Aufteilung von Wasser und Heizkosten

Dieses Thema im Forum "Abrechnungs-/Umlagmaßstab" wurde erstellt von bittehelfen, 22.01.2010.

  1. #1 bittehelfen, 22.01.2010
    bittehelfen

    bittehelfen Neuer Benutzer

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    Hallo, bin neu und möchte erst mal hallo sagen :wink.
    Ich habe vor mein Einfamilienhaus in 2 Wohnungen zu teilen, nun meine Fragen.
    Kann man das Wasser über 2 Zähler einmal Gesamtverbrauch und einmal den Verbrauch der oberen Wohnung abrechnen. Bei Kaltwasser dürfte das kein Problem sein aber wie mache ich das mit dem Warmwasser?
    Habe eine Ölzentralheizung.
    wenn ich nun in den Vorlauf und den Rücklauf der Heizkörperleitung und in den Vorlauf und Rücklauf der Fußbodenheizung je einen Wärmemengenzähler einbaue, und in den Vorauf und Rücklauf der oberen Wohnung einen einbaue, ist dass dann zulässig das ich über die Differenz die Kosten berechne.
    Geht das bei Wasser auch?
     
  2. AdMan

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  3. Larina

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    Hallo,

    ich habe ein kleines Zweifamilienhaus, aufgeteilt in zwei Wohnungen von je 60m² und habe ein ähnliches "Problem".
    Das OG bewohne ich und das EG bewohnt meine Mieterin.
    Ich könnte nun überall ein Wasserzähler hier, ein Wasserzähler dort installieren.
    Aber wie schon gesagt, wo bleibt dann das Warmwasser für die Heizung etc....

    Ich habe es wie folgt gelöst:
    Ich bespreche diese Angelegenheit vor dem Mietvertrag und biete eine einfache "pro Kopf" -Abrechnung an!
    Habe mittlerweilen meine zweite Mieterin und die war auch damit einverstanden und hat den Mietvertrag auch so unterschrieben.
    Bis jetzt war das eine einfache Lösung!
    Sicher verbraucht die eine Partei mal mehr und die andere Partei mal weniger. Doch wenn ich überall diese Zähler einbaue, sind das nicht nur Kosten, sondern auch ein nicht unerheblicher Aufwand, was ich auch erst einmal tragen müsste.
    Solange die jeweilige Mietpartei schriftlich damit einverstanden ist, ist alles okay!
    Geht sicher auch nur in einem privaten Zweiparteienhaus und Wohnung wird auch nur an 1 Person vermietet. Sollte eine zweite Person einziehen, wird neu verhandelt!
     
  4. #3 bittehelfen, 23.01.2010
    bittehelfen

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    Hallo Larina hast du dann gar keinen Wasserzähler?
     
  5. Larina

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    Doch, natürlich hat mein Häuschen auch einen Wasserzähler!
    Darum geht es ja.... ich hab nur EINEN fürs gesamte Haus!
    Und da wird der komplette Jahrsverbrauch einfach "pro Kopf" abgerechnen.
    D.h. meine Mieterin und meine Wenigkeit teilen uns einfach die Kosten :-)
     
  6. RMHV

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    Ohne auf Einzelheiten einzugehen: Differenzberechnung ist niemals zulässig.

    Es gibt nur zwei Möglichkeiten: entweder alle Verbrauchsmengen erfassen und danach abrechnen oder nichts erfassen und nach einem festen Schlüssel abrechnen.

    Technisch sollte die Erfassung kein unlösbares Problem darstellen. Notfalls kann an jede Zapfstelle ein Wasserzähler für warm und kalt montiert werden.

    Die Heizleistung zur Warmwassererwärmung sollte sich mit einem Wärmemengenzähler ebenfalls erfassen lassen.

    Da es Fusbodenheizungen gibt, wird die Heizleistung der beiden Wohnungen vermutlich sinnvollerweise mit Wärmemengenzählern zu erfassen sein.

