Anräge zur Abstimmung von der Verwaltung nicht beachtet

Dieses Thema im Forum "WEG - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Thomas123, 02.07.2012.

  1. #1 Thomas123, 02.07.2012
    Thomas123

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    Folgendes Problem stellt sich: Ich habe verschiedene Anträge zur Abstimmung bei der Eigentümerversammlung schriftlich der Verwaltung vorgelegt, unter anderem Sanierung eines den WE gehörenden Weges der Stolperfallen aufweist.

    Auf diese Anträge geht die Verwaltung im Anschreiben zur Eigentümerversammlung nicht ein.

    Welche Möglichkeiten habe ich? Der Verwaltungsbeirat ist nicht zu erreichen, den anderen Eigentümern scheint es egal zu sein, ob jemand stürzt, sie wollen nur die Miete abgreifen, aber sonst läuft da absolut nichts.
     
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  3. #2 Christian, 02.07.2012
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    Hallo Thomas,

    wie viele Stolperfallen sind es denn?

    Eventuel wäre es (auf den Aufwand und die eingesetzte Energie bezogen) besser, wenn du keine Energie und Zeit mehr in dieses Thema gegenüber der Verwaltung investierst, sondern dir ein paar Arbeitshandschuhe, eine Schaufel und ggf. eine Wasserwaage schnappst und einfach schnell die Stolperfallen beseitigst. Das dauert u.U. nicht so lange wie die Diskussionen, Briefwechsel und Gedankenmacherei und macht sogar Spaß.

    Wenn dir eh schon klar ist, daß "die anderen" dagegen stimmen werden, kann man sich doch eine Abstimmung sparen, oder?
    Die, die das genau so sehen wie du, packen vielleicht mit an oder spendieren eine Kiste Bier oder ein paar Würstchen fürs anschließende gemeinsame Grillen - und die, die nur die Miete abgreifen wollen, werden bestimmt nicht mal merken daß die Stolperfallen weg sind.

    Gruß,
    Christian
     
  4. #3 Thomas123, 02.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2012
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    Tja, da magst Recht haben. Ob "die anderen" dagegen stimmen, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wäre es zweckmäßig gewesen, wenn die HV den Punkt aufgenommen hätte, über die weitere Vorgehensweise könnte man dann ja beraten. Stellst du den Anhänger für die Steine, die notwendig sind??? (Nachtigall, ik hör dir trappsen) ;-)))))

    Gruß Thomas
     
  5. #4 Christian, 02.07.2012
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    Hallo Thomas,

    sind denn überhaupt Steine notwendig? Ist der Weg gepflastert? Wenn Steine fehlen: Wo sind die hin? Reicht es nicht, die entsprechenden "Stolpersteine" aufzunehmen, das Material darunter geradezuziehen und die Steine neu hinzulegen?

    Oder soll alles neu - und auch so aussehen? Das ist natürlich was anderes, als "nur" Höhenunterschiede auszugleichen, damit niemand stolpert.

    Und, ja, ich hab schon mal einem Kumpel geholfen, den Bereich vor der Haustüre neu zu pflastern - der Kumpel ist WEG-Mitglied, und ich hab meine Arbeitskraft, mein Auto (mit Anhängerkupplung) und meinen Anhänger (für Steinmehl für den Unterbau des Pflasters) zur Verfügung gestellt, ohne jemals was dafür bekommen zu haben. Würd' ich auch nicht wollen ;-)
     
  6. #5 Thomas123, 02.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2012
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    Es fehlen einige Steinchen unter den Pflastersteinen, wo die hin sind ist mir auch ein Rätsel. Jedenfalls sind sie an ein paar Stellen nicht mehr da.

    Einem Kumpel zu helfen, (da würd ich auch keinen Pfifferling dafür wollen), ist eine andere Nummer, wie als Eigentümer ohne Auftrag Stolperstellen auszubessern. Wer mir hilft, dem helfe ich auch, ohne Wenn und Aber. Hab da ein Elefantengedächtnis.
     
