Außenjalousien - muss ich unbedingt das zahlen ?

Dieses Thema im Forum "Modernisierung und Sanierung" wurde erstellt von Kresse, 22.03.2014.

  1. Kresse

    Kresse Neuer Benutzer

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    Hallo,

    wir wohnen seit etwa 2 Jahren in einer sehr schönen DG Wohnung. Leider haben wir im Sommer schnell mitbekommen das es extrem warm wird, selbst jetzt hatten wir schon 25 Grad als die Sonne reinknallte. Im Sommer hatten wir im Wohnzimmer 31,5 Grad, selbst im Schlafzimmer, das mit Isorollo geschützt ist, waren es 26 Grad. Ein Innenrollo hat bisher nicht viel genützt. Deswegen habe ich bei meinem Vermieter angefragt ob es möglich ist Außenjalousien anzubringen. Er war natürlich nicht begeistert, aber mit der Drohung "Mietminderung im Sommer" ist er hellhörig geworden und hat ein Angebot von einer Firma machen lassen.

    Nun bekam ich vom Vermieter Post mit dem Angebot der Baufirma. Die Kosten für die Rollos von 3 Fenster + dem für die Balkontür belaufen sich auf insgesamt 900 €.

    In dem Brief war das Angebot vom Vermieter wegen dem Einbau 15 € auf die dazugehörige Kaltmiete aufzuschlagen.

    Ich finde das Angebot etwas "übertrieben", klar wenn ich hier nur noch 1 oder 2 Jahre wohnen würde, hätte ich eine Belastung von 180 bzw. 360 €. Im Falle das ich aber doch hier noch 10 Jahre wohnen würde, würde ich 1800 € zahlen, also das doppelte der Einbaukosten.

    Nun meine Frage muss ich die vollen Einbaukosten übernehmen, bzw. ist der Erhöhung der Kaltmiete berechtigt ? Ich hätte eher daran gedacht Beispielsweise nur ein Drittel der Kosten zu übernehmen.
     
  2. AdMan

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  3. #2 kranseier71, 22.03.2014
    kranseier71

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    Hallo,

    Da es sich um eine Modernisierung handelt darf der Vermieter 11% der Modernisierungskosten auf die Jahresmiete aufschlagen.

    Bei 900 Euro Modernisierungskosten dürften 99 Euro auf die Jahreskaltmiete aufgeschlagen werden - im Monat macht das 8,25 Euro.

    Aber du möchtest die Jalousien ja haben - und es wäre das erste mal das ich etwas von einer Mietminderung gehört hätte weil eine Wohnung zu warm wird...
    Mit anderen Worten: Wenn du die Jalousien haben möchtest musst du dir überlegen ob du bezahlen willst was der Vermieter verlangt - ansonsten wird er sie wohl nicht einbauen.

    Du kannst deinem Vermieter ja anbieten die Jalousien auf deine Kosten montieren zu lassen und sie bei Auszug entweder dem Vermieter zu schenken oder zurückzubauen.
    Zustimmen muss er natürlich nicht.

    HTH, Karl
     
  4. #3 Bürokrat, 22.03.2014
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    Also: So verständlich es ist wenn du im Sommer schwitzt, so unverständlich ist eine Androhung einer Mietminderung.
    Es gilt: gemietet wie gesehen, wenn bei Einzug keine Außenrolläden da waren hast du auch jetzt kein Anrecht darauf. Wenn der VM welche einbauen lässt ist das Kulanz seinerseits.
    Eine Mietminderung ist also nicht möglich.
    Freilich kann man mit Auszug drohen und wenn du ein guter Mieter sein solltest wird das dem VM leid tun und er wäre evtl. zu der Investition bereit.
    Natürlich sollte man solche Kosten auf den Mieter umlegen denn dieser hat ja eigentlich keinen Anspruch darauf. Und du schienst ja auch dazu bereit dafür mehr zu zahlen. So weit ist das i.O. Wenn du das von Anfang an so gehandhabt hättest und den VM gebeten hättest es zu installieren anstatt mit Mietminderung zu drohen wären beide Seiten sicher noch besser aufeinander zu sprechen.
    Generell gilt bei energetischen Modernisierungen (wozu dies hier meines wissens nicht zählt!) dass 11% der Kosten auf den Mieter pro Jahr umgelegt werden können, das entspricht bei 900 Euro also etwa 8,25.- pro Monat. Auf diesen vernünftigen Vorschlag könnt ihr euch sicher einigen.
    Und bevor du jetzt sagst warum soll ich dem VM seine Außenrollos bezahlen bedenkst du vielleicht vorher dass