    Werden Heizkostenverteiler genutzt, wäre eine Vorerfassung der Fusbodenheizung erforderlich. Das ganze wird dann auch kostenintensiv und unübersichtlich.

    Es wird eine Überlegung wert sein, ob die Gerechtigkeitskosten in einem vernünftigen Verhältnis zur hergestellten Gerechtigkeit stehen.
     
  7. #6 bittehelfen, 24.01.2010
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    Hallo, ich habe die Befürchtung das es mit der pro Kopf Abrechnung erst recht Probleme gibt da ich einen Pool im Garten habe und der viel Wasser pro Saison benötigt.
    Dann ist es ja auch nicht möglich einen Gartenzähler einzubauen und den dann vom Gesamten abzuziehen oder?
    Wie ist dass wenn man es im Mietvertrag so stehen hat das es über die Differenz berechnet wird ist das dann gültig oder unzulässig?
    Fußbodenheizung könnte ich fallen lassen ist oben nur im Bad (kann ja nicht so viel ausmachen). Habe sie die letzten 15 Jahre nicht gebraucht werde sie jetzt auch nicht brauchen. Oder muss man das dann trotzdem erfassen.
    Bei Wasser sind wenn ich es richtig verstehe bei jedem Waschbecken und bei allen Toiletten und so weiter Zähler erforderlich ist doch Wahnsinn.
    Gibt es so Zähler die in die kleinen Zuleitungen kommen oder muss immer die Hauptleitung gesucht werden?
     
  8. Larina

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    Also Wasserzähler würden m.E. an jedes Waschbecken, Spüle, Badewanne/Dusche und Toilette kommen! Überall wo halt kalt/warm-Wasser rauskommt... :lol
    Habe ich bei Freunden in ihrer Mietwohnung gesehen, sieht sehr bescheiden und globig aus. Besonders die zwei Zähler an der Badewanne!
    Deswegen habe ich mich dagegen entschieden!
    Wie gesagt, wir sind nur zwei Personen in zwei identischen Etagen!

    Für den Pool kann man vielleicht einen eigenen Zähler einbauen und den dann von der Jahresabrechnung abziehen. Mal so als "Laie" gesagt!

    Wenn jemand nun eine bessere Idee hat, so wäre ich auch sehr dankbar dafür!!!

    Meine persönliche Meinung!
     
  9. #8 bittehelfen, 25.01.2010
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    hallo larina, danke für deine Antwort ich habe mir das alles einfacher vorgestellt. die Regelung mit der Differenz ist ja total :wand:.
    Ich glaube ich mache das auch mit dem Zähler für den Pool und dann den Rest nach Kopf oder Quadratmeter.
    Ich denke wenn man alles einbauen lässt dann kostet die Abrechnung am Ende mehr als einer in einer 80 m2 Wohnung verbrauchen kann. wenn er nicht gerade 30 Grad in der Wohnung braucht.
    Und den ganzen Tag das Wasser laufen lässt.
     
  10. #9 lostcontrol, 25.01.2010
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    ich würd garnichts "nach kopf" machen.
    ruckzuck ist dann ständig besuch da (der natürlich auch die dusche benutzt) oder die freundin zieht gleich komplett ein.
    fürs wasser würde ich in jedem falle einen zähler einbauen lassen - das lohnt sich meiner ansicht nach immer.
    wasserverbräuche sind derartig individuell unterschiedlich, das würd ich nicht riskieren.
    das kann von 15kubik jährlich bis 140kubik jährlich schwanken (bei singles) - zumindest nach unseren zahlen, und die reichen nun wirklich über jahrzehnte zurück.

    im zwei-parteien-haus (in dem der eigentümer die eine wohnung selbst bewohnt) geht das ja, dass du nur für die andere wohnung einen zähler einbaust.

    heizung nach quadratmetern ist sicher das einfachste.
     
