Benötige Einschätzung zum Immobilienkauf

Diskutiere Benötige Einschätzung zum Immobilienkauf im Immobilienmarkt /Investments Forum im Bereich Finanzen; Wann erfolgte denn die Teilung in die WEG, direkt bei Neubau oder ist das jetzt ein Verkauf durch einen alleinigen Eigentümer aller WHG?

oz1804

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Direkt bei Neubau. Eigenbedarfskündigungsfrist ist 1 Jahr.
 

braut

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Unabhängig von Rendite und so kann ich es immer wieder nicht verstehen wie man sich ohne Not so einen Klotz für die nächsten Jahre ans Bein binden will. Geld lässt nicht verdienen, die Wohnung wird nicht selbst genutzt, also wozu? Es reicht eine Komponente aus deiner Rechnung die nicht so wie geplant läuft und das ganze Kartenhaus bricht zusammen. Wer es mag, bitte schön.
Seltsam, warum du dich mit dieser Meinung gerade in diesem Forum hier aufhältst.

Es ist relativ unbestritten, dass man sich selbst aktiv um die Zukunftsplanung kümmern sollte - wenn es die Finanzen hergeben. Wenn sich dafür entscheidet, das in Bier und Schnaps zu tun, in Reisen, in Kinder etc., so mag das in Ordnung gehen, wenn man auf sein eigenes rechtzeitiges Ableben hofft oder einem die zukünftige Grundsicherung reicht.

Für eine solide Finanz-Absicherung wird generell geraten, mehrgleisig zu fahren. Manchen Leuten reicht die gesetzliche Rentenversicherung, manchen reichen (Kapital-)Lebensversicherungen und der Glaube an Werbung wie "Die Rente ist sicher". Aber sinnvoller ist, sich auf mehrere Standbeine zu stellen. Während das früher noch stärker leicht veräußerliche Sachwerte waren (Silber, Gold, Diamanten), so sind Grund und Immobilien bewährte Klassiker. Dazu kommt die Spekulation auf mehr oder weniger virtuelle Werte - egal ob in Aktien oder Fonds. Renten-Anlagen haben noch eine gewisse Absicherung. Aktien sind fast reine Luftnummern, die überwiegend nach der Spekulation eines Schneeballsystems funktionieren. Leider entwickelt sich auch der Immobilienmarkt in Richtung solcher Spekulationen, abgelöst von tatsächlichen Renditeerwartungen. Aber immerhin bleibt bei der Immobilie noch ein besonders hoher Mindestwert verfügbar. Mit einem Bein auf dem Immobiliensektor steht man also schon mal ganz passabel - auch wenn das Knie ziemlich schmerzen und schlottern kann, wenn man immobil daran gebunden ist und mehr als geplant schlecht läuft.
 

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Es ist relativ unbestritten, dass man sich selbst aktiv um die Zukunftsplanung kümmern sollte - wenn es die Finanzen hergeben. Wenn sich dafür entscheidet, das in Bier und Schnaps zu tun, in Reisen, in Kinder etc., so mag das in Ordnung gehen, wenn man auf sein eigenes rechtzeitiges Ableben hofft oder einem die zukünftige Grundsicherung reicht.

Ist das Dein Ernst, braut?
 

braut

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Ist das Dein Ernst, braut?
Was daran bezweifelst du? Viele Leute geben ihr Geld für Dinge aus, die bei einer Renditebetrachtung sinnlos sind.

In gewissem Umfang habe ich dafür volles Verständnis - man soll durchaus Spaß am Leben haben und sich auch was gönnen.

Für mich die Frage ist, wofür man alles verfügbare ausgibt. Braucht man wirklich die neuesten Marken- und Modeklamotten? Kann man sich das neuste iPhone mit teurem Knebelvertrag leisten? Braucht's den aufgemotzten PS-Boliden? Oder wird da Geld rausgeworfen, das man sinnvoller in eine Zukunftssicherung investieren könnte? Wie kann man so kurzsichtig deren Notwendigkeit ausblenden, als regelmäßig etwas anzusparen?

