Aufteilung Regenwasser in NK-Abrechnung

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von kabus, 11.01.2015.

  1. kabus

    kabus Erfahrener Benutzer

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    Hallo,

    in der Gemeinde wird seit kurzem zwischen Regen- und Schmutzwasser unterschieden. Schmutzwasser wird ja üblicherweise nach Verbrauch (Uhren) oder auf Personen umgelegt.

    Wie handhabt ihr das mit dem Regenwasser? Legt ihr die Kosten pro qm oder WE um und wie berücksichtigt ihr die Garagen? Deren Dachflächen, abgeleitet in die Kanalisation, fallen ja auch unter das Regenwasser.

    Es handelt sich um ein MFH mit 18 WE und einem Garagenhof mit 16 Garagen.
     
  2. AdMan

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  3. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    nach qm Wohnfläche.
    Zumindest mache ich da nicht noch eine Unterscheidung von wo das Regenwasser abgeleitet wird.

    Bin gespannt wie andere das handhaben?
     
  4. kabus

    kabus Erfahrener Benutzer

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    Das, denke ich, kann zu Problemen führen. Die Stadt/Gemeinde berücksichtigt ja alle Flächen, die Wasser in die Kanalisation leiten. Die Mieter des Hauses würden ja bei deiner Vorgehensweise die Nebenkosten der Mieter mittragen, die nur eine Garage angemietet haben, aber nicht im Haus wohnen.

    Korrekt wäre es entweder die Innenfläche der Garagen mit zur "Wfl." zu rechnen - nur zur Berechnung der Kostenverteilung des Regenwassers - oder als zusätzliche Einheit zu berücksichtigen. Dann würden die Kosten auf 34 Einheiten verteilt, 18 Wohnungen und 16 Garagen. Letzteres wäre für mich am plausibelsten.
     
  5. Andres

    Andres
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    Bis auf die Terminologie (wie man es dreht und wendet: Garagen sind keine Wohnfläche) ist das korrekt. Üppige Lektüre liefert eine Suche nach dem Begriff "Vorwegabzug". Der ist übrigens nur durchzuführen, wenn die andere Nutzung eine wesentliche Belastung für die Mieter darstellt. Also mal ausrechnen, um welche Summen es hier geht - evtl. kann das unterbleiben.

    Mit den Garagenmietern sollte tunlichst keine BK-Abrechnung vereinbart werden, weil das unverhältnismäßig aufwändig ist. Die anteiligen BK aus dem Vorwegabzug kalkuliert man lieber pauschal ein.
     
  6. sara

    sara Erfahrener Benutzer

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    wenn du fremdvermietete Garagen hast, kannst du das auch so handhaben.
    Machst du bei deinen fremdvermieteten Garagen auch eine NK Abrechnung ?

    Wie sieht es dann mit den Zufahrtswegen aus, diese sind wohl gepflastert und da wird das Wasser auch abgeleitet?
    Also müssten diese Flächenanteile auch zu den Garagen zugerechnet werden?

    Wie hoch ist denn die Regenwassergebühr?
     
  7. kabus

    kabus Erfahrener Benutzer

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    Künftig müsste ich eine machen, daher auch meine Frage hier. Die Regenwassergebühr beträgt knapp 800€.
     
  8. #7 immodream, 11.01.2015
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    Hallo Kabus,
    ich würde die versiegelten Flächen für die Garagen berechnen und auch versuchen, die den Gargenmietern in Rechnung zu stellen.
    Den Restbetrag kann man dann ja aus der Restfläche und dem Preis/m2 versiegelter Fläche ermitteln.
    Diesen Betrag würde ich dann anhand der Wohnfläche verteilen, sowie Versicherungen, Flurbeleuchtung, Grundsteuer usw.
    Das wär in meinen Augen gerecht.
    Grüße
    Immodream
     
  9. #8 SingleBells, 11.01.2015
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    Wie errechnet man denn eine Fläche, die nur zu einer Garage gehört?
     
  10. dots

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    Hast du in Mathe nicht aufgepasst? Geometrie? Flächenberechnung?

    Oder gehts dir darum, wie sich eine Fläche, die nur zu einer Garage gehört, definiert?
     
  11. #10 SingleBells, 11.01.2015
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    Nein, ich bin strunz-blöd.

    Und ja, wieviel Fläche rechne ich bitte zu einer angemieteten Garage? Wieviel Vorfläche? Zufahrtsfläche?
     
  12. #11 immodream, 11.01.2015
    immodream

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    Hallo SingleBells,
    die Gebühr wird doch für alle Flächen berechnet, deren Regenwasser nicht in einer Rasenfläche oder im Erdreich versickert, sondern in die normale Kanalisation läuft.
    Du musst also zuerst einmal schauen, ob das Regenwasser von den Garagendächern auf den Rasen oder im Erdreich versickert oder über ein Rohr ins Kanalnetz läuft.
    Und dann musst du logischer Weise alle gepflasterten Flächen und Zufahrten vor den Garagen betrachten.
    Fließt hier das Regenwasser direkt ins Kanalnetz oder wird es wie bei neueren Anlagen in eine Versickerungsfläche ( oft ein Kiesbett oder Rohrsystem unter der Oberfläche )geleitet.
    Diese beiden Dinge müsste man erst klären, bevor man eine Versickerungsgebühr den Garagen zuordnen kann.
    Grüße
    Immodream
     
  13. #12 SingleBells, 11.01.2015
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    Ich danke dir, @Immodream.

