Ab wann Mieterauskunft?

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Pitty, 13.07.2016.

  1. Pitty

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    Ab wann würdet Ihr eine Mieterselbstauskunft mit sämtlichen Dokumenten einfordern?
    Ich habe bald eine Wohnung, wenn die Räumung bald durch ist, die nächsten Mieter schon vor der Tür stehen.

    Ab wann würdet ihr die Unterlagen Euch geben lassen. Erst, wenn die Wohnung frei ist oder den Mieter in Sicherheit wiegen lassen, dass man schon die Unterlagen prüfen kann? Da sie bei der Stadt arbeitet sehe ich da jetzt nicht die Probleme.

    Ich habe ab Herbst/Winter inseriert mit möglichen Bezug.
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Das mache ich prinzipiell nicht. Wenn man sich vom letzten Mieter nicht im Guten trennt, habe ich keine Ahnung, in welchem Zustand mir die Wohnung übergeben wird, und wie lange ich brauche, bis die Wohnung wieder vermietbar ist. Zwischen 3 Minuten und 3 Monaten habe ich da schon einiges erlebt.

    Ansonsten verlange ich die Selbstauskunft vor der Terminvereinbarung zur Besichtigung, die Nachweise dann zur Besichtigung.
     
  4. Pitty

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    Wie? Schickst Du den Interessenten die Selbstauskunft vorher zu?

    Ich übergebe alles erst mit der Besichtigung.
     
  5. Duncan

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    jip, z.B. per E-Mail, dauert so anderthalb Minuten, manche Besichtigungstermine erledigen sich so schon gleich von selbst...
     
  6. Pitty

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    Vielleicht sollte ich mein Vorgehen auch ändern.
     
  7. #6 Nanne, 14.07.2016
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2016
    Nanne

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    Mieterselbstauskunft war schon mal hier ein Thema. Damals schrieb ich, das die MSA vorab für eine Besichtigung entscheidend wäre. Das kam von einigen Usern garnicht gut an mit dem Hinweis, da würde man das Recht des Mieters beschneiden.Siehe TE jackie v.2.6.16/Mieterselbstauskunft

    Bin nun angenehm überrascht, dass Andres und Duncan das ebenfalls befürworten.

     
  8. #7 BHShuber, 14.07.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    grundsätzlich wird von unserer Seite erst einmal eine Besichtigung durchgeführt, bekundet der Interessent dann ein Interesse an der Wohnung bekommt er von uns eine vorgefertigte Mieterselbstauskunft zugestellt in dem die üblichen Unterlagen gefordert werden und auch der Mietinteressent die Erlaubnis einer Bonitätsprüfung bei Auskunfteien erlaubt.

    Merke, erst die Bekundung des Interesses eines Mieter an der Mietsache begründet den Anspruch auf Selbstauskunft und Unterlagen zur Prüfung durch den Vermieter.

    Gruß
    BHShuber
     
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  9. Nanne

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    Warum sollte hier dem VM nicht das gleiche Recht zustehen, nämlich die MSA vor der Besichtigung zu verlangen?
    Es wäre Umkehr der Interessen. Der VM könnte sich- und dem Mietinteressent- evtl. eine Besichtigung ersparen, oder was spricht dagegen?
     
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  10. #9 Anhalter, 14.07.2016
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    Ich finde es zum einen völlig OK vor der Besichtigung eine Selbstauskunft gefordert wird, jedoch habe ich da selbst schon den VM die Zustimmung zur Bonitätsprüfung verweigert. In meine Finanzen wird erst geguckt, wenn ich an dem Objekt auch Interesse habe, und das habe ich frühestens nach Besichtigung.
    Von der anderen Seite betrachtet, wurde ja auch neulich schon diskutiert dass das vom finanziellen Aufwand her gar keinen Sinn macht, jeden Interessenten auf Bonität zu prüfen, da das recht fix teuer wird.
    So werde ich das dann auch handhaben wenn mir denn mal Mieter suche, bis dahin geht aber noch ein wenig Wasser den Bach herunter. Erstmal muss ich leider welche loswerden.
     
