Als Vermieter ein Papier mit Logo?

Diskutiere Als Vermieter ein Papier mit Logo? im Feierabend-Stammtisch Forum im Bereich Technische Abteilung; Hallo Zusammen, macht ihr sowas? Wenn ihr als Privat Personen vermietet, eure Briefe an die Mieter mit eurem Logo zu versehen? Habe ich gerade...

  1. #1 SebiNRW, 17.08.2017
    SebiNRW

    SebiNRW Neuer Benutzer

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    Hallo Zusammen,

    macht ihr sowas? Wenn ihr als Privat Personen vermietet, eure Briefe an die Mieter mit eurem Logo zu versehen? Habe ich gerade erlebt. Fand das leicht befremdlich. Der entsprechende Vermieter begründete dies damit, weil ein offizielles Papier auch in der Regel ein Logo trägt. Und auch als privater Vermieter ist das quasi wie ein kleines Unternehmen...
     
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  3. Berny

    Berny Erfahrener Benutzer

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    Hallo SebiNRW,
    sowas machen wir nicht. Noch nie über sowas nachgedacht.
     
  4. #3 anitari, 17.08.2017
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Ich mache das. Was soll daran befremdlich sein seinem Briefpapier eine persönliche Note zu geben?
     
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  5. #4 Immofan, 17.08.2017
    Immofan

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    Nicht direkt ein eigenes Logo, aber ich bestelle mir immer gleich 10000 Briefbögen mit übergroßen $$$ Zeichen in der Druckerei. Das spart Druckkosten pro Blatt und die Mieter wissen auch gleich, dass die nächste Erhöhung ins Haus steht... Was nehmt ihr so als Logo?
     
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  6. Andres

    Andres
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    Nein.


    :top

    Das Bauchgefühl (sofern man eines hat) liegt bei solchen Bewertungen meistens richtig, auch wenn die sachlichen Gründe ziemlich komplex sein können. Ein Logo oder sonst irgendetwas zu designen, ist keine triviale Aufgabe. Wirklich gute Designer verdienen nicht umsonst ziemlich stattlich und mit einem schlechten Design (am besten noch selbst gebastelt) hat man sich schnell blamiert.


    Ok, "die Anderen" haben also ein Corporate Design. Frage: Wie kann ein privater Vermieter mit einer Hand voll Wohnungen, von denen er unter günstigen Umständen nicht einmal eine pro Jahr neu vermieten muss, von einem Wiedererkennungswert oder einer Markenbekanntheit in irgendeiner Form profitieren?


    Wenn's gut gemacht ist: Nichts. Es spricht aber auch wenig dafür. Mit einem halbwegs zu DIN 5008 konformen Briefbogen, wäre nicht wenigen Leuten mehr geholfen.
     
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  7. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Die wenigsten hier werden Personen vermieten.

    In Bezug auf Briefe sind mir Logos überhaupt nicht wichtig. Etwas anderes aber schon - ich denke, dass das nicht sehr schwer zu erraten ist. ;-)

    Ansonsten halte ich es wie Berny:

     
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  8. Bovary

    Bovary Erfahrener Benutzer

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    "Kreativität" gehört an den Basteltisch, aber nicht in Geschäftsbriefe. So sehe ich das.

    Einen Briefkopf, idealerweise seitlich rechts angebracht, finde ich schon mal nicht schlecht. Dort erwarte ich als Leser neben dem Namen des Absenders die vollständigen Kontaktdaten. Kontaktdaten heißt, dass man unter diesen Daten auch kontaktieren kann. Auch wenn man es kaum für möglich hält, manche schreiben da z.B. E-Mail Adressen oder Handynummern rein, unter denen sie nie erreichbar sind. Dieser Briefkopf ist ja mehr oder weniger ein "individuelles Logo".

    Ich sehe es wie Andres: Ein unprofessionelles Logo (im schlimmsten Fall, ein Bitmap, dass im Standard-Umfang von Word halt irgendwo beilag) finde ich persönlich viel schlimmer, als gar kein Logo.
    Wer nun aber kein ordentliches Logo hinbekommt und ganz unbedingt etwas "Kreatives" in sein Schreiben einbauen will, dem empfehle ich, dezente Majuskeln beim Vor- und Zunamen im Briefkopf zu verwenden (der Großbuchstabe am Namensanfang wird eine Winzigkeit größer geschrieben als der Rest; Diese wirken i.d.R. aber erst, wenn sie mit der passenden Schriftart verwendet werden).

