Arbeitskleidung als Betriebsausgabe

Diskutiere Arbeitskleidung als Betriebsausgabe im Steuer - Vermietung und Verpachtung Forum im Bereich Finanzen; Jetzt mal blöd gefragt, ich bin ja Kleinunternehmer, kann ich dann auch "Arbeitskleidung" die ich natürlich ausschließlich für...

  1. #1 Maximilian, 11.02.2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.02.2017
    Maximilian

    Maximilian Benutzer

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    Jetzt mal blöd gefragt, ich bin ja Kleinunternehmer, kann ich dann auch "Arbeitskleidung" die ich natürlich ausschließlich für Wohnungsbesichtigungen nutze, als Betriebsausgabe von der Steuer absetzen um meine Einnahmen-Überschussrechnung zu minimieren? Es gibt ja beispielsweise schicke Softshelljacken von Shops die sich auf Unternehmer eingestellt haben. Dann könnte ich finanziell das nützlich verbinden?! ;)
     
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  3. Andres

    Andres
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    Den für die Frage irrelevanten Link habe ich entfernt.
     
  4. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    was stelle ich mir da als Beruf vor, der Wohnungsbesichtigungen macht?
    Also Makler bist du wohl nach deiner Frage wegen des Ladenlokals als "Wohnung" wohl nicht.

    Berufskleidung also für was?
     
  5. #4 immodream, 11.02.2017
    immodream

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    Hallo Maximilian,
    als Arbeitskleidung kannst du sicherlich den "Blaumann " absetzen , den du bei der ersten Renovierung deiner Wohnung benötigst.
    Grüße
    Immodream
     
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  6. #5 anitari, 12.02.2017
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    Welche spezielle Kleidung, die man sonst nicht trägt, braucht man denn für Wohnungsbesichtigungen?

    Beruf? Welcher denn? Weder Vermieter noch Makler ist einer.
     
  7. #6 lostcontrol, 12.02.2017
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    Das hab ich mich auch gefragt. Ich mache Besichtigungen immer in ganz normaler Alltagskleidung, was ich halt sonst auch so trage. Und wenn mal wieder Baustelle ansteht und ich da selbst zugange bin trage ich dabei meistens abgetragene ganz normale Alltagskleidung, aber theoretisch könnte ich da wohl durchaus einen Blaumann absetzen.

    Zieht Ihr Euch für Besichtigungen ernsthaft was "besonderes" an? Wenn ja, was? Kostümchen bzw. Anzug oder wie?
     
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  8. #7 anitari, 12.02.2017
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    Ich jedenfalls nicht.

    Das heißt den sonst geliebten Schlabberlook ersetze ich schon durch "ordentliche" Klamotten. Ein Kostümchen à la Chanel ist das definitiv nicht.
     
  9. #8 immobiliensammler, 12.02.2017
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    Und selbst wenn wäre es nicht absetzbar; Taxpert wird das genauer erläutern können, aber es gibt entsprechende Urteile, dass Alltagskleidung, die auch privat getragen werden kann nie absetzbar ist (z.B. der Anzug des Bankers).
     
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  10. #9 lostcontrol, 12.02.2017
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    Echten Schlabberlook trage ich eigentlich nur zuhause. Aber meine Alltagskleidung ist auch ziemlich weit weg vom Chanel-Kostümchen, meistens trage ich halt Jeans und oben rum je nachdem vom karierten Männerhemd bis zur noblen Damenbluse alles auf was ich grad Bock habe, Hauptsache ordentlich und gepflegt.
    Ich hab aber beim Job auch keinen Publikumsverkehr bzw. wenn da überhaupt mal jemand vorbeikommt sind das eben auch eher gestandene Mannsbilder die nach Metall riechen und bei einem Chanel-Kostümchen wohl eher erschrecken würden.

    Aber was trägt man denn für Klamotten bei der Besichtigung einer 42m²-Winzwohnung die zudem auch noch eigentlich ein Ladengeschäft ist? Die Klientel die sowas mieten möchte wäre von einem Chanel-Kostümchen doch auch eher irritiert - während besagtes Kostümchen bei Besichtigung eines 150m²-Luxus-Lofts in "Citylage" schon eher angebracht ist, da würde ich wohl eher auch nicht in Jeans und Männerhemd aufkreuzen...
     
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  11. #10 anitari, 12.02.2017
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    Meine Mietobjekte sind bei mir zu Hause. :lol Ich könnte also, rein theoretisch, in Puschen und Jogginghose mal eben übern Hof zur Besichtigung gehen. Tu das natürlich nicht.

    Irritiert oder schwer beeindruckt (im Sinne von eingeschüchtert).
     
  12. #11 lostcontrol, 12.02.2017
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    Direkt bei mir zuhause ist nur die Einliegerwohnung - aber die ist ja nicht mehr auf dem "freien Markt"...
    Ansonsten muss ich allerdings ein paar Meter laufen, könnte ich zwar auch in Puschen (in meinem Fall dann eher barfuß) und Jogginghose, aber so geh ich nicht mal zum Einkaufen, dann noch eher in Baustellenkluft - die kommt ja im Schwäbischen sowieso immer gut an weil man darin so "schaffig" aussieht :-)

    Will man das bei einem JobCenter-Kunden?
     
  13. #12 taxpert, 12.02.2017
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    Die BFH-Rechtssprechung und die Richtlinien sind da ziemlich eindeutig:

    Zur typischen Berufskleidung gehören Kleidungsstücke, die
    1. als Arbeitsschutzkleidung auf die jeweils ausgeübte Berufstätigkeit zugeschnitten sind oder
    2. nach ihrer z. B. uniformartigen Beschaffenheit oder dauerhaft angebrachten Kennzeichnung durch Firmenemblem objektiv eine berufliche Funktion erfüllen,
    wenn ihre private Nutzung so gut wie ausgeschlossen ist. Normale Schuhe und Unterwäsche sind z. B. keine typische Berufskleidung.

    Bei der privaten Nutzung kommt es dabei nicht auf die tatsächliche Nutzung, sondern nur auf die Möglichkeit der Nutzung an! Deshalb stellen auch die ANzüge eines Bankers oder der schwarze Anzug eines Bestatters genausowenig BA/Wk dar, wie die weißen Hosen und Socken eines Arztes!

    Daran ändert auch ein Emblem nichts, selbst wenn es den gesamten Rücken der Softshelljacke einnimmt!

    taxpert
     
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