vermieter muss sich weder an die betriebskostenverordnung noch an die heizkostenverordnung halten.

    schade, dann hast du wohl noch keine erfahrungswerte bezüglich deiner individuellen verbräuche...
     
  12. #11 Annika1975, 02.05.2010
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    Es gibt da in der deutschen Sprache etwas, was der Fachann Plural nennt ;)

    Und die Umlegung von zwei Geräten ist auch kein Problem. Man lasse sich vom örtlichen Heizungsbauer ein Angebot über "Unsumme" erstellen, hole sich die Geräte für "günstig" beim Versender. -> Für unfeine Vermieter

    Lösung für den ehrlichen Vermieter: Dem Mieter sagen wenn er das möchte, muss er die Gebühr für beide zahlen, die kommt dann in die Kaltmiete mit rein.

    Lösung für den fairen Vermieter: Er sieht ein, dass wenn man vermietet auch gerecht abrechnen soll. Denn das erhöht die Zufriedenheit der Mieter, was wiederum weitere Vorteile mit sich bringt. Dazu zähle ich uns. Kosten für die Zählgeräte im Monat je Wohneinheit 7,98 bis 9,81 Euro
     
  13. #12 lostcontrol, 02.05.2010
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    ist nur fraglich ob es wirklich nur um zwei geräte geht.
    bei HKVs wird das wohl kaum der fall sein - da braucht man schon deutlich mehr.

    das ist nicht ehrlich, das ist sogar illegal.
    wenn man sowas macht, dann unterlässt man tunlichst entsprechende absprachen mit dem mieter. vergiss nicht: der mieter hat bei einer normalen betriebskostenabrechnung das recht auf einsichtnahme in die belege. beauftragt er nun einen anwalt oder den mieterschutzbund damit, dann kann der "ehrliche" vermieter da mächtig ärger bekommen.

    der "faire" vermieter wird danach trachten die kosten auch für den mieter möglichst gering zu halten. wärmemengenzähler sind nicht immer möglich, sie einzubauen ist im normalfall auch aufwendiger als du es beschrieben hast (geht z.b. nicht ohne das komplette heizungswasser abzulassen, zudem müssen die rohre ja auch erstmal freiliegen, was beileibe nicht überall der fall ist).

    bei deiner rechnung (sofern das im genannten fall so überhaupt möglich sein sollte, wovon ich erstmal nicht ausgehen würde), müsste katrin immerhin 213,48 euro jährlich zusätzlich bezahlen (nur für die heizkosten). da müsste die pauschale schon sehr falsch kalkuliert sein, damit das für katrin billiger kommt.
    oder anders gesagt: für meine einliegerin wären das satte 60% mehr heizkosten, als sie jetzt, ohne wärmemengenzähler bezahlt.
    ich finde meine variante da fairer...
     
  14. #13 Annika1975, 02.05.2010
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    1. War von HKV in meinen Ausführungen nicht die Rede sondern von genauen Wärmemengenzählern.

    2. Kennst Du das Wort Kaltmiete? Das steht in meinem Beitrag. Wenn man die Kaltmiete monatlich um 7,50 Euro höher vereinbart, ist das keineswegs illegal.

    3. Beziehen sich die von mir genannten Summen auf Wärmemengenzähler, Kaltwasserzähler und Warmwassererfassung.

    4. Das solche Maßnahmen von den Baulichen Gegebenheiten abhängen hatten wir jetzt bereits mehrfach erörtert.

    5. Die 7,98 bis 9,81 Euro in unseren Anlagen haben sich durch sparsameres Verhalten der Mieter längst amortisiert. Denn wenn man weiß, dass Pauschalen fällig sind oder die Kosten durch alle geteilt werden, stehen Fenster den ganzen Winter auf kipp, wird täglich gebadet ect. pp.
     
  15. #14 lostcontrol, 02.05.2010
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    illegal ist es, nach betriebskostenverordnung abrechnen zu wollen, aber die komplette zählermiete dem mieter aufzubrummen.

    du weisst doch noch nicht mal ob hier mit zentraler warmwasserbereitung gearbeitet wird.

    das unterstellst du, das muss nicht so sein. meine einliegerin hat die fenster höchstens im sommer mal auf kipp (sie hat ja mit dem mietvertrag auch ein merkblatt zum richtigen heizen und lüften bekommen) und was den wasserverbrauch angeht ist sie von all unseren mietern die sparsamste.

    bevor man so ins detail geht sollte man dann doch erstmal wissen wie die technischen gegebenheiten tatsächlich sind.
    eine zentrale warmwasserbereitung vorauszusetzen halte ich für sehr gewagt, haben wir z.b. in KEINEM unserer mietshäuser.

