2 Wohnungen gleicher Größe, aber mit unterschiedlichen Heizsystemen

Dieses Thema im Forum "Betriebs- und Heizkostenvorauszahlung" wurde erstellt von Wanda1, 26.03.2011.

  1. Wanda1

    Wanda1 Neuer Benutzer

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    Hallo,

    wir hatten ja eigentlich vor, bereits letztes Jahr zu vermieten, hatten dann aber nahezu nur Interessenten, die so seltsame Dinge forderten wie Mauerdurchbrüche nach außen auf unsere Kosten, das Abschleifen eines nach Aussage eines Fachmanns neuwertigen Parketts etc. Im Moment genießen wir unsere Ruhe und freuen uns, dass wir keinen mutwilligen Stress durch Dritte haben. Nichtsdestotrotz ist es eigentlich nicht besonders sinnvoll, in einem Zwei-Parteien-Haus eine Wohnung dauerhaft leerstehen zu lassen. Daher nun folgende Frage:

    Unser Haus hat zwei gleichgroße Wohnungen, eine unten, eine oben. Es gibt eine neuesten Normen entsprechende Ölheizungsanlage, an der beide Wohnungen hängen. Wir wohnen oben, heizen fast ausschließlich mit Holz und hatten dadurch selbst in diesem Winter einen Heizölverbrauch von weniger als 500.- Euro für 120qm. Unten gibt es keine Schwedenöfen, ich werde aus Sicherheitsgründen für uns und unser Eigentum auch keine zulassen. Somit ist klar, dass die untere Wohnung, die wärmer ist als die obere (Wohnzimmer direkt über dem Heizungskeller, links uns rechts angebaute weitere Gebäude), ausschließlich mit Öl beheizt werden muss. Ich bin aber nicht gewillt, meine Heizkosten dadurch in die Höhe zu jagen, dass ich den Ölverbrauch im Grunde durch 2 dividiere - für mich ist das ein massives Draufzahlgeschäft, zumal ich unter diesen Umständen ja einen regelrechten Freifahrtschein zum dauerhaften Maximalaufdrehen der Heizkörper ausstellen würde (überspitzt gesagt).

    Mein Gedanke ist daher, unten Ablesegeräte anbringen zu lassen. Wenn ich das richtig verstanden habe, bezahle ich den Einbau und das Eichen alle sechs Jahre. Der Mieter zahlt die Wartung. Wer übernimmt aber die Kosten für das jährliche Ablesen? Gibt es einen Erfahrungswert, was das Pi mal Daumen an Kosten pro Heizkörper für den Mieter bedeutet? Wie reagieren Mieter auf diese Ablesegeräte? Umgekehrt will ja auch keiner für mich und mein Heiverhalten mitzahlen, d.h. im Grunde wäre das ja die fairste Lösung - oder sehe ich das falsch?

    Herzlichen Dank!

    LG

    Wanda
     
  2. AdMan

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  3. Heizer

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    Also wenn Du eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung machen willst, so reicht die Austattung nur von der unteren Wohnung nicht aus.

    Es müssen beide Wohnungen gemessen werden und die Kosten dann entsprechend aufgeteilt werden.

    Ein Wärmemengenzähler kostet ca. 150€ plus Montage durch eine Sanitärfirma etwa nochmal dasselbe. Zusammen also ca. 600€. Bei Gerätemiete kommen da so ca. 30-50€ im Jahr herum. Kann aber umgelegt werden.

    Deutlich kostengünstiger sind da Heizkostenverteiler. Die kosten so um die 3-5€ je Heizkörper im Jahr bei Anmietung. Auch die in der unteren Wohnung könnten mit umgelegt werden.

    Dazu kommen natürlich noch die Kosten für Ablesung und Abrechnung. Rechne da nochmal ca. 50-100€ im Jahr. Die Hälfte davon mußt Du natürlich selber tragen.


    Alles in allem mußt Du also mit Messkosten 200-400€ rechnen, von denen die Hälfte bei Dir hängen bleibt.
     
  4. Wanda1

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    Hi,

    wir haben ja mehrere Schwedenöfen, die wir fast ausschließlich verwendet, aber eben auch normale Heizkörper im Raum. Wie können wir dann sicherstellen, dass wir nicht einen Verbrauch berechnet bekommen, der nicht über Öl, sondern mittels Holz erfolgt? Denn dann würde ich ja auch wieder doppelt zahlen.

