Alternativlos 40: Andrej Holm über Stadtentwicklung und Gentrifizierung

Diskutiere Alternativlos 40: Andrej Holm über Stadtentwicklung und Gentrifizierung im Kantine Forum im Bereich Off-Topic; Die meisten von euch werden durch die Medien das Berliner Drama um und mit Andrej Holm mitbekommen haben. Der Alternativlos-Podcast hat ihn in...

  1. Duncan

    Duncan
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    Die meisten von euch werden durch die Medien das Berliner Drama um und mit Andrej Holm mitbekommen haben.
    Der Alternativlos-Podcast hat ihn in seiner Folge 40 zu Gast und man redet einfach mal so wie man es versteht und einem der Schnabel gewachsen ist. Achtung: das geht gute 2einhalb Stunden! War halt gestern beim Fliesen silikonisieren, Waschbecken anbauen, Armaturen anschließen usw. was für den mp3-Player.


    Zum Inhaltlichen:
    bei der Zustandsbeschreibung gehe ich sehr konform mit Herrn Holm und auch mit der geschichtlichen Entwicklung, also warum es kam, wie es kam und wie es ist. Bei den Lösungsansätzen habe ich so meine Zweifel.
    Die Bilder die ich vom Wiener Gemeindebau kenne erinnern mich immer stark an die sozialen Brennpunkte in Berlin in den Großsiedlungen. Sei es das Märkische Viertel, Gropiusstadt oder die Plattenbauviertel der DDR in Hohenschönhausen, Marzahn-Hellersdorf usw. Die allfälligen Probleme erinnern an die von der Berliner Polizei inoffiziell ausgewiesenen "kriminalitätsbelasteten Orte", da nun weniger die Rigaer Str. eher so Badstr. und um den Leopoldplatz, der tägliche Mord in der Stadt findet sich halt gerne an bestimmten Orten ein...
    Die Preise die ich mir von Mietwohnungen in Wien und Berlin mal dazu angesehen haben unterscheiden sich bei vergleichbarer Wohnsituation übrigens nur marginal. Die Einkommen in Wien scheinen mir nach Netzrecherche auch nicht viel höher als in Berlin. Wien subventioniert seine Gemeindebauten mit 680 Millionen per anno. Berlin ist immer noch eine günstige Großstadt zum Wohnen, nur die extrem billigen Mieten der letzten Jahre lassen den wirklich hohen Anstieg (in den Normalbereich) als teuer empfinden.

    Der Ansatz von (z.T. staatlichen/städtischen) Investoren/Wohnungsbaugesellschaften für vergleichbare Großsiedlungen z.T. Elisabeth-Aue, Ilsestr. oder die Randbebauung des Tempelhofer Feldes werden aber gerade zu als Angriff auf die Bürger und Mieter verstanden und verhindert.
     
    Pitty und phoenix11 gefällt das.
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