Befall durch Dickmaulrüssler

Dieses Thema im Forum "Mietminderung" wurde erstellt von Martens, 24.06.2014.

  1. #1 Martens, 24.06.2014
    Martens

    Martens
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    moin zusammen,

    ein Bekannter von mir hat seit ein paar Jahren eine Wohnung mit Balkon gemietet.
    Dieses Jahr wird das Sommervergnügen dadurch getrübt, daß abends aus allen Ritzen irgendwelche Käfer hervorkommen, dann den Balkon bevölkern und in die Wohnung krabbeln.

    Wie es aussieht, handelt es sich bei den Untermietern um Dickmaulrüssler, die als Käfer nicht mehr zu bekämpfen sind, wohl aber als Larven. Der Bekannte hat auf seinem Balkon keine Pflanzen und auch nie welche gehabt, die Käfer kommen also aus der Umgebung, den Pflanzungen der Nachbarn oder woher auch immer.

    Die Beeinträchtigung ist enorm, der Balkon ist abends praktisch nicht mehr nutzbar, weil überall die Käfer herumkrabbeln, nimmt man die Balkonmöbel in die Wohnung, muß man die Käfer vorher abfegen, man kann die Fenster der Wohnung nachts nicht offen lassen, weil die Käfer sonst die Wohnung bevölkern... Es ist widerlich.

    Die Verwaltungsgesellschaft will nichts tun, es würde sich bei den Käfern um Natur handeln, man müsse nichts dagegen unternehmen, könne gegen die Käfer jetzt auch nichts mehr machen. Er soll sich halt Schutzgitter vor die Fenster machen.

    Meine Fragen an Euch:
    1. Mietminderung ja / nein
    2. Kosten der Schutzgitter und der Installation (Balkontür!) trägt wer?

    vielen Dank,
    Christian Martens
     
  2. AdMan

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  3. Jobo45

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    zu 1. meiner Meinung ja, weil Balkon nichtmehr nutzbar, zudem kann Fenster Nachts nicht geöffnet bleiben.

    zu 2. Muss der Vermieter zahlen! jedoch bin ich der Meinung ein Kammerjäger sollte sich das mal anschauen.

    Die Aussage "bei Käfern handelt es sich um Natur" mag richtig sein, hat jedoch nichts mit einem Übermäßigen Befall zu tun. Denn auch Kakerlaken, Ameisen und Ratten sind Natur !
     
  4. #3 Leipziger82, 24.06.2014
    Leipziger82

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    1. Ich würde vorsichtig zu einem Ja tendieren.
    Das kommt natürlich auf die Anzahl der Käfer an. Ansonsten ist eine "Nichtnutzung" subjektiv. Für meine Freundin ist der Balkon beispielsweise nicht mehr nutzbar, wenn sich dort eine Kreuzspinne niedergelassen hat.
    Ich würde den Vermieter schriftlich zur Beseitigung auffordern. Zusätzlich würde ich die ganze Sache dokumentieren (Fotos, Anzahl der Tierchen, etc.) und dem Vermieter mal zukommen lassen.
    Vielleicht ist er sich gar nicht bewusst, um wie viele Tiere es sich handelt?

    2. Das Stichwort Kammerjäger ist schon gefallen. Dort würde ich ansetzen, bevor ich über die Installation von Schutzgittern nachdenke.
     
  5. Gast2

    Gast2 Erfahrener Benutzer

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    Käferbefall

    ja vielleicht ist alles nicht so schlimm. Ich kann dies nicht beurteilen. Aus meiner Vermieterpraxis weiß ich, dass krampfhaft nach Mietminderungsgründen gesucht wird. Einer hat bei mir Mietminderung gemacht wegen Ameisen, dabei war in der Wohnung keine einzige Ameise sichtbar. Er meinte dann, die war dann vielleicht an seinem Kopfsalat den er aus dem Garten seiner Eltern hatte. Aber die Mietminderungen die konnte er mir nicht mehr nachzahlen. Da er für Frau und Kinder sorgen muss, war keine Pfändung der geminderten Miete möglich. So ist es dann auch wieder mit Mietminderungen, dem musste ich kündigen. Man muss nicht gleich mindern, sondern kann auch unter Vorbehalt bezahlen, und auf Abhilfe klagen.
     