  7. #6 frenchberlin2, 02.07.2012
    Zuletzt bearbeitet: 02.07.2012
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    "Wo die hin sind" : Das macht der Regen von alleine. Keine Paranoia bitte ...

    Ick' hab' da ein ähnliches Problem: 1) kannste auf der nächsen EV ansprechen, dass es nicht aufgenommen wurde als TOP unter 'sonstiges'.

    2) Finden sich mehr ME, die das Thema auf die Liste setzten wollen für nächstes Jahr- und wird's wieder in 2013 von der HV nicht aufgenommen, dann ist das ein erster Schritt zur Absetzung der HV :)

    Ansonsten: wenn's dieses Jahr nicht auf die Liste gekommen ist, willste bis nächstes Jahr warten?
    3) Organisier' selbst (!) OHNE HV einen Umlaufbeschluss. Schreibe alle ME an, schildere das Problem, sage auch dass die HV es nicht aufgenommen hat und drücke Deine Verwunderung hierüber aus ... und in drei Monaten haste die Unterschriften aus dem Umlaufbeschluss und der Betrieb kann beauftragt werden - durch die HV :)

    Will die HV wieder die Handwerker trotz Beschluss nicht beautragen, d.h. sträubt sie sich gegen Beschlüsse, gilt wieder was ich oben gesagt: ein weiterer Grund zur Absetzung der HV.
     
  8. #7 Martens, 03.07.2012
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    Die Behebung von Stolperfallen auf einer Zuwegung ist i.a. ohne Beschluß im Zuge der ordnungsgemäßen Verwaltung möglich. Ich würde also dazu raten, die Sache etwas niedriger zu hängen und ersteinmal die Verwaltung zu fragen, wie sie mit dem Thema umgeht und was sie tut.

    Erst wenn die Stolperfallen nicht beseitigt werden und die Sache weiterhin nicht auf der Tagesordnung erscheint, gibt es überhaupt ein Problem. Der einzige Weg, das Thema gegen den Willen (oder Unwillen) der Verwaltung auf die Tagesordnung zu bekommen, ist die Klage.

    Christian Martens
     
  9. #8 frenchberlin2, 03.07.2012
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    Hey Christian,
    Du gibst immer super Tipps. Aber ich habe selbst den Umlaubeschluss als Alternative zur Klage erlebt. Und natürlich kann man so die HV umgehen. Wenn es hingegen schon so weit ist, dass man die HV umgehen muss, ist es meißtens bis zur Absetzung nicht mehr weit .. (meien Erfahrung :)

    In diesem Fall hier sind die Einladungen ja schon verschickt. Da ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, die HV wird nicht neue Einladungen herausschicken..

    Die Stolperfallen & ordnungemäße Verwaltung: Das wird ja wohl genau das Problem sein :wink5:

    Vielleicht hat die HV es auch nicht auf die Tagesordnung gesetzt, weil sie meint, es es einfach so machen zu können ohne Beschluss. Das wäre ja das Schönste. Aber dann hätte sie es dem Antragssteller im Anschreiben mitteilen können, Kommunikation ist immer besser.
     
  10. #9 Martens, 03.07.2012
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    Das Problem mit dem Umlaufbeschluß ist, daß ALLE Eigentümer schriftlich zustimmen müssen, damit ein Beschluß zustande kommt. In der Praxis - gerade dann, wenn sich die Miteigentümer nicht kümmern - funktioniert das mit der Allstimmigkeit eben nicht.
    Ich frage mich auch, was hier im Umlaufverfahren überhaupt beschlossen werden sollte?!

    Sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind, ist ein Umlaufbeschluß natürlich eine feine Sache, aufgrund der formalen Anforderungen aber kein Universalwerkzeug.

    Christian Martens
     
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