Bearbeitungsgebühr zulässig?!

Dieses Thema im Forum "MV - Allgemeine Fragen" wurde erstellt von Capalani, 09.09.2010.

  1. #1 Capalani, 09.09.2010
    Capalani

    Capalani Benutzer

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    Hallo,

    da es bei uns zurzeit immer häufiger vorkommt, dass Mieter teilweise schon nach 4 monaten wieder ausziehen, sind wir nun am überlegen eine Bearbeitungsgebühr zu erheben sollte die Mietdauer ein Jahr unterschreiten. Meine Frage. Ist das rechtens? Und was tut ihr um diesem Problem aus dem Wege zu gehen?! (abgesehen davon die Mieter besser auszusuchen :lol)

    Freue mich auf eure Antworten!
     
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  3. helaba

    helaba Erfahrener Benutzer

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    Du kannst im Mietvertrag die ordentliche Kündigung innerhalb einer bestimmten Zeit ausschließen. So mache ich es z.B. für 12 Monate.
     
  4. #3 gut-zu-hause, 10.09.2010
    gut-zu-hause

    gut-zu-hause Neuer Benutzer

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    Bearbeitungsgebühren werden regelmäßig von den Gerichten als unzumutbare Belastung für den Mieter eingestuft (weil die Ausfertigung der Verträge etc. zur ordentlichen Verwaltung gehören). Insofern ist eine Gebühr keine wirklich gute Idee.

    Aber wie schon zuvor geschrieben: Kündigungsausschluss für eine bestimmte Zeit (max. 4 Jahre sind in S-H zulässig), kann man machen. Gilt aber auch für beide Seiten!
     
  5. #4 Christian, 10.09.2010
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    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    vielleicht bringt dich die Ursachenforschung weiter?
    Ziehen die Mieter wegen der Wohnung schnell wieder aus, ist die Nachbarschaft nciht intakt?
     
  6. #5 Capalani, 10.09.2010
    Capalani

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    Vielen Dank für die schnellen Antworten.

    :top Da habe ich garnicht dran gedacht :zaunpfahl: Zudem habe ich gerade gesehen, dass in unserem neuen Mietvertrag extra eine "Klausel" dafür gibt.

    Sorry fürs unnnötige Fragen!!

    Gruß
     
  7. #6 Christian, 10.09.2010
    Christian

    Christian Gesperrt

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    Hallo,

    diese Klausel würde ich (als Vermieter) nicht ohne Bauchschmerzen nutzen.
    Was ist, wenn sich nach dem Mietbeginn rausstellt, daß die neuen Mieter totale Arschlöcher sind?
    Du kannst als Vermieter eh nicht "einfach so" kündigen, und machst dir das dann mit dieser Klausel noch schwerer, als es eh schon ist.
     
  8. #7 lostcontrol, 10.09.2010
    lostcontrol

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    also ich würd mir auch mal die frage stellen, warum die mieter immer so schnell wieder ausziehen. wir haben ja auch 'ne recht hohe fluktuiation in den kleinen wohnungen (im schnitt sowas um die 3 jahre mietzeit, abgesehen von unseren "senioren" die den schnitt irre hochtreiben würden), aber da erklärt sich das durch die wohnungsgrösse und das alter der mieter, die halt ausziehen wenn sie mit dem studium fertig sind oder heiraten oder mit ihrem partner zusammenziehen oder 'nen neuen job woanders haben usw. bisher ist bei uns niemand ausgezogen weil's ihm nicht gefallen hätte.

    das mit den befristungen ist ein zweischneidiges schwert, ich wär da auch vorsichtig.

    aber wie wär's denn wenn du deine arbeit einfach mit reinkalkulierst in die kaltmiete?
    wir kalkulieren da jede menge so sächelchen mit rein, abggesehen vom standard, nämlich mietausfall / leerstand (dafür rund 'ne kaltmiete jährlich) eben auch alles, was wir sonst nur mit viel stress von den mietern wieder reinholen könnten.
     
  9. #8 Capalani, 10.09.2010
    Capalani

    Capalani Benutzer

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    Es ist genauso wie du es sagst. Es sind hauptsächlich jüngere Leute die in einer neuen Firma anfangen, dichter am Arbeitsplatz wohnen wollen oder aus sonstigen Gründen umziehen. Vielleicht wäre es das Beste, wenn man einfach individuel beim Vermietergespräch entscheidet, ob man die Klausel mit reinnimmt oder nicht.

    Wir können die Miete nicht erhöhen, da die Mieten teilweise von Amt kommen und das sonst zu teuer wird. Auch geht es uns nicht so sehr um die Arbeit sondern eher um die Mietverluste. Natürlich sind die kalkuliert, dennoch wollen wir natürlich versuchen sie niedrig zu halten. Das Haus muss ja schließlich auch bezahlt werden :Blumen
     
  10. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    @Christian
    Schauen wir uns diese Klausel doch mal genau an. Beide Mietparteien verzichten auf die ordentliche Kündigung.
    Also für den Vermieter heißt das: Er kann die Eigenbedarf-Kü nicht anwenden. Die anderen Kü Gründe sind fristlos (ausser bei 2 Parteienhaus). Mietrückstand? Fristlos! Nach Abmahnungen? Fristlos!

    Für den Mieter heißt das: Er kann nicht einfach kündigen, da er für die ordentliche Kü keinen Grund braucht.

    Mit anderen Worten: In dieser Zeit hat der Vermieter einen Grund aufgegeben, während der Mieter tausende (er braucht ja keinen) aufgibt...
    Das spricht für diese Variante, wenn der Vermieter mit schnellen Auszügen zu kämpfen hat.

    Nachteil für den Vermieter: Erfahrungsgemäß gestaltet sich die Vermietung dann schwieriger und gerade auf junge Leute zugeschnittene Wohnungen laufen schlecht. (Arbeitsplatzwechsel, Zusammenziehen mit Freund/ Freundin, etc) Manche sind da vorsichtiger...
    Dadurch passiert es, dass 20 Interessenten auf der Matte stehen und nicht einer die Wohnung will, weil die Mindestmietdauer niemand in die Anzeige schreibt...
     
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