Auskunftsdienste - Mieterauskunft

Diskutiere Auskunftsdienste - Mieterauskunft im MV - Allgemeine Fragen Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo Liebe Community, wieder einmal eine kollektive Frage an euch. Ich überlege langfristig weitere Informationen für die zukünftigen Mieter...

  1. #1 Sommerregen, 03.02.2019
    Sommerregen

    Sommerregen Neuer Benutzer

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    Hallo Liebe Community,

    wieder einmal eine kollektive Frage an euch.

    Ich überlege langfristig weitere Informationen für die zukünftigen Mieter einzuholen.
    Im Zuge der Gesetzesänderungen 2019 möchte ich weitere Auskunftsplattformen heranziehen

    Bei Mietwohnungsvergabe verlange ich von den zukünftigen/potentiellen Mietern zusätzliche schriftliche Informationen wie Schufaauskunkft, 3 Monatsgehälter, Arbeitsvertrag, Selbstauskunft.

    Weiterhin hole ich mir neben einer Social Network Plattform weitere Informationen ein.

    Könnt ihr mir von diesen "Auskunftsdienste - Mieterauskunft" eure Einschätzung und Erfahrungen mitteilen?

    Grüße
    Sommerregen
     
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  3. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Wollen die zukünftigen Mieter das denn überhaupt?
    Haben (oder werden) sie dich damit beauftragen oder dich bevollmächtigen?
     
  4. #3 Sommerregen, 03.02.2019
    Sommerregen

    Sommerregen Neuer Benutzer

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    Social Network ist Userabhängig. Wenn es User gibt, die alles teilen müssen ist es nicht mein Anliegen zu hinterfragen ob der Mieter es wünscht.

    Wie die Dienstleister zur Überprüfung von Mieter arbeiten kann ich nicht sagen. Aber ich denke es wird legal sein


    Grüße
     
  5. #4 immobiliensammler, 03.02.2019
    immobiliensammler

    immobiliensammler Erfahrener Benutzer

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    Nein, Du brauchst die Ermächtigung des Mieters für die Auskunft bei einer bestimmten Auskunftei (steht meistens (zumindest bei mir) mit in den Formularen für die Selbstauskunft). Es gibt diverse Anbieter (Bürgel, Creditreform, Schufa und noch viele andere, teils auch unseriöse). Die Frage ist immer, welche Daten hier zur Verfügung stehen. Die öffentlich zugänglichen Daten (wie Schuldnerverzeichnis, Insolvenzen etc) werten alle aus, besser ist es natürlich, wenn möglichst viele Vertragspartner hier etwas über Probleme mit dem Kunden einmelden. Creditreform und Bürgel sind gut bei Firmenkunden, weniger gut bei Privatkunden, da ist die Schufa eigentlich unschlagbar vorne.

    Und: Nicht der Mieter bringt mir eine Schufa-Auskunft, sondern ich selbst hole die ein. Kostet ein paar Eurofuffzig, ist aber besser!
     
  6. Andres

    Andres
    Super-Moderator

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    Klar, geht los:

    Sollte man nicht beim Mieter einholen bzw. machen nur ahnungslose Geizkragen. Vom Interessenten möchtest du das Einverständnis, dir diese Auskünfte bei der Auskunftei einzuholen. DIe wirklich harten Betrüger legen dir Fälschungen vor. Außerdem ist es schlicht unzulässig, vom Mieter eine Schufa-Selbstauskunft oder ähnliches zu fordern. Dort sind nämlich Daten enthalten, die nicht für Dritte bestimmt sind.

    Kaution? Provision? Gehaltsabrechnungen? Etwas ganz anderes?

    Regelmäßig völlig uninteressant. Dort stehen viele Dinge, die dir nicht im Ansatz weiterhelfen, vor allem nicht, ob das Arbeitsverhältnis überhaupt noch besteht.

    Sehr sinnvoll, aber man sollte im Blick behalten, welche Fragen dort zulässig sind. Es macht wenig Sinn, dem Mieter unzulässige Fragen zu stellen - das vergiftet nur die Stimmung und der Mieter darf lügen. Das Gehalt und der Arbeitgeber wären aber zwei sinnvolle Fragen in einer Selbstauskunft ...

    Was soll das heißen? Du checkst die Interessenten beim Fratzenbuch ab? Kann man machen, ergibt manchmal auch interessante Informationen, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unzulässig. Interessenten, die ich nicht als Mieter haben will, konnte ich auch so regelmäßig gut aussortieren.


    Zu diesem ganzen Gedöns rund um die Mieterauswahl gibt es übrigens hier im Forum bereits massig Themen.
     
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  7. #6 immodream, 03.02.2019
    immodream

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    Hallo,
    mir haben zukünftige Mieter Arbeitsverträge vorgelegt und die Stellen nie angelegt , sondern es vorgezogen, auch weiterhin nicht zu arbeiten.
    Ein anderer ehemaliger säumiger Mieter hat 5 Jahre lang bei einem Bekannten als Koch gearbeitet.
    Beste Kumpels, beste Empfehlungen an mich .
    Nach einigen Monaten haben die sich fürchterlich gestritten, mein Bekannter hat ihm gekündigt und mir fehlten dann wieder 5 Monatsmieten.
    Ein anderer Exmieter war in den 90er Jahren sogenannter Geschäftsführer eines Computerladens.
    Damals aufstrebende Branche . Hat mir eine echte Gehaltsabrechnung über 60 000 DM/Anno vorgelegt.
    Nach 2 Jahren Insolvenz und mir fehlten wieder 2 Monatsmieten.
    Das zum Thema sichere Auskünfte einholen.
    Grüße
    Immodream
     
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  8. #7 ehrenwertes Haus, 03.02.2019
    ehrenwertes Haus

    ehrenwertes Haus Erfahrener Benutzer

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    Irgendwelche Auskünfte über Mietinteressenten sind immer nur Momentaufnahmen und keine sichere Bank für die Zukunft.
    Das muss man einfach im Hinterkopf haben, wenn man irgendwelche Infos und Nachweise sehen möchte.

    Trotzdem bieten sie einen gewissen Schutz vor den A-Karten an Mietern bzw. bei Falschauskünften bis hin zur Vorlage gefälschter Dokumente (vom Interessenten) wird man diese Mieter dann vergleichsweise leicht wieder los.

    Den persönlichen Eindruck und Bauch befragen, wenn Kopf sagt passt, ersetzt auch scheinbare Idealauskünfte nicht.
    Manchmal kräuseln sich einem ja auch die Eingeweide, obwohl rein nach Unterlagen der Idealmieter vor einem steht.


    Man kann nur das Risiko auf "teure" Mieter verringern, nicht ausschalten.
     
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  9. dots

    dots Erfahrener Benutzer

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    Leute, das hört sich zwar alles gut an, was ihr schreibt, der TE möchte aber keine Daten von den Mietern für sich selbst, er möchte FÜR die Mieter Daten ermitteln.
    Ja nee, so war das nicht gemeint. DIe Frage, die sich mir stellt, ist: Wollen die Mieter, dass du Daten FÜR SIE einholst?
     
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