Absetzbarkeit bei Geringmiete

Diskutiere Absetzbarkeit bei Geringmiete im Steuer - Vermietung und Verpachtung Forum im Bereich Finanzen; Das wäre dann ein was? ................Unrechtsstaat .
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hat Trumpelman der erste, genannt Donald der doofe, auch immer geblökt sobald Staatsanwalt und Steuerfahndung vor der Türe standen.
Ich fühle mich so unsicher, es ist soviel Polizei hier.
Bin ganz bei dir Ferdl.

Wobei das Thema nun im Bereich Politik wäre.
 

WinterhudeVibes

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Leider komplett renoviert, aber sonst auch keine schlechte Idee 👌🏻
 
taxpert

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muß man dass verstehen?
Muss man im Kontext zu ...
Gibt es Schäden an der Wohnung ?
Wenn ja . Super prima.
Gelegentlich auftretender Schimmel, Heizungsprobleme, Fenster alt...., Einbauküche Defekte und und

Das wäre dann ein was?

................Unrechtsstaat .
Hier wäre noch zu fragen, wie Du das meinst?

1. Die straf-prozessuale Maßnahme der Durchsuchung insgesamt?
2. Die straf-prozessuale Maßnahme der Durchsuchung in Bezug auf Steuerhinterziehung?
3. Die straf-prozessuale Maßnahme der Durchsuchung in Bezug auf deine Person?
4. Die straf-prozessuale Maßnahme der Durchsuchung in Bezug auf den von mir angedeuteten möglicherweise vorliegenden Sachverhalt?

Bei 1. und 2. besteht wohl weitgehender Konsens, dass das auch in einem Rechtsstaat möglich ist.
Zu 3. fehlen Informationen, daher nicht abschließend zu beantworten.
Bei 4. bin ich bei Dir! Aus rein logischen Gründen wäre hier eine Durchsuchung gar nicht notwendig und wäre daher ermessensfehlerhaft!

Es ist übrigens ein Trugschluss, dass bei Steuerhinterziehung immer die Steuerfahndung eingeschaltet wird. Das ist eher die große Ausnahme!

Die Steuerhinterziehung selbst wird im Normalfall bereits im Besteuerungsverfahren festgestellt und ermittelt, §88 AO. In den meisten Fällen wird die SteuFa daher gebraucht, wenn die Ermittlungsmöglichkeiten des normalen Besteuerungsverfahren erschöpft sind oder wenn -anders als im Besteuerungsverfahren!- ein Beweis notwendig ist.

taxpert
 
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Wer schreibt das die Folgen einer "ungeklärten " Steuerfrage zu einem bewaffneten Polizeieinsatz führen, hat sich aus meiner Sicht schon selbst diskreditiert.

Wie auch jegliche Fragestellung zu diesem Kontext.

Die Frage ist auch eine ganz andere.
Es geht um die legale steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten im Immobilienbereich.
 
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Ferdl

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taxpert

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Gibt es Schäden an der Wohnung ?
Wenn ja . Super prima.
Gelegentlich auftretender Schimmel, Heizungsprobleme, Fenster alt...., Einbauküche Defekte und und

So könnte man sich einigen um unter die 66% zu kommen.
Es geht um die legale steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten im Immobilienbereich.
Da es im normalen Rechtsverkehr üblich ist, diese Schäden umgehend zu beseitigen, liegt eben grade keine legale steuerliche Gestaltungsmöglichkeit vor, sondern ein Missbrauch rechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten.

Das macht das Handeln zwar nicht kriminell, jedoch wird die zivilrechtlich wirksame und verbindliche Abmachung steuerlich einfach nicht anerkannt.

Außerdem ist Dir -wie ich schon anmerkte!- sicherlich bewusst, dass es eben in dem von Dir geschilderten Fall logischer Weise für das FA gar nicht notwendig ist zu durchsuchen, da der Steuerpflichtige die Angaben alle brav selber liefern wird!
Wer schreibt das die Folgen einer "ungeklärten " Steuerfrage zu einem bewaffneten Polizeieinsatz führen,
Anders als in den meisten anderen westeuropäischen Rechtsstaaten ist die Steuerfahndung in D nicht mit Waffen ausgestattet. Es wird daher weitaus häufiger als man vielleicht meint die Polizei zu einer Durchsuchung aus Gründen des Selbstschutzes hinzugezogen. Häufigste -aber nicht einzige!- Gründe sind zum Beispiel Schusswaffen- oder Hundebesitz.

