Auslagen- und Aufwandsentschädigung

Dieses Thema im Forum "Zahlungsmoral der Mieter/Vermieter" wurde erstellt von Wayne, 03.09.2009.

  1. Wayne

    Wayne Neuer Benutzer

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    Moin, ich habe jetzt seit einigen Monaten einen säumigen Mieter und mittlerweile ein Mahnverfahren eingeleitet. Die Frage, die sich mir stellt ist, inwieweit ich den Aufwand und die Auslagen mit in die Berechnung einfließen lassen kann. Ist ja schließlich meine Zeit und meine Nerven, die ich opfere und selbst Briefmarken sind nicht umsonst. Ich bräuchte da mal einen Orientierungspunkt bzw Erfahrungswert. Beim Mahngericht konnten Sie mir leider auch nicht konkret helfen.

    MfG

    Wayne
     
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  3. #2 Michael_62, 03.09.2009
    Michael_62

    Michael_62 Erfahrener Benutzer

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    Wie du das ansetzen kannst, ist doch erstmal irrelevant.

    Der Mahnbescheid ist der Fehler.

    Die Miete ist am 3. Tage des Monats fällig. Damit kannst du am 4. durch ein Inkasso einziehen lassen, oder die Forderung verkaufen, oder Zahlungsklage erheben.

    Damit fallen alle daraus anfallenden Kosten der Zahlungsklage an den Mieter, dem eine Einrede schwer fallen wird, ausser er hat bis zum 3. einen teilberag gezahlt oder eine Stundungsabrede mit dir.

    Also: Nicht mehr selbst machen. Einmal mit allen Kosten professionell machen, und dann ist das lehrreich.
     
  4. #3 lostcontrol, 03.09.2009
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    du kannst natürlich auch ab dem 4. tag jeweils verzugszinsen berechnen...
     
  5. #4 Vermieterheini1, 04.09.2009
    Vermieterheini1

    Vermieterheini1 Erfahrener Benutzer

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    Hallo Michael_62,

    "Zahlungsklage"
    du hast sicherlich URKUNDEN-Klage gemeint.
    Damit erhält man schnellstmöglich - so beantragt - eine vollstreckbare Ausfertigung.

    Ganz wichtig ist es für den Vermieter vor Gericht nachweisen zu können, dass er den Mieter (möglichst mehrmals) abgemahnt hat und unmissverständlich auf die Folgen des Nicht-, zu Spät- oder Unvollständig-Zahlens hingewiesen hat.
    Für manche Richter ist das "kriegsentscheidend"!
    Abmahnen würde ich IMMER, unabhängig von Urkundenklage, Zahlungsklage, Mahnbescheid, Räumungsklage, usw..

    Pauschale Mahngebühren können nur erhoben werden, wenn das im Mietvertrag rechtsgültig vereinbart ist.
    Wenn im Mietvertrag keine pauschale Mahngebühren vereinbart sind oder diese Vereinbarung nicht rechtsgültig ist, kann der Vermieter (zahlungsverzugbedingte)nachweisbare Aufwendungen als Schadenersatz geltend machen.

    Alle Schadenersatzforderungen muss der Vermieter penibel genau nachweisen können.
    Die gesetzlichen Verzugszinsen stehen dem Vermieter immer zu, er muss diese aber einfordern.
    Höhere Finanzierungszinsen muss der Vermieter penibel genau nachweisen können.
     
Thema: Auslagen- und Aufwandsentschädigung
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