  6. Hund

    Hund Gast

    Dickmaulrüssler

    @ Christian M.
    einerseits auch ein ja zur Mitminderung, da aufgrund Käferinvasion Unbenutzbarkeit/eingeschränkte Nutzung (Balkon/Fenster) vorliegt.
    andererseits eher nein, sofern die Ursache/Herkunft der Schädlinge nicht dem Einflussbereich der VW/VM unterliegt.
    Wie Du selbst weißt, sind diese Käfter hartnäcktige Gartenschädlinge (Zier/Nutzplanzen als Brutstätte und Nahrung) Wo sind sie und wem gehören sie? Nachbarn + Balkonpflanzen, öffentliche Grünfläche ?
    Den Kammerjäger nur den Balkon ausräuschern zu lassen, macht wenig Sinn, wenn das "Nest" nicht behandelt / eliminiert wird.
    Sollten Netze oder Insektizide - die es sowohl für Larven/Käfer im Handel gibt - keine hohen Kosten verursachen, würde ich selbst hiermit kurzen Prozess machen, bevor ich mich mit einer trägen VW herumärgere und den Sommer auf dem Balkon nicht genießen kann.
     
  7. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Es wär zwar schön, wenn's so wär - aber tatsächlich ist das Verschulden des Vermieters für die Zulässigkeit einer Mietminderung reichlich unerheblich!
     
  8. Hund

    Hund Gast

    ich glaube! du hast nicht ! Recht. Gebe also zu, dass ich ! es nicht weiß, es mir aber logisch/sinnvoll erscheint. Aus folgendem Grund - Selbsterfahrung.

    Es gibt doch so alle paar Jahre extreme Maikäferplagen und zwar in einem Aumaß, dass man sich allenfalls noch mit Mot.helm auf die Terasse traut und trotzdem hinterher eine Gehirnerschütterung aufgrund der vielen Aufprälle hat.

    Wen bitte sollte ich hierfür zur Verantwortung ziehen und eine Mietminderung wegen Ungezieferbefalls in Anspruch nehmen. Den VM, nur weil ich auf einem vermieteten Balkon sitze?
    Ich glaube also abschließend schon wieder, dass die "Zuständigkeit" des VM für die Verursachung sehr wohl eine Rolle spielt.
    Lasse mich aber gerne von "Wissen" überzeugen - Gruß!
     
  9. Hund

    Hund Gast

    @GJH27

    Voraussetzung einer Mietmindertung ist doch, dass ich den VM mit Fristsetzung aufgefordert habe, den Mangel/Schaden zu beseitigen und dieser es auch könnte!.

    Jetzt ganz einfach - und wenn er es nicht kann - weil es nicht seinem Einflussbereich unterliegt?
    Für höhere Gewalt und die freie Natur ist zunächst einmal niemand verantwortlich!
    (das wollte ich mit meinem Beispiel sagen)

    Wie wäre es fiktiv mit einer Heuschreckenplage? Wer ist für diese Folgen zuständig?
     
  10. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Ich vertrau einfach mal auf's BGB, welchselbiges hierzu in § 536 behauptet:

    "(1) Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.",

    nachzulesen beispielsweise hier: BGB - Einzelnorm

    Der springende Punkt ist also nicht das Verschulden, sondern ob der fragliche Mangel überhaupt zur Minderung berechtigt!
     
