behindertengerechter Toiletteumbau

Diskutiere behindertengerechter Toiletteumbau im Modernisierung und Sanierung Forum im Bereich Mietvertrag über Wohnraum; Hallo Forum, Ich habe ein 2-Familienhaus geerbt, in dem ich nun selber wohne. Die Einligerwohnung ist vermietet. Der Mieter ist nach einer...

jobau

Hallo Forum,
Ich habe ein 2-Familienhaus geerbt, in dem ich nun selber wohne. Die Einligerwohnung ist
vermietet. Der Mieter ist nach einer Operation auf den Rollstuhl angewiesen. Das
Verhältnis war und ist sehr angespannt. Es gab sogar schon ein Gerichtsverfahren, weil
die Mieter nur einen geringen Teil der Nebenkosten zahlen wollten. Diesen Prozess habe
ich gewonnen. Vor diesem Hintergrund bin ich nur noch bereit Ausagbe für die Mietwohnung
zu tätigen, die ich wirklich übernehmen muss.
Nun zu meiner Frage:
Der Mieter hat ohne mein Wissen und ohne meine Zustimmung auf der Toilette einen breiten,
behindertengerechten Sitz mit Stützgriffen montiert. Meiner Meinung nach, hat sich nun
durch die erhöhte Beanspruchung die Bodenverschraubung so stark gelockert, dass die
Toilette vom Fachmann repariert oder sogar ausgetauscht werden muss. Unter normalen
Umständen würde ich die Kosten ja übernehmen. Aber da gerade im Moment das Verhältnis
wieder sehr angespannt ist, bin ich dazu nur bereit, wenn ich muss. Kann mir vielleicht
jemand Auskunft darüber geben, ob der Umbau der Toilette tatsächlich nur mit meinem
Einverständnis hätte durchgeführt werden und ich somit nicht für Schäden haftbar gemacht
werden kann?
Danke für jede Antwort
Gruß Jörg
 

Beluga

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Der Umbau hätte nur mit Deiner Einverständnis durchgeführt werden dürfen.
Aber andereseits hättest Du auch Zustimmen müssen, wenn entsprechende Kaution
für den Rückbau hinterlegt würde.

Für die Baumängel oder verursachte Umbau-Schäden ist der Mieter haftbar, sogar
Dir gegenüber, weil DEIN Eigentum beschädigt worden ist.
Bei Wohnungskündigung bzw. Auszug hat der Mieter den Umbau rückgängig zu machen wenn Du darauf bestehst.
:vertrag
 

Martens

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moin Jörg,

es kommt hier nicht auf Deine persönliche Meinung an, sondern auf nachweisbare Tatsachen.

Der Mieter hat die Wohnung zum bestimmungsgemäßen Gebrauch gemietet. Das ist der Dreh- und Angelpunkt der Argumentation.
Was wäre, wenn der Mieter in den vergangenen Jahren ca. 40 Kilogramm zugenommen hätte? Auch dadurch entsteht eventuell eine erhöhte Belastung des Beckens...

Es wäre an Dir, den Nachweis zu führen, daß sich die Toilette durch den anderen Sitz gelockert hat - ziemlich aussichtslos, wie ich meine. Das Auswechseln eines Toilettendeckels gehört sicherlich zu den Dingen, die ein Mieter in der Wohnung "anstellen" darf, hier hat er sogar ein berechtigtes Interesse, da er einen speziellen Sitz benötigt.

Um welche Kosten geht es denn überhaupt?
Es liest sich so, als hätte sich das noch gar kein Fachbetrieb angesehen und noch gar keinen Kostenvoranschlag abgegeben - nur Dein Ärger wird deutlich...

Also das Ganze nüchtern angehen, sicherlich kostet die Befestigung eines Toilettenbeckens keine 100 Euro.

hoffe geholfen zu haben,
Christian Martens
 
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