  11. #10 bittehelfen, 25.01.2010
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    Hallo lostcontrol,
    hab ich das richtig verstanden, bei mir würde es gehen nur den Mieter zu erfassen und den Gesamtverbraucht bei Wasser. Nehme an das man den Zähler über dem Wasserbereiter einbaut.
    Aber bei der Heizung geht es gar nicht oder?
     
  12. #11 lostcontrol, 25.01.2010
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    wenn du die sondersituation hast "zwei-parteien-haus, in dem eine wohnung vom eigentümer selbst bewohnt wird" kannst du so einiges machen, was anderweitig nicht erlaubt wäre (betriebskostenverordnung, heizkostenverordnung).
    sprich du hast viele möglichkeiten:

    1.) du kannst eine pauschale ansetzen (damit würdest du dir das lästige abrechnen ersparen, was bei dir sicherlich eigentlich genauso unmöglich ist wie bei mir in der selben situation, da ich nicht bereit bin jede glühbirne einzeln abzurechnen und gemeinsam genutztes konstruktionsbedingt fast komplett auf mich läuft, wie z.b. aussenbeleuchtung, kellerbeleuchtung, waschküche usw.).

    2.) du machst deine betriebskostenabrechnung soweit möglich nach verordnung, für die übrigen posten, die du einfach nicht vernünftig trennen kannst, setzt du dafür die kaltmiete etwas höher an.

    3.) du rechnest das, was gut abzurechnen ist (z.b. wasser über einen zähler) entsprechend ab und nimmst für alles, was nur schlecht oder garnicht korrekt abrechenbar ist eine pauschale.

    4.) denk dir selbst was aus, was deiner haustechnik entspricht...

    ich weiss jetzt ehrlich gesagt nicht was du mit "wasserbereiter" meinst - bei mir kommt das wasser über 'ne leitung von der stadt.
    ich hab bei mir glücklicherweise nur einen wasserzähler für die einliegerwohnung gebraucht, weil nur ein wasserrohr da rein führt. das kann auch anders sein, dann brauchst du halt mehrere wasserzähler (z.b. einen in der küche, einen oder zwei im bad usw. - das haben wir mehrfach in mietwohnungen, dass mehrere zähler nötig waren bzw. sind).

    kommt auf die heizung an.

    bei normalen zentralheizungen kannst du natürlich mit HKVs arbeiten, dann musst du sie aber im ganzen haus an jedem einzelnen heizkörper anbringen, denn die dinger messen ja nicht den verbrauch sondern nur die verteilung. die abrechnerei ist gruselig (find ich zumindest) und wenn du das selbst nicht hinkriegst (einfach ist das nicht) musst du 'ne abrechnungsfirma damit beauftragen, was ziemlich teuer ist (und sich bei einem zwei-parteien-haus relativ gesehen eigentlich nicht rechnet).

    das mit den wärmemengenzählern muss dir jemand anderes erklären, damit kenn ich mich nicht aus. aber ich tippe mal dass du hier ein ähnliches problem haben wirst und das ganze sich nicht rechnet.

    ich würd die heizkosten schlicht und ergreifend nach quadratmetern umlegen - das ist die einfachste und kostengünstigste variante. natürlich hast du dann das risiko dass dein mieter sich 25°C in der bude gönnt während du bei 18°C im pulli dasitzt, aber im normalfall ist das immernoch billiger für dich als HKVs und deren ablesung/abrechnung über firmen.
    hängt natürlich auch ein bisschen davon ab wie das verhältnis der wohnflächen zueinander ist (angenommen deine wohnung ist wesentlich kleiner als die mietwohnung, dann ist dein risiko dabei natürlich deutlich höher als umgekehrt).
    und man sollte grad im zwei-parteien-haus (vor allem älteren baujahrs) nicht unterschätzen, dass sich die wärme ja durchaus im ganzen haus verteilt. man kennt ja den effekt in "sandwich-wohnungen" (damit meine ich wohnungen, bei denen die wohnung darunter und die wohnung darüber beheizt ist), da muss man ja meist auch deutlich weniger heizen als in der EG-wohnung oder in der dachwohnung.