    1, du sie wolltest,
    2, die Dinger enorm wartungsanfällig sind und
    3, meiner Meinung nach dem VM bereits ziemlich entgegenkommend gewesen ist.

    edit: postüberschneidung
     
  5. Kresse

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    Also ich habe Bekannte diese haben eine Mietminderung letzten Sommer durchgesetzt weil sie in ihrer Wohnung tagelang über 30 Grad hatten. Der Vermieter war damit nicht einverstanden, das lief über einen Anwalt. Am Ende bekamen sie eine Mietminderung von 20 Prozent für 2 Monate. Diese Bekannten habe mich daraufhin angespitzt. Ich möchte keine Mietminderung, Außenjalousien wären mir da viel lieber, weil gerade im Sommer es teilweise unerträglich ist.

    Wir haben die Wohnung im Januar besichtigt, da war die Hitzeentwicklung nicht abzusehen. Außerdem wurde das Haus erst vor 5 Jahren saniert und angeblich Energieeffizient gebaut, behauptet zumindest der Vermieter :smile003:.

    Das mit den 8,25 € finde ich okay. Werde mich nochmal darüber mit meinem Vermieter unterhalten.
     
  6. #5 kranseier71, 22.03.2014
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    Hallo,

    es gibt tatsächlich ein Gerichtsurteil dazu:
    Wie jedes Gerichtsurteil ist auch das natürlich eine Einzelfallentscheidung - ob das bei dir insbesonder mit nicht beachteten Wärmeschutzvorschriften zutrifft kann hier keiner beurteilen denke ich.

    Lass uns doch später mal wissen wie deine Verhandlungen ausgegangen sind - wir lernen hier gerne dazu :)

    LG, Karl
     
  7. Kresse

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    So sehe ich das auch. Ich habe einige Urteile zu Mietminderungen wegen Hitze in DG Wohnung finden können, deshalb verwundert es mich das hier soviele sagen das es sowas nicht gibt.
     
  8. #7 Pharao, 22.03.2014
    Zuletzt bearbeitet: 22.03.2014
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    Hi Kresse,

    also ich kann`s auch nur wiederholen, was die beiden anderen dazu schon geschrieben haben.

    Fakt ist:

    • das man als Mietinteressent erstmal wissen sollte, das DG & EG Wohnungen auch Nachteile haben können. Das also eine DG Wohnung im Sommer wärmer wird als anderen Wohnungen im Haus, das ist jetzt nix neues. Und besonders extrem merkt man das eben, wenn zudem die Dämmung nicht perfekt ist.
    • zudem kommt hier durchaus der Satz zum tragen, gemietet wie Besichtigt. Bei einem Mangel kannst du was fordern bzw ggf. die Miete mindern. Da dies hier kein Mangel darstellt, kannst du also weder was fordern noch die Miete deswegen mindern.

    Eine Mieterhöhung hat überhaupt nix damit zu tun, wann das vom Mieter abbezahlt wäre ! Denn dieser Logik nach, müsste man ja Mieter dann auch kostenlos wohnen lassen, wenn die Immobilie von Mietern mal abbezahlt wäre.
     
  9. #8 Bürokrat, 22.03.2014
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    Mir liegt jetzt viel auf der Zunge über mietmindernde Mieter aber ich hülle mich lieber in Schweigen.

    Die Außenrollos werden die Hitze in deiner Wohnung auch nicht großartig mildern. 30 Grad im Hochsommer in einer DG-Wohnung lassen sich kaum vermeiden. Habe während des Studiums auch in einer solchen gewohnt. Im Sommer hatte es da manchmal 35 Grad in der Wohnung! (sie war voll isoliert). Eine Mietminderung habe ich deswegen nicht angestrebt denn wenn ich eine DG-Wohnung miete weiß ich dass dies passieren kann.

