Ausfall von zwei Kaltwasserzählern gleichzeitig - schon mal erlebt?

Diskutiere Ausfall von zwei Kaltwasserzählern gleichzeitig - schon mal erlebt? im Kaltwasserversorgung Forum im Bereich Betriebs- und Heizkosten; Kurz: Wer hat schon einmal erlebt, dass 2 Wasseruhren gleichzeitig zu wenig Verbrauch erfassen? Kann sich jemand eine Ursache dafür vorstellen...

  1. #1 Veritast, 26.08.2018
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    Kurz: Wer hat schon einmal erlebt, dass 2 Wasseruhren gleichzeitig zu wenig Verbrauch erfassen? Kann sich jemand eine Ursache dafür vorstellen bzw. ist eine Manipulation möglich?
    Die Wasseruhren sind zwar schon älter und werden auch ausgetauscht, aber haben bis Ende letzten Jahres korrekt angezeigt.

    Längere Version:
    Ich vermiete eine Haushälfte einer Eigentümergemeinschaft. Es gibt nur einen Wasseranschluß, sprich die zuständige Gemeinde rechnet das Gebäude gemeinsam ab. Der Verbrauch der vermieteten Haushälfte wird über zwei Zwischenzähler abgerechnet. Soviel zur Ausgangssituation.

    Jetzt behauptet die Eigentümerin der anderen Haushälfte, also dort, wo sich die Wasserzähler befinden, dass beide Wasserzähler nicht mehr korrekt arbeiten, der erfasste Verbrauch viel zu niedrig ist.
    Merkwürdigerweise soll der Schaden mehr oder weniger schlagartig mit einem Mieterwechsel im Dezember letzten Jahres, also vor 9 Monaten eingetreten sein.
    Da sich technisch nichts geändert hat, aber die verbrauchenden Personen, halte ich ein anderes Konsumverhalten (angeblich soll die Waschmaschine nagelneu und besonders sparsam sein) für die wesentlich wahrscheinlichere Ursache. Es gibt ja da himmelweite Unterschiede.
    Aber ich muss natürlich allen Eventualitäten gewissenhaft nachgehen.

    Die Eigentümerin der anderen Haushälfte möchte aus diesem Grund entgegen der notariell im Grundbuch vereinbarten Vorgehensweise, den Verbrauch nach Personenzahl verteilen, was für sie besonders vorteilhaft wäre.

    Schon einmal Danke und schönen Sonntag noch!
     
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  3. #2 sara, 26.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2018
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    Du hast viel geschrieben, aber leider ohne konkrete Angaben um wieviel m3 Wasser es überhaupt geht und wie sich z. B. nach Neuvermietung zu vorher der Wasserverbrauch und die Personenzahlen geändert haben.
    Die Personenzahl erstmal bei Wasserzählern ja egal wäre, aber evtl. Rückschlüsse geben kann.

    Zumindest eine Manipulation könntest du nach Besichtigung wohl sehen. (Umgehung einer Wasseruhr).

    Überschlagsmäßig rechne ich mit Durchschnittlich 30-40m3 pro Person/Jahr, aber in einem Mietshaus habe ich auch eine sehr sparsame Person mit ~13m3 / seit Jahren.

    Witz komm raus...
    Ja, zu früher sind die Waschmaschinen schon sparsamer, aber die Waschgewohnheiten haben sich zu früher auch geändert. Heute wird öfters gewaschen und es werden oft niedrige Temperaturen und damit entsprechende Programme verwendet die mehr Wasser brauchen, als für Koch u. Buntwäsche.
     
  4. #3 Veritast, 26.08.2018
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    Den angezeigten Wasserverbrauch kenne ich nicht, ich habe nur die pauschale Aussage, es wäre nur zu niedrig und jetzt wird auf Personenzahl umgestellt.
    Da ich schon als Praktikant die Werkswohnungen für ein großes Bauunternehmen abgerechnet habe und das Konfliktpotential dieses Verteilungsschlüssels kenne, ist mir ganz und gar nicht wohl dabei.