  11. #10 Pharao, 14.07.2016
    Zuletzt bearbeitet: 14.07.2016
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    Hi,

    das ist m.E. reine "Geschmackssache".

    Manche wollen die schriftliche Auskunft oder grobe Eckdaten bevor es zu einem Besichtigungstermin kommt (weil man so natürlich den ein oder anderen Mietinteressenten gleich mal "aussortieren" kann - Allerdings kann es dir natürlich dann u.U. passieren, das wenn du im Vorfeld "zu viel" von den Mietinteressenten verlangst, das der ein oder andere deswegen dann sein Interesse an einer Anmietung bei dir verliert), andere wollen diese schriftliche Auskunft oder grobe Eckdaten erst nach einer Wohnungsbesichtigung & wenn der Mietinteressent danach weiter Interesse an einer Anmietung hat (was m.E. letztlich den großen Vorteil hat, das man nur die Überprüfen muss, die auch tatsächlich später Interesse haben und auch in Frage kommen könnten, denn hier hat man ja dann auch einen persönlichen Eindruck sich schon machen können).

    Letztlich haben beide Methoden Vor- & Nachteile, deswegen solltest du das so handhaben wie es dir beliebt. Solange kein Vertrag unterzeichnet ist, bestimmst nur du die Spielregeln!

    Grundsätzlich ist es m.E. ratsam erst einen neuen Mietvertrag abzuschließen, wenn du auch wieder Besitzer der zu vermieteten Wohnung bist und dann auch ggf. was zu dem Zustand der Wohnung, ect sagen kannst. Hier verliert man zwar ggf. etwas Zeit bzw. Geld/Mieteinnahmen, weil hier dann eben kein nahtloser Übergang stattfindet, aber dafür erspart einen das u.U. auch viel Ärger & ggf. auch Geld.



     
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  12. Andres

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    Habe ich gerade noch einmal nachgelesen. Die von dir behauptete Aussage finde ich dort nicht. Suche ich im falschen Thema?

    Ein erheblicher Teil der Kritik an diesem Vorgehen geht auf ein Gutachten des hamburgischen Datenschutzbeauftragten zurück. Dieses Gutachten ist so verbindlich wie meine private Meinung: gar nicht. Noch dazu stimme ich einer Vielzahl der dort aufgestellten Behauptungen nicht zu.

    Eine ganz zentrale dieser Behauptungen ist die Unterscheidung zwischen Zeitpunkt 1 (vor dem Besichtigungstermin) und Zeitpunkt 2 (Vertragsanbahnung). Wir sind heute nicht mehr in Zeiten, in denen man Wohnungen mit nichtssagenden Zweizeilern in der Zeitung anbietet. Den größten Teil der Wohnungen vermiete (nicht nur) ich über Anzeigen in den diversen Portalen im Internet. Ich gebe mir dabei Mühe, die Wohnung so genau wie möglich zu beschreiben. Wer sich bei mir meldet, hatte also eine ziemlich gute Möglichkeit, sich von der Mietsache bereits einen ersten Eindruck zu machen. Ich gehe daher davon aus, dass alle Interessenten, die sich bei mir melden, zumindest ein grundsätzliches, konkretes Interesse an der Wohnung haben. Starte ich damit automatisch bei Zeitpunkt 2? Oder ist die 3-Phasen-Theorie an sich Unsinn?

    Noch ein anderer Gedanke: Wessen Interessen werden eigentlich dadurch geschützt, dass man Besichtigungstermine mit Leuten ausmacht, die für die Wohnung (auch aus ihrer eigenen Sicht!) völlig ungeeignet sind und/oder nach den ersten zwei Angaben in der Selbstauskunft bereits abgelehnt werden?

    Umgekehrt könnte man sich (bzw. lieber den hamburgischen Datenschutzbeauftragten) mal fragen, wie nach diesen Überlegungen eigentlich eine korrekte Mieterauswahl ablaufen soll. Da ich zu Zeitpunkt 1 nur Kontaktdaten auf einem Kommunikationsweg abfragen dürfen soll (Ja, ich darf angeblich nicht ohne weiteres nach Telefon und E-Mail fragen! :sauer031:) ist eine sinnvolle Vorauswahl so nicht möglich. Das läuft also in nachgefragten Lagen auf diese unsäglichen Massenbesichtigungen hinaus, bei denen Fragen unerwünscht sind und am Ende jeder, der noch Interesse hat, seinen Namen auf eine Liste schreibt und damit auch bei Zeitpunkt 2 ankommt, zu dem der Vermieter dann auch mal Daten erheben darf. Davon wird die Welt mit Sicherheit besser ...
     
