Abmahnung durch Hausverwalter

Dieses Thema im Forum "VF - Ankündigungen!" wurde erstellt von Manzy, 23.12.2012.

  1. Manzy

    Manzy Neuer Benutzer

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    Hallo ich bin neu hier und grüße daher erst einmal alle hier.

    Folgende Frage habe ich gleich mal:
    Unser Hausverwalter verwaltet unsere Wohnanlage und er hat einem Eigentümer eine mündliche Abmahnung erteilt. Dieser Miteigentümer ist ein Querulant der anfechtet was geht, gegen die Verwaltung mobbt und versucht den Verwalter unnötig zu beschäftigen. Er meint dauernd er wäre der bessere Verwalter. Nun meint der abgemahnte Eigentümer, es gäbe keinen Beschluss zur Abmahnung. Darf er denn vom Verwalter mündliche und schriftliche Abmahnungen ohne Beschluss erhalten? Wir anderen Eigentümer sind mit der Abmahnung ja einverstanden. Müssen wir dazu erst eine Versammlung abhalten und die Abmahnung beschließen? Der Abgemahnte soll sich ja dazu äußern können... wir wollen ihn dennoch loswerden weil er nicht in unsere kleine Gemeinschaft passt und wir alle genervt sind.

    Gruß Mandy
     
  2. AdMan

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  3. #2 Tobias F, 23.12.2012
    Tobias F

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    Was hat euer Verwalter dem Eigentümer denn gesagt?
    Wenn er z.B. gesagt hat "Sie nerven" o.ä. ist das eine persönliche Meinungsäußerung eures Verwalters - dafür braucht er nicht eure Erlabunis, keinen Beschluss.


    Ob er euch passt oder nicht, ihr könnt ihn deshalb nicht zwingen zu verkaufen oder auszuziehen.
     
  4. Manzy

    Manzy Neuer Benutzer

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    der Verwalter hat ihn mündlich (ohne Beschluss) abgemahnt wegen seines verleumderischen Verhaltens u. a.

    Der Verwalter meint, als nächstes (im Wiederholungsfall) habe er dann die Möglichkeit die Veräußerung des Wohneigentums zu verlangen.
     
  5. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hier müssten Fakten auf den Tisch.
    Letzteres kann m.E. wohl nicht ernst gemeint sein?
     
  6. #5 Tobias F, 24.12.2012
    Tobias F

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    Verlangen kann man vieles ;-)
     
  7. Manzy

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    Fakten gibt es ja genügend und die wurden für die Abmahnung auch erläutert.
    Ich denke die Entziehung wäre im Wiederholungsfall dann auch gerechtfertigt.

    Mich interessierte eben nur, ob Abmahnung ohne Beschluss möglich war bzw. ausreicht.
     
  8. Manzy

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    klar, eine zuverlässige Aussage zu meiner Frage bleibt damit leider noch offen
     
  9. Syker

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    Hallo Manzy


    Verleumdung ist ein Straftatbestand (§ 187 StGB).
    Wenn der Verwalter persönlich angegriffen wird,
    darf dieser selbsverständlich auch ohne Beschluss handeln.


    VG Syker
     
  10. #9 Martens, 24.12.2012
    Martens

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    Das Einziehungsrecht gem. §18 WEG ist ein harter Brocken, es muß schon einiges passieren, damit das umgesetzt werden kann. Ein pöbelnder oder "alles" anfechtender Eigentümer reicht vermutlich nicht als Anlaß.
    Weiterhin steht dieses Recht der Gemeinschaft zu, ich bezweifele, daß es dem Verwalter persönlich zusteht.

    Letztlich geht soetwas immer vor Gericht und vor Gericht und auf hoher See...

    Christian Martens
     
  11. #10 Papabär, 28.12.2012
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    Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege - aber im Regelfall wird der WEG-Verwalter mit der Umsetzung der Beschlüsse und der Teilungserklärung sowie Gemeinschafts- (bzw. ggf. Haus-)ordnung beauftragt.

    Sollte der besagte Eigentümer also gegen die TE oder die GO verstoßen haben, wird der Verwalter wohl - auch ohne separaten Beschluss - zu einer Abmahnung berechtigt sein. Ob es Sinn macht diese lediglich mündlich zu erteilen, lasse ich mal außen vor.


    Mein aktuelles Beispiel sind Satellitenantennen, welche die meisten Wohnungseigentümer (nach Köpfen) auf den Balkonen montiert haben. Die Mehrheit der Eigentümer (nach MEA´s) hat sich zwar dagegen ausgesprochen, in Ermangelung einer entsprechenden Regelung oder eines Beschlusses kann die Verwalterin hier jedoch nicht weiter vorgehen.
     
  12. #11 danareis, 19.02.2013
    danareis

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    ein Beschluss ist nötig, denke ich

    Hallo,

    ich denke, dass ein Beschluss schon hilfreich wäre. Eine mündliche Abmahnung reicht vor Gericht nicht aus. Zumal der Abgemahnte ja auch behaupten kann, er hätte nie eine Abmahnung erhalten und soll nur aus dem Haus gemoppt werden. Zumindest eine schriftliche Abmahnung per Einschreiben, sollte der Verwalter dem unliebsamen Nachbarn schicken.

    Gruß Franziska
     
  13. RMHV

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    Wenn die Entziehung des Eigentums angestrebt wird, wird dies sicher zutreffen.

    Falsch... eine mündliche Abmahnung ist nicht anders zu behandeln als eine schriftliche Abmahnung.

    Behaupten kann jeder alles... Das ändert aber nichts daran, dass die mündliche Abmahnung die gleiche Wirkung hat wie eine schriftliche Abmahnung (bei einer WEG vermutlich überhaupt keine).
    Wenn man sich auf die Abmahnung berufen will, wird man allerdings auch den Beweis dafür antreten müssen. Auch dabei gilt für eine mündliche Abmahnung - ich formuliere allgemeiner: für eine mündliche Erklärung - nichts anderes als bei schriftlichen Erklärungen.

    Ich wiederhole mich hier zum vermutlich 1427sten mal: was um alles in der Welt soll durch ein Einschreiben bewiesen werden?
    Einschreiben taugt genau dafür, den Zugang eines Briefumschlags zu beweisen. Erforderlich wird aber regelmäßig sein, dass der Inhalt der Erklärung beweisen wird.
     
  14. #13 danareis, 01.03.2013
    danareis

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    Ich dachte man kann so wenigstens die Zustellung eines Dokuments beweisen. Was sollte man denn tun, wenn alles abgestritten wird???
     
  15. #14 Tobias F, 01.03.2013
    Tobias F

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    Das steht hier im Forum schon tausendmal beschrieben. Einfach mal LESEN.
     
  16. #15 Martens, 02.03.2013
    Martens

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    Bitte, Tobias, solche Antworten sind nicht hilfreich.
    Entweder eine inhaltliche Antwort geben oder einen link oder einfach die Finger von der Tastatur nehmen, ja?
    Danke.

    Christian Martens
     
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