Anschluss an neue Sat-Schüssel ?

Dieses Thema im Forum "Bautechnik" wurde erstellt von Brunz, 03.04.2012.

  1. #1 Brunz, 03.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2012
    Brunz

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    Guten Morgen.

    Folgendes:

    Heute soll ein Fernsehtechniker bei uns in der Wohnung die TV-Buchse von Kabel auf Sat umrüsten,da unser Bauverein den Vertrag mit dem alten Kabelanbieter nicht verlängert hat. Eine Satschüssel wurde bereits vor einigen Monaten installiert. Der alte Vertrag wurde umgelegt.

    Nun ist es so,dass wir
    a ) weder TV schauen
    b ) noch am TV interessiert sind.

    Daher möchten wir auch nicht angeschlossen werden und demgemäß auch nicht weiter zahlen müssen.


    Frage dazu: Müssen wir uns anschliessen lassen bzw. zahlen ? Ein Vertrag mit einem Anbieter wird ja wohl kaum noch existent sein und damit ist auch eigentlich nichts umlagefähig,oder ?

    EDIT: Der Kabelvertrag läuft lt. Aussage eines Mitarbeiters unseres Bauvereins Ende diesen Jahres aus.
     
  2. AdMan

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  3. Pharao

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    :wink5: Brunz,

    also ich lese das so raus, das in eurer Miete die Gebühren für den Kabelanschluss schon enthalten sind, oder ? Wenn ihr kein Kabel mehr empfangen könnt, dann sind nach meinen Verständnis diese Gebühren auch nicht mehr Abrechnenbar mit dem Mieter.

    Das ist leider immer nur Nebensache, in welchen Maß ihr was nutzen wollt, wenn das schon in der Miete mitenthalten ist.

    Ich dachte immer, das Sat kostenlos ist (ausser die Runkfunkgebühren an die GEZ). Gegen das Anschliessen zur Satanlage könnt ihr euch m.E. nicht wehren. Aber zum Empfangen benötigt ihr ja eh dann einen Receiver und den muss man sich ja nicht kaufen.
     
  4. #3 Brunz, 03.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2012
    Brunz

    Brunz Neuer Benutzer

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    Schon klar mit der Nutzung :-).

    Es geht uns wirklich nur darum nicht mehr für etwas zahlen zu müssen was wir auch gratis bekommen,nämlich via DVB-T. Ich sehe einfach keinen Mehrwert der Satanlage gegenüber DVB-T. Eben noch mal den Mietvertrag gecheckt und es steht explizit

    -Kabelanschluß-

    in der Liste der Umlagen. Bisher haben wir dafür ca. 135 € im Jahr bezahlen müssen.

    Der Satanschluß soll knapp 7 Öcken mtl. kosten. Ist zwar weniger als zuvor,aber immer noch ca. 80 € zuviel,da wir diesen Rotz einfach nicht benötigen (zumal DVB-T bei uns 1a funktioniert).

    Ich sehe das so: Der alte Mietvertrag mit dem Kabelanschluß deckt die (Zwangs-)Nutzung einer nachträglich installierten Satanlage nicht automatisch mit ab,zumal ja für die Mietparteien (7 insgesamt) zusätzliche Kosten entstehen (Receiver). Dadurch müssten die Mieter einem Anschluß zustimmen,da eine Verbesserung/Modernisierung ja ebenfalls nicht gegeben ist (wegen DVB-T).

    Sehe ich das richtig ? Gibts da schon Präzedenzurteile zu ?

    LG

    Brunz


    EDIT:

    So,der Satfritze vom Bauverein war gerade hier. Wir haben ihn nichts montieren lassen und ich habe die Info bekommen dass

    -KEIN-

    Wartungsvertrag mit einer externen Firma existiert.
     
