Angebotstext Verwertungsverbot?

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von columba, 14.08.2013.

  1. #1 columba, 14.08.2013
    columba

    columba Neuer Benutzer

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    Für auszuführende Instandsetzungen habe ich ein Angebot bei einem Handwerker eingeholt. Zum Schluss des Angebots ist folgendes angeführt: "Unser Angebot ist nur für Ihren eigenen Gebrauch bei dieser Baumaßnahme bestimmt und darf ohne schriftliche Zustimmung weder an Dritte weitergegeben, noch als Grundlage für weitere Ausschreibungen – auch nicht auszugsweise –verwendet werden. Zuwiderhandlungen können nach den gesetzlichen Vorschriften (u. a. Urheberrechtsgesetz,BGB, StGB) verfolgt werden." Ich möchte nun noch weitere Angebote von anderen Handwerkern für diese Maßnahmen einholen. Wie soll ich ein deckungsgleiches Angebot erhalten, wenn ich nicht den Angebotstext aus dem vorhandenen Angebot (natürlich ohne Preise) verwerten darf? Dann ist es doch gut möglich, dass die angebotenen Leistungen nicht gleichwertig sind, insbesondere wenn der Eigentümer nicht die Fachkenntnisse hat. Gibt es denn überhaupt gesetzliche Bestimmungen, in denen ein Verwertungsverbot von Angebotstexten festgelegt ist?
     
  2. AdMan

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  3. #2 Fremdling, 14.08.2013
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

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    Hallo columba,

    ist doch klar, dass kein Anbieter insofern 'missbraucht' werden will, indem seine (i.d.R. kostenfreien) detaillierten Mühen (Ortstermin, Aufmaß, Materialauswahl, Ausführungsvorschlag, ...) ohne erneuten Aufwand und ohne Kosten vom Auftraggeber an den Wettbewerb weitergereicht werden. Womöglich kommt dann der Wettbewerb zum Zuge und der eigene Aufwand bringt keinerlei Ertrag.

    Im Idealfall werden ja Ausschreibungen von Architekten (für den Auftraggeber kostenpflichtig!) erarbeitet und an mehrere Anbieter zwecks Angebotsabgabe und -vergleich versandt.

    Mit etwas Geschick bekommst Du sehr wohl vergleichbare Angebote, was dann eine Frage des Detailgrades der Vorbesprechung mit dem Wettbewerb vor Ort ist. Solltet Ihr aber ganz konkret das preis-neutralisierte Angebot des Erstanbieters nutzen wollen, könnt Ihr Euch doch dessen schriftliche Zustimmung einholen, oder?
     
  4. Pitty

    Pitty Erfahrener Benutzer

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    Andere sind immer billiger, wenn sie sich die Arbeit nicht machen müssen eine ganze Ausschreibung zusammen zu stellen. Es kostet natürlich Zeit und Geld. Das Angebot war bestimmt kostenlos. Von daher finde ich es gerecht mit dem Urheberrecht.

    Du kannst anderen Firmen auch das gleiche sagen was Du gemacht haben möchtest. Dann bekommst Du annähernd die gleichen Angebote. Oder Du bezahlst die erste Firma für die bereits ausgeführte Leistung.
     
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