    also mir ist es im privathaus mit einliegerwohnung den stress einfach nicht wert, den ich hätte, wollte ich hier jeden kleinkram korrekt abrechnen. allein die zeit die ich dafür brüchte wär draussen in der arbeitswelt mehr wert, als mein risiko ausmacht. wasser kann ich dank zähler für die einliegerwohnung problemlos abrechnen, alles andere hab ich mal grob durchkalkuliert und mach's per pauschale (für die ich mietvertraglich die möglichkeit der erhöhung abgesichert hab).

    rein technisch wär's bei mir ein gigantischer aufwand korrekt trennen zu wollen - ich brüchte diverse zusätzliche stromzähler (allgemeinstrom usw.) und müsste dann natürlich auch die kabel entsprechend neu verlegen lassen, das wären irre kosten und das nur wegen ein paar glühbirnen und 'ner waschmaschine.

    allerdings sollte ich wohl dazu sagen dass die einliegerwohnung bei mir im vergleich zu meiner wohnung tatsächlich sehr klein ist (ca. 1/4 zu 3/4 oder sowas um den dreh) - da hält sich das risiko bei den heizkosten ohnehin in grenzen.
    und dass ich auch was von der beheizung der einliegerwohnung hab (das merk ich immer wenn die einliegerin im winter mal verreist ist und entsprechend die heizkörper runtergedreht hat), dann ist bei mir der boden nämlich spürbar kühler.

    also lass dir erstmal durch den kopf gehen ob eine korrekte betriebskostenabrechnung bei dir technisch überhaupt möglich wäre (ganz wichtig hierbei natürlich die elektrik im haus) und lass dir evtl. 'n kostenvoranschlag für HKVs bzw. wärmemengenzähler machen und natürlich für den bzw. die wasserzähler (die ich an deiner stelle aber in jedem fall einbauen würde).
    und dann überlegste dir wie hoch dein risiko maximal ist, drauflegen zu müssen.
    ich vermute stark du kommst besser weg, wenn du 'ne ähnliche lösung findest wie ich. und wenn du bisher noch keine erfahrung in sachen betriebskostenabrechnung hast, ist es vermutlich für dich auch deutlich einfacher, denn WENN du eine machst, dann muss die korrekt sein, sonst haste nur ärger an der backe, und das ist nicht nur verschwendetes geld sondern viel schlimmer: verschwendete lebensenergie.
     
  13. #12 bittehelfen, 26.01.2010
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    Hallo, Lostcontrol
    Danke für deine Ausführliche Anwort, heute war jemand von ista da und mir ein Angebot unterbreitet. Ich findes es steht mit ca 380 Euro im Jahr in keinem Verhältniss zu den Kosten von Öl wenn ich meinen Momentanen Jahresverbrauch fürs ganze Haus von 1200 - 1500 Litern rechne.
    Wenn ich dann in Zukunft keinen Heizkörper mehr laufen habe, da ich alles mit Holz heize, geht es mir schon auf den Wecker wenn ich dann noch 30 % über Qm abrechen soll.
    Wenn ich mich im Forum so umschaue denke ich, hast du jede Menge Erfahrung mit Vermietung, kannst du mir mal einen ca Verbrauch einer Wohnung mit 3 Heizkörper und einem Handtuchtrockner so mit ca 80 m2 sagen? Natürlich nur geschätzt von wenig bis extrem.
    Im Moment bin ich am rechnen ob es nicht besser ist das alles zu lassen wenn ich meinen jetzigen Verbrauch anschaue und die Abrechnungskosten, kann doch die obere Wohnung nicht zusätzlich ( bis auf ein Zimmer wurden ja alles jetzt auch beheizt ) soviel brauchen das sie das für mich auch rechnet, wenn ich so eine Firma beauftrage und dann noch die Zähler einbauen lassen muss.
    Beim Wasser bin ich nun schon schlauer, ein Zähler an den Warmwasserbehälter und einen für Warm und Kaltwasser an die Steigleitung für die Wohnung.
    Das war dann doch so wie ich dachte es geht über die Differenz da es für meine Sache keine Regelung gibt ( Vermieter / Mieter ).
     
