Abmeldung eines unbekannt verzogenen Mieters

Diskutiere Abmeldung eines unbekannt verzogenen Mieters im Kantine Forum im Bereich Off-Topic; Hallo, was passiert eigentlich, wenn Vermieter das Amt bittet, einen unbekannt verzogenen Mieter an entsprechender Adresse abzumelden? Mit...

rotz_loeffel

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Hallo,

was passiert eigentlich, wenn Vermieter das Amt bittet, einen unbekannt verzogenen Mieter an entsprechender Adresse abzumelden? Mit welchen Konsequenzen muss der säumige Mieter rechnen?

rotz loeffel
 

Papabär

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Was zum Henker ist eigentlich "das Amt"?

Das Postamt Niederbörnicke?
 

rotz_loeffel

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Hallo Papabär,

das Amt in diesem Fall: Einwohnermeldeamt.

rotz loeffel
 
immodream

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Hallo,
wovon träumst du.
Welches Amt interessiert sich für irgendeinen Mieter der sich irgendwo nicht abgemeldet hat?
Vielleicht interessiert das irgend ein Amt auf dem Lande.
Hier im Ruhrgebiet herrscht die Ausländermafia und du kommst als Mitarbeiter eines Amtes in die Zeitung ,wenn du dich um nicht gemeldete Mieter kümmerst.
Grüße
Peter
 

Papabär

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Ich wüsste auch nicht, welches Interesse ich als Vermieter daran hätte das der Mieter sich aus einer meiner Wohnungen abmeldet.

Die, die einfach so entfleuchen sind in der Regel doch eh´ Mietschuldner ... da sehe ich doch lieber zu, daß der Name schön deutlich am Briefkasten prangert - da nehme ich höchstens die Werbung raus, damit genug Platz für die Zustellung des Mahnbescheides ist.

Günstiger kannste an ´nen Zahlungstitel doch gar nicht kommen.
 

Pharao

rotz_loeffel schrieb:
was passiert eigentlich, wenn Vermieter das Amt bittet, einen unbekannt verzogenen Mieter an entsprechender Adresse abzumelden?
Hi,

ich versteh den Grund nicht, warum du als Vermieter hier Interesse hast, deinen Mieter beim Einwohnermeldeamt oder Bürgeramt abzumelden ?! Was sollte dir das bringen ? Kann dir doch eigentlich wurscht sein, ob der da gemeldet ist oder nicht. Wenn überhaupt ist doch die neue Adresse interessant, fall´s der Mieter unbekannt verzogen ist.
 

rotz_loeffel

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Hallo,

Papabär:
Die, die einfach so entfleuchen sind in der Regel doch eh´ Mietschuldner ... da sehe ich doch lieber zu, daß der Name schön deutlich am Briefkasten prangert - da nehme ich höchstens die Werbung raus, damit genug Platz für die Zustellung des Mahnbescheides ist.

Günstiger kannste an ´nen Zahlungstitel doch gar nicht kommen.
Stimmt. Aber spätestens dann, wenn ein (vorläufig) vollstreckbarer Titel vorliegt, wird der Gläubiger, nun inzwischen vielleicht den neuen Wohnort kennend, den Gerichtsvollzieher losschicken. Sollte dann ein Einspruch kommen, geht es ans Gericht. Und wenn dort rauskommt, dass man sich den Titel auf diese Weise beschafft hatte, womöglich erst mehrere Monate nach Auszug, wird es für den Gläubiger auch nicht mehr so gut aussehen.

Und in kleinen Ortschaften funktioniert das eh nicht, wenn die Zusteller viele Leute im Ort persönlich kennen und Bescheid wissen, wenn jemand ausgezogen ist.