    @ katrin:
    das solltest du auf jeden fall auch beim vermieter erfragen, wie denn das warmwasser für deine wohnung bereitet wird. durchlauferhitzer bzw. boiler laufen ja meist über strom, der dann auf dich geht (was nicht automatisch bedeutet dass dich das teurer kommt, im gegenteil - es ist (bei einigermassen modernen geräten) für dich billiger als zentrale warmwasserbereitung + entsprechender zähler.
     
  16. #15 BarneyGumble2, 02.05.2010
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    Dann warst Du aber bei den falschen Anbietern...

    Wie ich schonmal geschrieben habe: für etwa 20 HKV inkl. Montage, Ablesen und Heizkostenabrechnung für 6 Parteien zahle ich (bzw. wird das natürlich komplett umgelegt, weil die HKV nur gemietet sind) irgendwas um die 230 € p.a.
     
  17. #16 lostcontrol, 02.05.2010
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    barney - das würde hier ganz ähnlich aussehen, es geht hier auch um rund 20 heizkörper d.h. HKVs. das problem ist aber, dass von den rund 20 heizkörpern ca. 15 stück in MEINER wohnung betrieben werden, so dass ich als eigentümerin/vermieterin als 3/4tel von den rund 230 euro jährlich übernehmen müsste (und das ohne dass es irgendeinen zwingenden grund gäbe, sowas überhaupt zu machen).
    kannst du mir also irgendeinen auch noch so geringfügigen grund nennen, warum ich mich darauf einlassen sollte, rund 172,50 euro jährlich ZUSÄTZLICH zu zahlen nur damit die einliegerin eine exakte abrechnung über die heizkosten erhält? derzeit zahlt sie ca. 30 euro pro monat pauschal für heizkosten, mit HKVs wären es rund 5 euro mehr.

    würde ich - wie von annika vorgeschlagen - meine kosten für HKVs inkl. drumrum auf die kaltmiete hauen, dann würde die einliegerin also insgesamt satte 20 euro monatlich, also 240 euro jährlich mehr bezahlen müssen. nur für heizkosten wohlgemerkt.
    das mag für viele eine lächerliche summe sein, aber in studi-zeiten hätte ich mir das auch sehr gut überlegt, ob ich bereit bin das draufzulegen ohne zwingenden grund.
    und heute denke ich mir, dass ich für die 172,50 bzw. 230,00 euro dann doch lieber meiner einliegerin oder mir was gutes tue, z.b. 'ne neue markise oder digitales fernsehen oder 'ne neue duschkabine etc.....
     
  18. #17 BarneyGumble2, 02.05.2010
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    Du hast aber von mehreren hundert € ALLEIN für die ELW geschrieben.
    Außerdem sind das dann bei Dir nur 2 Einheiten, daher denke ich, würdest Du weit unter 200 € liegen.

    Aber dafür würdet Ihr vermtl. Energie sparen, weil jeder seinen Teil bezahlen würde und sich niemand an eine Pauschale halten kann.
     
  19. #18 lostcontrol, 02.05.2010
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    auch 230 euro sind mehrere hundert euro barney.
    und annika will ja ihre kosten über die kaltmiete der einliegerin reinwürgen (so als "ehrliche" und "faire" vermieterin).

    ja klar sind das nur 2 einheiten - wir reden hier ja auch von der situation 2-parteien-haus (oder wie ich's eher nenne, auch wenn das nicht korrekt ist: einfamilienhaus mit einliegerwohnung).
    die kostenvoranschläge liegen aber tatsächlich bei den ca. 230 euro die du genannt hast - plus/minus 20 euro.
    im anderen fall, bei dem wir schon mal drüber geredet haben ging's ja ums mehrfamilienhaus, in dem eine heizung 2 parteien beliefert - da ist's leider teurer, wobei ich mittlerweile auch weiss, dass die firma mit dem T vorn dran leider nicht nur jede menge fehler macht (es hat fünf jahre gebraucht und der schriftwechsel inkl. anwälten füllt mehrere ordner) sondern leider auch mit der teuerste anbieter ist.
    hier reden wir aber jetzt von einer anderen situation bzw. was mein beispiel angeht von meinem privathaus (das eben auch ein solches "einfamilienhaus mit einliegerwohnung" ist). es rechnet sich nicht, wirklich nicht - es sei denn man will wirklich den mietern die unnötigen zusatzkosten an die backe pappen wie annika (wobei ich da gewisse bedenken habe, dass man dann überhaupt mieter findet - ich hätte da wohl weniger ein problem, wie war das noch von wegen "lage, lage, lage", zuzüglich super-ausstattung etc., aber das ist natürlich wie immer schwer vergleichbar.)

