Auflassungsvormerkung

Diskutiere Auflassungsvormerkung im Immobilien - Erwerb/Veräußerung im Inland Forum im Bereich Immobilien Forum; A schließt mit B ein Grundstückskaufvertrag ab. Da B den Kaufpreis nicht aufbringen kann, versucht er für A einen Nachkäufer zu finden. Welche...
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #1

Beluga

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A schließt mit B ein Grundstückskaufvertrag ab.
Da B den Kaufpreis nicht aufbringen kann, versucht er für A einen Nachkäufer
zu finden.

Welche Rechtsstellung hat der Kaufinteressent C, wenn er, ohne das vorheriges Wissen von dem Verkäufer A, von B die zu Gunsten von B im Grundbuch eingetragene Auflassungsvormerkung abkauft ?

:zwinker
 
#
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  • Auflassungsvormerkung Beitrag #2

Mikape

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Eine Auflassungsvormerkung kann nicht verkauft werden bzw. abgetreten werden. Sie ist namensbezogen.

Diese müsste gelöscht werden und dann neu eingetragen werden, also Zustimmung des Eigentümers notwendig. (Antrag und Bewilligung)

Also: So wird das nichts!

Was für eine seltsame Idee, soll der Verkäufer nicht wissen, das der Käufer nicht zahlen kann, tja nicht gleich unterschreiben ist hier das Motto ;)

Grüße
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #3

Irmi

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Original von Beluga
A schließt mit B ein Grundstückskaufvertrag ab.
Da B den Kaufpreis nicht aufbringen kann, versucht er für A einen Nachkäufer
zu finden.

Welche Rechtsstellung hat der Kaufinteressent C, wenn er, ohne das vorheriges Wissen von dem Verkäufer A, von B die zu Gunsten von B im Grundbuch eingetragene Auflassungsvormerkung abkauft ?

:zwinker

Hallo,

dann als erstes den Verkäufer darüber informieren, dass der Kaufpreis nicht gezahlt werden kann :vertrag Mit dem Verkäufer die Alternative besprechen. Sonst kann es für Dich sehr teuer werden!! :party

Gruß Irmi
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #4

Beluga

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Bei B gibt es sowieso nichts zu holen, deshalb hat B ja sein "Recht"
auf Auflassungsvormerkung an C verkauft.

Die Frage ist was kann C tun, da er praktisch von B reingelegt würde, wenn A mit ihm als Käufer nicht einverstanden wäre.


In der Tat ein seltsame Idee. - Wie bei einem Schwarzmarkt.
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #5

Irmi

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Hallo,

verstehe ich es richtig, dass bereits ein weiterer Kaufvertrag beurkundet wurde?

Wenn ja und zwar zu den gleichen Kondtionen, warum sollte denn der Verkäufer A damit nicht einverstanden sein, wenn er dann sein geld bekommt :banana

Es sei denn, dass Verkäufer (Käufer) B zu einem höheren Preis verkauft hat :zwinker :? :?

Wenn dem so wäre und ich der Verkäufer A wäre, würde ich aber gehörig Ärger machen :motzki :vertrag

Aber wo kein Kläger auch kein Richter :banana :banana

Gruß Irmi
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #6

Cesar

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Original von Beluga
A schließt mit B ein Grundstückskaufvertrag ab.
Da B den Kaufpreis nicht aufbringen kann, versucht er für A einen Nachkäufer
zu finden.

Welche Rechtsstellung hat der Kaufinteressent C, wenn er, ohne das vorheriges Wissen von dem Verkäufer A, von B die zu Gunsten von B im Grundbuch eingetragene Auflassungsvormerkung abkauft ?

