Aberkennung des Stimmrechts

Dieses Thema im Forum "Eigentümerversammlung" wurde erstellt von Bagira, 12.01.2011.

  1. Bagira

    Bagira Neuer Benutzer

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    puuh, bin Neuling und bin jetzt nach vielen forschen zum Entschlussgekommen: eröffne hier ein Neues Thema:

    In unserer Eigentümergemeinschaft gibt es ein schwarzes Schaf dass sich seit JAHREN weigert, Hausverwaltung mit zu zahlen, Schnee- und Strassenkehrdienst zu machen und und und.

    Geldliche Forderungen werden jährlich neu eingetrieben.

    ER nimmt aber immer brav an den Eigentümversammlnugen teil und stimmt auch lustig über Dinge ab, die ihn ja "kostenmässig" nicht zu interessieren scheinen.

    Kann ich das abstellen?
    Kann ich ihm wie das Stimmrecht entziehen?
     
  2. AdMan

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  3. #2 ansirana, 12.01.2011
    ansirana

    ansirana Neuer Benutzer

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    Nach meinen Informationen geht das nicht

    ABER


    1. Hausverwaltung wechseln
    2. Anwalt einschalten

    Und wenn alle Eigentümer an einem Strang ziehen, überlegen eine KLage aus Entzug von Wohungseigentum zu machen.

    Wir sind inzwischen soweit selber gegen unseren ME selbiges zu machen u.a. aus ähnlichen Gründen.
     
  4. #3 PHinske, 13.01.2011
    PHinske

    PHinske Erfahrener Benutzer

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    Ausstehende Geldzahlungen können eingetrieben werden.
    Die Zusatzkosten (Verfahrenskosten) nimmt der Eigentümer immer in Kauf???

    Eine durchsetzbare Verpflichtung zu Arbeitsdiensten gibt es dagegen lt. WEG nicht.

    Für die Eigentümergemeinschaft besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko, eine Entziehungsklage zu verlieren. Der Streitwert enstpricht dem Verkehrswert der Wohnung.

    Sinnvoll ist, bei jedem Zahlungsrückstand alsbald das Mahnverfahren zu starten.

    MfG, PHinske
     
  5. Bagira

    Bagira Neuer Benutzer

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    lieben Dank, aber mein Schwerpunkt liegt hier nicht auf das Eintreiben der Gelder, da ist die Hausveraltung dahinter...

    NEIN, wir haben hier die Situation, dass derjenige mehr Stimmenanteile hat wie wir anderen.... und immer wenn's eng wird für den Beirat gewisse Themen durchzusetzen, "leiht" er sich diese Stimmen vom säumigen Miteigentümer via Stimm-Recht-Übertragung als Zünglein an der Waage aus! Als "Gegenleistung" wird z.B. ein Brief seitens der Gemeinschaft vorerst auf Eis gelegt oder das nächste Mahnverfahren verzögert und und und....endlos diskutiert und und und

    Auch zum abwählen des Beirats FEHLEN gerade diese Stimmenanteile und ich muss Euch nicht sagen, dass der säumige Miteigentümer gerade kein Interesse an einer Änderung der Zusammensetzung des Beirates hat!

    Also: unter welchen Umständen kann ich einem Miteigentümer das Stimmrecht entziehen? Hat einer eine Idee????
    Wir reden von Aussenstände über 2 Jahre insgesamt und er "sammelt" weiter Zwangshypotheken & co.
     
  6. #5 PHinske, 13.01.2011
    PHinske

    PHinske Erfahrener Benutzer

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    Das Stimmrecht kann nicht entzogen werden.
    Es ist eine Art Grundrecht im WEG.

    Dein Ärger wird wahrscheinlich erst aufhören, wenn du deine Wohnung verkauft hast.

    MfG, PHinske
     
  7. #6 Verwalter24, 15.01.2011
    Verwalter24

    Verwalter24 Benutzer

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    Wie im Forum schon geschrieben wurde ist ein (globaler) Entzug des Stimmrechtes nicht möglich. Da gibt es die eine oder andere Ausnahme, welche dich in dieser Sache aber nicht weiter bringt.

    Auch die Entziehung des Wohnungseigentums, geregelt im § 18 WoEigG ist in der Praxis schwieirig und teuer. Und was noch problematischer ist: Eine Mehrheit hierfür würdest du doch eh nicht finden bei der jetzigen Situation.

    Was ich nicht verstehen in deinem Beitrag:
    Der Beirat stoppt die Verwaltung in Ihrer Arbeit und verzögert die Beitreibung von Forderungen? In diesen Fällen würde ich doch mal das in der Eigentümerversammlung ansprechen und insbesondere das Thema Haftung. Was passiert wenn der säumige Schuldner zahlungsunfähig wird? Wäre das auch geschehen wenn da keiner die "Handbremse" reingehauen hätte? Wer haftet dafür?

    Auch wenn die rechtliche Klärung dieser Fragen sicherlich jurisitisch interessant sind, für die Eigentümerversammlung ist die "Wirkung" auf den Beirat und die Miteigentümer entscheidend. Denn haften, -persönlich haften- will doch keiner. Lass die Thematik doch als Wortbeitrag in die Niederschrift aufnehmen. Ich denke dein Beirat wird dann doch sichtlich ruhiger.
     
  8. #7 McFelsen, 27.03.2011
    McFelsen

    McFelsen Benutzer

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    Die Verpflichtungen von Arbeitsdiensten würde ich an Fremdfirmen geben, und die Kosten hierfür jedes Jahr Einklagen, über Versammlung gleich zum Anwalt. Hier werden schon man mindestens 500 Euro Anwaltskosten fällig.
     
Thema: Aberkennung des Stimmrechts
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