Arge erkennt Betriebskostenabrechnung nicht an.

Diskutiere Arge erkennt Betriebskostenabrechnung nicht an. im Abrechnungs-/Umlagmaßstab Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Hallo die Arge erkenn die Nachzahlung der Betriebskostenabrechnung nicht an. Hier die Abrechnung. Laut Arge ist das verkehrt: Könnt Ihr mir...

  1. #1 pflaster, 26.11.2013
    pflaster

    pflaster Neuer Benutzer

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    Hallo
    die Arge erkenn die Nachzahlung der Betriebskostenabrechnung nicht an.

    Hier die Abrechnung. Laut Arge ist das verkehrt:

    Könnt Ihr mir sagen was da falsch ist? Es steht doch alles aufgelistet drin. Oder ist da was verkehrt? Es geht nicht um die Zahlen es geht angeblich um die falsche Auflistung der Kosten.

    Betriebskostenabrechnung 2012 Mietobjekt: ............................

    Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum 01.01.2012 bis 31.12.2012

    Grundsteuer / Müllabfuhr 12 x 11,50,-€ = 138,-€
    Wasser / Abwasser 12 x 75,-€ = 900,-€ Heizkosten 12 x 145,-€ = 1.740,-€ Schornsteinfeger 12 x 5,42€ = 65,04€ Wohngebäudeversicherung 110,44€ ------------------------------- Gesamtergebnis 2.953,48€

    Vorausgezahlte Nebenkosten von den öffendlichen Kassen Landkreis Harz 12 x 23,50€ = 282,-€

    Laut Mietvertrag sind 266,50€ Miete und 225,72€ Nebenkosten fällig. Das ist eine Differenz von 202,22€ pro Monat. Daher die hohe Nachzahlung.

    Die Nachzahlung für das Jahr 2012 von 2671,48€ ist bis zum 01.11.2012 fällig.

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  3. Andres

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    Wenn das die ganze Abrechnung ist (und du uns hier nicht nur den Teil präsentierst, den du relevant findest), kann ich dir sagen, was bei der "Auflistung der Kosten" nicht stimmt: Diese Abrechnung ist nicht nachvollziehbar. Sie zeigt weder die angefallenen Gesamtkosten auf noch lässt sie den Umlageschlüssel und seine Anwendung erkennen. Auch die Aggregation von z.B. Grundsteuer und Müllabfuhr ist nicht zulässig.

    Wenn du dann nachvollziehbar dargestellt hast, was du hier eigentlich abrechnen willst, kommen vielleicht noch sachliche Einwendungen - im Moment kann man das ja nicht verstehen und folglich auch nicht sachlich überprüfen.
     
  4. #3 Pharao, 26.11.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.11.2013
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    Hi Pflaster,

    nur mal als Hinweis, da du das als Vermieter evtl nicht wissen kannst, die "Arge" gibt es schon seit mehreren Jahren nicht mehr. Aktuell ist das das JobCenter.


    Aber nun mal zum eigentlichen, wenn die NK-Vorauszahlungen ca 225 €/Monat ausmachen bzw angesetz waren, warum hast du das nicht vorab schon mal beanstandet, das der Mieter hier nur lächerliche 23,50 €/Monat vorauszahlt :? Ich mein, eine Nachzahlung von über 2600€ ist schon heftig für einen Mieter, zumal das ja auch absehbar war und letztlich du das ja auch alles noch vorfinanzieren musst.


    Ansonsten hat "Andres" ja schon alles wichtige gesagt, das wenn das die Betriebskostenabrechnung war, das diese etwas undurchsichtig bzw nicht Nachvollziehbar ist .....
     
  5. #4 Papabär, 26.11.2013
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    Die Arge - besser gesagt das Jobcenter - prüft die Betriebskostenabrechnungen meines Wissens nach nicht auf sachliche Richtigkeit. Die ist einzig und alleine Aufgabe des Mieters.

    Hier liegen allerdings derart schwerwiegende formale Fehler vor, dass ich mir nicht sicher bin, ob es sich überhaupt um eine Betriebskostenabrechnung handelt.


    Auch auffällig:
    Das ein derart geringer Anteil konstant gezahlt wird, halte ich eher für ungewöhnlich. Allerdings regt sich in mir der vorsichtige Verdacht, dass geleistete Mietzahlungen hier zuerst die Kaltmiete aufgefüllt haben. :finger009:

    DAS wäre wiederum etwas, was das Jobcenter (zu recht) bemängeln könnte. Hierzu gibt es auch eine entsprechende Entscheidung des BGH ... die ich nur mal wieder nicht finde. Die Begründung in VIII ZR 223/10 (so etwa ab Randnr. 7) sollte allerdings ausreichend sein (auch wenn man´s ggf. 2 x lesen muss, um zu verstehen was eigentlich gemeint ist).
     
