Abrechnung Wasserschaden

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Superfee, 19.11.2014.

  1. #1 Superfee, 19.11.2014
    Superfee

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    Hallo

    Wir hatten einen Wasserschaden. Dieser wurde dem Hausverwalter gemeldet und der hat dann alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet.

    Inzwischen der der Schaden vollständig beseitigt. Das Objekt stand leer.
    An wen (HV, Versicherung, oder WEG) muss ich jetzt die Kostenerstattung (Mietausfall, Stromkosten wegen Trocknung) richten?

    Bezüglich des Mietausfalls habe ich noch eine Frage. Welche Miete kann ich hier ansetzten? alte Miete vom vorherigen Mieter (mit oder ohne Mietkürzung), ortsübliche Miete, oder zukünftige Miete (verbilligt, da an meine Mutter vermietet wird)?

    Viele Grüße
    Superfee
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Strom an den Hausverwalter. Das gehört zur Beseitigung des Schadens.

    Ein Anspruch auf Schadenersatz u.a. für den Mietausfall besteht nur bei Verschulden. Sofern also die Gemeinschaft durch ihr Handeln nicht nachweisbar den Schaden verursacht oder zumindest seine zeitnahe Beseitigung verhindert hat (auch hier wieder: nachweisbar!), gibt es keinen Schadenersatz. Das ist persönliches Lebensrisiko - das Leben als Immobilieneigentümer ist in dieser Hinsicht etwas riskanter ...

    Vielleicht ist der Schaden durch eine Versicherung abgedeckt. Da das sehr wahrscheinlich eine Versicherung der Gemeinschaft wäre, ist hierzu auch der Verwalter der richtige Ansprechpartner.


    Wenn du das Problem nicht über 3 Threads verteilen würdest, wäre das etwas leichter. Da die Wohnung derzeit gar nicht vermietet zu sein scheint (der alte Mieter ist raus, die Mutter noch nicht drin) und dies euer eigener Entschluss war, sehe ich derzeit gar keinen Anspruch, weil euch hier auch kein Schaden entsteht. Jedenfalls wird der tatsächliche Schaden angesetzt: beim Vormieter die tatsächliche Minderung, bei selbstverursachtem Leerstand gar nicht, bei der Mutter wieder die tatsächliche Minderung der dann vereinbarten Miete.
     
  4. #3 Superfee, 19.11.2014
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    Das Thema Dachsanierung und Wasserschaden sind zwar irgendwie miteinander verknüpft, sind aber auch zwei Unterschiedliche Themen.

    Der Wasserschaden ist ein Versicherungsschaden.

    Die Wohnung wurde am 31.07.14 vom alten Mieter übergeben. Am 02.08.14 ist der Wasserschaden (Sockel im Abstellraum ) entdeckt worden.

    Die Wohnung konnte aufgrund der Schadensbeseitigung nicht weiter vermietet werden.
    In der Wohnung liefen in fast allen Räumen mehrere Wochen Trocknungsgeräte.

    Solange die Geräte liefen konnte auch die Renovierung nicht durchgeführt werden.

    Der dadurch bedingte Mietausfall muss doch von der Versicherung übernommen werden.

    Viele Grüße
    Superfee
     
  5. Andres

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    Es macht es potenziellen Helfern eben schwieriger, an die notwendigen Informationen zu kommen, die am Ende die Qualität der Antwort ausmachen.


    Wie hättest du die Wohnung denn weiter vermieten wollen, wenn am 1.12. deine Mutter einziehen soll? Zeitmietvertrag auf 4 Monate? Hätte es dafür überhaupt Interessenten gegeben? Solche Fragen könnte die Versicherung stellen ...
     
  6. #5 Aktionär, 20.11.2014
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    Wir hatten im Frühjahr ebenfalls einen Wasserschaden. Nach Meldung des Schadens bei der Versicherung kam ein Gutachter, der den Schaden aufgenommen hat, dann wurde über die Versicherung ein Unternehmen beauftragt welches die Schadensbeseitigung (Trocknung, Wiederherstellung der Böden etc.) übernommen hat. Es wurde ein Generalauftrag erteilt, so dass die Firma direkt mit der Versicherung abgerechnet hat. Nebeneffekt: keine lästige Terminkoordination durch uns. Am Ende gab es dann noch eine BEscheinigung über den außerordentlichen Stromverbrauch zur Vorlage beim Versorger, damit dieser nicht unnötig die Pauschale erhöht. Eine Erstattung der Stromkosten kam innerhalb von 10 Tagen.
     
  7. #6 Martens, 20.11.2014
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    Das Risiko des Mietausfalles kann(!) über die Gebäudeversicherung abgesichert sein, hier muß man die Vertragsbedingungen im jeweiligen Fall kennen.
    Die Höhe des Schadens durch Mietausfall (oder -minderung) hat der der Wohnungseigentümer zu belegen. Im vorliegenden Fall würde ich die Miethöhe des kommenden Mietverhältnisses ansetzen, denn dessen Beginn hat sich ja durch den Schaden nach hinten verschoben.

    Ansprechpartner ist die WEG vertr.d.d. Verwaltung, dieser regelt die Dinge mit der Gebäudeversicherung.

    Christian Martens
     
  8. #7 Aktionär, 20.11.2014
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    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann war der Einzug der Mutter für den 01.12. geplant. Also keine Verzögerung.
     
  9. #8 Superfee, 20.11.2014
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    Genau so ist es.

    Der Einzug ist nach vollständiger Schadensbeseitigung (14.11.2014) jetzt für den 01.12. geplant.

    Gruß Superfee
     
  10. #9 Aktionär, 21.11.2014
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    Okay, das war jetzt für mich mit den über mehrere Themen verteilten Infos nicht mehr ganz klar.
     
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