    Herzlichen Dank!

    LG

    Wanda
     
  5. #4 lostcontrol, 26.03.2011
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    @ wanda
    du weisst schon, dass du in deiner ausnahmesituation (2-parteien-haus bei dem eine partei vom eigentümer selbst bewohnt wird) garnicht gezwungen bist, dich an die heizkostenverordnung bzw. betriebskostenverordnung zu halten?
    dass du also völlig frei entscheiden kannst wie (und ob überhaupt) du abrechnen willst?
    spar dir das theater doch einfach und wenn du tatsächlich mit deinen kachelöfen alleine hinkommst schlag die kompletten ölheizungskosten den mietern drauf.
     
  6. Wanda1

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    Hi,

    grundsätzlich weiß ich das mittlerweile schon. Aber ich will halt den vermeidbaren Ärger von vornherein vermeiden. Früher oder später, so meine Lebenserfahrung, fühlt sich immer irgendeiner übervorteilt und dann geht der Ärger los.

    Das Problem ist, wie gesagt, dass wir weitgehend, aber eben nicht vollständig ohne Ölheizung auskommen. Ich möchte ja auch die Option haben, nicht mit Holz heizen zu müssen. Die Heizkostenverteiler wären mir nicht unsympathisch. Aber letztlich messen die Dinger offenbar auch den Wärmepegel, der durch die Schwedenöfen produziert wird. Gibt es da irgendeine Möglichkeit, dies zu umgehen?

    Merci vielmals!

    LG

    Wanda
     
  7. #6 lostcontrol, 26.03.2011
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    deswegen macht man ja entsprechende verträge, ist doch klar.

    die heizkostenverteiler kosten dich aber auch geld - und die abrechnung ebenfalls.
    ich hab das in einem ähnlichen thread mal vorgerechnet - das kann dich dann halt locker mal eben ein paar hundert euro kosten nur dafür, dass du "gerecht" sein willst. deinen mieter übrigens auch. und die eigentlichen heizkosten sind da noch garnicht drin, ich rede nur von den HKVs und den ablese- abrechnungsgebühren.
    außerdem wirst du bei so 'ner abrechnung nicht darumkommen, mindestens 30% nach quadratmetern abrechnen zu müssen, was möglicherweise auch mehr ist, als du ansonsten überhaupt für die ölheizung + öl ausgeben müsstest.
    du wirst also auf jeden fall draufzahlen.
    die einzige variante bei der du tatsächlich günstiger wegkommen könntest wäre die, wenn deine wohnung um etliches kleiner ist als die mietwohnung - dann könnte sich das ganze grad mal so rechnen.

    wärmemengenzähler vielleicht?
     
  8. Wanda1

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    Hi,

    ich habe gerade versucht, mich über Wärmemengenzähler zu informieren, schnall`s aber nicht.

    Ich benötige dann ja einen pro Wohnung und der wird wiederum an die Heizanlage angeschlossen, richtig?

    Neuer Gedanke: Wenn ich ja bei unserem 2-Wohnungssondernfall in der Abrechnung der Heizkosten frei bin, dann dürfte es doch genügen, nur für die untere Wohnung einen Wärmemengenzähler anbringen zu lassen, oder?

    Merci!

    LG

    Wanda
     
  9. #8 lostcontrol, 26.03.2011
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    nein - da hast du das gleiche problem wie bei den HKVs.
    WENN du nach verbrauch abrechnen willst, musst du BEIDE verbräuche messen.

    lass dir doch mal ein paar kostenvoranschläge von entsprechenden unternehmen machen - oder willst du etwa selbst die abrechnungen erstellen?

    du kommst auf jeden fall günstiger weg, wenn du auf das ganze theater verzichtest.
    deine mieter übrigens auch, und das kannst du auch locker belegen wenn du ihnen die kostenvoranschläge zeigst.
    ist ja auch logisch: die kosten für die geräte sowie die kosten für die abrechnung fallen weg. ich weiss natürlich nicht wieviel das bei euch kosten würde, aber hier kostet die ablesung/abrechnung für 2 parteien jährlich knapp 300 euro - OHNE gerätemiete.
    jetzt kannste dir mal überlegen wieviel öl man für 300 euro kaufen kann.
    wir haben wohnungen (2-zimmer, rund 60qm), die kommen mit weniger aus (fürs ganze jahr).
     
