Baufinanzierung in jungen Alter?

Dieses Thema im Forum "Baufinanzierung" wurde erstellt von wertze85, 22.06.2014.

  1. #1 wertze85, 22.06.2014
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    Liebe Immobilieneigentümer, ich bin neu im Forum allso HALLO an alle.


    vorab, ich möchte nicht bauen, sondern mir einen Rat von euch holen zum Thema Immobilie allgemein.
    ich befinde mich in einer komplizierten Lage und habe im engen Familienkreis niemanden, mit den ich das Thema ansprechen könnte.
    Mit diesem Beitrag hoffe ich auf wertvolle Erfahrungsberichte und vor allem Ratschläge und Tipps.

    Meine Situation:
    Ich (26) lebe mit meiner Freundin(29) in einer !kleinen! Studentenbude wo wir sehr günstig Miete zahlen. Seit Jan.2014 arbeite ich (Berufseinsteiger). Meine Freundin hat ihr Studium vor 3 Jahren abgeschlossen. Wir beide (keine Kinder aktuell) haben ein Nettoeinkommen von monatl. 4400 EUR. Aktuell sind wir in der Lage monatl. 2000 EUR zu sparen. Allerdings haben wir schon die Schnauze voll von der kleinne Mietwohnung (ca.45qm).

    Sie will unbedingt eine Immobilie kaufen. Ich bin mir verunsichert, weil mir der ganze Spaß etwas zu teuer ist mit wenig Eigenkapital (aktuell ca. 15.000 EUR)
    Ein Traum wäre ein Einfamilienhaus mit einem Garten, alternativ auch der Kauf einer Eigentumswohnung.
    Miete ist zwar rausgeworfenes Geld aber hier hat man ganz klar die Flexibilität und wenn nicht sogar mehr Sicherheit als bei einer Immobilie oder?
    Bei der Anschaffung einer Immobilie von ca. 150.000 EUR habe ich Nebenkosten in Höhe von 15.000 EUR. Dazu kommen noch die Kosten der Inneneinrichtung, ggf. kleiner Sanierung usw.?
    Eine monatl. Tilgung von ca. 1000 EUR würde bedeuten, dass wir das Haus nach 18,4 Jahren abbezahlt hätten. Das bedeutet lange Bindung an einem Ort.
    Zu den 1000 EUR monatl. Tilgung kommen sicherlich weitere monatliche Fixkosten (Müll, Abwasser, Schornsteinweger, Gebäudeversicherung, Grundsteuer etc.???? sowie Rücklage/Hausgeld) von ca. 300-400 EUR?

    Demzufolge wären die monatl. Fixkosten bei ca. 1400 EUR. Ich finde den Betrag schon extrem hoch trotz des grundsätzlich guten Nettoeinkommen von uns beiden. Für 150.000 EUR bekommt man im Umkreis (20km) um Düsseldorf herum nicht wirklich was tolles. Schöne Einfamilienhäuser kosten hier ab 220.000 EUR aufwärts.

    Hinzu kommt, dass ich mir ein Auto kaufen möchte im Wert von ca.25.000 EUR und zwar möglichst bald. Ich will mich endlich mal belohnen für das lange Studium und den Verzicht auf materielle Sachen innerhalb dieser Zeit. Das Auto wollte ich im nächsten Jahr kaufen und ich könnte es, sofern mein EK nicht aufs Haus geht, zu 50% aus eigener Tasche finanzieren.


    Meine Fragen an euch:
    macht es Sinn, in solch einem jungen Alter bereits sich so eine große Last auf die Schulter zu setzen? Es ist ja sogut wie eine Vollfinanzierung. Klar, die Zinsen sind gering aber trotzdessen ist es eine sehr große Summe. Wir wollen den Wohnort nicht wechseln aber trotzdem ist das ne dicke Last.