    Es gab nur eine Angabe nach nicht ganz einem Monat für einen Anschluß, der im Grunde nur Waschmaschine und Waschbecken (nur Kaltwasser) bedient mit nicht ganz 1 m3.
    Diesen Verbrauch bestätigten die Mieter als zutreffend, sogar eher für Sie überraschend hoch.

    Der Vorgänger verbrauchte als 1 - 2 Personenhaushalt (LAG wohnte temporär mit) ca. 50 m3 p.a., was dieser auch als eher überraschend hoch einstufte. Es gibt also für mich keinen Anlass, an der Genauigkeit zu zweifeln.

    Die Genauigkeit wäre ja einfach zu überprüfen, in dem man nur in der vermieteten Hälfte das Wasser laufen lässt und dann schaut, ob zwischen dem Hauptzähler und dem Zwischenzähler eine Differenz auftritt. Ehrlich gesagt wundert es mich, dass diese einfache Überlegung nach 9 Monaten noch nicht das Ende der Gehirnwindungen der "Betrug" vermutenden Personen erreicht hat.
    Naja, jeder redet und handelt eben im Rahmen seiner intellektuellen Möglichkeiten.
     
  5. #4 Papabär, 26.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2018
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    Mal so ins Blaue hinein geraten: Die Summe der Verbräuche lt. Zwischenzähler ist niedriger als der Verbrauch laut Hauptzähler. Das ist in begrenztem Rahmen völlig normal. Zwischenzähler fangen erst ab einer gewissen Durchflussmenge überhaupt an, sich zu regen. Hauptzähler sind da viel sensibler und reagieren bereits auf dröpselnde Wasserhähne oder zutrau... ähem nachlaufende Klospülungen.

    Dazu kommt in MFH der Summierungseffekt: Wenn dreißig Klospülungen fieseln, kann der Durchlauf im Hauptwasserzähler schon dem eines Sturzbaches entsprechen. In kleineren Gebäuden fällt der Wert vielleicht nicht so leicht auf - aber über´s Jahr betrachtet kommt da schon etwas zusammen.

    Eine weitere Ursache kann das Kücken im Heizungskeller sein. So eine Heizung verlangt ja hin und wieder nach neuem Wasser - und in vielen Fällen wird das zwischen Haupt- und Zwischenzähler entnommen. Meist sind diese Mengen jedoch so gering, dass man den Wert getrost vernachlässigen kann. Wenn in größeren Heizanlagen Wasser abgelassen und wieder aufgefüllt wird, kann man da aber schon eine kleine Differenz feststellen. Nicht alle Heizanlagen haben eigene Wasserzähler.

    Sorgen würde ich mir eher machen, wenn der Verbrauch lt. Zwischenzähler und der Verbrauch lt. Hauptzähler exakt übereinstimmen. Dann hat jemand in der Abrechnung gepfuscht.



    Übrigens: Eine Wasseruhr zeigt die Zeit an (manchmal sogar die richtige). :91:


    Edit sagt: Das LG Braunschweig hat 1998 entschieden, dass bis zu 20% Abweichung zwischen Haupt- und Zwischenzähler in einer Wasserabrechnung nicht zu beanstanden seien. Allerdings kenne ich den konkreten Fall nicht. Möglich, dass das fragliche Objekt mit dem hier behandelten 2-Familien-Haus nicht vergleichbar ist.
     
  6. #5 Veritast, 26.08.2018
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    Diese Manipulation ist ausgeschlossen. Wie gesagt, nur die Eigentümer der anderen Hälfte, wo Haupt- und Zwischenzähler sich befinden, haben Zutritt. Eine Umgehung vor den Zwischenzählern ist also unmöglich.
     
  7. #6 sara, 26.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2018
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    Ohne konkrete Zahlen, was ist das denn? :)?
    Es gibt dann ja sicher auch noch keine Abrechnung des Versorgers und damit gesamten Verbrauch usw.
    Vielleicht hat die Nachbarin den falschen Wasserzwischenzähler sich zugeordnet ?
    Ich würde mich auf eine Änderung nicht einlassen ohne konkrete Nachweise.