  10. Berny

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    Ich würde die GESAMTheizkosten prozentual nach Mietflächen aufteilen.
     
  11. Wanda1

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    Hi,

    unter normalen Umständen schon. Aber wir hatten diesen Winter ca. 500.- Euro Heizölkosten für 120qm, was extrem wenig war. Jetzt rechne `mal, dass jemand auf dieselbe Quadratmeterzahl 1500.- Euro plus an Heizkosten hatte, dann zahle ich von demjenigen locker 500.- Euro mit. Wozu? Ich muss für mein Geld auch arbeiten gehen und die Mieten sind hier für 120qm bei 500.- Euro im Monat. Ich würde demjenigen also mindestens eine Monatsmiete schenken - und dazu sehe ich keinen Anlass.

    Andere Variante wäre, dass ich meine Holzkosten auch noch mithineinrechne, aber dann zahle ich immer noch drauf.

    Danke trotzdem!

    LG

    Wanda
     
  12. Berny

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    Habe ich ja gesagt bzw. gemeint mit GESAMTheizkosten.
     
  13. Heizer

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    Die andere Variante wäre, dass Du 200€ wegen der Grundkosten draufzahlst und 300€ an Mess- und Abrechnungskosten also +- Null rausgehst, aber Dein Mieter statt 1500€ 1800€ zahlt.

    Was hast Du dann gekonnt?



    Wärmemengenzähler messen die Menge des Heizwassers und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf. Aus diesen Daten errechnet dann das sogenannte Rechenwerk die dem Heizwasser entnommene Wärmemenge und addiert sie auf.

    Dazu ist es notwendig, dass die beiden Wohnungen irgendwo eine eigenen Heizstrag haben, damit sie eingebaut werden können. Gibt es nur einen gemeinsamen Heizkreislauf kannst das mit den Wärmemengenzählern eh Knicken. Dann bleiben nur die HKVs übrig.

    Aber wie gesagt. Auch ich rate Dir davon ab, da Du so oder so draufzahlst.

    Bei Leerstand bleibst Du nämlich auf 100% der Mess- und Abrechnungskosten sitzen. Und bei 1800€ Heizkosten wirst Du bestimmt oft Leerstand haben :wand:
     
  14. #13 lostcontrol, 26.03.2011
    lostcontrol

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    @ berny - das ist doch völliger quark von wegen "gesamtheizkosten".
    wanda heizt grösstenteils mit holz, das sie nicht umlegen kann, weil sie's allein verbraucht - die mieter haben ja nicht mal die gelegenheit das mitzunutzen.
    dass holz auch geld kostet wird wanda hoffentlich klar sein.
    mein übliches sprüchlein dass "kischdabreddlesholz" (kiefer & co) einen wesentlich niedrigeren heizwert hat als z.b. eiche etc. und das man deswegen nicht in ster (oder neueren einheiten) rechnen kann spar ich mir an dieser stelle, weil's nichts zur sache tut.

    @ heizer:
    danke dass du bestätigst, dass in der sondersituation 2-parteien-haus rein rechnerisch die "gerechtigkeit" ein deutliches minus auf beiden seiten bewirkt.
    gerechtigkeit per TEURER verbrauchserfassung lohnt in dieser sondersituation nicht, und wenn ich mich recht erinnere ist genau das auch der grund, warum es diese sonderregelung gibt.

    tja, dann schmink dir das mit der verbrauchsabhängigen abrechnung auch gleich ab.
    denn die kostet dich 'ne menge geld, und zwar mehr als eine monatsmiete jährlich.
    und nicht nur dich, sondern auch den mieter. und das kannst du auch belegen, wie schon erwähnt.
    ich hab ja auch so 'ne situation - bei uns nennt man das zwar "einfamilienhaus mit einliegerwohnung" aber ich wurde ja schon mehrfach von RMHV belehrt dass es sowas nicht gibt, sondern dass das dann 'n 2-parteien-haus ist (völlig unabhängig davon, dass das - wie ich mittlerweile beim städtischen bauamt eingesehen habe, bei dem mein haus immernoch als "einfamilienhaus mit einliegerwohnung" läuft).