    Wie ist es, wenn man eine eigene Immobilie hat? Muss man dann jeden EUR 2x umdrehen??? Stichwort Urlaub fahren vs. Sondertilgung

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich machen soll. Ich träume von meinen Traumauto , sie will unbedingt die Immobilie. Ich zweifel daran etwas, weil ich nicht weiß, was in 5 Jahren passiert und wir insgesamt sehr sehr wenig EK haben. Von daher ist das ein großes Risiko. Unsere Eltern haben kein "nötiges Kleingeld".
    Außerdem bekommst du hier in Höhe von 150.000 EUR Kaufpreis nicht wirklich was gescheites.
    Auf der anderen Seite habe ich auch keine Lust 700 EUR monatl. Miete wenn nicht sogar mehr auszugeben.

    Mir fällt es sehr schwer herauszufinden, wie viel "Haus" können wir uns leisten obwohl ich alle monatl. Kosten kenne.
     
  2. AdMan

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  3. Andres

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    Einfach mal ein paar Gedanken von mir dazu:

    Aus dieser Aussage lese ich vor allem eine Sache: So wirklich Gedanken gemacht habt ihr euch noch nicht. Verschiedener könnten eure Vorstellungen kaum sein.

    Eine wichtige Frage, die ihr (getrennt und danach gemeinsam) klären solltet, wäre: Was wollt ihr eigentlich erreichen? Für mich klingt das im Moment ein bischen so, als hätte - hauptsächlich deine Freundin - irgendwo gelesen oder gehört, dass man bei den aktuellen Zinsen eigentlich schon ziemlich bescheuert sein müsste, keine Immobilie zu kaufen. Das ist erstens so pauschal falsch und zweitens keine wirkliche Zielsetzung.

    Bei dir lese ich, dass du eine größere Wohnung willst. Das wäre doch mal ein klar definiertes Ziel! Aber dafür muss man nicht unbedingt etwas kaufen - hast du auch schon erkannt.

    Ein anderes Ziel wäre persönliche Freiheit. Mit einer ETW bist du da nur geringfügig oberhalb einer Mietwohnung. Bei einem freistehenden EFH spielst du in dieser Hinsicht in der Champions Leugue - zu einem entsprechenden Preis. Wie sehen da eure Prioritäten aus?

    Ein weiteres Ziel wäre eine gute Kapitalanlage. Da wird es schon schwieriger: Die Kosten einer eigenen Immobilie kann man nicht so einfach abschätzen. Bei Kaufpreis und Finanzierungskosten bleibt es schließlich nicht. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass der Kauf einer selbstgenutzten Wohnimmobilie eine der besten Investitionen sein kann, die man in seinem Leben macht. Das aber unter drei wesentlichen Voraussetzungen:
    1. Die Immobilie muss zu einem Preis gekauft werden, der in einem vernünftigen Verhältnis zum Zustand steht. Um das zu beurteilen werden die meisten Leute externen Sachverstand brauchen. Ein Restrisiko bleibt hier immer.
    2. Die (zumindest überwiegende) Selbstnutzung muss auf Dauer gesichert sein. Das ist hauptsächlich von der beruflichen und familiären Situation abhängig. Das bedeutet nicht, dass man für immer dort wohnen bleiben muss, aber eine gewisse Stabilität ist wichtig. Die Renditerechnung für ein Mietshaus sieht fundamental anders aus.
    3. Die Finanzierung muss machbar sein. Dazu komme ich gleich noch.


    Ja, und deshalb ist die Miete alles andere als rausgeworfenes Geld. U.a. kannst du ja mal die Kosten eines Umzugs mit den Kosten eines Immobilienwechsels vergleichen. Als kleine Kalkulationshilfe: Kaufnebenkosten, Umschuldung, Kaufpreisrisiko, ...

    Die Frage ist, was für euch besser ist. Was allgemein besser ist, wird niemand sagen können.


    Wenn man konsequent auf Makler verzichtet, kommt man da drunter.


