3-Familienhaus Renovierung Zentralheizung mit Warmwasser

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Laki, 05.03.2016.

  1. Laki

    Laki Neuer Benutzer

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    Hallo zusammen,

    ich habe mir vor ca.2 Jahren ein 3-Familienhaus gekauft.
    Aktuell sind Nachtspeicheröfen installiert, jedoch schreckt dies die Mieter ab :130: da sie mit sehr hohen Kosten teilweise berechtigt rechnen müssen.

    Es werden 2 Wohnungen kurzfristig frei und meine Überlegung war, dies auszunutzen und eine ordentliche Gas-Zentralheizung zu installieren.

    Zum Haus: ist Baujahr 1960 mit insgesamt ca.190m2 Wohnfläche, auf 3 Wohneinheiten.

    Da ich immer wieder gelesen habe das es Probleme mit der Abrechnung gibt, will ich es versuchen, mit eure Erfahrung bei der Planung der Heizung zu berücksichtigen.

    Eine Zentralheizung mit Warmwasserversorgung für alle Wohneinheiten.

    Abrechnung Heizung:
    3xWärmemengenzähler?
    Oder über jede einzelne Heizkörper?

    Abrechnung Warmwasser:

    3xWärmemengenzähler?
    Oder Wasseruhren direkt in den Wohnungen?
    Zirkulationsleitung erforderlich ja/nein?

    Erfahrungen mit Wärmemengenzähler, Eichung/Miete ....
    Ich habe bestimmt noch einiges Vergessen, bitte um eure Unterstützung.:84:

    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Das Märchen mit der Abrechnung kenne ich nicht. Ich habe Gas-Zentralheizung mit WWZ in jeder Wohnung, die Abrechnung macht eine bekannte Firma und es funktioniert seit vielen Jahren. Wie es wäre, wenn ich selbst abrechnen müßte/würde, kann ich nicht sagen. Heizkosten und Wasserkosten werden nach Meßuhren abgerechnet. WW-Zähler wie Kaltwasserzähler kann man auch mieten und diese Kosten auf Mieter mit den BK umlegen, sofoern diese im Mietvertrag verankert sind.
    Eichung der Kaltwasserzähler alle 6 Jahre, der WWZ alle 5 Jahre. Eichkosten kannst Du ebenfalls in den BK abrechnen.

    Hoffe, wenigsens für den Anfang ein Tip.
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Wir haben gerade 2 WMZ gekauft. 250€ im EK Netto.

    Du kannst entweder über WMZ oder Ablesegeräte an den HK.

    Ich würde aber erst einmal zwei Wohnungen anschliessen, wenn die 3. Wohnung leer wird, würde ich diese umrüsten. In bewohnten Wohnungen gibt es immer Probleme damit. Von Mietminderung ganz zu schweigen.

    WW ist vorhanden?
     
  5. Andres

    Andres
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    Indikativ ist etwas hart, aber auf "geben könnte" können wir uns gut einigen. Neben der Abrechnung und den damit verbundenen Problemfeldern geht es dabei auch darum, dass deine Möglichkeiten, die Versorgung einzustellen, wenn nicht mehr bezahlt wird, hinter denen des Energieversorgers stark zurückbleiben.

    Grundsätzlich würde ich aber schon vermuten, dass es sich hier um eine sinnvolle Investition handeln könnte, denn die Nachtspeicher haben bei Mietern einen schlechten Ruf - ob das berechtigt ist, darf dahingestellt bleiben.


    WMZ, falls technisch möglich. Dazu müssen die Heizkreisläufe ausreichend getrennt werden. Wenn man ohnehin neue Leitungen legen muss, sollte das kein Problem sein.


    1 zentraler WMZ und Wasseruhren in den Wohnungen. Falls du auch gleich am WW-Leitungsnetz basteln musst: Auch hier könnte man darauf achten, dass 1 Zähler für die ganze Wohnung ausreicht.