Und wenn man sich gezielt für Alkohol, Drogen, Rennautos entscheidet, dann ist es im Zwischenbereich bis zur krankhaften Sucht auch eine eigene Entscheidung, sein eigenes Leben und seine eigene Zukunft auf's Spiel zu setzen.

Persönlich möchte ich nicht darauf vertrauen, dass mir die gesetzliche Rente alleine einen angenehmen Lebensabend ermöglichen wird.
 

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Was daran bezweifelst du? Viele Leute geben ihr Geld für Dinge aus, die bei einer Renditebetrachtung sinnlos sind.

Was daran bezweifelst du? Viele Leute geben ihr Geld für Dinge aus, die bei einer Renditebetrachtung sinnlos sind.

In gewissem Umfang habe ich dafür volles Verständnis - man soll durchaus Spaß am Leben haben und sich auch was gönnen.

Für mich die Frage ist, wofür man alles verfügbare ausgibt. Braucht man wirklich die neuesten Marken- und Modeklamotten? Kann man sich das neuste iPhone mit teurem Knebelvertrag leisten? Braucht's den aufgemotzten PS-Boliden? Oder wird da Geld rausgeworfen, das man sinnvoller in eine Zukunftssicherung investieren könnte? Wie kann man so kurzsichtig deren Notwendigkeit ausblenden, als regelmäßig etwas anzusparen?

Und wenn man sich gezielt für Alkohol, Drogen, Rennautos entscheidet, dann ist es im Zwischenbereich bis zur krankhaften Sucht auch eine eigene Entscheidung, sein eigenes Leben und seine eigene Zukunft auf's Spiel zu setzen.

Persönlich möchte ich nicht darauf vertrauen, dass mir die gesetzliche Rente alleine einen angenehmen Lebensabend ermöglichen wird.
Ach, ich frage mich nur, ob Du ernsthaft Kinder mit Konsumgütern auf eine Stufe stellst bei Deinen Renditebetrachtungen ...
 

braut

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Ach, ich frage mich nur, ob Du ernsthaft Kinder mit Konsumgütern auf eine Stufe stellst bei Deinen Renditebetrachtungen ...
Ich möchte keineswegs Kinder als Konsumgüter bezeichnen.

Früher waren deine Kinder deine Altersvorsorge:
Dann kam der Generationenvertrag.

Aus Renditebetrachtung sind Kinder in der Regel eher ein Verlustgeschäft für die Eltern - man kann das durchaus eher als Liebhaberei einstufen.
Aber nur noch wenige können/wollen sich heute ein Kind leisten, geschweige denn mehrere.
 
CS.Immobilien

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Um mal meinen Senf dazu zu geben.

Kinder sollten nie unter Renditebetrachtungen laufen.
Aber die Gesellschaft profitiert erheblich unter gut erzogenen und gebildeten Kindern, leider werden die Eltern dafür nur mit Almosen abgespeist.

Das ist wohl das Problem!
 

set

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Seltsam, warum du dich mit dieser Meinung gerade in diesem Forum hier aufhältst.

Hast du überhaupt verstanden was ich geschrieben hab? Ich habe da so meine Zweifel, daher erkläre ich dir meinen Einwand gerne noch einmal:

Das was der TE vorhat ist aus meiner Sicht kein schlauer Plan um die eigene Zukunft abzusichern sondern eher der erste Schritt in den eigenen Ruin. Abgesehen davon das wenn alles so nach Plan läuft die Rendite sehr bescheiden ist (das haben ja schon andere erwähnt) sind so viele Unwägbarkeiten in diesem Plan das man eigentlich davon ausgehen kann das er nicht aufgehen wird. Auch das haben schon einige hier angemerkt. Wenn du das als schlaue Idee und als sichere Altersvorsorge siehts - bitte schön, ich nicht.
 