    So jetzt zur Finanzierung:

    Weiß nicht, was du hier alles angenommen hast, aber bei diesen Zahlen komme ich auf 4,5 % Zinsen p.a. - solche Konditionen sollte man aktuell dann doch lieber vermeiden.

    Der war gut. :smile026:

    Ok, in deinem Alter hätte ich das vermutlich auch so gesehen. Nur damit du den Vergleich hast: In der letzten Hochzinsphase war selbst für Besserverdiener die übliche Perspektive für die Laufzeit der Immobilienfinanzierung deutlich über 30 Jahren.

    Wenn du hier ernsthaft Bedenken hast (was je nach Job auch sehr gut begründet sein kann!), ist ein Kauf nicht wirklich eine gute Idee. Dass du nicht 20 Jahre im Voraus alle möglichen Lebenswendungen kalkulieren kannst, ist völlig klar - darum geht es nicht unbedingt.

    Für eine ETW hoffentlich weniger, für ein EFH sicher mehr. Der "kleine" Posten, den du in deiner Aufstellung vergessen hast, sind die Heizkosten.


    Ok, blöde Frage: Warum könnt ihr 2000 € monatlich beiseite legen (und eure - wenn auch geringe - Miete zahlen), wenn 1400 € insgesamt zu viel sind?


    Deine persönlichen Prioritäten musst du schon selbst klären, aber:

    Da eine gute Finanzierung am Beginn der Laufzeit gemacht wird, ist es ganz normal, sich in den ersten Jahren einer (ersten, eigenen) Immobilienfinanzierung erheblich zu beschränken. Die Rendite kommt in Form von Lebensqualität (sofort) und am Ende der Finanzierung auch materiell.

    Das muss jeder für sich selbst abwägen. Ich kann deinen Wunsch gut verstehen - die Folgen ahnst du aber ganz sicher schon.


    Grundsätzlich: Ja. Du profitierst davon später.

    So, das ist der kritische Punkt. Ich sage ja immer: Höchstens 80 % des Gebäudewerts beleihen, besser nur 60 %. Der Rest plus die gesamten Kaufnebenkosten kommt aus dem Eigenkapital.

    Zumindest so weit lehne ich mich gerne aus dem Fenster: Dein Finanzierungsbeispiel von oben ist machbar. Sicher gäbe es da massig Verbesserungsmöglichkeiten, aber grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ihr eine solche Finanzierung durchhalten könnt, womit Punkt 3 meiner Liste oben schon einmal erfüllt wäre.

    Die Unsicherheit dürfte nicht zuletzt von der bereits angesprochenen Lücke zwischen 1400 und 2000 € pro Monat kommen. Ich würde die Frage daher eher umgekehrt stellen: Erstmal überlegen, was ihr wollt. Dann schauen was das kostet. Zuletzt nachrechnen, ob man sich das leisten kann. Und dann ggf. nochmal von vorne mit Korrekturen. ;)


    Vielleicht ein kleiner Kompromiss: Da du ja nicht morgen losziehen willst und dir ein neues Auto kaufst (und sowieso keine Wohnung ...), muss die Entscheidung doch nicht sofort getroffen werden. Spart zunächst einfach so etwas mehr Geld an, solide verzinstes Tagesgeld - keine festen Bindungen. Egal ob ihr das dann verjuxen wollt oder ob du doch noch seriös wirst :brille002:, ist das ein guter Grundstock. In einem Jahr wärst du schon bei etwa 40 000 €. Das ist eine etwas andere Basis. Dann kann man sich das nochmal überlegen - und ggf. weiter verschieben.

    Jedenfalls solltet ihr die Entscheidung keinesfalls über's Knie brechen. In diesem Punkt hast du nämlich völlig recht: Mit den Folgen eurer Entscheidung müsst ihr sehr lange leben. Will also gut überlegt sein ...
     