    Im übrigen halte ich es für bereits verwerflich wenn man in Wohnungen die man günstig bekommt auch noch mt Mietminderungen um sich wirft. Der Vermieter vermietet sie ja nicht freiwillig unter Marktpreis sondern weil eine DG-Wohnung aufgrund Treppe/Hitze, schlechten Stellmöglichkeiten nun mal keine so hohe Miete erzielt. Da kann man doch nicht ernsthaft hergehen und einen solch offensichtlichen Mangel der immer schon bestand ankreiden.

    Das steht nicht weit über denjenigen Mietern die einen Altbau für 6 euro/qm mieten und dann darüber quengeln dass die Türen nicht 100% dicht sind und die Fenster alt sind.
    Gehts noch? dann mietet halt einen Neubau für 10 Euro/qm. Wenn man damit kommt fühlen sich diese Mieter dann natürlich in ihrer Essenz angegriffen.
    Manche Leute leben eben davon anderen Probleme zu bereiten.

    Immerhin halte ich euch zu Gute dass ihr für die Modernisierung die meiner Ansicht nach keine ist (sondern ein Mieterwunsch der zur vollständigen und sofortigen Umlage aller Kosten führen sollte) noch etwas zu zahlen bereit seid und nicht nach kostenlosen neuen Rollos geschrieen habt. Solche Leute gibts nämlich auch die meinen dass der VM dem Mieter jeden Wunsch von den Augen abzulesen hat weil sie ja soooooo viel geld dem gierigen Vermieter in den Rachen schmeißen.
    Dass von der KaltMiete nach Erhaltung, Verwaltung, Steuern bestenfalls 25% übrig bleiben für die der VM; das volle unternehmerische Risiko zu tragen hat bleibt denen natürlich verschlossen.

    Sorry dafür aber muss mir auch manchmal Luft machen über die Unverschämtheiten des Lebens....:crying:
     
  10. Andres

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    Zunächst zur Mietminderung: So etwas kann gerechtfertigt sein - muss es aber nicht. Dass es im Fall der Bekannten "über den Anwalt" lief, heißt noch lange nicht, dass es auch eine berechtigte Minderung war. Davon würde ich frühestens ausgehen, wenn es "über den Richter" lief. Bis dahin nehme ich an, dass der Vermieter einfach eingeknickt ist - 40 % einer Miete stehen in keiner vernünftigen Relation zum Prozessrisiko.

    Da du schon selbst etwas recherchiert hast, kann man sich wohl weitere zig Urteile zu diesem Thema sparen. Ich belasse es einfach mal bei der Frage: Wie waren denn zum fraglichen Zeitpunkt die Außentemperaturen?


    Dann einige Worte zur Technik: Wenn DG-Wohnungen zu heiß werden, liegt das eher an der Dämmung des Daches. Von Außenjalousien würde ich mir keine zu großen Effekte erwarten - natürlich immer noch besser als nichts.

    Was außerdem an den heißesten Tagen des Jahres einigen Einfluss hat, ist das Lüftungsverhalten:
    • Morgens - und das heißt "so früh wie möglich", also mit dem Klingeln des Weckers - sollte die Wohnung intensiv gelüftet werden. Nicht so wie in der Heizperiode gegen die Feuchtigkeit, sondern wirklich alles überall auf. Die Wohnung soll, soweit das die Außentemperaturen zulassen, vollständig auskühlen.
    • Das sollte mindestens eine halbe Stunde lang gemacht werden - wenn es der Tagesablauf zulässt, gerne auch länger.
    • Danach werden alle Fenster geschlossen (kein Kipp, ganz zu), vorhandene Rolläden werden so weit herunter gelassen, wie es möglich ist, ohne dass in der Wohnung Licht angemacht werden muss. Also komplett runter, wenn sich tagsüber niemand in der Wohnung aufhält.
    • Das bleibt so, solange die Außentemperaturen über den Innentemperaturen liegen, im günstigsten Fall bis in den frühen Abend.
    (Nur zur Sicherheit: Dieses Verhalten ist für die heißesten 1-2 Monate des Jahres geeignet. Würde man so in der Heizperiode lüften, wäre Schimmel praktisch garantiert.)

