Belegeinsicht Bk

Dieses Thema im Forum "NK - Ankündigungen!" wurde erstellt von bettili, 19.08.2013.

  1. #1 bettili, 19.08.2013
    bettili

    bettili Neuer Benutzer

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    Hallo, ich bin neu hier.
    Einer ehemaligen Mieterin habe ich die BK-Abrechnung für 2012 im März 13 zugesandt. Sie bat um Zusendung aller Belege, was ich ablehnte und nannte ihr Termine zur Belegeinsicht immer donnerstags von 13.00-17.00 Uhr nach vorheriger Anmeldung. Darauf ging sie gar nicht ein.
    Seit Juli 13 erhalte ich nun das 2. mal Post von ihrem Anwalt. Er widerspricht ohne Begründung der gesamten BK-Abrechnung 2012 und ich soll ihm gegen Bezahlung die gesamten Belege zuschicken.
    Falls ich das nicht möchte, möge ich ihm einen Termin zur Belegeinsicht für die Belege 2011!! nennen.
    Eine Vollmacht hat er mir nicht vorgelegt, sondern versichert, dass er im Auftrag seiner Mandantin handelt.

    Nun meine Frage, wie soll ich mich verhalten. Muss ich auf die Anwaltsschreiben überhaupt reagieren? Die Belegeinsicht für 2011 ist verjährt.
    Ich bin der Meinung, dass ich meiner Pflicht mit der Nennung der Zeiten für die Belegeinsicht der Belege für das Jahr 2012 mit meinem Schreiben im April 13 nachgekommen bin. Liege ich da richtig?
     
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  3. #2 Sebastian-D, 19.08.2013
    Sebastian-D

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    Stellt sich mir Folgende Frage:

    Deine Mieterin, wohnt sie selbst im gleichen Ort wie du?

    Ich habe derzeit mit meinem VM auch so ein Tänzchen, und er
    verweigert mir jegliche einsicht.
    er Wohnt nicht hier im Ort, ist schon seit Jahren unbekannt Verzogen.
    Einziger Kontakt: Über ein von Ihm angelegtes Postfach.

    Der hatte mir auch Abrechnungen geschickt.
    2007-2011

    Für 2012 hab ich die Abrechnung noch nicht erhalten.

    2007-2010 weiss ich das er da nichts mehr her holen kann
    weil er mit der Abrechnung zu spät angekommen ist.

    Ich hab es auch schon mehrmals versucht das ich vom VM
    die nötigen Belege bzw. die entstandenen Kopiekosten übernehme.

    Er ist darauf überhaupt nicht eingegangen, und ich habe dafür
    auch einen Rechtseinwalt eingeschaltet, aber der VM bzw. sein RA
    schalten beide auf Sturr, und schicken weder mir, noch meinem RA die Belege zu.

    Jetzt müssen wir deswegen wohl bald vor Gericht, weil der
    VM Rechtliche Schritte eingeleitet, um an Geld zu kommen was ihm nichtmal zusteht.

    Da muss ich dann jetzt abwarten, wie dann das Gericht sich zu der Sachlage äussert, weil
    eine aussergerichtliche Klärung wie sie ja schon länger meinerseits angestrebt wird
    ist mit dem VM und seinem RA nicht möglich.

    Wenn du wie gesagt, nicht im Ort lebst, wo deine Mieterin wohnt,
    und Sie, als auch deren Anwalt ankommt, und bittet dich um Kopien, gegen Bezahlung
    wirst du wohl den Kürzeren Ziehen.

    Ich habe diesbezüglich mal ein urteil gelesen, da ist der VM vom Gericht
    her entsprechend verklagt worden, wenn du auf aufforderung der Mieterin aufgefordert bist
    gegen entgelt - Kopie Kosten - diese auch anzufertigen.

    Dabei reicht es schon, wenn du nicht im Selben Wohnort Wohnst.

    In meinem Fall liegen zwischen VM und mir mehr wie 250 km.

    Ohne Auto, ein unding, mit dem Zug und sonstigem umsteigen eine Fahrt
    je Richtung von 3,5 Stunden, sprich 7 Stunden unterwegs.

    Ist kaum machbar.
     
  4. #3 bettili, 19.08.2013
    Zuletzt bearbeitet: 19.08.2013
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    Nein, die Mieterin wohnt ca. 30 km von mir entfernt. Ich denke, dieser Weg ist zumutbar zur Bk-Belegeinsicht. Schließlich fährt sie zu ihrem Anwalt auch ca. 30 km, um diesen zu beauftragen.
    In meinem Fall ist es so, dass ich keiner Nachforderung an die Mieterin habe, sondern ein Guthaben. Meiner Ansicht nach, ist es schikanöses Verhalten der Mieterin, jetzt mit einem Anwalt zu kommen.
     
  5. #4 Sebastian-D, 19.08.2013
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    Hmm, bei sowas dann ein Fass aufmachen zu wollen/müssen
    ist das schon sehr eigenartig.
    Evtl. nimmt deine Mieterin vll. auch an, das da mehr Geld raus zu holen ist.

    Bei den ganzen Abrechnungen meines Vermieters kommen bisher
    Saldos zugunsten für Ihn dabei raus.

    Da ich aber seit Mietverhältnis NIE eine Abrechnung zu gesicht bekommen habe
    finde ich die Abrechnungen sehr Fragwürdig.

    Der Mieterverein und mein RA sehen das ebenso, das es sehr merkwürdig ist.