:zwinker

Er kann doch froh sein, dass er einen anderen käufer (C) gefunden hat.
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #7

Beluga

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Nicht unbedingt. A will nicht unbedingt mit jedem oder C Geschäft machen.
Es kommt darauf an wer und wie der Nachkäufer C ist.
Ein Kaufvertrag ist auch nicht einfach so übertragbar. Also hat C das Nachsehen. A macht B weiterhin haftbar.
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #8

Insolvenzprofi

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Original von Beluga
Nicht unbedingt. A will nicht unbedingt mit jedem oder C Geschäft machen.
Es kommt darauf an wer und wie der Nachkäufer C ist.
Ein Kaufvertrag ist auch nicht einfach so übertragbar. Also hat C das Nachsehen. A macht B weiterhin haftbar.

es gibt nur eine Möglichkeit, die AV löschen zu lassen und anschließend einen neuen KV machen....andernfalls wird es sehr kompliziert und nicht gerade sicher...
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #9

Cesar

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Also mir stellt sich jetzt die Frage, ob der Inhalt des KV für C einen anderen (für A) auch die gleiche Gültigkeit bei Namensänderung (von C nach A) hat.

Was nach Gesetz der BRD eine WE (Willenserklärung) beinhalten muss ist uns doch alles klar.

Sollte "C" oder "A" eine "WE" nach dem Gesetz der "BRD" (steht im BGB) nicht forgerecht Ausführen, könnte es zu einer nichtigen "WE" kommen.

und die Moral aus der Geschicht:

WE macht man oder nicht.


Cesar :hase
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #10

Insolvenzprofi

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vergiss den schwachsinn, damit handelst du dir nicht nur beim verkjäufer ärger ein, denn auch der notar wird froh sein, dich nicht wider zusehen....das ist zu kompliziert... glaubs mir...
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #11

Insolvenzprofi

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vergiss den schwachsinn, damit handelst du dir nicht nur beim verkjäufer ärger ein, denn auch der notar wird froh sein, dich nicht wider zusehen....das ist zu kompliziert... glaubs mir...
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #12

Insolvenzprofi

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vergiss den schwachsinn, damit handelst du dir nicht nur beim verkjäufer ärger ein, denn auch der notar wird froh sein, dich nicht wider zusehen....das ist zu kompliziert... glaubs mir...
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #13

Insolvenzprofi

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Original von Irmi

Aber wo kein Kläger auch kein Richter :banana :banana

Gruß Irmi

diese aussage ist die schlechteste die jemand in einer situation wie diese gebrauchen kann!
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #14
lostcontrol

lostcontrol

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die willenserklärung ist doch ohnehin nichtig, wenn B nicht zahlen kann?
ich versteh das problem nicht wirklich, ist doch alles superklar im vertragsrecht der BRD geregelt?

die sogenannte "auflassungsvormerkung" gibt es doch ohnehin nur für den zeitraum zwischen BEZAHLUNG (!!!) und grundbucheintrag - zwecks absicherung des käufers (könnte ja sein der verkäufer meldet in der zwischenzeit privatinsolvenz an und das haus / die wohnung wird gepfändet, da der grundbucheintrag noch nicht vorgenommen wurde).
lange rede, kurzer sinn:
wenn B garnicht bezahlt hat, gibt es auch keine auflassungsvormerkung.

da würd ich mal nachforschen - sieht mir gewaltig nach betrug aus...
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #15

Beluga

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wenn B garnicht bezahlt hat, gibt es auch keine Auflassungs-
vormerkung.


Stimmt nicht.
Die auflassungsvormerkung wird eingetragen sobald der Kaufvertrag abge-
schlossen wird. Oft wird die Fälligkeit der Kaufpreiszahlung sogar davon abhängig gemacht.

Die Auflassungsvormerkung dient dem Käuferschutz, durch die Auflassungs-
vormerkung ist der Verkäufer verhindert, das Grundstück anderweitig nochmals (also mehrfach) zu verkaufen.

Wenn der Kaufvertrag nicht zustande kommt, weil Käufer nicht zahlen kann, ist die Auflassungsvormerkung zu löschen, wozu der Käufer verpflichtet ist.
Aber wenn Käufer stattdessen sein "quasi- Recht" anderweitig verkauft, ...
wird zu eine lange Gesichte.


Also neue Mode: Verkauf ohne Auflassungsvormerkung.
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #16

Irmi

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Hallo Rainer,

wo soll denn der Hinweis "wo Kein Kläger auch kein Richter" falsch sein :?