  4. #3 Bürokrat, 22.06.2014
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    Hallo,

    du kannst dir zu Gute halten dass du einer der wenigen Anfrager hier bist die die Probleme eines fremdfinanzierten Hauses begreifen.
    1, für 150.000 wirst du vermutlich kein haus finden dass deiner freundin auch gefällt, da wirst du schon über 200000 hinlegen müssen.
    2, Es entstehen Kaufnebenkosten, nämlich Grunderwerbssteuer (3,5-5,5% glaub ich, bei mir sinds 3,5%), Notar (einige TEUR), Makler (3,57%), diverses wie Grundbucheintragung etc.
    3, Während des "Betriebs" entstehen Nebenkosten, Grundsteuer B, Müll, Versicherungen, Straßenreinigung, Wasser, Abwasser, Niederschlagswasser, Schornsteinfeger etc. etc. Diese sind natürlich für ein Haus viel höher als für eine kleine Wohnung
    4, Es fallen Sanierungen an, umso mehr natürlich umso heruntergekommener das Haus ist. Diese können sehr teuer werden, z.b. Dach, Heizungsanlage, Leitungssanierung, Bäder etc.
    5, Ich empfehle nie mehr als 50% fremdzufinanzieren, da die Zinsen sonst euren "Gewinn", nämlich die nicht mehr zu zahlende Miete auffressen.
    6, Warum ein so teures Auto? Unnötiger Luxus, schöne große Autos gibts auch für 10.000, sind dann halt älter.

    Ergo: Ich würde empfehlen dass ihr euch eine schönere größere Mietwohnung sucht, ein neues altes Auto kauft und einmal 5 Jahre spart. Bis dahin sind die Immopreise vielleicht auch wieder niedriger und dann könnt ihr ein schönes Haus kaufen.
    Bis dahin wisst ihr vielleicht auch ob ihr bei den jew. Firmen bleiben wollt und ob ihr zusammenbleiben wollt. Denn nichts ist tödlicher als ein hoch fremdfinanziertes Haus bei einer Scheidung.
     
  5. Pitty

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    Erst einmal solltest. Du Dir selber klar werden, was Ihr wollt. Haus oder ETW ist halt etwas anderes. Im Haus entscheidest Du selber wann welche Reparatur erledigt wird. ( so wie halt das Geld da ist). In einer Gemeinschaft entscheidet die Gemeinschaft. Wenn nicht genügend Geld im Topf ist, so muss der Besitzer Kredite aufnehmen um das Gemeinschaftsvorhaben zu finanzieren, wenn er das Geld nicht auf dem Konto hat. Von daher würde ich immer zum Haus tendieren.

    Meine persönliche Meinung, wohnt noch 1-2 Jahre in der kleinen Wohnung, spart Euch etwas Kapital an. Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto bessere Konditionen bekommst Du. Vielleicht sagt Ihr auch noch 4-5 Jahre durchhalten und dann bar bezahlen. Mehr Geld könnt Ihr am Ende nicht sparen, was die Banken sonst von Euch bekommen würden. :smile010:

    Dann ist die Frage, ob es wirklich ein Neuwagen sein muss. Man kann nur ein Ziel sich erfüllen. Ich würde beim Auto etwas kürzer treten und mir ein etwas älteres holen. Es heißt ja nicht, dass die schlechter sein müssen. Weniger Geld ausgeben, mehr Innenausstattung bekommen kann auch Luxus sein.:smile010:
     
  6. GSR600

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    Was ihr evtl auch noch bedenken solltet, ist, was wenn ihr ein Kind bekommt und dann eine Zeitlang ein Einkommen teilweise oder ganz wegfällt.
     
  7. #6 b.scheickle, 02.07.2014
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    b.scheickle Gesperrt

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    Guter Punkt, das vergessen viele.

    Wie genau ist da eigentlich die Regelung, wenn die Frau in Mutterschutz geht?
     