  11. #10 Leipziger82, 24.06.2014
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    Recht muss nicht logisch sein ;)

    Ich verweise mal auf den beliebten § 536 Abs. 1 BGB:
    "Hat die Mietsache zur Zeit der Überlassung an den Mieter einen Mangel, der ihre Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch aufhebt, oder entsteht während der Mietzeit ein solcher Mangel, so ist der Mieter für die Zeit, in der die Tauglichkeit aufgehoben ist, von der Entrichtung der Miete befreit. Für die Zeit, während der die Tauglichkeit gemindert ist, hat er nur eine angemessen herabgesetzte Miete zu entrichten. Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht."

    Hier steht nichts von einem Verschulden des Vermieters, sondern lediglich etwas vom Mangel der Mietsache.
    Die Rechtslage ist also eindeutig.
    Meiner Meinung nach wird der Begriff der Mietminderung leider immer nur als Instrument betrachtet, um dem Vermieter ein paar "auszuwischen". Letztendlich bedeutet das aber nur, dass ich für eine geminderte Tauglichkeit eben nur einen geminderten Preis bezahle.
    Logisch, dass das als erstes den Vermieter trifft.
    Ich kann auch eine Mietminderung wegen Baulärm in der Nachbarschaft durchsetzen, die nicht vom eigenen Vermieter verursacht worden ist.

    Genau hier muss man unterscheiden. Maikäferplagen treten fast jährlich auf, allerdings habe ich noch nie etwas von einer Plage durch Dickmaulrüssler gehört. Ersteres müsste man aufgrund der Regelmäßigkeit vielleicht in Kauf nehmen, Letzteres aber vermutlich nicht.
    Ähnlich wäre es, wenn ich ein Haus am See/Sumpf miete und im Sommer die Miete aufgrund einer Moskitoplage mindere. Funktioniert wohl nicht.

    Mietminderungen sind immer im Einzelfall zu betrachten.
     
  12. GJH27

    GJH27 Erfahrener Benutzer

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    Nein. Voraussetzung für eine Mietminderung, ist eine Mängelanzeige an den Vermieter. Ohne Mängelanzeige keine Minderung.

    Dann hat er leider Pech gehabt, genau deswegen schrub ich vorhin schon "es wär zwar schön, wenn's so wär"! Vielleicht gibt's ja für den Vermieter Geld von ner Versicherung.

    Ja. Kommt dann halt darauf an, ob es sich um "eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit" handelt oder nicht.

    Welche Folgen einer Heuschreckenplage in der Wohnung? Wie kommen die rein? Meiner Meinung nach ist es durchaus einem Mieter zumutbar, sich auf eigene Kosten Fliegengitter für die Fenster zu besorgen, um die Viecher draußen zu halten...
     
  13. #12 Hund, 24.06.2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.06.2014
    Hund

    Hund Gast

    Danke für die Hintergrundinformationen!

    Ja, ich sehe es jetzt rein mietrechtlich im harten Kurs genauso , habe eben selbst an die Sache mit dem Baulärm gedacht.
    Mit Blick auf Paragraphen/Gerichtsurteile/ habt ihr also vollkommen Recht!

    Doch ich bleibe bei meiner sehr persönlichen Meinung, so ganz richtig fände ich es nicht.
    Das "moralische" Recht muss ja kein juristisches sein, es würde oftmals im Vorfeld manche Auseinandersetzung erleichtern.
    Grüße BM

    @GJH27
    Mögliche Maßnahmen der Selbstjustiz - Netz, Insektizide - hatte ich aber selbst befürwortet (siehe oben)
    Ansonsten - wie zuvor gesagt.
     
  14. #13 Leipziger82, 24.06.2014
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    Ich sehe hier nicht einmal ein moralisches Problem. Wenn die Tauglichkeit gemindert ist, sollten auch die Zahlungen gemindert sein. Für mich ist das ein logischer Zusammenhang.

    Auf der anderen Seite könnte es auch ein Vermieter (oder Samariter) als moralisch falsch empfinden, für eine mangelhafte Wohnung den vollen Preis zu verlangen.
    Soll aber eher selten vorkommen.
     
  15. Hund

    Hund Gast

    Ich habe nicht gesagt, dass ein moralisches Problem besteht, das ich allem überordne..