  14. #13 lostcontrol, 26.01.2010
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    nö sorry, das ist unmöglich. da brauchste soviel zusatzinfo, angefangen mit den energetischen werten des hauses (ungedämmt, bauweise, fenster etc.), über die lage (klima usw.) bis hin zu angaben über die benutzte heizung und die grösse der heizkörper, sowas kannste nicht schätzen bzw. das müsste ein profi machen und auch der müsste sich das vermutlich dazu genau anschauen.
    erschwerend kommt hinzu dass ich keine vergleichswohnung habe - von den wohnungen die ich betreue haben nur 2 etwa 80qm, und ausgerechnet diese beiden werden per ölkachelofen beheizt.

    aber du müsstest doch erfahrungswerte haben, oder nicht?
    brauchst doch eigentlich nur deine ganzen alten ölrechnungen anschauen (bzw. gas etc.), die wartungsrechnungen usw. und das dann ausrechnen - oder wo hängt's?

    sag ich doch.
    es rechnet sich bei zwei-parteien-häusern normalerweise nicht.
    aber das angebot von is-da find ich jetzt teuer - da kommen wir bei der techem billiger weg (ebenfalls für 2 parteien, allerdings geht's da um insgesamt ca. 300qm).
    würd ich vielleicht sicherheitshalber auch noch bei anderen nachfragen.

    jepp, in dieser konstellation geht das ja auch. aber es ist halt 'ne sonderregelung, normalerweise dürftest du das so nicht machen.
     
  15. Larina

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    Hallo, ich noch mal....

    habe ich das richtig verstanden?

    Bei Wasser muss man die Zähler nur an die Steigleitung an Kalt.- und einen an die Warmwasserleitung machen?
    Was wären denn das grob gesagt für Kosten?
    Was ist dann mit dem Heizungswasser, oder ist das nicht so relevant?
    Hab ich da was überlesen?

    Die Heizungsabrechnung von einer Firma machen zu lassen würde bei dir ca. 380 Euro im Jahr kosten?
    Meine Güte, ist das teuer!
    Das käme ja noch zu den "normalen" Kosten obendrauf.

    Ich habe zwei Wohnungen von je 60 m², nur einen Wasserzähler und eine Gas-Heiztherme fürs ganze Haus! Wer hätte da Kostenmässig andere Erfahrungen?

    P.S. Mein Gedanke war, selbst wenn meine Mieterin unter mir die Heizung mehr aufdreht als ich, so käme mir das im OG ja auch wieder etwas zugute, da es von unten her "warm" wird.
     
  16. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Schön, dass ihr euch einig seid... und wenn es zum ersten Mal Streit mit einem Mieter wegen nicht ordnungsgemäßer Verbrauchserfassung gibt, ist diese Einigkeit die Begründung für die inhaltliche Richtigkeit der Abrechnung. :wink

    Eine Sonderregelung gibt es nur in der Heizkostenverordnung. Inhalt ist, dass die Verordnung in einem speziellen Fall abdingbar ist. Das bedeutet aber zwingend, dass die Verordnung immer dann gilt, wenn sie nicht abbedungen wurde.
    M.a.W.: Es gibt als Sonderregelung die Möglichkeit zur Vereinbarung von Sonderregelungen. Es gibt aber keine gesetzliche Sonderregelung aus der sich die ordnungsmäßigkeit einer Differenzmessung ableiten ließe.

