Abrechnungszugang absichtlich leugnen, wegen Fristablauf

Dieses Thema im Forum "Fristen" wurde erstellt von Nordenham, 02.01.2008.

  1. #1 Nordenham, 02.01.2008
    Nordenham

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    Prosit Neujahr erstmal :party

    und nun direkt zum Thema. wir sind zwei Parteien in einem 2-Familienhaus. Unser Abrechnungszeitraum geht immer vom 1.Januar bis zum 31.Dezember. Unser Vermieter hat uns die Abrechnung für 2006 zu Mitte Oktober 2007 per Einwurfeinschreiben zukommen lassen. Das macht er immer so, da er einige Kilometer weg wohnt. Wir haben unsere Nachzahlungen jedoch noch nicht geleistet, wurden deswegen auch bereits beide angemahnt. Der eine wollte nicht, der andere konnte nicht. Der, welcher gerade nicht flüssig war, hat mittlerweile auch bereits Ratenzahlung vereinbart.

    Der andere (er wohnt erst seit einem Jahr hier) hat weder auf seine Abrechnung, noch auf seine Mahnung reagiert, meint nun jedoch, er warte noch bis nächste Woche, dann werde er sich beim Vermieter beschweren, dass er für 2006 gar keine Abrechnung erhalten habe und es sei eine Unverschämtheit ihn für etwas anzumahnen, was er gar nicht erhalten habe. Der Mieter brauche nicht nachzuweisen, dass er nichts bekommen habe, vielmehr müsse der Vermieter nachweisen, dass die Abrechnung angekommen sei. Das könne er nicht, da er ja nicht dabei war, wie der Mieter den Brief aus dem Kasten genommen hat und darum bräuchte der Mieter die Forderung gar nicht zu zahlen, weil die Jahresfrist seit 1.Januar schon um sei und wenn der Vermieter ihm aufgrund der Beschwerde Mitte des Monats schnell eine Kopie senden würde, würde der Mieter ihn auf die Frist hinweisen und zeitgleich die Zahlung verweigern.

    Frage: Reicht es wirklich, als Mieter einfach zu behaupten, man habe ein Einschreiben nicht erhalten, um nichts zahlen zu müssen? Und da der Vermieter dies erst Mitte Januar erfahren soll, wird er keine Möglichkeit der Nachforderung mehr haben, da seine Frist der 31.12. gewesen wäre. Kann da jemand näheres zu sagen?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Prüfer, 02.01.2008
    Prüfer

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    Sag mal wo lebt Ihr :wand:

    Nein der Vermieter hat seine Pflicht getan, das Einwurfeinschreiben reicht.

    Ein Normaler Brief würde normalerweise auch reichen.

    Ich meine vor ein paar Jahren hat ein Gericht entschieden das die Ausrede nicht mehr gilt den Brief nicht erhalten zu haben da bei der Post nicht einmal ein Brief von 1 Mio Briefen wegkommt.



    Solche Leute sind für mich Assozial :motzki
     
  4. #3 Nordenham, 02.01.2008
    Nordenham

    Nordenham Neuer Benutzer

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    Deswegen frag ich ja, das wär mir unbegreiflich, dass es sowas geben soll und ich hatte/hab Befürchtungen, dass sich das Verhalten des Neuzugegzogenen auf meine private Vereinbarung mit meinem Vermieter auswirken könnte... Also kommt der Mieter damit in der Regel nicht mehr durch und die Abrechnung gilt als zugestellt? Alles andre fänd' ich nämlich gar nicht lustig, zumal sich das dann sicherlich in den Nebenkosten des kommenden Jahres widerspieglen dürfte, bzw. in einer Mieterhöhung oder ähnlichem.
     
  5. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Die Zustellung ist maßgebend und die ist ja erfolgt. Ob das nur per Briefkasten oder persönlich passiert, ist unerheblich.
    Der Mieter hatte die Post im Briefkasten, dass hat er zugegeben bzw ist durch das Einschreiben ersichtlich. Damit ist die Abrechnung zugegangen und der Mieter kann sich nicht mehr rausreden. Selbst ein Diebstahl aus dem Briefkasten oder ähnliche Umstände (Silvesterrakete im Breifkasten *lol*) helfen da nicht weiter...
     
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