Ausfüllen von Mietbescheinigungen

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von ulfolsen, 02.06.2008.

  1. #1 ulfolsen, 02.06.2008
    ulfolsen

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    Jährlich kehrt die Pflicht der Mietbescheinigung für Mieter wieder. Da ich mehrere Eigentumswohnungen besitze wird dies von Jahr zu Jahr mehr.
    Der Aufwand wird immer größer. Ich beabsichtige nun eine Bearbeitungsgebühr zu verlangen. Hat jemand Erfahrungen damit?
     
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  3. #2 lostcontrol, 02.06.2008
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    öhm. klärt mich auf: was bitte ist mit "mietbescheinigung für mieter" gemeint?
     
  4. #3 gr.9846, 02.06.2008
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    ich lasse mich auch gerne aufklären. Darüber habe ich bisher noch nichts gehört - vor allem als Pflicht ...
     
  5. #4 ulfolsen, 02.06.2008
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    Es handelt sich um Mieter, die bei der Behörde eine finanzielle Unterstützung beantragen
     
  6. #5 gr.9846, 02.06.2008
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    Nachträglich verlangen - vielleicht schwierig. Ich würde in jedem neuen Mietvertrag einen Passus aufnehmen, dass für Bescheinigungen jeder Art und für jeden Zweck eine Gebühr von z.B. 30 EUR zu entrichten ist. Dann ist es künftig geregelt.
     
  7. #6 ulfolsen, 02.06.2008
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    Danke. Gute Idee mit dem Mietvertrag.
     
  8. #7 pragmatiker, 02.06.2008
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    wie ich die deutsche mietgesetzgebung so kenne, kann ich mir vorstellen, das so eine klausel als unzumutbar angesehen wird. ich kann mir die argumentation schon vorstellen: es ist eine nebenpflicth des vermieters, eine mietbescheinigung auszustellen.

    dann kann man nur sagen: es ist auch eine pflicht des arztes, ein attest auszustellen, aber der macht das auch nicht kostenlos.

    ich find die idee gut, aber bitte hier im forum mal mitteilen, wenn es damit gerichtsverwertbare erfahrungen gibt. :bier
     
  9. #8 LMB-Immo, 02.06.2008
    LMB-Immo

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    Du bist verpflichtet diese auszufüllen. z. B. Wohngeldgesetz § 25 Abs. 3.

    Aber die Gebühr finde ich auch nicht schlecht.

    Gruß


    Lothar Berg
     
  10. #9 lostcontrol, 03.06.2008
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    ah ok - kannte ich bisher als "wohngeldantrag".
    musste ich aber noch nie jährlich machen - vielleicht aber einfach deshalb, weil bisher noch nie einer unserer mieter das so lange gebraucht hat.

    30 euro finde ich ehrlich gesagt deutlich zuviel dafür.
    das ist doch 'ne sache von ein paar minuten das auszufüllen!
    ich leg da immer kopien dazu, meist von grundriss und letzter betriebskostenabrechnung - die sollte man wohl berechnen.

    aber überlegt mal - die mieter, die so 'nen antrag stellen müssen, für die sind 30 euro verdammt viel geld. ich kann mir nicht vorstellen dass man damit durchkommt, immerhin wär das ja wieder was, was das amt dann übernehmen müsste...

    ich denke schon dass man als vermieter eben gewisse pflichten hat, oder wollt ihr künftig auch noch das ausstellen des mietvertrags, jeden besichtigungstermin, jede betriebskostenabrechnung mit gebühren belegen?

    mahnungen, kopien, porto usw. zu berechnen bei sachen die zusätzlich zum üblichen bedarf anfallen find ich ja richtig. aber jeden kleinkram?
    das ist mir echt zu blöd, vor allem müsste ich ja dann dafür auch noch 'ne rechnung erstellen. ist mir ehrlich gesagt zuviel aufwand, und die mieter können ja nicht wirklich was dafür...
     
  11. #10 gr.9846, 03.06.2008
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    Die 30 EUR sind eine fiktive Zahl. 15 EUR mögen vielleicht angemessener sein.

    Als Klausel würde ich es auch nicht in den Vertrag aufnehmen, sondern als handschriftliche Ergänzung. Dann ist es eben nicht als vorformulierte Klausel im Vertrag.

    Ich betrachte den Sachverhalt analog von Gehaltspfändungen. Hierzu ist der Arbeitgeber auch verpflichtet, bestimmte Erklärungen auszufüllen. Ich kenne viele Arbeitsverträge, in denen eine Gebühr für solche Bescheingungen enthalten sind, die dan dem Arbeitnehmer in Rechnung gestellt werden können. Für diesen Mehraufwand kann doch der Arbeitgeber nichts, er stammt doch aus dem Verhalten des Arbeitnehmers.

    Die Formulierung kann doch in die Verträge aufgenommen werden. Ob sie angewendet wird, kann dann eine Einzelfallentscheidung sein (je nach Aufwand). Aber die Möglichkeit besteht.
     
