Absicherung gegenüber Klagen bei Inseraten

Dieses Thema im Forum "Maklerforum" wurde erstellt von hahn-immo, 08.05.2009.

  1. #1 hahn-immo, 08.05.2009
    hahn-immo

    hahn-immo Neuer Benutzer

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    Hallo,

    mehrere Makler-Kollegen haben davon berichtet, dass sich einige Anwälte aktuell einen netten "Nebenverdienst" durch Klagen gegen Internet-Inserate von Immobilien verdienen. So wurden einige verklagt, weil sie etwas falsches angegeben oder eine Angabe unterlassen haben. Wie kann man sich davor am besten schützen? Will sagen: worauf sollte man beim Inserieren auf jeden Fall und zwingend achten, um sich bestmöglich abzusichern?

    Gruß
     
  2. AdMan

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  3. #2 lostcontrol, 08.05.2009
    lostcontrol

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    wie wärs denn damit:
    EINFACH BEI DER WAHRHEIT BLEIBEN!!!
    wer seine inserate so sehr "schönt", dass man sie auch gleich "lüge" nennen könnte, dem gehört's doch nicht anders...
     
  4. #3 hahn-immo, 08.05.2009
    hahn-immo

    hahn-immo Neuer Benutzer

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    Nein, das habe ich damit nicht gemeint.
    Es geht um formale Kriterien, Dinge, die man nicht vergessen sollte und dergleichen. Ein Makler meinte z.B., dass man bei sämtlichen Inseraten Umsatzsteuernummer und Adressdaten angeben sollte.
    An was müßte man noch denken?
     
  5. #4 lostcontrol, 08.05.2009
    lostcontrol

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    also DAS ist ja wohl ohnehin klar! genauso wie das mit den AGBs usw.
    aber das sollte man als geschäftsmann doch wissen, oder nicht?
     
  6. Capo

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    Ja nee is klar. Vielleicht wäre es auch hilfreich, gleich noch den Grundriss zu veröffentlichen. Ist jedoch ziemlich schwierig, das in einen 4 Zeiler zu packen.
    Wahrscheinlich war die Anzeige so missverständlich, dass nicht klar war, dass einen Immobilienmakler die anzeige geschaltet hat. Also sollte der Name mit Zusatz "Immobilien" auftauchen. ein "gewerbl" kann nicht schaden. evtl noch die Rechtsform. Aber die Steuernummer? Das halte ich für ein Gerücht.

    @losti
    packst du auch deine AGBs in deine Zeitungsinserate? Ist ja immerhin gewerblich... :wink
     
  7. #6 hahn-immo, 08.05.2009
    hahn-immo

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    Die AGBs schreibe ich nicht überall mit rein - aber dies sollte ich wohl von nun an tun.
     
  8. #7 lostcontrol, 08.05.2009
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    nö, natürlich nicht, denn wie du mal so schön erklärt hast, ist der "gewerbestatus" beim privat vermieten ein sonderfall. ausserdem geht's bei mir ja nicht um die dienstleistung makeln, gelle?

    bezüglich AGBs, steuernummer und co:
    in der anzeige muss klar erkennbar sein, dass es eine gewerbliche geschichte ist, und da ist es absolut usus, dass die entsprechenden infos wie steuernummer, AGBs etc. zumindest verlinkt sind. ich finds zwar nach wie vor nicht in ordnung dass bei geschäften über internet die AGBs und ähnliches nicht direkt in schriftlicher (unveränderlicher) form bei kunden landen müssen, aber wer seine AGBs und seinen gewerbestatus da verschleiert, der kann hinterher seine rechnung auch nicht einklagen.

    und was ich mache, ist ja wirklich 'ne andere nummer, denn ich lasse mich ja für meine "dienstleistung" nicht bezahlen und habe auch kein entsprechendes gewerbe angemeldet.
     
  9. #8 hahn-immo, 11.05.2009
    hahn-immo

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    Ich habe mal mit Kollegen diskutiert - alle ohne große Interneterfahrung - und einige meinen, dass Internet-AGBs etwas anderes seien und speziell angepaßt werden müßten. Gibt es irgendwo blueprints für AGBs, die insbesondere für Gutachter und Makler geeignet sind?
     
  10. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    die gibt es nicht. Meine Erfahrung im Internet ist, dass alles abmahnbar ist. ein zu kleiner Preis mit oder ohne MwSt, Keine Kontakt angegeben, etc.
    Also Telefonnummer, Name (kommt aus dem woVermG) mit dem Hinweis auf gewerbliche Tätigkeit. Die Stuernummer ist ebenfalls notwendig. Email, Homepage, Adresse, Faxnummer. Es muss alles in Textform vorliegen, da manche Bilder nicht anzeigen lassen. Die Email kann aufgrund von Spam auch durch Javascript schützen (auf der homepage selbst).
    Die Angaben über die wohnung müssen alle angeboteten werte enthalten: Kaltmiete, Nebenkosten, was in den NK drin ist, Warmmiete, Kaution, Provisionshöhe + MwSt.
    Das alles wird aber noch durchdacht, weil das Internet schneller ist, wie die Richter mit ihren Entscheidungen. (vorallem, weil diese Generation sich nicht gerade IT-Generation nennen wird).

    Aktuell ist es etwas bescheiden, eine Seite im Netz zu betreiben. Anwälte gibt es sehr viele auf dem Markt und viele haben auch mal "Mandantenfrei". Also werden Gesetze aufgrund von Entscheidungen erstellt und nachgebessert.

    Allein die Archivierung von Inseraten ist so ein Punkt, der gerne mal gecheckt wird.
    Die müssen doch auch in Papierform vorliegen, oder?

    btw: Der Haftungsausschluss auf Internetseiten ist nach besten Wissen völlig sinnlos. (niemand kann sich im Vorfeld einer Straftat oder einer "Verfehlung" von der Haftung freisprechen.)
     
  11. #10 Seefelder, 17.11.2009
    Seefelder

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    Die Archivierung von Zeitungsanzeigen muß schon seit einigen Jahren nicht mehr durchgeführt werden.
     
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