    Das ist keine Garantie, aber wenn es dadurch den Tag über in der Wohnung 2 °C weniger warm ist, wäre das schon ein Erfolg. In einer Dachgeschosswohnung wird sich dieses Problem aber nie endgültig lösen lassen.


    Zuletzt zur Mieterhöhung: Der Vermieter erbringt hier freiwillig eine Leistung. Auf welche Mieterhöhung ihr euch im Gegenzug einigt, bliebt euch zur freien Verhandlung überlassen. Die Frage, wie diese Maßnahme im Rahmen einer Modernisierungserhöhung zu bewerten wäre, ist damit nicht relevant.

    Egal, ob die Miete um 15 € oder um 8,25 € angehoben wird: Ich habe das Gefühl, dass beides für dich nicht besonders angemessen wäre, da ich - wie eingangs erwähnt - doch starke Zweifel an der Wirksamkeit der Maßnahme habe.
     
  11. Kresse

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    Also der Fensterbaumonteur meinte das definitiv es nicht mehr so warm wird, leuchtet mir auch ein, weil insbesondere die großen Glasflächen die Zimmer aufheizen. In der Wohnung im EG ist ein Temperaturunterschied mit geschlossenen oder offenen Rollos auch spürbar. Außerdem wird im Winter auch noch etwas gespart.

    Meine Wohnung war nicht günstig, ist sogar 75 Cent/pro qm teurer als der Schnitt hier im Ort. Die Wohnung hat auch einen höherwertigen Wohnstandart und es wurde mit Energiekonzepten geworben, worüber ich mich nun etwas ärgere. Weil der Dachboden z.B. nicht gedämmt ist. Übrigens steht die Nachbarwohnung seit über einen halben Jahr leer, weil der Vermieter einfach keine Mieter findet die für den Preis eine DG haben will. Das stört mich aber nicht, ich finde ja meine Whg schön.
     
  12. #11 Pharao, 22.03.2014
    Zuletzt bearbeitet: 22.03.2014
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    Hi,

    schon mal daran gedacht, das manche Firmen/Handwerker auch Geld verdienen wollen, gerade bei so Einmalprojekten :? Frag den Handwerker doch mal, um wieviel °C genau sich die Temperatur senken lassen würde und ob er das dir auch verbindlich Garantieren kann, also ggf. auch schriftlich ?

    Nur mal so Nebenbei: Vor kurzen erst wollte ich ein Oberlicht von einer Haustüre erneuern lassen. Mehrere Fensterbauer kamen an und sagten sofort, man müsste die gesamte Türe wechseln, weil es anderes nicht möglich wäre das Oberlichtfenster zu wechseln. Nach dankendem Ablehnen fand ich dann doch einen Glaser, der da anderer Meinung war und dieser wechselte mir das recht problemlos. Soviel zu Handwerker und dessen "Fach-" Meinungen ....

    Natürlich kann es sein, das sich mit Außenrollo`s die Temperaturen auch senken lassen. Aber i.d.R. liegt das Problem nicht alleine bei den Fenstern bzw. ob Innen- oder Außenrollo ! Wenn der Innenrollo nix bringt, dann bringt der Außenrollo genauso wenig was bzw. nicht wesendlich mehr.

    Ansonsten, so wie Andres das schon geschrieben hat, genau so sollte man im Sommer lüften, wenn man die Wohnung tagsüber kühl halten will. Die wenigsten Mieter machen das aber bzw. bei super schlechter Dämmung bringt das leider auch eher garnix, weil die Wärme von der Wand reinkommt.

    Um das noch mal deutlicher zu sagen, solche Sachen wie Einfachverglasung, schlechte Dämmung, ect spiegeln sich i.d.R. schon im Mietzins wieder !

    Ist mir also als Vermieter völlig egal, ob du da was sparen kannst oder nicht. Denn wenn eine DG besser wäre bzw weniger Einschränkungen zu anderen Wohnungen hätte, dann würde ich sie ja u.a. auch teurer anbieten können und dann sparst du dir genauso wenig was. Mal ganz abgesehen davon, wenn schon Wärmeschutzfenster verbaut sind, ist die Ersparnis eh nicht so toll, nur weil jetzt noch ein Rollo dazu kommt.