    :)
     
  14. #13 alibaba, 12.01.2015
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    da wird man wieder ordentlich beschissen von der €uroRegenTrude :unsicher038:

    im gegenteil man müsste €uros bekommen , da man gutes RegenWasser extra

    zu verdünnung der Scheisse zu gibt und dadurch der ReinigungsProzess erheblich

    unterstützt wird ,aber da hat wieder ein wichtiger Mann ein Weg gefunden

    die Bürgern das Geld aus der Tasche zuleihern :smile050:


    Gruss
    alibaba :rauch003:
    PS:
    SauberLuftSteuer 5,-€ , und bald die SchneeSteuer auf Grundstücksgroesse :97:
     
  15. GSR600

    GSR600
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    Wir berechnen den Anteil der Garagen und dieser ist nicht umlegbar. Der Rest wird nach Anzahl der whg umgelegt. Da uns das als die beste Wahl erscheint. Gab deswegen in den letzten 4 Jahren auch keine Probleme.
     
  16. kabus

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    Kann man eigentlich die Dachflächen der Garagen herausnehmen, wenn die Entwässerung auf der Rasenfläche des Grundstücks erfolgt? Das ist sehr groß und man könnte die Entwässerung ja umleiten.
     
  17. #16 sara, 12.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2015
    sara

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    Nun das solltest du bei deiner Gemeinde erfragen, bzw. müsstest du da einen Antrag stellen, wenn du das Regenwasser der Garagen über Verrieselung selbst durchführst, damit diese Flächen aus der Berechnung raus genommen werden.
    Nur ich denke, dass die da auch einen Nachweis haben wollen, außerdem könnte das auch nicht genehmigt werden.

    Bei 16 Garagen kommt da schon eine Menge Wasser zusammen. Dafür müsstest du aufwändige Dränagen in die Rasenfläche einbringen.

    http://www.google.de/imgres?imgurl=...r=4280&page=1&start=0&ndsp=32&ved=0CCMQrQMwAQ


    Wie wurden bei dir überhaupt die Flächen ermittelt?
    Bei uns wurden die bei einem Objekt per Satelitenfoto vom Amt aufgeführt und auch berechnet.
    Bei einem anderen musste man selbst die Angaben über die Dach- und versiegelten Flächen machen.
     
  18. #17 kabus, 12.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2015
    kabus

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    Ich meine Letzteres. Ich habe mal die versiegelten Flächen angegeben, dann tat sich aber lange Zeit nichts. Ob im Nachhinein noch Fotos herangezogen wurden, keine Ahnung.
     
  19. #18 Nero, 12.01.2015
    Zuletzt bearbeitet: 12.01.2015
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    Einigen Vorrednern kann ich mich in der Erfassung und Abrechnung anschließen.

    Die Gemeinde ist damals mit einem Lageplan! an die H.Eigentümer herangetreten, der u. a. die versiegelten Flächen nebst vermuteten ! auswies.
    Alternative Angaben (Korrekturen bzgl. Ökoflächen) waren ausdrücklich erbeten .

    Diese habe ich - gemäß Maßstab aus dem Gesamtplan - herausgerechnet.
    Sie wurden in der nunmehr geltenden Endbewertung zu meinen Gunsten entsprechend berücksichtigt.

    Bei einer danach relevanten Fläche von nur noch z. B 330 m2 zahlt man hier 0,53 E/m²

    Den hieraus resultierten Gesamtbetrag verteile ich auch anteilig nach m² (= Wohnungsgröße)

    Ach ja, meine Korrektur betraf natürlich alles, was nicht mit Wohnzwecken zu tun hatte und zudem auch ins Grüne "kanalisiert" wurde.
    Ein bisschen Rechnen und Nachforschen halte ich in deinem Fall (siehe Höhe d. Kosten) für wirklich sinnvoll.
     
  20. #19 immodream, 12.01.2015
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    Hallo Kabus,
    wenn du doch die versiegelten Flächen angegeben hast , hast du hoffentlich die Unterlagen aufbewahrt und kannst doch erst einmal nachsehen, ob du die Fläche der Garagen mit angegeben hast.
    Wenn ja und du lässt jetzt das Regenwasser im Rasen versickern, würde ich beim Bauamt anrufen und nachfragen, wie man die angegebene Fläche verringern kann.
    Grüße
    Immodream
     
  21. #20 immodream, 12.01.2015
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    Hallo alibaba,
    weil ja viele Menschen versuchen, die Versickerungsgebühren niedrig zu halten, müssen ja schon einige Gemeinden mit zusätzlichen Wasser nachspülen.
    Den Aufwand muss logischerweise der Bürger wieder mit bezahlen.
    Grüße
    Immodream
     
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