  13. Nanne

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    Ich meine es wäre Abwägungssache. Ein Richter würde evtl. sagen, es geht um Abwägung der Interessen.
    Meine Meinung dazu: Habe ich genügend Interessenten, kann ich mir die MSA auch vor Besichtigung geben lassen.
    Umgekehrt würde sich der Mieter sagen, die MSA auf keinen Fall vor Besichtigung, denn es gibt reichlich Auswahl an Wohnungen in der Gegend.
    Meine Meinung, und nicht für alle gleich anwendbar.
     
  14. Nanne

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    Habe selbst auch nachgesehen; es muß ein anderer Thread sein. Ich bin sicher es gibt diesen Beitrag..(..indem ich nach meiner geschriebenen Meinung ganz sauber runtergemacht wurde....ich weiß auch die Namen der User noch...) Wir vertreten hier im Forum überwiegend ja nur unsere Meinung, es ist kaum einer -oder nur wenige- Rechtsgelehrter oder Anwalt...
     
  15. #14 BHShuber, 15.07.2016
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  16. Nanne

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    Hallo, BHShuber,
    das Ganze ist ja -wie man sieht-noch nicht amtlich. Hier heißt es, wie sonst auch, es kommt drauf an.
    Ich inseriere überwiegend per Zeitungsinserat mit Tel.Angabe, und so hätte ich die Möglichkeit einen Mietinteressent vorneweg schon einige Daten abzufragen, die für mich wichtig scheinen. Das wäre z.B. sein Arbeitgeber, warum Wohnungswechsel, wieviel Personen wollen einziehen etc.

    Und wenn ein Mietinteressent einverstanden ist mit einer MSA vor Besichtigung? Darf er doch, meine ich.

    Ich selbst habe die MSA noch nie vor Besichtigung verlangt, aber es wäre zu überlegen.
     
  17. #16 Nochso'nTrottel, 15.07.2016
    Nochso'nTrottel

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    Hallo BHShuber,

    das ist die Ansicht eines einzelnen Datenschutzbeauftragten. Als solcher ist er natuerlich grundsaetzlich pro Datenschutz eingestellt. Nach dieser Ansicht ist die Forderung nach einer Zustimmung zur Einholung einer Schufa-Auskunft grundsaetzlich rechtswidrig, weil nicht freiwillig. Ingood old Germany werden aber auf dieser Basis taeglich tausende Schufa-Auskuenfte eingeholt (wird bei nahezu jedem Ratenkauf oder Handyvertrag gemacht), ohne dass ich je von einem Urteil gehoert haette, dass diese Praxis verbietet.

    Von daher bezweifle ich etwas, dass das mehr als eine blosse Meinung des Datenschutzbeauftragten ist.

    cu
    NochSo'nTrottel
     
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  18. #17 Sweeney, 16.07.2016
    Zuletzt bearbeitet: 16.07.2016
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    Ob die höchsten Richter dem Gutachten des Hamburger Datenschutzbeauftragen zustimmen würden, sei zunächst irrelevant. Der wichtigste Aspekt ist meiner Meinung nach, und so auch vom Datenschutzbeauftragen angeführt, dass die Datenerhebung im Zweifelsfall aus einer freien Willensentscheidung gem. § 4 a BDSG erfolgt.

    Bei einem Mangel an Wohnungsangeboten kann sich eine Zwangssituation ergeben, in der das Anfordern von Daten nicht trivial in einer freien Willensentscheidung des Mietinteressenten begründet werden kann. Hier verbirgt sich zumindest erhebliches Potential für juristische Spitzfindigkeiten.

