Angst vor Mieter

Diskutiere Angst vor Mieter im WEG - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Wohnungseigentum; Hallo, ich habe meine Eigentumswohnung in einem größeren Gebäudekomplex mit etwa 20 Wohnungen vermietet. Nun haben sich die Nachbarn meines...

  1. #1 Christian555, 28.09.2010
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    Hallo,
    ich habe meine Eigentumswohnung in einem größeren Gebäudekomplex mit etwa 20 Wohnungen vermietet. Nun haben sich die Nachbarn meines Mieters an den Hausverwalter gewandt, da mein Mieter manchmal ausfallend wird und eine andere Mieterin daher Angst vor ihm hat.
    Der Hausverwalter sagte mir, dass es möglich ist, dass die Hausgemeinschaft beschließen kann, dass mein Mieter die Wohnung verlassen muß.
    Geht das so einfach? Die Wohnung gehört mir und ich habe diese vermietet. Kann mir jemand vorschreiben, dass ich meinem Mieter kündigen muß??
     
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  3. #2 pragmatiker, 28.09.2010
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    bei guten gründen gg. den mieter ja.
    die WEG kann nicht direkt gg. den mieter vorgehen, sondern nur gg. den eigentümer.
    selbst einem eigentümer kann sein eigentum entzogen werden, wenn er grob gg. die gemeinschaft handelt. dieses handeln kann auch indirekt durch einen mieter erfüllt werden mit der folge, das der eigentümer gg. den mieter vorghen muss.
    mahnen die den mieter ab und kündigen sie bei fruchtlosigkeit. und lassen sie sich alle zeugenaussagen schriftlich mit unterschrift geben !
     
  4. #3 Christian555, 29.09.2010
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    Hallo pragmatiker,

    danke für die Antwort. Eigentlich möchte ich den Mieter nicht verlieren. Er zahlt eine gute Miete und ist auch sonst mir gegenüber umgänglich. Nur manchmal hat er eben seine Aussetzer. Wie ist das gemeint, das das Eigentum entzogen werden kann? Wie soll das vor sich gehen? Wer kann mir in diesem Fall mein Eigentum entziehen und wem gehört es dann?
     
  5. #4 pragmatiker, 29.09.2010
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    siehe WEG, das wird vom gericht entschieden und dann wird die wohnung verkauft auch gg. den willen des eigentümers
     
  6. #5 McFelsen, 23.10.2010
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    Ein Verkauf kann nicht so einfach erzwungen werden. Erstmal muss alles Nachgewiesen werden. Und das ist nicht so einfach möglich. Ist es der Fall, so kann erstmal eine Entscheidung kommen, Mieter Kündigen.

    Das Gericht muss davon ausgehen, das massive Auseinandersetzungen mit mehreren Polizeieinsätzen verbunden sind. Hierzu gibt es dann ein Aktenzeichen.

    Wenn aber z.B. eine Schlägerei stattfand, und die WEG keine Polizei gerufen hat, wie will man es den Richter erklären.

    Die Möglichkeit, einen Eigentümer zum Verkauf zu zwingen, ist ein grober Verstoß. z.B. Jemand ist der Auffassung tragende Wände rauszureißen, mit der folge das Einsturzgefahr besteht.

    Was soll den der Mieter gemacht haben ?
     
  7. Berny

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    ... und wenn der Mieter ein ärztliches Attest beibringt...?
     
  8. #7 McFelsen, 24.10.2010
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    Es gibt glaube ich noch die Bescheinigung der Geisteskrankheit, hier muss die Psychiatrie aber bestätigen das er nicht Gefährlich ist. In diesem Fall spricht erstmal nichts dagegen wenn er im Haus bleibt, Behandlungswilligkeit vorausgesetzt.

    Hierzu muss man aber auch vorher rausfinden, wer diese Störungen hat. Kann ja auch sein, das der Mieter gesund ist, und die Nachbarn verrückt. Solche Fälle gibt es auch, das mal die Polizei den Anrufer mitnimmt. Für uns hier ist die Psychiatrie Asklepios Klinik Nord Ochsenzoll zuständig. Hab zu Zeiten meiner Mietwohnung schon interessante Erlebnisse gehabt.

    Und bei mir in Haus zeigen auch einige Auffälligkeiten. Was ich sehr Interessant finde und andere Besitzer nicht so witzig.

