Betragshöhe der Gartennebenkosten

Dieses Thema im Forum "Gartenpflege" wurde erstellt von Onkelmattin, 20.04.2007.

  1. #1 Onkelmattin, 20.04.2007
    Onkelmattin

    Onkelmattin Gast

    Hallo ich bin Gast hier,

    hab da mal ne Frage.


    Wie hoch dürfen die Kosten für die jährliche Gartenpflege sein.
    Wir sollen jährlich 240€ für Gartenpflege zahlen, obwohl wir ihn nicht (selten)nutzen, aber könnten.
    In unserem Haus wohnen 4 Parteien.
    Der Garten ist recht groß, ca. 350qm.
    Die Arbeit macht eine Partei aus dem Haus.Unkraut zupfen und Bumenschnitt.
    (die haben Spaß daran und werden vom Vermieter vergütet).

    Rasen mähen und entsorgen machen wir.

    Gibt es eine Regelung übr die Höhe der Gartenkosten oder muß ich die 240€ so hinnehmen?

    Gruß Mattin
     
  2. AdMan

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  3. Birgit

    Birgit Benutzer

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    Grundsätzlich gibt es nirgends eine genaue Zahl, was Gartenpflege kosten darf.

    Aber natürlich hat der Mieter das Recht, sich die angefallenen Kosten belegen zu lassen und so festzustellen, ob die vom Vermieter für die Gartenpflege in Ansatz gebrachten Kosten ihm tatsächlich entstanden sind.

    Darüber hinaus gibt es ein Wirtschaftlichkeitsgebot für den Vermieter. Einfach gesagt: Er darf nicht jemanden unangemessen fürstlich für die Arbeit entlohnen und das dann den Mietern über die Betriebskostenabrechnung in Rechnung stellen.

    Also mein Rat:
    Zunächst die Belege zur Gartenpflege einsehen. (Aber Achtung: Er darf neben dem Betrag, den er dem "Gärtner" bezahlt auch die anfallenden Lohnnebenkosten und die Auslagen für Verbrauchskosten in Ansatz bringen.)
    Erscheint der Betrag dann immer noch zu hoch vergleichen, was die Gartenpflege bei einem Dritten (z.B. Hausmeisterservice etc.) kosten würde.

    Allerdings wenn ich selber mal grob überschlage: 4 Parteien x 240,-- € = 960,-- € jährlich. Das entspricht einer Vergütung für den "Gärtner" von 80,-- € monatlich (brutto). Ist das wirklich unangemessen hoch?
     
  4. #3 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    also wenn ihr das mit dem rasenmähen (und entsorgen, ich nehme an das "heu") übernehmt, dann solltet ihr euch diese dienstleistung ebenfalls entsprechend vergüten lassen.
     
  5. #4 Onkelmattin, 21.04.2007
    Onkelmattin

    Onkelmattin Gast

    welcher Betrag wäre den realistisch?

    Gruß Mattin
     
  6. #5 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

    lostcontrol Erfahrener Benutzer

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    erkundigt euch mal bei einem gärtner, was der für diese arbeit so veranschlagen würde. diesen betrag könnt ihr dann (natürlich OHNE die märchensteuer) dafür ansetzen. den kostenvoranschlag solltet ihr möglichst schriftlich haben, damit ihr das im zweifel vorlegen könnt.
    energiekosten (benzin für den rasenmäher etc.), maschinenkosten (falls das euer rasenmäher ist und der ab und an gewartet werden muss) und entsorgungskosten (falls da welche anfallen) dabei nicht vergessen.

    aber achtung:
    falls ihr euch mietvertraglich verpflichtet habt diese arbeit zu übernehmen, könnt ihr sie natürlich nicht in rechnung stellen (das ist dann ja vermutlich mit der miete einkalkuliert).

    mich wundert es ehrlich gesagt, dass bei gartenpflege in dieser höhe das rasenmähen nicht mit drin ist - ich empfinde das rasenmähen eigentlich als löwenanteil bei der gartenarbeit. aber klar, das hängt natürlich von der art des gartens ab...

    in jedem falle finde ich € 80,00 monatlich GANZJÄHRIG für gartenarbeit OHNE rasenmähen schon ziemlich viel... wenn man mal davon ausgeht dass der garten in den wintermonaten eigentlich ruht wären das ja dann effektiv ca. € 120,00 monatlich bei 8 monaten tatsächlicher gartenpflege...
    habt ihr wirklich soviel unkraut zu jäten oder werden da noch andere sachen eingerechnet, wie z.b. gartengestaltung, neuanpflanzungen etc.? die dürfen eigentlich nicht umgelegt werden, umgelegt werden darf nur die pflege und evtl. ersatzpflanzungen beim bestand.
     
