aneinandergereihte befristete Mietverträge ... , und Buchungsportale

Diskutiere aneinandergereihte befristete Mietverträge ... , und Buchungsportale im VF - Ankündigungen! Forum im Bereich Mieter- und Vermieterforum; ... normalerweise wird eine Abfolge befristeter Mietverträge ja per Gesetz um-interpretiert in ein unbefristetes Mietverhältnis, welches man als...

  1. #1 Carlo Banausen, 30.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 30.01.2019
    Carlo Banausen

    Carlo Banausen Neuer Benutzer

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    ... normalerweise wird eine Abfolge befristeter Mietverträge ja per Gesetz um-interpretiert in ein unbefristetes Mietverhältnis, welches man als Vermieter dann nur schwer kündigen kann, schon ab dem 2. Mietvertrag ...

    Was ist aber mit Buchungsportalen ... , wie AirXXX ... ? Angenommen man vermietet dort 10 mal hintereinander an die gleiche Mieterschaft ... ergeben sich dann Rechte für die Mieterschaft bzgl. unbefristeter Weiterführung des ganzen ... (und es hat nur noch keiner so gesehen) ?

    Also bspw. folgender Fall: Man vermietet seine Wohnungen (wo man zwar Eigentümer ist, aber nicht selber drin wohnt) nicht mehr per normalem Mietvertrag, sondern nur noch per AixZXX ... ... . Da kann man ja nicht zur Verteidigung argumentieren daß man selbst nur Mieter wäre und daher kein Herausgabe rechtlich bindenden Vertrages an die "Urlaubsgäste" möglich wäre ... ...
     
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  3. #2 Papabär, 30.01.2019
    Papabär

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    Erster Denkfehler! Um ein Mietverhältnis wirksam zu befristen, muss bereits bei Vertragsschluss der Grund der Befristung genannt werden. Wörtlich heißt es in §575 BGB:

    (1) Ein Mietverhältnis kann auf bestimmte Zeit eingegangen werden, wenn der Vermieter nach Ablauf der Mietzeit
    Und jetzt die große Frage ... die man sich bereits vor Abschluss des ersten Mietvertrages stellen sollte:

     
  4. Andres

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    Da es hier i.d.R. um Mietverhältnisse geht, die vom Mieterschutz ausgenommen sind (Wohnraum zum vorübergehenden Gebrauch, vulgo "Ferienwohnung", § 549 Abs. 2 Nr. 1 BGB), stellen sich solche Fragen gar nicht erst.
     
  5. #4 Wohnungsmaus, 03.03.2019
    Wohnungsmaus

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    Das zu unterscheiden, ist genau der Knackpunkt.

    Wann kann man es als Wohnung zum vorübergehenden Gebrauch deklarieren?

    Nur für Urlaubsgäste?

    Oder geht das auch wenn 3-6 Monate ein Student rein geht oder ein Berufstätiger der für einige Wochen an dem Standort ist usw.? Und das aber dauerhaft, also immer wieder soll jemand neues für ein paar Monate rein.

    Das möchte ich wegen meinem eigenen Fall mal wissen.

    Irgendwie steht das nirgends richtig genau definiert.
     
  6. #5 Carlo Banausen, 03.03.2019
    Carlo Banausen

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    .. inzwischen habe ich halbwegs die Theorie, möbliert zu vermieten, das recherchiere ich gerade ...

    Es ist wirklich zu schade: Ab und zu kommen Leute und wollen etwas mieten, sowie würden die das Geld vom Amt bekommen.

    Ich sage dann immer (denn ich fühle mich vom Gesetz dazu gezwungen): Leider will/kann ich nicht unbefristet, denn ich will nicht die nächsten 100 Jahre den Hausmeister spielen, vielleicht will oder muss ich die Hütte irgendwann mal verkaufen ...

    Der potentielle Mieter sagt dann: "Das Amt erkennt nur richtige Mietverträge an, und keine AirBNB-Vermietung oder ähnliches" ...

    ... so kommts, dass bei mir dann Urlauber und andere Kurzzeitbucher wohnen, Geld ist mehr als bei normaler Vermietung, wenn auch saisonal schwankend ... .

    Im Moment habe ich aber wieder so einen Fall, wo ich einfach jemandem die Wohnung zur Dauermiete geben würde (der braucht die), aber die Mietgesetze vermasseln es ... . Der "Mieterschutz" läßt die unteren 20% so herum leider brutal aufgeschmissen im Stich, während die Rechte von Paragraphenreitern und Mietvereins-Mitgliedern in ungesundem Maße ausgebaut sind ...
     
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