an Azubis vermieten - Bürgschaft der Eltern ?

Dieses Thema im Forum "Zahlungsmoral der Mieter/Vermieter" wurde erstellt von Albertvermieter, 25.07.2014.

  1. #1 Albertvermieter, 25.07.2014
    Albertvermieter

    Albertvermieter Benutzer

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    Hallo,

    habe hier ja schonmal den Hinweis gelesen, daß die Miete + NK als Richtwert 40 % des vorhanden Einkommens nicht überschreiten sollte.

    Ich habe einen Mietinteressenten der in Ausbildung ist.
    Die 60 qm Wohnung kostet 240 EUR Kaltmiete + ca 130 EUR NK.
    In den NK ist alles enthalten (Müll, Heizung, Wasser, Abgaben etc.).
    Logischweise müsste nur Strom, Telefon und Internet selbst getragen werden.

    Was, wenn das Lehrlingsgehalt nicht ausreicht.

    Wie können Besipelsweise die Eltern für Ihn bürgen und in welchem Rahmen wäre dieses zulässig ?
    Gibt es dafür eine Vorlage zum Ausfüllen ???
     
  2. AdMan

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  3. Andres

    Andres
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    Wurde das nicht schon im anderen Thread geklärt? Als Bürgschaft für die laufende Zahlung wahrscheinlich zulässig, alternativ die Eltern als Mieter aufnehmen. Ein Restrisiko bleibt immer.


    Google "Vorlage Bürgschaft laufende Mietzahlung". Auf der ersten Seite sind schon drei.
     
  4. Nero

    Nero Erfahrener Benutzer

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    Vermietung an Azubis i

    Mir persönlich ginge es auch nicht nur um die Sicherheit der Miete.

    Ich habe einen Sohn (allerdings erst 16) der demnächst seine Ausbildung antritt.

    Ihm eine Wohnung zu überlassen oder gar an ihn zu vermieten - käme für mich nicht in Frage.

    Über die Mietsicherheit (Bürgschaft der Eltern) hinaus, halte ich manch andere Belange (Pflichten) auch für sehr wesentlich. Ob das hinhaut?

    Ich, an deiner Stelle, würde auf diesen Bewerber/ähnliche Profile verzichten.
     
  5. #4 Erdbärchen, 01.08.2014
    Erdbärchen

    Erdbärchen Neuer Benutzer

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    Aus eigenen schlechten Erfahrungen kann ich nur sagen, wir vermieten nicht mehr an so junge Leute. Meist ist es die erste eigene Wohnung und den Pflichten die diese mit sich bringt sind die wenigsten gewachsen. Den Ärger hast du nachher als Vermieter und kommst dir vor als ob du ein Erziehungsheim leitest.
    Die eventuellen Zahlungsausfälle durch das geringe Einkommen und die aber doch so großen Wünsche kommen noch als Extra obendrauf.
     
  6. #5 anitari, 03.08.2014
    anitari

    anitari Erfahrener Benutzer

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    Ich würde an den Azubi selbst gar nicht Vermieten, sondern an die Eltern, und zwar an beide, mit der Erlaubnis die Wohnung an Person XY untervermieten zu dürfen.

    Zudem würde ich mindestens 2 KM Kaution verlangen.

    Meine ganz persönliche Meinung, auch aus schlechter Erfahrung resultierend, besser nicht an Azubis vermieten, jedenfalls keine Wohnung. Was ist wenn der nach ein paar Monaten die Ausbildung schmeißt oder geschmissen wird?

    Dann hat er einen Mietvertrag mit 3monatiger Kündigungsfrist an der Backe, wird nicht mehr zahlen können/wollen und Du hast den Ärger.
     
  7. #6 Manhattan, 07.08.2014
    Manhattan

    Manhattan Neuer Benutzer

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    Der Azubi sollte natürlich auch(!) Mieter (= Schuldner der Mieter) werden und nicht nur Untermieter.

    Wenn der Azubi kein Mieter (= Vertragspartner) ist, kannst du von ihm rechtlich nichts bzw. wenig verlangen, da er nicht dein Vertragspartner ist. Du müsstest dann erst deinen Vertragspartner (= Eltern) in Anspruch nehmen auf ihren Vertragspartner (= Untermieter, Azubi) entsprechend einzuwirken (Einhaltung der Hausordnung, Unterlassung der Ruhestörung usw.).

    Also Mieter sollten beide Elternteile sowie der Azubi werden.
     
  8. #7 Erdbärchen, 07.08.2014
    Erdbärchen

    Erdbärchen Neuer Benutzer

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    Wenn schon an Azubis vermieten, sehe ich das so wie Mahattan. Dann musst du die Eltern und selbstverständlich den Azubi in den MV nehmen.
     
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