    In der Praxis kann das explizite Kennzeichnen von freiwillig erhoben Daten Abhilfe schaffen. Beispielsweise ist es denkbar, dass im Vorfeld nur die wichtigsten Informationen zur Wohnungsbesichtigung erfragt werden mit dem Hinweis, dass weitere Informationen (e.g. Schufa) freiwillig bereits im Vorfeld durch den Interessenten erfolgen können. Bei einem Mangel an Wohnungen und folglich einem Überangebot an Mietinteressenten, kann der Eigentümer hier bereits eine erste Vorauswahl vornehmen. Dass die freiwillig erhobenen Daten eine maßgebliche Rolle bei der Eingrenzung der Interessenten spielen, wird kaum nachweisbar sein.
     
  19. #18 BHShuber, 16.07.2016
    BHShuber

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    Hallo,

    dennoch und das übersieht man hier, darf ein Vermieter keine Bonitätsauskünfte über einen Mietinteressenten einholen, wenn dieser nicht vorher bereits einer Prüfung zugestimmt hat.

    Gruß
    BHShuber
     
  20. Duncan

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    Ich sehe es trotzdem als unproblematisch dem Mietinteressenten das von mir verwendete Formular zur Mieterselbstauskunft dem Mieter vor der Besichtigung zuzusenden, mit der Bitte diese bei der Besichtigung und weiterem Interesse mir ausgefüllt zu überlassen. Weil genau in dem Punkt brauche ich diese Auskünfte für meine weitere Entscheidung, z.B. auch ob ggf. weitere Belege oder Auskünfte eingeholt werden sollten (oder ob sich der Fall hier erledigt hat).
    Wie oben schon geschrieben, allein die Zusendung hat manche Kandidaten schon von einer Zeitverschwendung mittels sinnloser Besichtigungstermine abgehalten. Ich bilde mir auch ein, dass meine Fragen sich im rechtlich Zulässigem bewegen und habe auch keinerlei Hinweis auf Gegenteiliges, weder von erfahrenen Hausverwaltungen, die diese gesehen haben und auch nicht von diversen Anwälten, darunter auch welche vom Mieterverein.
    Allein die Tatsache, dass einige Fragen gestellt werden schreckt wohl schon ab. Ob es die Frage nach Mietschulden usw. ist?
     
  21. Pharao

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    Hi,

    wenn ein Vermieter umbedingt vor einem Besichtigungstermin irgendwelche groben Eckdaten oder ggf. eine Mieterselbstauskunft vom Mietinteressenten haben will (und damit meine ich jetzt nur reine Angaben und keine Nachweise vom Mietinteressenten), dann finde ich persönlich schon das der Vermieter dies machen darf bzw. und auch sollte, gerade wenn ihm das als wichtig erscheint!

    Ich mein, letztlich erspart das für beide Parteien Zeit & Geld. Denn wenn ich als Vermieter vorab schon sicher weis, an Mietinteressenten xy werde ich definitiv nicht vermieten und vor Ort sind aber viele von diesen Mietinteressenten xy gerade auf Wohnungssuche, warum sollte man diese Mietinteressenten dann erst zu einem Besichtigungstermin einladen, wenn doch vorab schon ganz sicher feststeht, das die Chance auf Vertragsabschluß bei diesen Mietinteressenten bei genau 0% liegt :?

    Und wegen einer evtl. starken Nachfrage vor Ort soll deswegen der Vermieter sein Risiko erhöhen, oder wie darf man das verstehen :? Sorry, aber das kann`s ja wohl auch nicht sein.

    Bevor der ein oder andere Vermieter einen Mietvertrag mit einer Person xy abschließt, hat der Vermieter m.E. schon das Recht nach gewissen Daten & Nachweisen zu fragen bzw. vom Mietinteressenten zu verlangen. Und da es eben auch "schwarze Scharfe" gibt, müssen diese Daten ggf. dann auch vor Vertragsabschluß überprüfen werden. Und wenn zum überprüfen eben ein Einverständnis des Mieters erforderlich ist (was i.d.R. über die Mieterselbstauskunft abgedeckt wird), dann hat das m.E. überhaupt nichts mit Ausnutzen einer Zwangssituation zu tun!



     
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