    Bei anderen Betriebskosten als den Heiz- und Warmwasserkosten besteht (im Rahmen der Betriebskostenverordnung) ohnehin Vertragsfreiheit in Bezug auf den Umlageschlüssel.

    In beiden Fällen müsste es aber eine (wirksame) Vereinbarung über die Verbrauchserfassung durch Differenzmessung geben. Ich frage mich, wer wohl eine derartige Vereinbarung in einem Mietvertrag hat.
     
  17. #16 bittehelfen, 27.01.2010
    bittehelfen

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    hallo Larina,
    das mit der Leitung hast du richtig verstanden also ein Kaltwasserzähler und einen für die obere Wohnung, bei mir ist diese dann vermiete, wie das ist wenn man als Eigentümer die obere bewohnt ist mir nicht klar da ja dann noch Gartenwasser oder Heizung nachfüllen oder so anfällt und das in meinem Fall ja dann so un so auf mich alleine läuft.
    Was meinst du mit Heizungswasser?
    Angebot über den Einbau dieser Zähler habe ich leider noch nicht kann Bescheid geben wenn es da ist.
    Nein die gesamte Nebenkostenabrechnung kostet das im Jahr, die Kosten können aber umgelegt werden, ich weiss aber noch nicht ob dies Geräteabhängig oder nach Pateien geht.
     
  18. #17 lostcontrol, 27.01.2010
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    na ich zum beispiel *g*.
    ist doch kein problem - man einigt sich diesbezüglich, schreibt das entsprechend in die "individuellen vereinbarungen" und damit ist's geklärt.
    oder wo siehst du da ein problem?

    bittehelfen - so stimmt's aber auch nicht.
    die wasserzähler müssen schon so angebracht sein, dass sie den verbrauch in der mietwohnung messen. dass du nur eine bzw. zwei leitungen in die mietwohnung hast und die zähler im keller anbringen kannst heisst nicht dass das immer so ist.
    wie gesagt, wir haben in mietshäusern teilweise sogar 3 oder 4 zähler pro wohnung - die sind dann IN DEN WOHNUNGEN angebracht und zwar salopp gesprochen "kurz vorm auslasspunkt".
    es kommt als immer drauf an wie die jeweilige wohnung ans hauswassersystem angeschlossen ist, wieviele zähler du brauchst.

    ob die mietwohnung dann oben oder unten ist, ist eigentlich völlig egal.

    bezüglich gartenwasser / außenwasserhahn etc.:
    ich würde dir empfehlen auch dort einen zähler anzubringen, zumindest dann, wenn auch der mieter zugriff auf diese leitungen hat. zum einen möchtest du vielleicht irgendwann die gartenpflege auch umlegen, da gehört dann natürlich auch das gartenwasser dazu, zum anderen halte ich das für sinnvoll, wenn du deinen eigenen wasserverbrauch wenigstens grob abschätzen können willst.

    die abrechnungskosten der HKVs werden mit den anderen kosten zusammen abgerechnet - wie gehabt dann 30-50% nach fläche und 50-70% nach verbrauch. also NICHT nach der zahl der HKVs pro wohnung.

    du schreibst "die gesamte nebenkostenabrechnung" - heisst das, dass da auch die anderen posten, also z.b. grundsteuer, versicherungen, allgemeinstrom, wasser usw. abgerechnet werden und du garnichts mehr selbst machen willst?
    dann ist der preis vermutlich so ziemlich normal.
    aber um so abrechnen zu können, müsstest du deine haustechnik komplett ändern, dann brauchst du selbstverständlich auch für alles zähler, musst wahrscheinlich diverse geschichten neu verkabeln usw.

    frag doch mal nach was es kostet, wenn du NUR die heizkosten abrechnen lassen willst - das wäre ja in deinem fall sehr viel sinnvoller...
     