    Noch viel unsinniger als ein Selfmade-Logo finde ich übrigens "Briefpapier" in E-Mails zu verwenden. Auch das ist eine sinnlose Spielerei, die einfach nur nervt, aufdringlich ist, sinnlos Speicherplatz resp. Datenvolumen frisst - aber in bestimmten Kreisen irgendwie sehr beliebt scheint. Eine Signatur, die den Anspruch, den man normalerweise an Briefköpfe hat, erfüllt, finde ich besser bzw. angebrachter.

    Dann gehört ein Datum auf den Brief. Und zwar rechts über den Betreff. Nicht links unter den Absender oder unter den Betreff oder gar am Ende des Briefes. Einfach rechts über den Betreff. Wenn sich alle dran halten, wissen auch alle sofort, wo es steht.

    Dann würde ich dringend von Experimenten aus dem unerschöpflichen Fundus der Schriftarten abraten.
    Auf Papier lesen sich Serifen-Schriften (Klassiker: Times New Roman) eigentlich besser. Weil Monitore die Serifen aber nicht gut darstellen können, haben sich mittlerweile fast alle an Serifen-lose Schriften gewöhnt und diese haben sich auch im papiernen Schriftverkehr durchgesetzt. (Klassiker: Arial; Wem das zu schnöde ist, dem empfehle ich Verdana, Tahoma oder Helvetica). Damit macht man m.E. kaum was falsch.

    Dann widme man den Themen Schriftgröße, Zeilenabstand und einheitlicher Schriftsatz im gesamten Schreiben noch ein wenig Aufmerksamkeit, verwende ausreichend Absätze und schon hat man ein sachlich wirkendes Schreiben.

    Daraus bastele man sich eine Vorlage, damit jedes Schreiben dann auch gleich aussieht.

    Die persönliche Note, wenn denn unbedingt erwünscht, gibt man mit einer Unterschrift per Füllfederhalter (oder getrickst mit einem guten Dokumentenfilzstift, damit der aufwendig erstellte Schriebs nicht verschmiert.)
    Möchte man es exklusiv (also wenn man nicht grade seinem Mieter schreibt) nehme man Papier mit dezentem Wasserzeichen.
     
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  9. Duncan

    Duncan
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    Im Wesentlichen kann ich mich da voll Bovary anschließen.
    Ich sehe da gerade nur eine (real existente) Ausnahme. Der Herr Vermieter ist in 12er Generation Eigentümer und Bewohner eines Gutshofes. Die Familie führt seit dem Jahre 12hundertkuckuck ein Wappen. Ein Teil des Gutshofes wird als FeWo vermietet, ein (familieneigenes) Café samt Pensionsbetrieb ist darin ansässig und es werden neben diversen Forst-, Land- und Fischereiwirtschaftsflächen auch einige Wohnungen vermietet. Alles was über den Gutshof an papierner Kommunikation abgewickelt wird erfolgt über Briefpapier mit entsprechendem Kopf in dem auch das Wappen zu finden ist. Den kleinen Saal des Gutshauses schmückt an einer Wand halt auch ein Stammbaum samt Wappenschild, welches auch über dem Hauptportal des Hauptgebäudes zu finden ist. Hier ergibt sich also durchaus ein stimmiges Gesamtbild.
     
  10. #9 Fremdling, 18.08.2017
    Fremdling

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    Stell' doch mal hier ein!? :90:

    Spaß beiseite. M.E. sollte es jeder machen, wie er es will, denn er trägt auch alle daraus entstehenden Konsequenzen. Noch wichtiger als die Formdetails ist mir der Inhalt, den ich transportieren möchte, solange es keine "dots-Textkorrektur" verbindlich für jedermann gibt. Halte es mit den Formalien wie @Bovary und versuche, den Inhalt stets so kurz und klar wie möglich vorzubringen. Gut, und irgendeine "Zierde" mag den Empfänger wahlweise bei der Wiedererkennung seines Vermieters unterstützen oder ihm ein Lächeln auf's Gesicht zaubern. Wott schellz?
     
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  11. #10 Fremdling, 18.08.2017
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    Hallo SebiNRW,
    wenn Dich das schon so bewegt, bin ich mal auf Deine nächsten Beiträge zum Mietverhältnis gespannt.
     