    naja - zumindest in meiner situation glaub ich das nicht so wirklich.
    bei mir ist die einliegerwohnung ja auch im EG bzw. UG (hanglage, einliegerwohnung ist nach unten raus, d.h. normale fensterhöhe etc.). das bedeutet für mich konkret, dass ich durchaus was davon habe wenn die einliegerwohnung gut beheizt wird, da die räumlichkeiten die darüber liegen von der wärme von unten zumindest minimal mitgeheizt werden.
    das ist übrigens genau der punkt warum ich meine, dass sich die situation in dieser konstellation ohnehin nicht so ganz genau trennen lässt: wenn die einliegerwohnung überhaupt nicht beheizt wird, dann muss ich oben mehr heizen (mal ganz abgesehen davon dass es dann vermutlich schäden an der substanz des hauses geben würde, wenn die wohnung unten nicht mal mehr "überschlagen" wird).
    in einem mehrfamilienhaus ist das anders, da relativiert sich das viel mehr. im 2-parteien-haus wird jegliches verhalten der anderen partei (ob's nun um verbräuche oder kehrwoche, ob's um gartennutzung oder lautstärke geht) deutlich mehr auf die andere partei niederschlagen als im mehrfamilienhaus. andersrum betrachtet hat man aber auch viel mehr möglichkeiten sich gegenseitig zu beeinflussen, im positiven sinne natürlich...

    p.s.: apropos "nicht mal mehr überschlagen": exzessives sparen beim heizen, sprich: komplettabdrehen (also "null" statt "frostwächter") spart nicht energie, sondern kostet energie, weil die räume dann komplett auskühlen und wesentlich länger brauchen um sich erneut zu erwärmen. das ist physikalisch erwiesen.
    abgesehen von zu erwartenden schäden an der bausubstanz, schimmelbildung und ähnlichen unerfreulichen folgen, die dann natürlich mal wieder alle auf kosten des vermieters gehen kann also durchaus eine höhere heizkostenrechnung die folge von "exakten" abrechnungen sein.

    ich bleibe bei meiner meinung dass "einfamilienhäuser mit einliegerwohnung" letztendlich nun mal eine einheit sind, die sich nicht so einfach betriebskostentechnisch aufsplitten lässt wie mehrfamilienhäuser, bei denen sich die effekte deutlich relativieren. der gesetzgeber sieht das ja ähnlich.

    im mehrfamilienhaus lebst du in den "sandwich-wohnungen" (also wohnungen, in denen darunter beheizte räumlichkeiten sind und darüber auch) heizkostentechnisch ja auch deutlich billiger als im EG oder DG. ich könnte dir das gerne anhand der wohnungsspezifischen energiepässe aus unseren mehrfamilienhäusern nachweisen.
    de fakto ist es physikalisch sicher, dass die energetisch beste und finanziell günstigste art der beheizung von häusern die ist, sämtliche räumlichkeiten gleichmässig zu beheizen. im "einfamilienhaus mit einliegerwohnung" kommt dieser effekt deutlich mehr zum tragen als im mehrfamilienhaus.
     
  20. #19 BarneyGumble2, 02.05.2010
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    Eben, und wenn Du richtig gelesen und gerechnet hättest, dann sind es bei Dir eben weit unter hundert € ALLEIN für die ELW.
     
  21. #20 lostcontrol, 02.05.2010
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    hmpf - ich editier heut viel zu viel, sorry. hat sich wieder überschnitten.

    nein barney - annika will ja ihre zusatzkosten der einliegerin über eine erhöhung der kaltmiete aufs auge drücken. das ist ja genau der punkt weshalb ich auf ihre aussagen bezüglich "fairness" und "ehrlichkeit" so sarkastisch reagiere.

    ich zitiere:

    meinen satz von oben würde ich in diesem zusammenhang auch gerne nochmal zur diskussion stellen:

    möglicherweise (bzw. höchstwahrscheinlich) reden wir hier ja auch von einem EG, das nicht unterkellert ist bzw. in dem die kellerräume darunter nicht beheizt werden. es dürfte sich also die klassische situation ergeben, dass sie mehr heizen muss als in besagten "sandwich-wohnungen". entsprechend würde sie mit einer abrechnung über quadratmeter höchstwahrscheinlich deutlich billiger wegkommen als über HKVs oder wärmemengenzähler.
     
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