    Ich nehme lediglich für mich ! persönlich diesen Grundsatz bei allen mietrechtlichen Fragen erst einmal in Anspruch., bevor ich letzteres abrolle.

    Sollten sowohl die eine wie die andere Partei sich mal an die Anstandsnase fassen, wäre alles im Vorfeld einfacher und zunächst einmal ohne Juristerei zu klären.

    Aber ich bin ja vom Land und zudem von alter Schule. und träume weiter von Mai- und Borkenkäfern sowie Saatkrähen..sie machen mir nichts aus. Im Übrigen ist die Gemeindet schuld, mit ihrem blöden Grünbepflanzungswahn.
     
  16. #15 Leipziger82, 24.06.2014
    Leipziger82

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    Mir grundlegend auch nicht. Es kommt aber halt auf die Menge an. Ich erinnere mich, dass ich im vergangenen Jahr eines Abends knapp 150 Marienkäfer (ja, ich hatte das tatsächlich gezählt) in meinem Wohnzimmer hatte.
    Das war dann doch zuviel des Guten. Ging aber auch ohne Mietminderung.

    Deswegen stellt sich immer die Frage nach der Quantität der Eindringlinge und des subjektiven Empfindens hierüber. Der Verwalter vom Land schätzt das vielleicht harmloser ein, als der städtische Mieter, der Kühe nur aus dem Fernsehen kennt.

    Pestizide halte ich im benannten Fall für relativ nutzlos, wenn das "Nest" nicht gefunden wird.
     
  17. #16 Papabär, 24.06.2014
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    Klebefallen könnten helfen.


    Aber um die Sache nicht allzu sehr abdriften zu lassen:
    Ja, sofern damit eine Beeinträchtigung der Mietsache verbunden ist.



    So lange es seitens des Vermieters lediglich eine Art "Empfehlung" - aber keine Aufforderung gibt, dürften diese Kosten wohl beim Mieter hängen bleiben. Nur wenn der Vermieter seiner Pflicht zur Mägelbeseitigung nicht nachkommt (Nachweisführung!), wäre auch eine Selbstvornahme gem. 536a (2) denkbar.



    Da die Käfer wohl nicht flugfähig sind, würde ich es als Betroffener vlt. erst einmal mit doppelseitigem Klebeband (also dem richtig juten) probieren. Bleiben die Viecher dran haften, wird der Balkon großzügig abgetaped (kommt aber natürlich auf den Untergrund drauf an).
     
  18. Hund

    Hund Gast

    Lieber Leipziger,

    ich hatte es, wie Du es selbst erfahren hast, genau so im Detail bescheiben wollen .

    Auch kann ich leider zu diesem Thema keiner weiteren Erfahrungen hier mehr anbringen.
    Und die Sache mit der Gemeinde war natürlich ironisch gemeint .

    Ändert jedoch nichts an der Ursache der Plage - also was soll ich gegenüber wem/warum mindern?
    Wenn ich es mir jetzt so recht überlege - ist Baulärm gleich Rüssler = Borkenkäfer? Weiß mal wieder nicht! Nichts für ungut.
    Grüße Biene Maya und jetzt schwärme ich mal mit dem ganzen Gedöns auf den Nachbarbalkon aus!
    Abwarten....
     
  19. Hund

    Hund Gast

    @Leipziger

    Nochmals- ganz deiner Meinung!-
    Auf dem Land- stören selbst entlaufene Kühe im Vorgarten nicht wirklich. Und Wespen nicht und Bienen nicht uw. und so fort...Man regelt es untereinander. siehe meine Vorbeiträge.

    Aber das Gute eines Forum ist ja. dass man einen Sachverhalt aus den verschiedensten Perspektiven beleuchten kann und sich der Fragesteller sich die für ihn angemessenste Antwort auswählen kann.

    Grüße BM
     
Thema: Befall durch Dickmaulrüssler
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