  5. Pharao

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    Hi,

    auch das spielt keine Rolle. Wenn eine Leistung in der Miete enthalten ist, ist es deine Sache wie du diese nutzt oder eben nicht nutzen willst. Ob es günstigere oder sogar kostenlose Angebote gibt, spielt also keine Rolle wenn zB der Kabelanschluss in der Miete enthalten ist.

    Wir handhaben das z.B. anders: Wir stellen nur den Anschluss zu Verfügung und ob der Mieter dann einen Vertrag mit einem Kabelanbieter macht, das ist uns sowas von wurscht. Nachteil daran für den Mieter: es ist oft teurer, dafür kann er aber selber wählen.

    Naja, je nach Bundesland empfängt man mal mehr oder weniger Programme über DVB-T. Bei Sat hast du x Programme natürlich mehr zur Verfügung. Unabhängig davon, bei beiden musst du GEZ-Gebühren zahlen und ansonsten ist meines Wissen Sat noch kostenlos zu empfangen, sodass deswegen hier keine extra Gebühren auf dich zukommen.

    Und wie entstehen hier diese Kosten ? Sorry, aber das Zuverfügung stellen eines Anschlusses ist m.E. nicht Umlagefähig.

    Und die Sat-Schüssel alleine dürfte keine monatlichen Kosten (meines Wissens) verursachen, somit frage ich mich schon, wie man hier auf monatlich 7€ kommt oder ist das die GEZ-Gebühr ? Wobei diese für Fernseh zu günstig wäre .....

    Es gibt hier allerdings zwei Möglichkeiten:
    EInmal das jeder Mieter eine Box braucht zum Empfangen von Sat-Programmen oder
    das das Signal in`s bestehende Hausnetzt einfach nur umgewandelt wird auf analog. Dann benötig kein Mieter eine Box, sondern nur ein Antennenkabel. Letzteres ist aber teurer und das Bild schlechter, da analog.

    Nochmal, den Receiver musst du dir nicht holen ! Sind hier evtl die 7€/monat die Miete für den Receiver ?
     
  6. Brunz

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    Nee,ich hab mich schon richtig ausgedrückt,aber ich versuche mal etwas akkurater zu texten :D

    - Bis eben hatten wir noch Kabelanschluß (analog),dafür zahlten wir ca. 12 €/mtl. via Umlage
    - Seit heute ist das Haus auf SAT-Schüssel (digital) umgerüstet. Dafür möchte der Bauverein 6,xx €uro monatlich haben. Dies beinhaltet weder die GEZ,noch einen Receiver,noch sonstwas. Laut Aussage des Monteurs vorhin stellen die 6 € praktisch eine Art Vergütung für die Montage der Schüssel dar (was wohl nicht zulässig ist nachdem was ich hier im Forum bisher lesen konnte)
    - Ein Wartungsvertrag für die Satanlage mit einem Dritten existiert nicht
    - DVB-T ist hier vorhanden,was einen Mehrwert der SAT-Schüssel gegenüber "normalem" Antennenempfang negiert

    LG

    Brunz
     
  7. GSR600

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    Wir müssen seit neustem für unsere Objekte die ihr TV über Sat haben Urheberrechtsgebühren an die Sender bezahlen, im Kabel sind die wohl anscheindend abgedeckt.
     
  8. Pharao

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    Hmm ? Meines Wissen geht das so nicht.

    Zudem wäre das m.E. auch sehr unfair (unabhängig mal von der rechtlichen Lage), den letztlich beschenkt sich der Vermieter hier jährlich ca mit 500 € Zusatzeinnahmen. D.h die Satanlage wäre nach x Jahren abbezahlt auf kosten der Mieter und dann würdet ihr ja weiterhin zahlen müssen. Meiner Meinung nach so nicht zulässig, zumal meines Erachtens solche Umbaumaßnahmen nicht der Mieter tragen muss.
     