  8. #7 wertze85, 03.07.2014
    wertze85

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    Hallo,
    danke für eure TIPPS!
    das mit dem Kind war mir auch klar (Stichwort Teilzeit, Elterngeld).
    Ist ist eine schwere Entscheidung. Ich will unbedingt mein Gebrauchtwagen (nicht Neuwagen) ,was mich ca. 25k Anschaffung kostet. Es war ein Traum und wird auch weiterhin ein Ziel sein (trotz Wertverlust usw.).

    Ein guter Punkt oben war auch,
    was bringen mit die niedrigen Zinsen, wenn ich
    a) eine überteuerte aktuelle Immobilie kaufe
    und
    b) aufgrund der Vollfinanzierung sehr hohe Zinsen zahle


    Leider ist die kleine Wohnung so klein, dass man depressiv werden kann :-((((((
     
  9. #8 Aktionär, 03.07.2014
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    Hast Du die Kinderfrage auch in Sachen Autokauf berücksichtigt, oder kommt die nur beim Immobilien-Szenario zum tragen ? Solltest Du nicht aussen vor lassen.
     
  10. Pitty

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    Elterngeld sind 67 Prozent, das ist fast kein Einkommensverlust, wenn man nach einem Jahr wieder arbeiten geht. Wennn Du das nicht stemmst, wirst Du die Immobilie auch nicht halten können.
    Lass den Traum weiter Träumen, warte noch 1-2 Jahre und Du sparst noch einmal 10.000 €.

    Ich habe auch immer ältere Autos, aber die Hochwertig sind. Ich habe höchstens 10.000 € ausgegeben, diese haben aber einen Neupreis von 160.000-120.000 € mal gehabt. Bei meinen Kaufpreis ist der Wertverlust sehr gering, so das ich damit leben kann.
    Was Du jetzt länger in Deiner Wohnung aushällst, um so mehr lachst Du später, wenn Du Dir eine Immobilie mit ganz geringer Finanzierung oder gar keiner kaufst.:008sonst:

    Und auf keine Finanzierung angewiesen sein ist auch ein ganz tolles Gefühl.:008sonst:


    Eine Frage, was kannst Du/Ihr denn monatlich sparen?
     
  11. #10 Bürokrat, 03.07.2014
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    Eon wenig leben soll man schon auch. Es spicht nichts dagegen dir eine größere Wohnung zu mieten, die Jahre bis du dir ein haus kaufen kannst musst du ja nicht völlig zusammengezwängt verbringen. Dafür nur die hälfte/ein drittel für das auto ausgeben, schon ist die ausgabe wieder drin und von der größeren wohnung hast du mehr.
     
  12. #11 wertze85, 06.07.2014
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    in der kleinen bude können wir aktuell monatl. ca 2000 EUR sparen (sofern kein Urlaub oder große außerordentliche Ausgaben).

    Nach langer Überlegung denke ich, dass der beste Weg folgender wäre

    Kauf einer ETW für ca. 100.000 EUR + Nebenkosten + Einrichtungskosten
    ca. 3-4 Zimmer
    Familienplanung und Auto müssten dann auch zu tragen sein mit diesem Vorhaben.


    Für 10 Jahre bekommt man einen guten Zins aktuell (etwas von kfw und etwas von der Bank) unter 3 % müssten drin sein oder?

    Nach 10 Jahren ist hoffentlich die Wohnung abbezahlt und wir zahlen dann das Hausgeld


    Was haltet Ihr davon?
     
  13. #12 Bürokrat, 06.07.2014
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    Das kannst du natürlich machen aber willst du wirklich in einer wohnung leben wenn ihr eigentlich für ein haus geplant hattet? Das verschiebt das Problem nur.

    Was spricht dagegen ein paar Jahre zu sparen und dann das haus in Angriff zu nehmen?
     
