70%-30% oder mehr?

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von onkelfossi, 24.03.2007.

  1. #1 onkelfossi, 24.03.2007
    onkelfossi

    onkelfossi Erfahrener Benutzer

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    Hallo, hallo Heizer! :wink!

    Bei uns werden die Heizkosten zu 70% nach Verbrauch und 30% nach Grundfläche abgerechnet. Der Verbrauchsanteil ist mir immer noch zu gering. 50/50 ist eh ein Witz. Wieso soll die Grundfläche immer so einen großen Anteil einnehmen? Auf der einen Seite soll man verbrauchsabhängig abrechnen und dann aber 30-50% der Grundfläche zuordnen. Das macht doch keinen Sinn. Wieso geht nicht 100/0 oder 90/10?

    VG

    fossi :wink
     
  2. AdMan

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  3. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Warum muss man eine Steuererklärung machen?

    Es steht so nunmal in der BetrKV und daran muss man sich halten.
    Warum darf man die Miete nicht um 40% erhöhen?

    Da gibt es soviele Beispiele...
     
  4. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Gegen eine Abrechnung zu 100% nach Verbrauch spricht schon die Tatsache, dass die Heizung, auch ohne Leistungsabnahme und damit ohne messbaren Verbrauch innerhalb der Wohnungen, einen gewissen Brennstoffverbrauch hat zur Aufrechterhaltung der Vorlauftemperatur. Man stelle sich doch einfach mal vor, dass die Heizung ausgeschaltet und damit kalt ist. Mieter kommt nach Hause, dreht die Heizung auf und wartet... wartet... wartet bis das gesamte Wasser in der Heizungsanlage soweit aufgeheizt ist, dass die Wohnung langsam warm wird. Undenkbar, dass ein derartiger Ablauf akzeptiert würde. Damit muss aber auch derjenige sich an den Bereitstellungskosten beteiligen, der keinen Verbrauch hat. Auch der Null-Verbraucher verlangt selbstverständlich, dass er sofort warm wird, wenn er am Verntil dreht.
    Darüber hinaus gibt es Dinge wie Betriebsstrom, Wartung oder Schornsteinfeger. Die Kosten dafür hängen nicht von irgendeinem Verbrauch ab. Auch hier muss der Null-Verbraucher beteiligt werden.
    Nun kann man lange über die "richtige" Quote streiten oder Differenzen von wenigen Euro hin oder her einfach hinnehmen als das was sie sind: Geringfügigkeiten.
     
  5. Heizer

    Heizer Erfahrener Benutzer

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    ...genau so ist es.

    Bleibt nur noch hinzuzufügen das die 30-50% Durchschnittswerte der Bereitstellungskosten von vor 20-30 Jahren waren. Mittlerweile hat sich das bei neueren Anlagen etwas geändert.

    Aber ist Stein gemeiselt ist das nicht.

    Wenn der Vermieter einen anderen Schlüssel festlegen will kann er das machen wenn alle Mieter zustimmen. Beispielsweise könnte im Mietvertrag 90:10 vereinbart werden.
     
  6. sky180

    sky180 Neuer Benutzer

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    Hab folgenden Sachverhalt:

    Wohnblock mit 9 Parteien. Mitte den 60er wurde beschlossen, dass derjenige der im 1. OG wohnt, die normale Miethöhe zahlen muss, der im 2. OG 5% weniger Miete und der im EG 10 % weniger. Hintergrund waren die Heizkosten!
    Wurde so geregelt ;-) Da gabs ja auch noch keine HeizKV.

    Mitte der 90er Jahre wurde das Haus modernisiert (Dämmung, Zentralheizung mit Wärmezählern....)
    Heizkosten wurden dann immer mit den Nebenkosten abgerechnet.

    Die Heizkosten wurden mit 100 % Verbrauch abgerechnet.
    Dies wurde bis zum heutigen Zeitpunkt so gemacht auch wenn zwischenzeitlich die HeizKV in Kraft tratt.
    Alles wurde von den Mietern so akzeptiert. Ab und zu wurden Rechnungen nach geschaut, war aber alles in Ordnung.

    So und nun 2010, besteht ein Mieter darauf die Verteilung 30/70 anzuwenden. Dieser
    Mieter hat jetzt aber seit ca. 15 Jahren diese Abrechnungen so akzeptiert.

    Muss ich jetzt wegen dem einen Mieter die anderen 8 ärgern indem ich
    auf

    - 30/70 Verhältnis umstelle und
    - 2 getrennte Abrechnungen Nebenkosten und Heizkosten machen muss.

    Wer weiß da Rat??
     
  7. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Hier wird man von einer Vereinbarung durch mehrjährige Übung ausgehen können, die nach § 10 HeizkV wirksam und selbstverständlich auch für den Mieter verbindlich ist. Es sollte also weder eine Umstellung noch eine getrennte Abrrechnung erfordelich sein.

    Ob eine Abrechnung ausschließlich nach Verbrauch sinnvoll ist, wird jeder für sich selbst entscheiden müssen.
     
  8. #7 Christian, 17.09.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    ich hatte genau deswegen schon mal eine längere Diskussion mit einem Mieter:

    Im Parteien-Haus wurden Mitte des Jahres Verdunstungs-Heizkostenverteiler installiert, die zum Jahresende abgelesen wurden.
    Bedingt durch den kurzen Abrechnungszeitraum (Mitte bis Ende des Jahres) gab es an einem einzigen HKV einen messbaren Wert, alle anderen HKV hatten keine messbare Verdunstung.

    Argument des Mieters: Da die HKV nix anzeigen, muss ich auch ncihts bezahlen.
    Argument des Vermieters: Was wäre, wenn an allen HKV keine Verdunstung messbar wäre? Wer würde dann die fixen Kosten wie Schorni etc. bezahlen? Der Schorni schickt auch eine Rechnung, selbst wenn niemand im Haus heizt.
     
Thema: 70%-30% oder mehr?
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