  9. Pharao

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    Hi,

    ja, irgendsowas in der Art hab ich auch schon mal gelesen. Dachte nur, das dies bis Dato nur in "Planung" ist, also Gebühren dem Vermieter in Rechnung zustellt, wenn eine Gemeinschaftsantennte auf dem Dach ist. Das der Vermieter diese Gebühren dann weiter an seine Mieter gibt, dürfte wohl logische Schlußfolgerung sein. Aber 6€ monatlich ?
     
  10. Brunz

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    Wie gesagt,lt. Monteur (der Angestellter unseres Bauvereins ist) sind die 6 € für die Montage ,also praktisch reine Installationskosten. Von irgendwelchen Urheberrechtsabgaben war da keine Rede.

    Schriftlich hab ich leider (noch) nichts zur Hand. Wird sicher bald was kommen :D
     
  11. GSR600

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    Leider nein wir haben schon die "Bescheide" für das Jahr 2011 erhalten, diese werden über die BK an die Mieter weitergegeben, allerdings sind das keine 6 Euro/Monat.

    Bei den 6 Euro hier denke ich geht es um die Nutzung der Anlage, unsere ;ieter zahlen auch einen betrag x monatlich als Mietbestandteil für die Satanlage.
     
  12. Brunz

    Brunz Neuer Benutzer

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    Es geht NICHT um die Nutzung,hab ich doch schon geschrieben. Es geht um eine Art Umlage der Installationskosten. Ich glaube nicht dass eine Umlage solcher Kosten auf die Miete zulässig ist,zumal wir nicht gefragt wurden ob wir überhaupt angeschlossen werden wollen. Die TV-Dose jedenfalls lassen wir definitiv nicht montieren,nicht dass es nachher noch heisst mit der Montage sei ein Vertrag zustande gekommen...
     
  13. RMHV

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    Herr, lass es Hirn regnen... Leute, die Antennendosen montieren, sind in aller Regel die absoluten Mietrechtsexperten. Was immer so ein Mensch von sich gibt muss also die endgültige Wahrheit sein.

    Nun mag man sich darüber streiten, ob die Umrüstung von Kabel auf eine SAT-Antenne eine Modernisierung ist und damit 11% der anteiligen Kosten auf die Jahresmiete aufgeschlagen werden können oder eben nicht.
    Dabei ist es allerdings irrelevant, was irgendein einzelner Mieter will. Wann eine Modernisierung vorliegt, ist im Gesetz nachzulesen. Dies ist nach § 559 BGB der Fall, wenn die Maßnahme den Gebrauchswert der Mietsache nachhaltig erhöht oder die allgemeinen Wohnverhältnisse auf Dauer verbessert.
    Bis zum Beweis des Gegenteils gehe ich davon aus, dass durch den Wegfall der Kabelkosten der Gebrauchswert erhöht wird. Diese Erhöhung des Gebrauchswerts ist auch nachhaltig. Die Betriebskosten entfallen schließlich auf Dauer.
    Ob die Mieterhöhung mit 6 € zutreffend ist, kann hier nicht beurteilt werden. Im Grundsatz wird eine Mieterhöhung nach Modernisierung m.E. aber möglich sein.

    Noch mal: es ist bei einer Modernisierung völlig unerheblich, ob ein einzelner Mieter irgendetwas will oder nicht. Die Entscheidung trifft ausschließlich der Vermieter. Ein Härtefall wird bei der geringen Mieterhöhung bei gleichzeitiger Reduzierung von Betriebskosten nicht zu konstruieren sein.
     
  14. #13 Pharao, 03.04.2012
    Zuletzt bearbeitet: 03.04.2012
    Pharao

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    Hi RMHV,

    also ich sehe hier aber nun keine "Modernisierung" nach §559 BGB.
    Wo wird den jetzt hier durch diese Umstellung der Gebrauchswert erhöht oder die allge. Wohnverhältnisse verbessert ? Das das eine günstiger ist als das andere, das dürfe nicht entscheidend sein, ob nun was als Modernisierung gewertet wird.