  14. #13 Aktionär, 07.07.2014
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    Die Frage hat der TE doch schon selber beantwortet. Bei der 100 T€ Wohnung ist der PKW auch noch drin. Ich denke daran hängt sein Herz im Moment mehr als an einer größeren Wohnung oder gar einem Haus.
    Das sollte der TE mal ein klärendes Gespräch mit seiner besseren Hälfte führen.
     
  15. Pitty

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    Der Meinung bin ich auch. Wenn man mt. 2000 € sparen kann, was sehr viel ist, würde ich 2-3 Jahre sparen und dann für den Rest einen Minikredit bei der Hausbank aufnehmen. Dann spart es viele Zinsen und das Haus ist mit der Strategie auch drin ohne lange Kreditzinsen, was wiederum einen besseren Kreditlzins mit mehr Eigenkapital und kurzer Laufzeit bringt.:huepfend013:

    Sieh es langfristig, Dann hast Du Dein Haus schnell abbezahlt und hast 15 Jahre später mehr Geld für Dich.
     
  16. #15 immodream, 07.07.2014
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    Hallo,
    ich hab das Gefühl, hier will Jemand nur eine Immobilie kaufen, damit er sich das letzte Mal in seinem Leben einen Neuwagen kaufen kann .
    Ein Bekannter meines Sohnes hat seinen neuen BMW X 5 auch bei der Hausfinanzierung mit finanziert.
    Als das Haus dann endlich fertig war, mußte der BMW leider zur Restfertigstellung des Hauses wieder mit erheblichen Verlust verkauft werden. Ab er hatte einmal in seinem Leben ein halbes Jahr einen teuren Neuwagen gefahren.
    Diese Erfahrung nennt man Lehrgeld bezahlen.
    Grüße
    Immodream
     
  17. #16 wertze85, 11.07.2014
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    @ Bürokrat @ Pitty, folgendes spricht dagegen, Familienplanung in absehbarer Zeit . Das macht keinen Spaß auf 39qm . @ immodream, schöner Wagen aber eine Finanzierung eines Autos MIT einem Immobilienkredit?!?! ist das dümmste was man machen kann. Dafür sollte man zwei getrennte Kredite aufnehmen
     
  18. Pitty

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    Was heißt Familienplanung? Bekommt Ihr morgen ein Kind? Hey, man weiß, dass es meist nicht sofort klappt. Man ist 11 Monate schwanger, das sind für mich alles nur Ausreden. Wenn Du es nicht magst, so zwingt Dich keiner. Klar, 39 M2 sind jetzt bestimmt nicht toll. Jetzt seit Ihr noch zu zweit. Jetzt fällt das noch einschränken leicht. Mit Familie ist das sicherlich nicht mehr so einfach, von daher würde ich mich lieber jetzt einschränken, als wenn mani Familie hat. Dann kann man lieber an ein Haus denken, wo die Kinder im Garten spiielen. Aber wie gesagt, das ist Einstellungssache, was man im Leben möchte.

    Nur Du weißt, was Du im Leben möchtest.
     
  19. #18 Aktionär, 11.07.2014
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    Das stimmt so nicht. Ein grundpfandrechtlich besichertes Darlehen wird im Zinssatz günstiger sein als ein Autokredit dem als Sicherheit nur das Fahrzeug dient. Nciht von den 0%-Angeboten täuschen lassen.
     
  20. Pitty

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    Hey unser Angestellter hat vor einem Jahr ein Autokredit vom Händler aufgenommen. Auto gekauft, erste Rate gezahlt, alles durchgerechnet und festgestellt, dass er 16 Prozent Zinsen unterschrieben hat. Das war wirklich ein Schnäppchen, Umschuldung hat nicht funktioniert, weil das alles gerade erst abgeschlossen wurde.:130:
     
  21. #20 Bürokrat, 11.07.2014
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    11 Monate schwanger? Schreck! Elefantenbaby?
     
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