Angemessenes Entgelt für Bescheinigung haushaltsnaher Dienstleistungen

Dieses Thema im Forum "WEG-Verwaltung" wurde erstellt von Fremdling, 02.02.2016.

  1. #1 Fremdling, 02.02.2016
    Fremdling

    Fremdling Erfahrener Benutzer

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    Hallo miteinander,
    im Pflichtenheft eines Verwalters gemäß WoEigG ist o.g. Bescheinigung m.W. laut juristischer Meinung nicht enthalten. Damit ist sie mit der vertraglichen Standard-Gebühr für die WEG-Verwaltung auch nicht abgedeckt, falls sie dort nicht gleich eingepreist und als inkludiert deklariert wurde. Vielmehr bietet sich hierzu die Berechnung einer Sondergebühr an. Der Aufwand der Verwaltung dürfte sich in heutiger Zeit in der zusätzlichen Erfassung der Lohnanteile bei der Rechnungserfassung in der Firmen-EDV und den Kosten für den jährlichen Ausdruck erschöpfen. - Dazu die Fragen:
    1. Haltet Ihr eine formelle vertragliche Regelung (Leistungskatalog) mit konkretem Preis pro Bescheinigung für ratsam?
    2. Welche Größenordnung -brutto- als Spanne (von ... bis ...) erachtet Ihr als angemessen?
    3. Wäre gar eine Preiskoppelung an die Höhe der bescheinigten Beträge (Partizipation am durchschnittlich erwartbaren Steuervorteil) machbar?
    4. Welche konkreten Arbeiten und Hilfsmittel führt Ihr bei eventueller Argumentation zur Gebühr an?
    Schon mal herzlichen Dank im voraus für Eure Antworten auf meine neugierigen Fragen!
    Gruß Fremdling
     
  2. AdMan

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  3. Duncan

    Duncan
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    Da dass nur richtig Arbeit macht, wenn man das nachträglich macht, ist dies von vornherein bei uns mit im Lastenheft des Verwalters. Dass kann er bei seiner Kalkulation und seinem Angebot mit einpreisen und fertig. 0,375 Cent pro Rechnung wäre auch albern.
     
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Angemessenes Entgelt für Bescheinigung haushaltsnaher Dienstleistungen

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