    Abhängig davon, wie derzeit das WW erzeugt wird, könnte man auch darüber nachdenken, ob man gar keine zentrale WW-Bereitung haben möchte.


    Das ist pauschal nicht zu sagen. In einem 3FH halte ich die Versorgung ohne Zirkulationsleitung schon noch für möglich, aber letztendlich kommt das darauf an, wie die Leitungen verlaufen. Wenn man am Ende doch wieder Durchlauferhitzer braucht, ist wenig gewonnen.


    Entweder du kaufst oder du mietest. Beides hat Vorteile und Nachteile. Die Kosten bekommst du so oder so umgelegt. Allgemein bevorzuge ich den Kauf, auch wenn ich dann bei (den seltenen) Ausfällen selbst einspringen muss. Die Mieter freut es auch, weil es billiger ist.
     
  6. Nanne

    Nanne Erfahrener Benutzer

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    Dazu meine Kenntnis aus der Nachbarschaft. Dieses Haus mit Nachtspeicheröfen hat ständig Mieterwechsel wegen der hohen Stromkosten. Es ist nun eine Umrüstung auf Zentralheizung geplant. Dieser sog.schlechte Ruf wegen der Nachtspeicheröfen scheint berechtigt.
     
  7. #6 anitari, 06.03.2016
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    Ich weiß ja nicht wie viel Du investieren willst/kannst.

    Das einfachste wäre die Wohnungen, nach und nach, mit Gasthermen auszustatten. Heizkostenabrechnung entfällt. Nur die Kosten für Wartung und Emissionsmessung wären umzulegen.

    Ansonsten würde ich mir Rat bei div. Heizungsfachfirmen holen.
     
  8. #7 lostcontrol, 06.03.2016
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    Angesichts der Trinkwasserverordnung bin ich sehr froh, dass wir fast überall KEINE zentrale Warmwasserbereitung haben. Die ist mittlerweile durch die Trinkwasserverordnung für die Mieter nämlich mindestens genauso teuer wie die dezentrale Warmwasserbereitung in den Wohnungen per Strom.
     
    anitari gefällt das.
  9. #8 lostcontrol, 06.03.2016
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    Früher oder später muss man die Nachtspeicheröfen ja so oder so gegen was anderes austauschen - oder wie lange geht die Frist dafür noch?
     
  10. #9 anitari, 06.03.2016
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    Auch sonst kann 1 m³ Warmwasser schon mal locker 10 € und mehr für den Mieter kosten. Ich behaupte mal da wäre die Aufbereitung mit Strom sogar preiswerter.
     
  11. #10 lostcontrol, 06.03.2016
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    Laut unseren Handwerkern (GWS + Elektriker) kommt dezentrale Warmwasserbereitung die Mieter jetzt deutlich billiger als zentral - ich kann's aber nicht verifizieren, ich seh ja die Stromrechnungen unserer Mieter nicht.
    Dafür sehe ich aber die Rechnungen für ersetzte Geräte (Boiler/Durchlauferhitzung), kommt ja auch immer mal wieder vor. Aber da weiss ich halt auch nicht wie teuer uns im gleichen Zeitraum eine zentrale Warmwasserbereitung gekommen wäre.
     
  12. #11 anitari, 06.03.2016
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    Beispiel anhand meiner zentralen Warmwasserversorgung aus Abrechnung 2014 und 2015.

    Kaltwasser = 5,00 € pro m³ Aufbereitungskosten 2014 7,00 €/m³ = 12,00 €/m³ Warmwasser

    Aufbereitungskosten 2015 ein Cent weniger

    Und da ich nun endlich meiner Pflicht nachkomme und einen sep. Wärmemengenzähler Für die WW-Aufbereitung installieren lasse, fürchte ich das es für die Mieter noch teurer wird.

    So jedenfalls mein Eindruck aus Fragen entsetzter Mieter die festgestellt haben das die WW-Kosten seit separater Wärmemengenermittlung deutlich höher wurden.
     
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