  12. #11 lostcontrol, 03.06.2008
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    ich will ja jetzt keine politische diskussion anzetteln, aber ich seh einen gewaltigen unterschied zwischen "schulden gemacht haben und pfändung kriegen" und "wohngeldantrag stellen"
    ersteres sehe ich tatsächlich als selbstverschulden des mieters.
    letzteres kann einfach auch dumm gelaufen sein. betriebsbedingte kündigung, arbeitslosengeld reicht nicht für die miete usw. ich finde nicht dass sich das vergleichen lässt...
     
  13. #12 gr.9846, 03.06.2008
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    @lostcontrol

    Deshalb habe ich dieses geschrieben ...
     
  14. #13 ulfolsen, 03.06.2008
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    Diese Bescheinigung macht man nicht für den Mieter, sondern als Vermieter ist man gesetzlich dem Amt gegenüber verpflichtet diese Erklärung abzugeben. Das Amt macht es sich nur einfach und läßt dem "Bittsteller" die Arbeit machen.Die Betriebskostenabrechnung wird nicht akzeptiert und die einzelnen Angaben müssen aus der Betriebskostenabrechnung im Einzelnen aufwendig ermittelt werden.Die Mieter schicken oftmals nur das Formular ohne Anschreiben und die eigenen Daten wie Name und Adresse sind nie vom Mieter ausgefüllt. Ich habe immer den Eindruck - na Vermieter nun mach mal und wenn du es nicht rechtzeitig zurück gibst, dann mußt du eben auf Dein Geld warten ( was mir zum Teil auch schon geschrieben wurde).
    PS: Wohngeldantrag ist eine zweite andere Geschichte
     
  15. #14 lostcontrol, 04.06.2008
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    klar, ist ja auch was dran.
    ohne diesen wisch gibt's kein geld.
    wär ja auch noch schöner, wenn unsere ämter auf zuruf geld spendieren würden.
     
  16. #15 Starchild, 10.10.2012
    Starchild

    Starchild Gast

    Ja nee, ist klar!

    Für was die Menschen mittlerweile alles Geld haben wollen. Ein paar Buchstaben, ein paar Daten auf ein bis maximal zwei Blätter eintragen, wie lange dauert das schon. Nach Blick in den Computer oder in der heutigen Zeit eher unwahrscheinlich nach einen Blick in die Akten, zwei Minuten, vielleicht fünf Minuten. Und dafür 15 Euro, oder sogar 30 Euro, eigentlich solltet ihr euch schämen, überhaupt auf eine so sinnlose, völlig ungerechtfertigte und auschließlich der Bereicherung dienenden Idee zu kommen. Wenn man nur eine Wohnung vermietet, dann ist die eine Mietbescheinigung pro Jahr zu vernachlässigen, hat man mehrere Wohnungen, dann gehört es eben zu der Verwaltung (Arbeit) dieser Wohnungen, diese Bescheinigungen auszustellen. Dafür sollten die Mieteinnahmen dann doch reichen, finde ich. Einer alleinerziehenden Person noch Geld für eine solch lächerliche Aufgabe aus der Tasche zu ziehen, grenzt für mich bald an eine Straftat.
     
  17. #16 Tobias F, 10.10.2012
    Tobias F

    Tobias F Erfahrener Benutzer

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    Das einzige was hier an eine Straftat grenzt, ist Dein unsinniger "Beitrag" auf einen über 4 Jahre alten Thread ;-)
     
  18. kabus

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    Hallo,

    ich möchte das Thema mal wieder hochholen.

    Ich besitze ein MFH, welches ursprünglich mit öffentlichen Mitteln erbaut wurde und die in 2003 abgelöst wurden. Die 10-jährige Bindung endet nun Ende 2013 und ich kann die Miete künftig ohne Berücksichtung der II. Berechnungsverordnung etc. festlegen.
    Ich habe noch wenige Mieter, die Mietbeihilfe im Rahmen von Hartz IV oder als Rentnerin beziehen. Diese haben mir immer eine Mietbescheinigung für's Amt vorgelegt. Diese habe ich unter Angabe der Förderung (Nr. u. Jahr) ausgefüllt.

    Nun zu meinen drei Fragen:
    1. Darf ich diese Bescheinigungen künftig weiter ausfüllen?
    2. Gebe ich weiterhin Förderungsnummer u. -Jahr an?
    3. Muss ich angeben, dass die Förderung ausgelaufen ist und die 10-jährige Bindung vorbei ist?
     
  19. #18 immodream, 02.09.2013
    immodream

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    Hallo Kabus,
    ich habe den gleichen Fall in 2000 erlebt.
    Für das Amt habe ich das Schreiben über das Auslaufen der Mietpreisbindung beigelegt.
    Das hat bei dem für mich zuständigen Amt ausgereicht.
    Frag doch einfach nach.
    Grüße
    Immodream
     
Thema: Ausfüllen von Mietbescheinigungen
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