    heizkostenerfassung in so 'ner situation steht finanziell in keinem verhältnis. das ist nun mal so. wie gesagt höchstens dann, wenn deine wohnung wirklich WESENTLICH kleiner wäre als die vermietete wohnung, und auch nur dann, wenn du dann die zentralheizung über gebühr beanspruchen würdest.

    sowohl DU als auch dein mieter kommt DEUTLICH billiger weg, wenn ihr euch auf was anderes einigt.
    ich möchte euch ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sinnvoll wäre, wenn ihr auch weiterhin euren anteil an wartung und betreibung der zentralheizung haltet. das bedeutet für euch natürlich kosten, aber um die kommt ihr als eigentümer eh nicht drumrum.
    ihr werdet IMMER draufzahlen müssen - solange ihr ein zentrales ölmonster betreibt, das ihr nur gelegentlich braucht. das war aber wohl eure entscheidung, das so zu machen.
    jetzt liegt's an euch eine variante zu finden, mit der ihr leben könnt.
    mein vorschlag wäre, dass ihr euch einfach mal die werte anguckt, die ölzentralheizungen so im schnitt pro monat pro quadratmeter kosten, das vergleicht mit euren aktuellen werten ob das hinhaut, und dann eine pauschale ansetzt, die im mietvertrag natürlich als anpassbar auch unterjährig vermerkt wird.
    so könntet ihr pi-mal-daumen anständig wegkommen.

    ihr seid in 'ner blöden situation, ich kenn das, ich hab das auch (allerdings mittlerweile umgestellt auf super-effektiven modernen gas-brennwertkessel), aber ich für meinen teil hab keine lust den abrechnungs-unternehmen noch mehr geld in die tasche zu hauen, wenn ich mich auch mit meinem mieter darauf einigen kann, dass er zwar keine "gerechte" abrechnung kriegt, aber doch nicht mehr zahlen muss als andere leute auch pro quadratmeter und sich dabei jährlich mehrere hundert euro spart.
    und das zu belegen sollte euch wirklich leicht fallen, wenn ihr mal ein paar kostenvoranschläge einholt für das ganze gedöns in sachen HKVs oder wärmemengenzähler etc.

    oder mal anders gesagt:
    ich wohne hier im "einfamilienhaus mit einliegerwohnung".
    ich hab hier keine trennung für den allgemeinstrom - sprich: wenn der bewohner der einliegerwohnung "sein" treppenhauslicht anmacht, geht das auf meinen strom. die aussenbeleuchtung natürlich auch.
    die einliegerwohnung hat selbstverständlich einen eigenen zähler. auch einen eigenen wasserzähler.
    wir benutzen aber gemeinsam die waschküche - läuft auch auf mich. sowohl wasser als auch strom. trotzdem isses mir natürlich lieber, wenn der einlieger seine wäsche in der waschküche macht und dort auch aufhängt, mal abgesehen von der schimmelgefahr, da gehört's auch hin.
    weisst du was mich das kosten würde, da alles komplett zu trennen?
    ich hab sowohl meinen elektriker als auch meinen GWSler (GWS = schwäbisch GasWasserScheisse) gefragt, die haben beide nur gelacht.
    es wär irrwitzig teuer. und wofür?
    dann rechne ich das doch lieber in die kaltmiete rein. so gnadenlos bin ich da.
    warum auch nicht? deswegen isses ja die sondersituation. weil selbst unsere gesetzgeber, die ansonsten recht weit weg sind von den realitäten des lebens, das schon vor jahrzehnten kapiert haben, dass der aufwand in so 'ner situation in keiner relation zu den kosten steht.

    also fass dir ein herz und leg deine prioritäten fest.

    ich hab ehrlich gesagt so ein bisschen den verdacht, dass ihr selbst überhaupt nicht bescheid wisst was ihr eigentlich so jährlich bezahlt fürs haus.
    habt ihr das überhaupt schon jemals ausgerechnet?
    dann wird's jetzt aber zeit, bevor ihr neu vermietet!!!
     
  15. Berny

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    Tja, Losti, hier sind wir mal wieder bei der von Dir leider nicht beherrschbaren GROSS- und Kleinschreibung.
    Weshalb, meinst Du wohl, habe ich GESAMTheizkosten denn gross geschreipt???
    Wenn beide Parteien vernünftig heizen, isses doch gut, oder?
     