Auch durch die Begleitung durch die Kollegen von der Polizei wird der SteuFa-Einsatz natürlich nicht gleich zu einem SEK-Einsatz, bei dem die Türen aufgesprengt werden!

Das was man im Fernsehen mitbekommt -die Durchsuchung etablierter Firmen- ist nur ein kleiner Teil der Arbeit der SteuFa!

taxpert
 
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Ferdl

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Es wird daher weitaus häufiger als man vielleicht meint die Polizei zu einer Durchsuchung aus Gründen des Selbstschutzes hinzugezogen.
Ergänzend dazu, auch das, ebenfalls unbewaffnete, Ordnungs-, Veterinär- oder Gesundheitsamt rückt gerne mal mit der Kavallerie zwecks (vermeintlichem) Eigenschutz an. Lediglich der Zoll kommt ohne die Polizei aus.
 
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Vielen Dank für die Statements.
Die sprechen schon für sich.

Es gibt sicherlich einen Weg bei diesen Objekterwerb das FA steuermindernd zu beteiligen.
Da eine Mietminderung explizit ausfällt, sollte der TE andere Möglichkeiten von Experten prüfen (lassen).
Habe aber auch keine Lösung in der Schublade.
 
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Noch etwas andere Zahlen...
 

WinterhudeVibes

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Wow, super, danke für das Update!
 
taxpert

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Noch etwas andere Zahlen...
Dann setzt Dich doch wenigstens vollständig mit der Materie auseinander und schreib, dass auch eine Netto-Miete deutlich unter 50% nicht zwingend zur Anwendung des §21 Abs.2 EStG führt!

Außerdem verlängert logischer Weise eine entsprechende Miete den Zeitraum, in dem @WinterhudeVibes Gefahr läuft, dass die Vermietung rückwirkend nicht anerkannt wird.

Zudem hilft das Ganze @WinterhudeVibes nur bedingt, denn es geht hier um die Vermietung. @WinterhudeVibes ist ja zunächst erst bei der Kaufpreisfindung! Hier gehören zwei Parteien dazu und deren Interessen sind nun einmal eher gegenläufig! Wie will man denn den "Kaufpreis" ermitteln, wenn die notwendige Ermittlung des Mietzinses bereits daran scheitert, dass auf der einen Seite die ggf. jährliche (§558 BGB!) Anpassung der Miete gewährleistet sein soll (=Vermieterinteresse), andererseits jedoch eine Anpassung an die ortsübliche Miete ausgeschlossen werden soll (=Mieterinteresse) und das Ganze auch noch vom FA anerkannt werden soll (Fremdvergleich und §42 AO)? Mal ganz abgesehen von der unklaren Laufzeit!

taxpert
 
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Bei 50% wäre die Sache aber wesentlich entspannter.

Taxpert ich habe hier erheblich berechtigte Zweifel das deine Berufskollegen die Sachlage genauso penetrant angehen wie du vielleicht.
Auch aus meiner langjährigen Erfahrung mit Mitarbeitern des FA und deren teilweisen Ahnungslosigkeit wie auch Gleichgültigkeit im Bereich VV.

Ganz klar ein Restrisiko besteht immer, zur Not wird die ETW halt wieder mit Gewinn verkauft.
 
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taxpert

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Bei 50% wäre die Sache aber wesentlich entspannter.
Klar! Aber halt nur für den Käufer/Vermieter! Du übersiehst immer noch, dass der Verkäufer/Mieter von diesem Konstrukt ausschließlich Nachteil in Form einer latenten Mietsteigerung bis zur ortsüblichen Miete hat. Warum sollte der Verkäufer/Mieter dieses Risiko eingehen bzw. was "kostet" dieses Risiko den Käufer/Vermieter damit der Verkäufer/Mieter bereit ist es zu tragen?

taxpert
 
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