    Daher wollte ich das ja überprüfen, aber der VM und dessen RA schalten
    auf Stumm, da kann ich noch so sehr Bitte Bitte machen.

    ER will was von mir (Geld)..

    Wenn es Keines haben will, ist das auch gut.

    Aber ohne vernünftige Prüüfung, ob das alles seine Richtigkeit hat
    werde ich die Forderung nicht begleichen, weil man das sonst als
    Schuldanerkentnis ansehen könnte, dann hätte ich schlechte Karten.

    Somit will er ja was von mir, aber ich will das gegengeprüft wissen
    und solange wie das nicht geschieht, kann mein VM lange warten, gerne auch
    noch mehr Klagen vorbereiten.

    Ich habe in meinem Bekantenkreis viele Leute dabei, die Vermieter sind.
    Bei denen läuft es Korrekt ab, alles hat seine Richtigkeit etc.

    Das lässt bei meinem VM sehr zu wünschen übrig.

    Alle bekanten von mir sehen es inzwischen auch so, das wenn der VM
    vor hat zu Klagen, das er sich reichlich blamier, und komplette Gerichtskosten
    zu Tragen hat.

    Man muss es ja nicht soweit ankommen lassen.

    Aber ich habe das gefühl mein VM will es ja so haben.
    Ich habe wiegesagt schon alles getan was möglich ist, mehr kann ich nicht tun.

    Müsste dann das Amtsgericht darüber entscheiden, und da denke ich fällt die
    Entscheidung zu gunsten meiner Partei sehr gut aus.
     
  6. #5 bettili, 19.08.2013
    bettili

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    Hallo Sebastian,
    ich denke du solltest unter "Vorbehalt der Nachprüfung" zahlen. Danach die Belege einsehen und dann gegebenfalls in Widerspruch gehen. Das wäre der richtige Weg. Einfach nicht zahlen, dass würde ich nicht riskieren.

    In meinem Fall ist das so, dass die BK-Abrechnung sehr einfach ist, da darin nicht einmal Heizkosten enthalten sind. Allerdings wurden Reinigungs- und Gartenarbeiten von mir persönlich verrichtet, da keiner der 4 Mietparteien dazu bereit war. Bei den Kosten liege ich bei ca. 50% eines Hausmeisterservices. Offensichtlich denkt sie wirklich, man kann bei mir Kohle zurück fordern.
     
  7. #6 Sebastian-D, 19.08.2013
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    Mein Ra. der für Miet & Eigentumsrecht tätig ist, und dazu das Spezialgebiet "Nebenkosten Abrechnungen" hat,
    teilte dem VM sowie dem RA. mit, das die Unterlagen zuvor zu einem Bestimmten
    Termin eingereicht werden sollten.

    Als da nichts kam, gab es die 1. Mahnung, mit Fristverlängerung.
    Es Tat sich dann immer noch nichts, und so kam Mahnung 2. mit 4 Tage Zeit.
    Gleichzeitig ist in Mahnung 2. dem Vermieter mitgeteilt worden
    das bei widerholtem nicht reagierens die Abrechnung vollends angefochten, wird.

    Bei der Anfechtung darf man nichts bezahlen, da du dann die Forderung
    anerkennst.

    Da hilft es auch nicht unter Vorbehalt zu Zahlen.

    Da ich schon weiss, das die Abrechnungen 2007-2010 für den VM gegessen
    ist, weil die Abrechnung nicht Pünktlich bei mir eingereicht wurde
    bleibt es erstmal nur bei der Abrechnung 2011 die derzeit "Bestritten" wird.

    Das wäre alles nicht soweit geschehen, wenn der VM mir die unterlagen zukommen lassen hätte.

    Bei seiner Rechenweise hätte ich knapp 300 € nachzuzahlen.
    Die Abrechnung ist aber Fehlerhaft, weil die m² Zahlen nicht mit der Wohnung übereinstimmen.
    Dazu kommt das ich den Größten Posten "Wasser & Abwasser" nicht ausgerechnet
    bekomme, weil zum einen der Verteilerschlüssel Fehlt, und die Kosten was
    das Wasser Kostet, sowie das Abwasser, sodass man das ganz einfach hätte ausrechnen können.

    Die Abrechnung würde ansonsten, wenn ich das Wasser mal ausser acht lasse
    weil ich das derzeit nicht errechnen kann, weil hier die Nötigen Grundinfos fehlen
    käme ich auf ein Sattes Plus von über 380 €.

    Bzw. Grob überschlagen eine Summe von 350-420 € die als Guthaben raus kommt.

    Real, wenn ich das Wasser wieder dazu nehme, rechne ich dennoch mit einem
    Guthaben i.h. von 250-300 € GUTHABEN.

    Da lohnt es sich schon dafür zu Kämpfen.

    Gänzlich sei noch zu erwähnen das mein VM Geld "Unterschlagen" hat was
    die im Voraus geleisteten Zahlungen für 2011 angeht.
    118 € hat er "verschwiegen".

    Da denke ich mal, wirst du bestimmt verständnis für haben, wieso ich da
    mehr auf vorsicht bedacht bin.

    Der VM Fordert von mir eine Mehrzahlung, von 60% die nach der Betriebskostenabrechnung ihm nicht mal zu steht.
    Im Gegenteil, die Kosten die ich Monatlich zu Zahlen habe, müsste man eigtl.
    Senken.
     
Thema: Belegeinsicht Bk
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