    Oder wo hab ich jetzt meinen Denkfehler ?
     
  15. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    also ich stelle mir das so vor.
    Der Bauverein (Vermieter) hatte bisher einen Vertrag über die gesamte Anlage zur Versorgung der Vermieteten Wohnungen mit einem Kabelsignal.
    Nun hat der Bauverein nachgerechnet und festgestellt, dass die Installation einer Satelittenschüssel günstiger laufende Kosten mit sich bringt. Diese Anlage mietet er bei einer Elektrofirma die die technischen Einrichtungen stellt. daher kommen die 80 Euro Jährlich zustande.
    Die Kosten zu bewerten ist für uns natürlich nicht einfach möglich, da wir die Anlagengröße und die eingestzte Technik (Verstärker Leitunge etc.) nicht kennen.
    Einzelene Mieter aus dem Anschluss heraus zu nehmen ist bei den meisten Installationen garnicht möglich da die Leitungen nicht exklusiv in die Wohnunge, sondern von Wohnung zu Wohnung geführt sind.
    Zwar haben sie bei dir die Dose nicht erneuert, aber zahlen mußt du trotzdem, da Du ja die Möglichkeit hast den Anschluss zu nutzen und der Vertrag bestimmt die Versorgung garantiert.
    Jobo
     
  16. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Jobo45,

    kann man eine Sat-Anlage auch nur Mieten ? Ich kenn ja viel was man mieten kann, aber davon hab ich noch nichts gehört. Wenn`s zutrifft, dann hat der Fragesteller allerdings Pech, denn zB in meinen Mietverträgen wäre das dann Umlagefährig.
     
  17. Jobo45

    Jobo45 Erfahrener Benutzer

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    Ja, das geht kommt aber über die Jahre meist teurer als eine einmalige Anschaffung + normale Reparaturkosten.
    Wenn viele Mieter im Haus wohnen, lassen sich diese Kosten meist weiterreichen, was bei einer Neuanschaffung einer Anlage nicht so einfach möglich ist.
    Bei einer Anlage haben wir auf Kabelanschluss umgestellt, die Kosten für die Umstellung (neues Kabel, Dosen, Verstärker, Dienstleistung) haben die Eigentümer finanziert, denn es kommt über wenige Jahre deutlich günstiger. Kann auch teilweise steuerlich durch die Eigentümer verwertet werden.

    Das Thema zusätzliche Mediengebühren wird hier erklärt: VG Media - Gesellschaft zur Verwertung der Urheber- und Leistungsschutzrechte von Medienunternehmen mbH Jobo
     
  18. Brunz

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    1. Die Anlage ist nicht gemietet. Sie gehört dem Bauverein,hab ich auch vorher schon gepostet.

    2. Der Abtrennung einer einzelnen WE von der Schüssel/dem Verteiler ist sehr wohl möglich. Eine Satanlage ist eine SEHR SIMPLE Sache,da is nix Kompliziertes bei. Ich habe selbst schon einige Male Schüsseln installiert. Ein technisches "MUSS" jede WE zu versorgen existiert nicht.

    3. Wie kann der Wegfall eines Kabelanschlusses den Gegenstandswert erhöhen ? Internet über Kabel geht nicht mehr,Hardwareschäden bei Satanlagen müssen im Gegensatz zum Kabel vom Mieter getragen werden. Überdenke deine Aussage nochmals,bitte. Sinn ergibt die nämlich nur wenn man sie um 180 Grad dreht.

    LG

    Brunz
     
  19. #18 Papabär, 03.04.2012
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    Hm ... also eine Mod entnehme ich dem Eingangsthread jetzt auch nur unterschwellig ... aber vermutlich ist es das Einzige was hier Sinn macht, zumal mir die Aussagen des Fragestellers teilweise widersprüchlich erscheinen.