Duncan

Duncan

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Lage: Berlin, ruhigen Nebenstraße, Köpenick, 10 Minuten Fußweg zur S-Bahn Köpenick (10 Minuten Taktung, in 24 Minuten Alexanderplatz, in 37 Minuten Teslawerk Grünheide, wobei der Zielbahnhof Tesla in Zukunft "näher" verlegt wird), 30 Minuten Autofahrt zu Tesla

Vermietet für 620€ Wohnung, 60€ Tiefgarage, 8€/qm, qualifizierter Mietspiegel weist 10,75€ aus. Nächste Erhöhung in 3 Jahren, 11% Kappungsgrenze, älteres Ehepaar, das seit 15 Jahren darin wohnt
Zur Lage mögen sich z.B. @Duncan oder @FMBerlin äußern, keine Ahnung, aber mir wären weniger als 2 % Rendite (netto, d.h. nach nicht umlagefähigen Kosten) entschieden zu niedrig!


Zur Lage: warum sollte ich zu 680 € in Köpenick mieten, wenn ich doch so toll verdiene und in 20min. Umkreis für 500/im Monat kaufen kann? Also so keine Wohnung, sondern EFH.
Köpenick ist für Berlin schon etwas speziell. Irgendwo ganz nett, aber auch draußen vor. Mus man wirklich wollen, viele Mieter von außerhalb wollen das definitiv nicht. Ist nochmal deutlich spezieller als Spandau.
Die Zahlen sind so spannend, dass ich noch nicht mal überlege, die 20min bis anderthalb Stunden Weg je nach Verkehrslage auf mich zu nehmen, um es mir anzugucken...

Also selbst eine Spekulation auf Rolex oder Luis Vuitton Handtaschen erscheint mir derzeit lukrativer.
Ich nutze derzeit andere der genannten Investitionsmöglichkeiten, ich habe im Berliner Umkreis in Sachen Immobilien nichts wirklich Lukratives für mich gefunden, seit gut 4 Jahren...
Da finde ich wirklich Cottbus, Forst usw. spannender.
 

oz1804

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Alles klar, ich habe verstanden. Jetzt die Frage ich habe beim Notar ein Kaufvertragsentwurf in Auftrag gegeben und bekommen. Was kostet es mich um den Dreh das zu stornieren? Nach ersten Recherchen 0.5% bis 1.5% der Kaufsumme ist das richtig? Kann der Makler auf Schadensersatz o.ä. bestehen wenn ich den Kauf abbrechen will?

Vielen Dank im vorraus
 

klinkerstein

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Wer den Notar bestellt, bezahlt ihn auch. Es sei denn zwischen Makler und dir gab es eine Vereinbarung, wer die Kosten trägt falls der Kauf nicht zustande kommt
 
AJ1900

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ich habe das tolle Forum erst heute entdeckt und würde gerne eure Meinung zum bevorstehenden Kauf (kann ihn noch abbrechen, bzw. noch Änderungen am Kredit anfrodern, Tilgung etc.) als Kapitalanlage hören.
Meine Meinung ist der beste Weg zur ersten Immobilie/Wohnung die schlimmste Bude mit dem vor allem niedrigsten Preis in einer Gegen mit ordentlichem Wersteigerungspotential zu kaufen und die dann, vor allem durch möglichst viel Eigenleistung, in einen gut vermietbaren Zustand zu versetzen.
Aber dafür muß man halt auch die Zeit, die Lust und sollte wenigstens halbwegs gut mit dem Hammer umgehen können und vorab in etwa einschätzen können, was finanziell da auf dich zu kommt.
Ansonsten machen diese Rendite eben die bei denen du nun eine Wohnung kaufen möchtest die sich mehr schlecht als recht selber trägt. Wenn das finanziell bei die knapp ist würde ich daher entweder zu mehr Eigenleistung raten, oder mir überlegen ob es die finanzielle Einschränkung auf Dauer eigentlich wert ist, nur damit deine Mieter dann weiterhin preiswert wohnen.......
 
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