Hintergrund der Frage war u.a. die Tatsache, dass ich es tatsächlich schon mal erlebt hatte, dass ein Einwohnermeldeamt auf meine Anfrage hin, ob es schon eine neue Adresse gibt, mich um ein entsprechendes Schreiben mit Bitte um Abmeldung gab. Könnte es vielleicht sein, dass manche Ämter hier darauf aus sind, ein Odnungsgeld oder wie es sich auch immer nennt, einzuziehen, sobald der säumige Mieter sich doch irgendwann wieder auf einem Amt meldet? Und wer weiss, der eine oder andere Vermieter hat vielleicht auch einfach nur Lust, seinem unbekannt verzogenen Mietschuldner wenigstens auf diese Weise "was reinzudrücken".

rotz loeffel
 

tokape

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Ich wüsste auch nicht, welches Interesse ich als Vermieter daran hätte das der Mieter sich aus einer meiner Wohnungen abmeldet.

Die Antwort ist ziemlich einfach: In der Stadt wo ich vermiete wird z.b. die Anzahl der Mülltonnen nach gemeldeten Personen berechnet. Also je mehr dort gemeldet sind umso mehr Tonnen muss ich bereit stellen. Darum ist das schon ein wenig relevant.
 

Papabär

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Die Antwort ist ziemlich einfach: In der Stadt wo ich vermiete wird z.b. die Anzahl der Mülltonnen nach gemeldeten Personen berechnet. Also je mehr dort gemeldet sind umso mehr Tonnen muss ich bereit stellen. Darum ist das schon ein wenig relevant.
Ah ... DIE Stadt kenn´ ich. :engel
Bei mir reicht da für gewöhnlich allerdings eine einfache Mitteilung an das Entsorgungsunternehmen. Für die Umlage der Betriebskosten ist das Register nach dem Melderechtsrahmengesetz ohnehin denkbar ungeeignet.
 

rotz_loeffel

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Hallo topake,

Die Antwort ist ziemlich einfach: In der Stadt wo ich vermiete wird z.b. die Anzahl der Mülltonnen nach gemeldeten Personen berechnet. Also je mehr dort gemeldet sind umso mehr Tonnen muss ich bereit stellen. Darum ist das schon ein wenig relevant.

Ginge es um die Anzahl der Mülltonnen, dann würde das betreffende Einwohnermeldeamt nicht scharf drauf sein, dass Leute abgemeldet werden. Denn jede Tonne bringt doch Geld in Kasse der Abfallwirtschaft (= Stadt, Landkreis ...).

Da muss es einen anderen Grund geben.

rotz loeffel
 

rotz_loeffel

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Hallo Papabär,

man kann das so oder so verstehen:

Vermieter geht aufs Einwohnermeldeamt, weil er die neue Adresse seines Mietschuldners will. Aber auf dem Amt ist der Mietschuldner noch unter der Adresse des anfragenden Vermieters gemeldet (etliche Wochen nach Auszug). Nun fragt das Amt (also die/der Sachbearbeiter/in), ob der Vermieter nicht kurz eine Bitte um Abmeldung des unbekannt verzogenen Mieter schriftlich abgeben kann.

Warum will das Amt diese schriftliche Bitte um Abmeldung?

rotz loeffel
 

rotz_loeffel

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Hallo,

bzw. der Vermieter überlegt sich nun, ob er sich, wie weiter oben erwähnt, schnell mal einen Titel holt, hat aber Bedenken, dass es später herauskommen könnte, mit welch gezinkten Karten er dabei gespielt hat. Oder ob der Mietschuldner durch Bitte um Abmeldung "eine reindrücken" kann (was ihm natürlich kein Geld bringt).

rotz loeffel
 

Papabär

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Wenn sogar das LEMA die Mietanschrift rausgibt ... woher willst Du dann wissen, daß der Mieter überhaupt entfleucht ist? Vielleicht hat er nur ´nen neuen Job (z. B. auf ´ner Bohrinsel oder ´nem U-Boot), der eine längere Ortsabwesenheit notwendig macht ...

