Alarmsensor für Feuchteeintrag durch Heizung

Dieses Thema im Forum "Heizung" wurde erstellt von Matteo, 27.07.2016.

  1. Matteo

    Matteo Neuer Benutzer

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    Nach der nunmehr 3. durchgerosteten Heizung bin ich auf der Suche nach einem Gerät, sowas wie ein Brandmelder, der am Fußboden liegt und hupt oder piepst wenn er eine Thermalquelle im Heizraum feststellt.

    Aktuell ist folgendes in meinem 8-Familienwohnhaus passiert:
    Mein Untergeschoßmieter war etwa zeitgleich mit mir in Urlaub. Derweil ist der Warmwasserspeicher duchgerostet. Genau 20 Jahre alt, Markenfabrikat aus Wetzlar, Stahlbehälter emailliert, mit Schutzanode. Wassereintrag geschätzt, ein paar hundert Liter, die wohl auch erst noch hochgeheizt wurden. Im Wasser schwimmender Estrich in der UG-Wohnung und Wasser hochgezogen auf ca. 80 cm im Putz ringsum. Eiche-Parkett, Einbauküche, Klavier und andere Möblierung des Mieters im A. Ca. 20 tsd € Schaden.
    Nun suche ich für meine anderen Häuser ein Gerät das Krach schlägt wenn es im Wasser liegt.
    Wer bietet sowas an?
    Für andere Zentralheizungsbesitzer wär das auch ein Tip. Denn schützen kann man sich davor offenbar nicht:
    Mal rostet ein Gußkessel, mal ein Rohr, oder wie in diesem Fall ein Boiler. Oder gibts das alles in Edelstahl, bzw. wo liegt die Lösung, damit das Wasser dort bleibt, wo es hingehört.
     
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  3. Andres

    Andres
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    Was du suchst heißt "Wassermelder". :erschreckt011: Gibt es wie Brandmelder von simpel/billig (um die 10 €) bis hochkomplex (nach oben offen).


    Ich weiß ja nicht, über welchen Zeitraum sich die Schadensfälle verteilen, aber ich würde dann auch mal die Ursachen klären. Hast du sehr hartes Wasser? Passt die Instandhaltung? Solche Fragen sollte man stellen, bevor die Versicherung irgendwann Amok läuft und dich nicht mehr haben will. Dann hast du nämlich wirklich Ärger ...
     
  4. #3 Sweeney, 27.07.2016
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2016
    Sweeney

    Sweeney Erfahrener Benutzer

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    Ferndiagnose: Die Wartung wurde entweder nicht ordnungsgemäß oder gar nicht durchgeführt.

    Eine Schutzanode ist typischerweise ein Magnesiumstab im Inneren des Speichers. Da Magensium unedler ist als Eisen, wird die Schutzanode geopfert um ein Auslösen von Eisen aus der Speicherwand zu vermeiden. Sobald die Schutzanode jedoch aufgelöst ist, schützt selbst die beste Emaillierung nicht mehr. Eine Schutzanode bietet zwar einen Schutz vor Korrosion, jedoch handelt es sich bei der Anode um ein Verschleißteil dessen Schutzfunktion nach vollständigem Opfern nicht mehr gegeben ist.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass genau dieser Fall hier eingetreten ist. Andernfalls wäre die Korrosion nicht eingetreten.

    Für die Zukunft: Jährliche Wartung durchführen lassen und darauf achten, dass in diesem Zuge die Schutzanode geprüft und ggf. gewechselt wird.
     
  5. Matteo

    Matteo Neuer Benutzer

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    Vorerst mal vielen Dank für Eure Hilfe.
    Beim 1. Fall rief der Mieter an und sagte: Wasser läuft unter der Heizraumtür durch, ob das denn so normal ist. Gußkessel der Ölheizung war durchgerostet. Wie alt der war weiß ich nicht mehr. Aber an den seinerzeitigen Einbau kann ich mich noch erinnern. Energiesparkessel mit Oertli-Brenner, etc.
    2. Fall: Blechkessel, 21 Jahre, Opferanode wie neu
    3. Fall: Der hier oben beschriebene. Blechkessel, 20 Jahre, Opferanode ich denke mal wurde 2x ausgewechselt. War ungefähr noch zur Hälfte vorhanden.
    Von diesen Opferanoden halte ich nicht viel:
    In einem anderen Haus hatte ich einen elektrischen Stiebel-Eltron 120 Liter Badewasserboiler. Elektonik leuchtet auf: Opferanode auswechseln. Hab ich auch sogleich machen lassen, schon weil der Mieter es mit der Angst bekommen hat. Hat mich 250 € gekostet. 1/2 Jahr später hat der Heizeinsatz Wasser gezogen und die Elektronik ist abgek. FI rausgeflogen. Austausch 850 €. Danke
    Sieht für mich alles nach geplanter Obsoleszenz aus, wie das mit Fachbegriff heißt.
    Kann ich mich z.B. durch Edelstahlkessel schützen?
    Mein Bruder hat seit 1 Jahr in seinem Haus so ein neues Gasbrennwertgerät (auch aus Wetzlar):
    Funktioniert nicht gescheidt: Installateur frickelt daran herum 2x Werkskundendienst. Häufige Anzeige irgendwelcher Störungen. Ob das 20 Jahre durchhält wage ich heute schon zu bezweifeln. Schon auch wegen der komplexen Elektronik.
     
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