    Nachtrag:
    Du hast die Wasserrechnungen der letzten Jahre vom Versorger in Kopie auch vorliegen?
    Denke die Rechnung kommt nur an die Nachbarin, die dann mit dir abrechnet oder?
     
  8. #7 Veritast, 26.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2018
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    Diese Theorie habe ich selbst einmal einem Flaschner nahegebracht, der sich darüber herzlich amüsierte. Die Verbrauchserfasser waren (zumindest für mich) völlig identisch. Ich weiß natürlich, dass es inzwischen auch einfachere Modelle gibt.

    Aber das wäre natürlich auch eine Lösung, noch einen Zwischenzähler für die andere Haushälfte. Den gibt es nämlich noch nicht.

    Heizung kann man als Fehlerquelle ausschließen, das Wasser wird separat in jeder Haushälfte nach den Zählern zu Warmwasser aufbereitet.

    Die Gesamt-Wasserrechnung liegt mir im Original vor, da von mir bezahlt. Auch so ein Unding bei einer Verbrauchsverteilung von 2/3 zu 1/3.

    Die meckernde Eigentümerin hatte schon einmal die gleiche Betrugstheorie dargelegt, woraufhin mir die Mietpartei mitsamt mehreren Zeugen glaubhaft versicherten, dass der Grund für die hohe Verbrauchsdifferenz in der intensiven Gartenbewässerung der Meckerer zu begründen war. Habe ich selbst überprüft und als richtig festgestellt.
     
  9. #8 ehrenwertes Haus, 26.08.2018
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    Du kannst vorschlagen die Eichgenauigkeit prüften zu lassen. Bei einem wirklichen Defekt, ebenso wie bei einer Manipulation, wird der Bericht vom Eichamt den Verdacht bestätigen oder widerlegen.
    Bleibt halt die Frage Wer die Kosten dafür tragen soll.

    Den Umlagemaßstab ohne konkreten Anlass (Zahlen) ausschließlich auf der Basis von Vermutung ändern finde ich Blödsinn.

    Wenn die Zähler so unbeliebt sind und man meint die Abrechnung würde nicht stimmen... wie wäre es dann mit Münzautomaten für Frischwasser.
    Damit ist sogar eine litergenaue Abrechnung möglich... Bringt nur jede Menge andere Probleme mit sich, ist aber garantiert unabhängig von der Anzahl der Bewohner, Wohnfläche, usw...


    Kann der niedrige Frischwasserverbrauch auch andere Ursachen wie falsche Messung haben?
    Z.B. das Regenwasser im Haushalt (Toilette, Waschmaschine) verwendet wird und nicht nur für die Gartenbewässerung?
    Oder früher ein Garten mit Leitungswasser gegossen wurde und jetzt nicht mehr?
    Oder Mehrfachverwendung des Wassers, z.B. zuerst Wäsche, dann dieses Wasser für die Toilette?
    Letzteres ist heute zwar nur noch selten, wird aber durchaus von Menschen die ihren Wasserverbrauch bewußt reduzieren möchten durchaus teilweise praktiziert.
     
  10. #9 immobiliensammler, 26.08.2018
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    Bei einer solchen Konstellation traue ich mir eine Wette zu, dass der Zwischenzähler gefühlt mehr als 10 Jahre auf dem Buckel hat und natürlich nicht (mehr) geeicht ist!
     
  11. #10 ehrenwertes Haus, 26.08.2018
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    Naja so vereinsamt sind auch mal fabrikneue Zähler schon defekt.

    Das aber gleich 2 Zähler unabhängig voneinander falsche Werte liefern sollen nur weil der Mieter wechselt, spricht nicht gerade für ein technisches Problem, eher für ein anderes Nutzerverhalten.