Also ich denke, wegen irgendwelcher "gezinkter Karten" musst Du Dir hier keine Gedanken machen - versuche nur nicht, in die Abwesenheit des Mieters und/oder eine leer geräumte Wohnung irgendetwas hineinzuinterpretieren, das geht Dir irgendwann an´s Gemüt.

Bei einem meiner Häuser jwd z.B. erfuhr ich durch das Gemeindeblatt, daß einer meiner Mieter mal wieder auf Staatskosten abgeholt wurde. Die Räumungsklage lief ohnehin schon - selbstverständlich hatte Justitia nicht daran gedacht den Mieter umzumelden ... und daher sämtliche Schreiben an die Mietadresse verschickt. DAS gab ja auch keine Probleme ... und ICH kann ja schließlich nichts dafür das die alte Dame blind ist.
 

rotz_loeffel

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Hallo Papabär,

nein, der Mietschuldner ist definitiv ausgezogen. Keine Bohrinsel, keine Abholung auf Staatskosten. Da gibt es nichts zu deuteln. Warum ist also das Amt so sehr an einer Abmeldung interessiert? Um die Mülltonne kann es nicht gehen.

rotz loeffel
 

Papabär

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Aaarrgg ...
... Da gibt es nichts zu deuteln. ...
... nun stell´ Dich doch nicht d***er an als Du bist!

Woher willst Du denn entscheiden ob der Mieter ausgezogen ist oder nicht? Eine Räumungsklage wirst Du ohnehin einleiten müssen wenn der Mieter die Wohnung nicht freiwillig herausrückt. Warum um Himmels willen willst Du erst noch Zeit und Kosten mit einer aufwändigen Anschriftenermittlung vergeuden?

Oder meinst Du etwa, wenn Du dem Einwohnermeldeamt den Auszug des Mieters schriftlich bestätigst drücken die auf einen Knopf und - schwups - hast Du die neue Anschrift?

Abgesehen davon ... wie würde der Mieter wohl reagieren, wenn die Polizei ihn aufgreift und ihm einen Verstoß gegen das Meldegesetz vorwirft? Meinst Du, der wird alles zugeben ... oder ist es nicht viel eher wahrscheinlich, daß er dann ganz verwundert sagt, daß er ja noch in Deiner Wohnung wohne? Um nun überleg´ mal, wer dann evtl. wegen falscher Anschuldigungen ins Fadenkreuz gerät.
 

rotz_loeffel

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Hallo Papabär,

es geht nicht um Räumung oder Rückgabe. Mieter ist definitiv ausgezogen. Es geht darum, welches Interesse das Amt hat. (Und wie Vermieter noch an die restliche Miete kommt.)

rotz loeffel
 

Christian

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Dem Vermieter kann, sollte und muss egal sein, ob der Mieter ausgezogen ist.
Wenn er die Wohnung gemietet hat, kann er damit machen, was er will - sogar leer stehen lassen (und woanders wohnen).
 

rotz_loeffel

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... sofern er Miete zahlt ...
 

Papabär

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... Es geht darum, welches Interesse das Amt hat. (Und wie Vermieter noch an die restliche Miete kommt.)
Wenn dieser Satzbau Deine Prioritäten widerspiegelt, dann wundert mich garnichts mehr ...

Für mich würde es zuerst darum gehen, wie ich die Mietschulden eintreiben - und in den Besitz der Wohnung gelangen kann. Dann wie ich die Wohnung wieder in die Vermietung übergeben kann - und erst dann, ganz zum Schluss mache ich mir Gedanken über die Interessen irgendwelcher Behörden (sofern ich dann noch die Zeit dafür habe).

Die Frage war jetzt aber, ob man Dir wegen irgendwelcher "gezinkten Karten" an den Karren fahren kann ... und da sage ich Dir, wenn Du geschickt bist und Dich meinetwegen ein wenig doof stellst (und nicht andersherum), dann kann das nicht passieren.
 
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