    Z.B.:
    Warum zum Geier legt sich ein klar denkender Mensch - der mit der Glotze nichts am Hut haben will - eigentlich einen DVBT-Empfänger zu?


    Du kannst ja drehen was Du willst, aber für gewöhnlich sind die Beiträge von RMHV sehr fundiert. Mag sein, daß es hier überhaupt nicht um eine Modernisierung geht ... etwas genaueres ist dem Eingangsthread m. E. jedoch nicht zu entnehmen. Mag ebenfalls sein, daß Dir die Antwort nicht gefällt ... aber "Wünsch´ Dir was" gibt´s eben nur im Fernsehen.
     
  20. #19 lostcontrol, 03.04.2012
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    also ich kann durchaus nachvollziehen was RMHV meint. ABER: ich sehe (bezogen auf unsere situation) eher eine verschlechterung im wegfall des kabelanschlusses.
    a) weil bei uns kein DVBT zur verfügung steht und
    b) weil einige unserer mieter überglücklich über den kabelanschluss sind (den vertrag hierzu müssen sie allerdings selbst abschliessen, das läuft bei uns nicht über die betriebskosten), weil sie das paket von kabel-bw mit fernsehen, internet und telefon (teilweise sogar noch mobil-telefon) einfach billiger kommt und qualitativ besser ist als das was die telekom anbietet (die ja zudem bekanntlich kein fernsehen liefern kann).

    man wird also die individuelle situation prüfen müssen.

    allerdings: meines wissens dürften bei einer sat-anlage lediglich die wartungskosten umgelegt werden. und die machen sicher keine 7 euro monatlich aus.
    wie das mit den urheberrechtsgebühren ist weiss ich allerdings nicht - davon höre ich aber auch zum ersten mal.
    GEZ wird so oder so direkt von den mietern erhoben, oder hat sich da was geändert?
     
  21. #20 lostcontrol, 03.04.2012
    lostcontrol

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    abgesehen von rechtschreib- und grammatikfehlern (auch in den noch folgenden absätzen):
    die kosten für die installation sind einmalig und erzeugen entsprechend keine "laufenden kosten".

    klingt für mich vorsintflutlich - und ich betreue eigentlich nur altbau.

    dass der vertrag (welchen meinst du jetzt eigentlich) die versorgung garantiert ist wohl eher nicht der fall. dass bei den betriebskosten die kosten für den kabelanschluss aufgeführt sind, würde ich da für den weit wichtigeren punkt halten, denn diese kosten dürfen künftig nicht mehr abgerechnet werden, wenn besagter kabelanschluss nicht mehr existiert. im berühmten "standardmietvertrag" steht aber normalerweise drin, dass wenn sich positionen ändern, wegfallen oder hinzukommen, diese auch entsprechend abgerechnet werden, von daher muss dann wohl zumindest die position "kabelanschluss" künftig wegfallen.
    eine position "sat-anlage" einzuführen, dürfte dagegen aber etwas schwieriger sein, vor allem wenn sich keine kosten belegen lassen. dass - nach abschaffung des kabels - der fernsehempfang auch weiterhin ermöglicht werden MUSS, dazu gibt's massenhaft urteile. es gibt auch urteile die ausländischen mitbürgern das recht zuspricht sich eine eigene satellitenanlage zuzulegen, wenn sie "ihre" programme nicht über die hausübliche anlage empfangen können (natürlich nur fachgerecht montiert usw.).

    die kosten für die anschaffung der anlage jedenfalls sind keine betriebskosten - eine sat-anlage gehört zur ausstattung und von daher sehe ich das auch eher als einen punkt der in die kaltmiete gehört (ob nun über eine modernisierungs-umlage oder einfach bei der nächsten mieterhöhung). instandhaltung/instandsetzung der anlage ist vermieter-sache.
    lediglich die wartung der sat-anlage kann über die betriebskosten umgelegt werden - so zumindest mein kenntnisstand. aber nicht anschaffung, installation und reparaturen.
     
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