    Für Wasserzähler im Hausgebrauch gab es mal eine Diskussion die Eichfrist auf 12-15 Jahre zu erhöhen (aktuellen Diskussionsstand dazu weiß ich leider nicht), weil die Dinger auch so lange (meist auch noch weit länger) im Bereich der zulässigen Meßtoleranz bleiben, egal ob sie neu geeicht wurden oder nicht. In den meisten EU-Ländern liegt die Eichfrist dafür auch in diesem Rahmen. Insofern hätte ich jetzt nicht zwingend Bauchweh wegen überschrittener Eichfrist, solange das noch in diesem Bereich liegt.

    Nach der derzeitig vorgeschriebenen Eichfrist natürlich ein No-Go, technisch betrachtet aber für mich vertretbar.
     
  12. #11 immobiliensammler, 26.08.2018
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    Sorry, hast mich falsch verstanden oder ich hatte mich mißverständlich ausgedrückt.

    Ich meinte nicht, dass beide Zähler altersbedingt ausgefallen sind, sondern dass bei solcher Pfennigfuchserei irgendwann mal ein Zwischenzähler eingebaut wurde und seitdem zählt der halt. War nur eine Anmerkung auf Deinen Vorschlag zur Prüfung durch das Eichamt!
     
  13. sara

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    steht dieser Aussage entgegen:
    Also von Anfang an...
     
  14. #13 immobiliensammler, 26.08.2018
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    Hallo Sara,
    finde ich nicht. Ich fasse mal zusammen wie ich das sehe:
    - Doppelhaushälfte, TE ist Eigentümer einer der beiden Häuser, wohl der Haushälfte B
    - Im Grundbuch ist wohl die Durchleitung des Wassers über den Wasseranschluss der Haushälfte A in die Haushälfte B vereinbart
    - Abrechnungsmaßstab soll der Verbrauch sein, dafür wurde (wann = ?) ein Zwischenzähler eingebaut, der die Wasserlieferung in die Haushälfte B misst

    Wann jetzt dieser Zwischenzähler eingebaut wurde (laut #1 sind diese "älter") und ob er je geeicht war oder überhaupt noch in der Eichfrist ist ergibt sich aus dem Post nicht, wenn hier von "älteren" Wasserzählern geschrieben wird gehe ich halt mal davon aus, dass man hier nicht einen regelmäßigen Austausch nach Ablauf der Eichfrist vorgenommen hat.
     
  15. sara

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    ich auch!
    also dann warten wir mal ob mit Vorgehensweise die Abrechnung nach Zwischenzählern gemeint ist, was ich nach wie vor annehme, oder wie du meinst nur die Durchleitung von Wasser in das zweite Haus.
    (Kann ich mir einfach nicht vorstellen)

     
  16. #15 immobiliensammler, 26.08.2018
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    Warum nicht? Wenn das nicht grundbuchlich gesichert ist was soll den Eigentümer von Haushälfte A hindern, morgen das Wasser für Haushälfte B abzustellen? So etwas ist normalerweise grundbuchlich gesichert, um hier Rechtssicherheit zu haben.

    Aber ich gebe Dir recht, warten wir ab was der TE dazu schreibt!
     
  17. #16 ehrenwertes Haus, 26.08.2018
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    @sara,

    das Durchleitungsrechte im GB stehen ist gar nicht mal so selten, insbesondere bei alten Gebäuden noch ohne irgendwelche Angaben zu Kostenverteilung.

    Wenn man von ehemals ländlichen Gegenden absieht (die heute fast in Stadmitte "gewandert" sind), wurde in Städten wenig an Einzelhäusern gebaut, sondern überwiegend ganze Straßenzüge in 1 Rutsch von 1 Bauherrn errichtet. DHH so grob ab ca. 1850 in den damalingen Randgebieten der Städte. Da gab es (und gibt es bis heute) für heutige Verhältnisse absolut chaotische Verhältnisse wie Strom, Gas, Wasser und Heizung in solchen Blöcken (DHHs) angeschlossen und verteilt bzw. durchgeleitet wurde.

    Solange diese Gebäude bei einem Eigentümer waren, waren Durchleitungsrechte auch irrelevant. Gedanken dazu hat man sich oft erst bei Flurbereinigungen oder Eigentümerwechsel einzelner Gebäude gemacht und dann entsprechend in GB eingetragen (oder auch verpeilt).