Es kommt immer mal vor, dass ein Käufer nicht zahlt bzw. zahlen kann. Wenn alles ordnungsgemäß läuft, kann mit Zustimmung der Verkäufer der Käufer sich zur Schadensminderung auch einen Ersatzkäufer suchen. Und dieser tritt dann in den bestehenden Kaufvertrag ein. :vertrag

Aber so wie der Fall hier geschildert wird und auf Fragen, ob der Käufer B evtl. einen höheren Kaufpreis erzielen will ( natürlich in eigene Tasche?!?) kommt es mir alles sehr fraglich vor.

Gruß irmi
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #17

Insolvenzprofi

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Original von Beluga

Die Auflassungsvormerkung dient dem Käuferschutz,


relativ, denn es kann ein Vermerk nachträglich aufgrund des 20 ZVG eingetragen werden, wo dann aber wegen der Grundschuld im Vorang der AV betrieben wird,,, dann ist die AV auch fürn Ar...

Original von Beluga

durch die Auflassungs-
vormerkung ist der Verkäufer verhindert, das Grundstück anderweitig nochmals (also mehrfach) zu verkaufen.

stimmt, das ist das auch einzige,

übrigens die AV wird immer eingetragen, der KP fließt erst später....
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #18

Cesar

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Original von Insolvenzprofi
vergiss den schwachsinn, damit handelst du dir nicht nur beim verkjäufer ärger ein, denn auch der notar wird froh sein, dich nicht wider zusehen....das ist zu kompliziert... glaubs mir...

Du wiederholst Dich!
Die Vormerkung stellt im deutschen Sachenrecht eine im Grundbuch verlautbarte Prophezeiung eines zukünftigen Rechtserwerbs an einem Grundstück dar, auf den derjenige, zu dessen Gunsten die Vormerkung eingetragen wurde, einen obligatorischen Anspruch hat. Der vorgemerkte obligatorische Anspruch kann sich auf die Übertragung des Eigentums oder eines sonstigen Rechts an dem Grundstück, auf die Aufhebung eines beschränkten dinglichen Rechts an dem Grundstück, auf die Änderung der Inhalts oder des Ranges eines solchen Rechts richten. In der Praxis ist der häufigste Fall die Auflassungsvormerkung, die als künftige Rechtsänderung eine Auflassung (auch: Aufsandung), also die rechtsgeschäftliche Übertragung des Eigentums ankündigt. Die Vormerkung ist in den §§883ff. des BGB geregelt.
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #19

Insolvenzprofi

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Original von Cesar
Du wiederholst Dich!
Die Vormerkung stellt im deutschen Sachenrecht eine im Grundbuch verlautbarte Prophezeiung eines zukünftigen Rechtserwerbs an einem Grundstück dar, auf den derjenige, zu dessen Gunsten die Vormerkung eingetragen wurde, einen obligatorischen Anspruch hat. Der vorgemerkte obligatorische Anspruch kann sich auf die Übertragung des Eigentums oder eines sonstigen Rechts an dem Grundstück, auf die Aufhebung eines beschränkten dinglichen Rechts an dem Grundstück, auf die Änderung der Inhalts oder des Ranges eines solchen Rechts richten. In der Praxis ist der häufigste Fall die Auflassungsvormerkung, die als künftige Rechtsänderung eine Auflassung (auch: Aufsandung), also die rechtsgeschäftliche Übertragung des Eigentums ankündigt. Die Vormerkung ist in den §§883ff. des BGB geregelt.

viel Text, obwohl alles sonnenklar oben schon erwähnt wurde :O

vermutlich ist dir entgangen, dass ich eine ausbildung auf dem gebiet gemacht habe, selbst wenn die Vormerkung den anspruch sichert, hat das eine mit den anderen nichts zu tun, der verkäufer hat das recht, dass der erwerber seine pflichten erfüllt, wenn er es nicht tut, würde ich mit konsequenzen handeln!
 
  • Auflassungsvormerkung Beitrag #20

Cesar

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Ja, hast Recht.

Bedenke aber, dass ich AZUBI im ersten bin und das noch nicht (so wie Du) gelernt habe. Habe es doch nur gut gemeint.


Gruß

Cesar :hase
 
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