Anschlussfinanzierg. belieb.Höhe?

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung" wurde erstellt von 206er, 09.03.2011.

  1. 206er

    206er Neuer Benutzer

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    Hallo, jetz bin ich mir nicht sicher, ob das Thema zu Finanzierung oder Steuerlich gehört – hier mal ein angenommes Beispiel:


    Ein VM hatte irgendwann eine ETW erworben, vermietet und finanziert mit Zinsbindung bis 30.6.11,
    nachdem die letzten Jahre brav getilgt wurde, Restschuld nun ca. 30.000


    Die Schuldzinsen konnte er jedes Jahr als Werbungskosten gegenüber den Mieteinnahmen absetzen,
    so dass er die ganzen Jahre negative Mieteinkünfte hatte.


    Gibt es irgendwelche rechtlichen Einwände,
    wenn er jetzt, bei der Anschlussfinanzierung nicht nur die Restschuldsumme finanziert,
    sondern z.B. statt 30’ nun die Schulden wieder auf 40’ aufstockt,
    damit wieder genügend Schuldzinsen zur Abschreibung entstehen.
    Das Ganze ohne grössere Investitionen...

    Wäre diese Erhöhung des Darleh.Betrags an irgendwelche Bedingungen gebunden?

    Die eine Bank verweigert eine Erhöhung prinzipiell,
    die andere erhöht die Summe liebend gern.



    Aber die Hauptfrage: Könnte denn das "Steuereintreib.-office" irgendwas dagegen haben?



    Bin für jede Hilfe dankbar.
     
  2. AdMan

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  3. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Manche Leute kommen auf Ideen...Schuldzinsen ohne entsprechende Verwendung abschreiben, ja nee is klar! :stupid

    Neeee, ganz bestimmt finden die das gut.

    Haben wir heute schon den ersten April ?
     
  4. 206er

    206er Neuer Benutzer

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    Tut mir leid, wenn ich da nicht so der Fachmann bin.

    Aber es könnte doch sein, dass der VM für die Tilgung nicht mehr flüssig ist und somit neues Geld von der Bank für die Bewirtschaftung der Wohnung (wie auch immer) aufnehmen müsste. Da Anschlussfinanzierg., niedrigere Zinsen als bisher.


    Der VM hat z.B. in den letzten Jahren jährliche Sond.Tilgungen vorgenommen.
    Hätte er dies nicht gemacht, läge die Restschuld doch auch deutlich höher.
    Bei diesen Sond.Tilg. könnte doch sein, dass er sich übernommen hat und nun finanziell knapp dasteht.


    Beim Kauf lies der VM Eigenkapital einfliessen. Auch damals hätte doch nichts dagegen gesprochen,
    wenn er eine höhere Summe finanziert hätte.


    Wieso siehst Du das so abwegig.
    Die gewünschte höhere Darleh. Summe resultiert ja aus einer Grundschuld für die ETW.



    Betone nochmal - kenn mich da wirklich nicht aus
    und bin wirklich dankbar, auch für einen kritischen Rat.


    Die Bank meinte, es wäre problemlos möglich und da über die Grundschuld die Zuordnung zur Wohnung ja gegeben wäre,
    würde sicher nichts dagegen sprechen...


    Gäbe es keinerlei Rechtfertigung für die Erhöhung der Anschluss-Summe?

    :Blumen
     
  5. #4 Christian, 10.03.2011
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo 206er,

    es kann sicherlich nicht im Sinne des Erfinders sein, die Zinsen für die Finanzierung des neuen Autos (oder wofür auch immer du die 10tEuro verwendest) in einen Zusammenhang mit der Vermietung der Wohnung zu bringen.

    Deine Überlegung, daß sich der Vermieter damals übernommen hat, und jetzt Kohle braucht, ist jedoch auch nciht so abwegig. ich denke, solange man nachweisen kann, daß die Zinsen für die zusätzlichen 10tEuro auch tatsächlich Werbungskosten sind, wird man sie auch als solche angeben können.

    Aber im Moment sieht es für mich danach aus, daß du das nciht nachweisen kannst, weil du die 10tEuro für etwas, das überhaupt nicht mit der Vermietung im zusammenhang steht, verwenden möchtest.

    Ob man das so pauschal behaupten kann? Warum sollte eine Anschlussfinanzierung IMMER einen niedrigeren zinssatz haben?
     
  6. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Das ist alles logisch richtig, allerdings muss man sich fragen, warum hier soviel Eigenkapital eingeflossen ist. Es hätte doch klar sein müssen, dass dies rein steuerlich betrachtet unsinnig ist.

    Was Du hier möchtest ist quasi eine Refinanzierung des Vermieters, letztendlich resultierend aus einer falschen Vorgehensweise. Und daran beteiligt sich nun mal das Finanzamt nicht.


    Entscheidend ist die Verwendung des Geldes, nicht die Absicherung. Ich habe Wohnungen ohne Grundschuldeintrag finanziert und setze trotzdem die Zinsen ab.

    Steuerlich gesehen nur bei entsprechender Verwendung.
     
  7. #6 nobrett, 10.03.2011
    nobrett

    nobrett Erfahrener Benutzer

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    Die vorgetragenen Einwände sind sicher berechtigt, aber ich würde damit rechnen, dass das problemlos beim FA durchgeht, da das FA ja nicht den Darlehensvertrag mit dem Darlehensbetrag, sondern nur die Zinsbescheinigung zu sehen bekommt. Und beim momentanen Tiefstand kann man das Darlehen schon aufstocken bevor man den alten Betrag wieder erreicht.

    Bei mir hat noch nie jemand vom FA nach der Darlehensverwendung gefragt. Wenn die Bank, die ja in der Regel für Immobiliendarlehen eine Zweckbindungserklärung verlangt mitspielt, dann spricht wenig dagegen. Was per Tilgung in die eine Richtung funktioniert, muss imo auch per Liquiditätsbeschaffung in die andere Richtung funktionieren.

    Ob das wirtschaftlich wirklich sinnvoll ist, ist eine andere Frage.
     
  8. 206er

    206er Neuer Benutzer

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    Vielen Dank für die rege Teilnahme.


    Wenn auch nicht im Sinne des angenommenen VMs,
    jedoch wenigstens klare Auskünfte.


    Hatte den Gedanken bislang wohl ziemlich blauäugig gesehen.
     
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