    Ohne das Baujahr des Gebäudes zu kennen, kann man nicht einschätzen was zu dieser Bauzeit üblich war und vermutlich vorliegt.
     
    dots und immobiliensammler gefällt das.
  18. #17 immodream, 26.08.2018
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    Hallo ,
    da ich alle Wohnungen mit eigenen Wasserzählwerken ausgestattet habe,kann ich so meine Erfahrungen mitteilen.
    Nach diversen Erneuerungsarbeiten am Frischwassersystem eines Mehrfamilienhauses hat eine ca. 3 Jahre alte " Wasseruhr " gar nicht mehr einen Wasserverbrauch gezählt .
    Da die Mieterin dieser Wohnung sehr korrekt war, hat sie mir das gemeldet und ich habe dann den Wasserzähler gewechselt.
    Das die Summe des Wasserverbrauchs der Einzelwasseruhren nicht immer mit der Hauptwasseruhr übereinstimmen , wurde hier schon mehrfach geschrieben.
    Daher wird mit den Einzelwasseruhren die verbrauchte Menge Wassermenge der Hauptwasseruhr aufgeteilt.
    Ich habe Anhand der Beiträge nicht ganz verstanden ,ob hier jede Haushälfte eine eigene zusätzlich eingebaute Wasseruhr besitzt.
    Dann könnte man den Wasserverbrauch der Hauptwasseruhr mittels der beiden Zusatzwasseruhren gerecht aufteilen.
    Nach meinen Informationen zählen die vom Wasserwerk angebrachten Hauptwasseruhren auch bereits geringste Durchflußmengen
    Grüße
    Immodream
     
  19. #18 sara, 26.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 26.08.2018
    sara

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    Sicher ist die gemeinsame Wasserversorgung grundbuchrechtlich eingetragen! Davon bin ich auch ausgegangen.

    Aber bezugnehmend auf die Aussage des TE, auch die Aufteilung der Abrechnung mit Zwischenzähler. Meine Aussage, (kann ich mir nicht vorstellen)
    gehört zu diesem Satz davor:

     
  20. #19 immobiliensammler, 26.08.2018
    immobiliensammler

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    Warum sollte das nicht in der Grundbuchakte (nicht aus dem Grundbuch selbst ersichtlich) geregelt sein? Ich geb Dir mal ein Beispiel aus meinem Bestand:

    Doppelhaushälfte, zwischen den jeweils benachbarten Doppelhäusern stehen die dazugehörigen zwei Garagen (1 pro Haus), also zur Verdeutlichung: Haus 1A, dann Haus 1B (1 Doppelhaus), dann die Garage zu Haus 1B, dann die Garage zu Haus 2A, dann Haus 2A, dann Haus 2B.

    Mir gehört jetzt die DHH 2A. Die jeweils rechte DHH-Seite hat keine Dachentwässerung (Dachschlauch), das läuft ober das jweils linke Haus. Im Grundbuch steht jetzt also beim Haus 2A das Recht, über das Haus 2B die Dachentwässerung vorzunehmen (entsprechend der Eintrag beim Haus 2B), gleichzeitig das Recht, über das Haus 1B die Dachentwässerung der Garage zu 2A vorzunehmen. In der zugrundeliegenden Urkunde (auf die das Grundbuch verweist) ist dann z.B. geregelt, dass bei Schäden am Kanalrohr beide Eigentümer je zur Hälfte die Kosten tragen müssen.

    Verstehe also Deine Meinung nicht, dass so etwas nicht im Grundbuch geregelt sein sollte, wo denn sonst?
     
    Wohnungskatz gefällt das.
  21. sara

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    Irgendwie "reden" wir aneinander vorbei...

    Natürlich ist das eingetragen, das ist für mich doch nicht strittig, aber nicht nur die gemeinsame Versorgung sondern auch die Verteilung der Kosten per Zwischenzähler.

    Und es geht bei der Frage des TE um die Kosterverteilung, die, wie von ihm geschildert grundbuchrechtlich geregelt sein soll/ ist.
     
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