  12. #11 Papabär, 18.08.2017
    Papabär

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    Liegt es nicht eher am Verwender des Logos ob man sich blamiert? Ich sehe keinen Grund, warum ein schlechtes Logo-Design die Entwicklung z.B. einer Firma beeinträchtigen sollte. Carolyn Davidson hat anno 1971 ganze 35,- US$ für Ihren Entwurf des heute weltbekannten Swoosh erhalten (später gab´s zwar noch einen Nachschlag, den jedoch eher freiwillig).


    Auch Traditionen haben irgendwann einmal begonnen.


    Ach ja, meine Eltern verwenden auf vielen Briefen auch ein Logo. Eine Art Wappen (jedoch quasi selbstgebastelt), das die Brandzeichen Ihrer Pferde stilisiert darstellt. Und meine Mutter (mein Vater schreibt eh kaum mehr als mal eine Telefonnummer auf ´nen Zettel) verwendet auch kein Arial, Verdana, Tahoma oder Helvetica ... sie schreibt mit einem Federhalter. Warum? Weil sie es kann!

    Ich sehe darin ehrlich gesagt nichts befremdliches. Die Form eines Schriftstückes sagt ja nun recht wenig über dessen Inhalt aus.
     
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  13. Berny

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    ... und afaik auch noch etliche Firmen, die mit dem NachObenSchwung etwas demonstrieren wollen. Oder statt des Swoosh einen Haken wie auch ein hiesiger Immobilienfritze...
     
  14. rigo

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    Ich sehe da jetzt nicht unbedingt eine Verfehlung, auch wenn das Führen eines Logos bei privaten Vermietern doch etwas befremdlich wirkt. Vielleicht hat der Herr ein Schnäppchen gemacht und das Logo war halt drauf?!
    :063sonst:
     
  15. #14 ehrenwertes Haus, 13.10.2017
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    In einem Haus mit guten Mietern ist es sicherlich nicht notwendig Briefpapier mit einem Logo zu verwenden. Aber schädlich finde ich das auch nicht. Es kommt doch mehr auf den Inhalt als auf eine möglichst optisch reizvolle Variante bei einem Mieteranschreiben an, außer man möchte ein romantisches Stelldichein erreichen ;-)

    Bei erfindungreichen Mietern kann es aber durchaus hilfreich sein. In der heutigen Zeit ist ja mehr als einfach für jeden gewillten Mieter angebliche Schreiben vom Vermieter selbst zu erstellenund auch den angeblichen "Servus" des Vermieters einzubauen.

    Nachdem ich das erlebt habe, und auch wie leichtgläubig doch Richter sein können, verwende ich zwar kein Logo, aber alle Post an Mieter geht nur noch auf Papier mit Wasserzeichen raus. Nicht so auffällig wie ein Logo, aber eben auch nicht einfach zu kopieren ;-)
     
  16. Berny

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    Eine neue Spezies...?
     
  17. #16 Tobias F, 16.03.2018
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    Oh je. Komm mach schnell deine Werbung und verschone uns dann von weiteren Deiner sinnlosen "Beiträge".
     
  18. #17 ehrenwertes Haus, 16.03.2018
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    Meine Freundin hat noch nie Milch, Tee und Kaffee gesehen. Soll sie deswegen nichts davon trinken?
     
  19. #18 Papabär, 27.07.2019
    Papabär

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    Bis zum ersten Urkundenprozess ... hilfsweise, bis die Herren von der Staatsanwaltschaft wegen eines einzelnen Dokumentes mal alles mitnehmen, was einen Stecker oder eine Speicherkarte hat (und nein, ich unterstelle hier nix Böses - die kommen auch bei Zeugen vorbei).
     
  20. #19 immobiliensammler, 27.07.2019
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    Interessant wäre die Rechtsgrundlage, warum ich als Vermieter für das Finanzamt Unternehmer bin - bitte noch reinstellen!
     
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  21. #20 ehrenwertes Haus, 28.07.2019
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    Du zahlst Gewerbesteuer aus Vermietung und Verpachtung?
    Auf private Vermieter trifft das i.dR. nicht zu.


    Preisfrage: Was hat das mit (k)einem Logo auf Vermieters Briefkopf zu tun?
    Zahlst du auch eine Logo-Steuer?
     
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