  19. #18 bittehelfen, 28.01.2010
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    Also bei mir ist es so das die Leitungen ins Bad, im oberen Stock im Abstellaum nach oben gehen, da die Küche mit dem Bad an einer Wand hängt, ist es die gleiche Leitung, so wie der Heizungsbauer sagt ist nur noch die Zirkulationsleitung umzudrehen sonst läuft die immer mit also wird sie einfach unter dem oberen Zähler zurück zur Heizung geschickt. Warmwasser müsste oben trotzdem schnell ankommen da es nur noch ein paar Meter sind.
    Wenn ich nun nicht nach Differenz abrechnen könnte dann wäre es schlimmer da meine Küche in einer ganz anderen Ecke liegt müsste dort noch ein Zähler rein und in das Bad ebenfalls, genauso ins Gäste WC, da hast du natürlich recht.

    ja alles wie Müll usw. aber wenn ich das richtig lese machen Wasser und die anderen Sachen nur ca 50 Euronen aus, der Rest ist Heizung.
    Strom wird nicht abgerechnet bei mir wurde jedes Stockwerk mit einem Unterverteiler gebaut da ja geplant war einmal oben jemanden anderen wohnen zu lassen, gibts im Keller einen eigenen Zähler.
    Nur bei der Heizung wurde es verschlafen.

    Wegen dem Gartenwasser da haben sie keinen Zugang der ist in der Garage und die bleibt bei mir. Grüsse
     
  20. sky180

    sky180 Neuer Benutzer

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    Hab folgenden Sachverhalt:

    Wohnblock mit 9 Parteien. Mitte den 60er wurde beschlossen, dass derjenige der im 1. OG wohnt, die normale Miethöhe zahlen muss, der im 2. OG 5% weniger Miete und der im EG 10 % weniger. Hintergrund waren die Heizkosten!
    Wurde so geregelt ;-) Da gabs ja auch noch keine HeizKV.

    Mitte der 90er Jahre wurde das Haus modernisiert (Dämmung, Zentralheizung mit Wärmezählern....)
    Heizkosten wurden dann immer mit den Nebenkosten abgerechnet.

    Die Heizkosten wurden mit 100 % Verbrauch abgerechnet.
    Dies wurde bis zum heutigen Zeitpunkt so gemacht auch wenn zwischenzeitlich die HeizKV in Kraft tratt.
    Alles wurde von den Mietern so akzeptiert. Ab und zu wurden Rechnungen nach geschaut, war aber alles in Ordnung.

    So und nun 2010, besteht ein Mieter darauf die Verteilung 30/70 anzuwenden. Dieser
    Mieter hat jetzt aber seit ca. 15 Jahren diese Abrechnungen so akzeptiert.

    Muss ich jetzt wegen dem einen Mieter die anderen 8 ärgern indem ich
    auf

    - 30/70 Verhältnis umstelle und
    - 2 getrennte Abrechnungen Nebenkosten und Heizkosten machen muss.

    Wer weiß da Rat??
     
  21. #20 lostcontrol, 16.09.2010
    lostcontrol

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    die heizkostenverordnung ist gültiges recht und du wirst dich danach richten müssen.
    will heissen: dein mieter kann dich anzeigen wenn du's nicht tust.
    in jedem falle aber kann er nachzahlungen verweigern und auch die betriebskostenvorauszahlung um den entsprechenden betrag kürzen.
    wer sich dann am meisten ärgert dürfte klar sein...

    sieh halt zu dass du auf die geltenden vorschriften umstellst, wo ist das problem?
    wenn du dich querstellst kann das sehr teuer für dich werden, das würd ich an deiner stelle nicht riskieren wollen.
     
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    Aufteilung der Anschaffungskosten für zwei Eigentumswohnungen: Hallo allerseits, ich habe das große Glück gehabt, zwei Eigentumswohungen (Neubau) im gleichen Haus vom Bauträger kaufen zu können, wobei ich eine...
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