  7. #6 onkelmattin, 21.04.2007
    onkelmattin

    onkelmattin Gast

    der garten sieht sehr geleckt aus.
    meine Mitbewohner geben sich echt mühe und stehen zur saison auch fast jeden tag drin, entfernen unkraut und zupfen dieses und schnippln jenes.
    eine bezahlung finde ich für diese arbeit auch angemessen, doch brauche ich keine bundesgartenschau, schon gar nicht wenn der preis zu hoch ist.
    für meine bedürfnisse könnte der garten ruhig wilder aussehen.

    kann der vermieter vorschreiben in welchem zustand der garten sein soll?

    ich werde mal einen kostenvoranschag machen lassen
     
  8. #7 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

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    da bin ich ehrlich gesagt überfragt. vom gefühl her würde ich mal sagen dass der vermieter verlangen kann, dass der garten in dem zustand "erhalten" wird, in dem er übergeben wurde - und wenn der "geleckt" war, dann sollte er auch so bleiben, denn: die mieter mieten ja "wie gesehen", und können demnach auch erwarten, dass dieser zustand erhalten bleibt.
    etwas anderes wäre es, wenn der garten getrennt verpachtet würde - aber das ist ja ein völlig anderes thema...

    wenn der vermieter selbst im haus wohnt ist das natürlich auch etwas anderes - aber im allgemeinen stellt sich diese frage dann ja nicht, da die meisten vermieter sich dann schlicht selbst drum kümmern...
     
  9. Capo

    Capo Erfahrener Benutzer

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    Du Zustandserhaltung ist rechtl akzeptiert.

    @losti
    dein Gefühl trügt dich nicht--
     
  10. #9 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

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    nur mal interessehalber:

    wie verhält sich das dann wenn z.b. der gepflasterte gartenweg langsam aber sicher aufgrund des natürlichen verschleisses (frost etc.) "den geist aufgibt" - ist das dann wie bei der instandhaltung bei wohnungen (sprich: der vermieter ist dafür zuständig, dass der weg entsprechend repariert wird und kann die kosten NICHT umlegen) oder fällt die reparatur (pflaster neu verlegen) dann unter gartenpflege und kann umgelegt werden?

    was wäre wenn sich jemand (gast oder bewohner) auf dem kaputten weg ein bein bricht?
     
  11. RMHV

    RMHV Erfahrener Benutzer

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    Ein Blick in die Betriebskostenverordnung liefert die Antwort:

    § 1
    (1) Betriebskosten sind die Kosten, die dem Eigentümer... laufend entstehen.

    Regelmäßiger Kostenanfall ist also Voraussetzung für eine Betriebskostenumlage. Dabei bedeutet regelmäßig keineswegs, dass die Kosten jährlich anfallen müssen. Auch ein mehrjähriger Turnus ist durchaus möglich. Eichkosten nach 5/6 Jahren bei Wasserzählern sind ja durchaus geläufig.
    Wird also der Plattenweg alle 4-6 Jahre erneuert? Eher nicht... aber wer weiß das schon so genau. :zwinker
     
  12. #11 lostcontrol, 21.04.2007
    lostcontrol

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    nun ja... dass das regelmässig gemacht werden muss ist klar.
    so wie ein dach auch regelmässig neu eingedeckt werden muss...
    aber irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass kosten, die regelmässig alle 20 bis 25 jahre anfallen nur aufgrund ihrer "regelmässigkeit" umgelegt werden können.
    aber wir wollen das ja jetzt nicht überspitzen *lach*.
     
Thema: Betragshöhe der Gartennebenkosten
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