    Was dieses Thema angeht, hier gibt es zu wenig Infos. Hätte ich eine Eigentumswohnung zu vermieten, und so ein Fall, das in der Versammlung so etwas beschlossen werden soll. Wird meiner Meinung nach ein Anwalt fällig.
     
  9. #8 armeFrau, 24.10.2010
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    Ja, was denn nun...Du willst den Mieter nicht verlieren?
    Und, hat nur die eine Nachbarin Angst vor ihm? warum, weshalb? vielleicht hat s i e das Problem.
     
  10. #9 Christian555, 16.11.2010
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    Hallo,
    vielen Dank für Eure Antworten.
    Bei dem Mieter handelt es sich um einen Menschen mit Lernbehinderung und psychischen Problemen. (80 % Behinderung). Er arbeitet deshalb in einer Behindertenwerkstätte.
    Trotzdem merkt man ihm diese Behinderung meist nicht an. Er ist eigentlich die meiste Zeit "ganz normal". Nur manchmal, oft auch wegen Alkoholkonsum, hat er seine Aussetzer und schreit und schlägt in seiner Wohnung an die Wände. Manchmal gingen auch schon Möbel kaputt. Die Nachbarin fühlt sich dadurch (verständlicherweise) gestört und sagt sie hat Angst vor ihm. Sie muß ja immer an seiner Wohungstür vorbei gehen. Der Hausverwalter sagt, dass er ausziehen muß, wenn die Hausgemeinschaft darüber abstimmt. Ich bin aber dagegen, weil ich ihn nicht auf die Straße setzen will.
    Kann die Hausgemeinschaft in diesem Fall (Behinderung)wirklich den Auszug verlangen und was passiert, wenn ich dem Mieter trotzdem nicht kündige? Hat er durch seine Behinderung nicht irgend welche Sonderrechte?
     
  11. Berny

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    Ach, toll, dass Du uns das jetzt schon sagst! :stupid :wand:
     
  12. #11 Christian555, 16.11.2010
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    Sorry, aber so detailliert weiss ich das selbst erst seit ein paar Tagen!!
     
  13. #12 McFelsen, 28.11.2010
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    Die Gemeinschaft kann abstimmen was sie will, ist der Mensch behindert, und auch in Behandlung, z.B. Behindertenwerkstatt etc. , so kann man jemanden in Deutschland nicht wegen Behinderung kündigen. Schon gar nicht wenn er versucht sich behandeln zu lassen. Kann man auch nicht von einem Vermieter verlangen. Recht zu brechen. Der Mieter kann dich ja dann auf Diskriminierung etc. verklagen.

    Das man dir als Vermieter auch nichts richtig mitteilt, und man auch unter umständen etwas durchsickern lässt, wird vor Gericht dafür sorgen, das man die Argumente nicht sehr ernst nehmen kann. Entscheiden kann die Gemeinschaft viel.

    Ich gehe davon aus das eine Rechtsschutzversicherung hast, wenn die darüber abstimmen, so kannst du das einen Anwalt regeln lassen.

    Ein Nachweis das dein Vermieter allgemeingefährlich ist, muss dann von der Eigentümergemeinschaft gebracht werden.
     
  14. Berny

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    Uups, der Vermieter jetzt auch noch...?
     
  15. #14 Anonymous, 04.12.2010
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    Die WEG kann da Beschlüsse fassen, solange sie lustig ist. Sie kann aufgrund dessen weder das Wohneigentum entziehen noch entmieten.

    Der Werdegang der WEG so jemanden loszuwerden ist lang. Mit detaillierten Protokollen müßte man denjenigen dann schon für nicht zurechnungsfähig erklären, einen Vormund über ein Gericht bestellen lassen etc. pp. Das dauert Jahre, mindestens.

    Ich kann die anderen Eigentümer sehr gut verstehen und das solltest Du vielleicht mitbedenken, schließlich bist Du Teil der Eigentümergemeinschaft. Ansonsten muß sich diese Gesellschaft aber auch damit abfinden, dass auch Menschen mit psychischen Erkrankungen eben ein Teil dieser Gesellschaft sind und unter uns leben. "Unter uns" bedeutet eben manchmal direkt in der Nachbarwohnung.

    Ggfs. solltest Du vielleicht mit den Betreuern - wenn es welche gibt - sonst mit der Behindertenwerkstatt Kontakt aufnehmen und das Problem schildern, eigentlich werden alle diese Menschen heute medikamentös so eingstellt und kontrolliert, dass Ausfälle ausbleiben.
     
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