  16. #15 lostcontrol, 26.03.2011
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    dir ist offensichtlich entgangen, dass die TE hauptsächlich (bis auf wenige ausnahmefälle) mit ihrem holz-kamin heizt - völlig unabhängig von der einliegerwohnung.
    das hat nichts mit "gesamt-heizkosten" zu tun.
    dass wanda den betrieb der ölheizung auch dann anteilig bezahlen muss, auch wenn sie sie nur in ausnahmefällen nutzt, weiss sie schon.
    ob das "vernünftig" ist, darüber könnte man diskutieren. aber das ist nicht die frage.
    es ging doch nur darum, wie sie aufteilen soll, wenn sie als eigentümerin die zentralheizung nur in ausnahmefällen mit in anspruch nimmt. eine verbrauchsabhängige abrechnung würde sich anbieten, rein theoretisch, aber fakt ist nun mal, dass sich das in 2-parteien-häusern einfach nicht rechnet, weshalb unsere regierung schon vor vielen jahren diesbezüglich eine ausnahmeregelung beschlossen hat.

    jetzt wieder auf dem stand berny?
     
  17. Berny

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    Nöö. Die Heizkosten der Holz- und der Ölheizung zusammen ergeben zusammen ... naja, eben...
    Wenn jede Partei vernünftig heizt, kann ich doch vereinbaren, die Gesamtkosten nach qm aufzuteilen.
    Halte ich für eine praktikable und auch die preiswerteste Lösung: KEINE WMZ, keine HKVs, kein Abrechnungsservice.

    Ich wundere mich immer wieder, wie so manche VM hier im Forum sich und den M das Leben soo schwer machen. :wand: :stupid
     
  18. #17 lostcontrol, 27.03.2011
    lostcontrol

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    kann das sein dass du absolut keine vorstellung von der realität hast?
    sorry berny - aber DA liiegst du jetzt wirklich ganz weit daneben.
    hilft es deiner vorstellung weiter wenn du dir vorstellst, dass jemand holz zum heizen daraus bezieht, dass er selbst einen baum fällt?
     
  19. Berny

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    Die zum Heizen verwandten Brennstoffe werden sich alle in ihren Werten beziffern lassen.
     
  20. #19 lostcontrol, 27.03.2011
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    du hast immernoch nicht kapiert, dass das garnicht nötig ist in dieser sonder-situation.
    du scheust doch sonst auch jeden zusätzlichen aufwand (ich sag nur "zitat-funktion") und hier willste jetzt jemand dazu bringen, dass er den wert seines holzes das er irgendwie irgendwo herkriegt erfasst, nur damit er einer betriebskosten- bzw. heizkostenverordnung folgen kann, die schon vom gesetzgeber her wegen unzumutbarkeit in sondersituationen ausgesetzt wurde?
    sei nicht albern.

    wanda kann über die heizkosten in der mieterwohnung abrechnen wie sie will.
    egal welches holz sie in ihrer wohnung verheizt.

    edith ist übrigens sehr sicher, dass du noch nie selbst einen baum gefällt hat geschweige denn das du auch nur die geringste ahnung darüber hast, welchen heizwert das holz des fraglichen baums hast.
    edith ist sich auch sehr sicher darüber, dass berny noch nie vor dem problem stand, einen stapel holz in sachen brennwert zu "beziffern" - edith ist sogar sehr sicher, dass berny vielleicht maximal nadelholz von laubholz unterscheiden könnte, aber ganz sicher nicht kirsch von apfel etc.....
     
  21. #20 Christian, 27.03.2011
    Christian

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    @ Losti:

    Wenn ür 2 gleich große Wohnungen x Liter Heizöl und Y Ster Holz pro Jahr "verheizt" werden, dann ist es m.E. durchaus gerecht wenn man folgende Rechnung aufstellt:

    (x * Heizölpreis + y * Wert eines Ster Holz incl. Arbeitszeit fürs Fällen, Spalten etc. ) / Anzahl Wohnungen = rechnerische Heizkosten je Wohnung.

    Ich denke, daß Berny das so meinte. Denk' mal in einer ruhigen Minute drüber nach ;-)

    Gruß,
    Christian
     
Thema: 2 Wohnungen gleicher Größe, aber mit unterschiedlichen Heizsystemen
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