  6. Berny

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    Den Bedenken meiner Vorredner schliesse ich mich an.
     
  7. Pitty

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    Ich finde die Nebenkosten ganz schon hoch.
     
  8. Andres

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    Ohne Kenntnis des gesamten Gebäudes und besonders der hier vermieteten Wohnfläche lässt sich das nicht wirklich einschätzen ...
     
  9. #8 Pharao, 27.11.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.11.2013
    Pharao

    Pharao Gast

    Wie willst du das beurteilen, ohne genauere Info`s :?

    Also 225 €/monat NK für`ne große Wohnung incl. Heizung, ist m.E. jetzt nicht unrealistisch. Rechne dir das zB mal grob für eine 100m2 Wohnung aus: ca. 1 €/m2 für Betriebskosten + min 1 €/m2 für Heizung und schon sind wir locker bei 200€.
     
  10. Pitty

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    Bei einer Person mit Geld vom Jobcenter kann es nur die Hälfte der Wohnfläche sein. Ich gehe hier von max. 50 m² aus.
     
  11. Andres

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    Es soll auch Familien mit Kindern geben ...
     
  12. Pitty

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    Davon gehe ich jetzt erst einmal nicht aus. Immer von. Der kleinsten Größe ausgehen.:D
     
  13. #12 lostcontrol, 27.11.2013
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    wenn das die abrechnung für 'ne single-wohnung sein soll, dann find ich die betriebskosten aber auch extrem hoch.
    allein schon das wasser ist irrwitzig - das ist bei uns schon teuer, aber hier ist es weit über das doppelte.
     
  14. #13 Papabär, 27.11.2013
    Papabär

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    Aaarrrghhh ... :erschreckt014:

    Ein Satz mit der Formulierung " ... kann nur ..." kann nur falsch sein!

    Dazu mal ein Auszug aus der Entscheidung B 4 AS 30/08 R des BSG:

    :104: So, ... und der Satz wird jetzt auswendig gelernt. Wer das beim nächsten Mal noch nicht weiß, schreibt einhundert Mal das Wort "Produkttheorie" an die Tafel ...
     
  15. Berny

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    Is auch copy änd waste erlaupt?:47:
     
  16. GJH27

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  17. Pharao

    Pharao Gast

    Statt hier munter rumzuraten, könnte man ja auch mal abwarten, was der FRAGESTELLER dazu schreibt ......

    Und wenn er sich nicht mehr meldet, dann scheint das Problem ja nicht mehr so akut zu sein.
     
  18. Pitty

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  19. #18 Sebastian-D, 30.11.2013
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    Ein bekannter von mir hat von seinem VM ebenfalls eine
    Aufstellung für Betriebskosten (Betriebskostenabrechnung) 01.01.2012 - 31.12.2012
    erhalten.
    Der Aufbau bzw. die jeweiligen endbeträge waren wie hier aufgezeigt ebenfalls
    gemacht worden.

    Es wurde dann unterm Strich noch erwähnt, was dann die Gesamtsumme ausmacht.
    Und was der Mieter bezahlt hat.

    Aus der Ges. Summe ist die Tatsächlich überwiesene NKV "Abgezogen" worden
    und so kam es auch zu "überzogenen" Nachzahlung.

    Es Fehlte schon bei näherer Betrachtung die Angaben über m² größe, und deren Anteil zur vermieteteten Wohnung.

    Kurz um:

    Die Abrechnung ist FORMEL gesehen "ungültig".

    Mein bekanter hat die Abrechnung seiner SB vom Jobcenter vorgelegt, und wenig Später
    kam die Antwort, das die Betriebskostenabrechnung nicht nachvollziehbar ist, da
    keine Angaben gemacht wurden, welche Kosten "Anteilig" auf die Wohnung eingeflossen ist.

    Die Nebenkostenabrechnung muss nach diesem Schema erstellt werden:

    - Abrechnungszeitraum
    - Ges. Kosten für das Haus [Auflistung der Positionen]
    - Verteilerschlüssel
    - Die Kosten für die Wohnung des Mieters
    - Berücksichtigung der Vorrauszahlung

    Dieses "Muster" ist hier in diesem Beitrag nicht erkennbar, und Fehlte auch bei meinem Bekannten in der Abrechnung.

    Demnach ist die Abrechnung nicht Ordnungsgemäß.

    Daher ist es auch verständlich, dass das Jobcenter diese Abrechnung nicht anerkennt, weil sie nicht nachvollzogen werden kann.
     
Thema: Arge erkennt Betriebskostenabrechnung nicht an.
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