    Das erinnert mich immer wie bei den drecks Energiesparlampen und dessen Argumente. Man kaufe eine teure Lampe, mal ganz abgesehen von den gesundheitlichen Gefahren beim Gebrauch oder der Entsorgung und rechne dagegen, wie lange diese Lampe im Idealfall leben wird. Sorry, wenn ich weiter behaupte, das zB für ein Treppenhaus eine 40 Cent Glühbirne trotzdem mich wesendlich billiger kommt, auch wenn sie mehr Strom verbraucht.

    Spielt keine Rolle. Mal abgesehen davon, wenn überhaupt musst du das mit den Mietpreisen im Haus vergleichen oder hättest eben was anderes anmieten müssen. Fakt ist, bei Vertragsunterzeichnung gab es keine Außenrolls, also gibt es jetzt auch keinen Anspruch nachträglich darauf.

    Das ist nicht dein Problem, sondern das des Vermieters. Ich vermiete auch nicht unterm Preis und gewiss auch nicht an jeden Mietinteressenten.
     
  13. Andres

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    Auch wenn's völlig off-topic ist:

    Ich rechne mal gegen: Eine Betriebsstunde einer 100 W-Glühbirne kostet bei kundenfreundlichen 20 ct/kWh genau 2 ct. Bei einer vergleichbaren 20 W Energiesparlampe es 0,4 ct, d.h. Ersparnis 1,6 ct/h. Nach dem Ende von 1000 Betriebsstunden, die deine Glühbirne mitmacht, beträgt die Einsparung beim Strom 16 €.

    Selbst wenn die Energiesparlampe also keine Sekunde länger durchhalten sollte als die Glühbirne (versprochen ist Faktor 10!), kommst du besser weg, wenn die Sparlampe weniger als 15,60 € kostet. Mit den Lebensdauern kann man jetzt noch ein bischen spielen - an der Sache ändert das wenig.

    Die ökologischen Aspekte sind ein anderes Thema und da kann man auch sehr gespaltener Meinung sein. Aus Sicht der reinen Kosten gewinnt die Energiesparlampe.
     
  14. Duncan

    Duncan
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    rechnerisch durchaus richtig. Nur bei einigen Häusern geht diese so nicht auf. Da werden die teuren Energiesparlampen gerne mal geklaut, die billigen Glühlampen dagegen werden in Ruhe gelassen. Wenn man einmal im Quartal neue Leuchtmittel kaufen muss schlägt das schon sehr in die Rechnung. Muss man also immer auf das Objekt bezogen betrachten.
     
  15. Pharao

    Pharao Erfahrener Benutzer

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    Hi Andres,

    natürlich kann man so rechnen, aber dann müsstest du erstmal mit einer 40W-Glühbirne rechnen, denn das reicht bei unserem Treppenhaus völlig aus. Die errechnete Ersparnis wäre dann also statt 16€ nur noch 4€ an Stromkosten.

    Zudem benötig man gerade im Treppenhaus auch Licht, was sofort hell wird. Klar gibt es auch Energiesparlampen die schneller hell werden, aber nur gegen Aufpreis. Auch wenn ich jetzt eine No-Name Energiesparlampen holen würde, so sind die 40 Cent für eine Glühlampe nicht schlagbar. Die bisherige Ersparnis von 4€ wäre also jetzt schon weg.

    Wenn man dann noch bedenkt, das gerade das ständige "an-aus" für Lampen eh nicht so gesund ist, kannst du also davon ausgehen, das man gelegentlich auch mal ein Lämpchen austauschen muss, was rechnerisch eigentlich noch nicht die Lebenserwartung erreicht hat.

    Auch nicht vergessen darf man, eine defekte Glühbirne werfe ich einfach in die Restmülltonne und muss diese nicht später umständlich entsorgen, was neben Spritgeld auch meine Zeit kostet.


    Aber ok, wollte damit keine Grundsatzdiskussion anfangen, sondern eigentlich nur darauf Hinweisen, das man eben nicht mit allem so spart, wie es gerne hingestellt wird. In dem Thread waren es ja nun die Außenrollos mit denen man im Winter Heizkosten sparen kann. Natürlich geht das, aber um so besser eben jetzt schon die Fenster sind, um so weniger Ersparnis ist durch Außenrollos möglich.
     
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